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5.0 von 5 Sternen Deutschland ade - Ein ebenso nützliches wie unterhaltsames Buch!
Deutschland ade ist ein bemerkenswertes Buch, weil es praktisch zwei Kategorien in sich vereint: Es ist eigentlich ein Sachbuch, aber auch gleichzeitig ein Roman.
Die sympathische Familie Schreiner dokumentiert in diesem Buch Ihre Auswanderung nach Kanada, detailliert von der enorm aufwändigen und kräftezehrenden Vorbereitung bis zur Umsetzung mit all ihren...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von Michael Stappers

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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entbehrliches Buch über eine nicht geglückte Auswanderung
Zunächst einmal möchte ich der Familie Schreiner meinen Respekt bekunden, dass sie das Projekt Auswanderung gewagt haben, auch wenn es letztendlich gescheitert ist. Aber muss sich wirklich jeder, der gerade mal 5 Monate in einem fremden Land verbracht hat, als vermeintlicher Auswanderungsexperte bemüßigt fühlen, auch noch ein Buch darüber zu...
Veröffentlicht am 17. Februar 2011 von Amazon Customer


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutschland ade - Ein ebenso nützliches wie unterhaltsames Buch!, 10. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deutschland ade!: Eine Ausreise nach Kanada (Broschiert)
Deutschland ade ist ein bemerkenswertes Buch, weil es praktisch zwei Kategorien in sich vereint: Es ist eigentlich ein Sachbuch, aber auch gleichzeitig ein Roman.
Die sympathische Familie Schreiner dokumentiert in diesem Buch Ihre Auswanderung nach Kanada, detailliert von der enorm aufwändigen und kräftezehrenden Vorbereitung bis zur Umsetzung mit all ihren organisatorischen Schwierigkeiten, herben Tiefschlägen, privaten Problemen und ebenso unerwarteten Hilfestellungen.

Wer aus privaten Gründen nach Kanada auswandern möchte (oder noch schlimmer in die USA - dies war der primäre Wunsch der Schreiners) hat mit wesentlich höheren Schwierigkeiten zu kämpfen als diejenigen, die von einem Arbeitgeber ins Land geholt werden. Ohne einen Arbeitsvertrag geht erst einmal gar nichts. Die Anerkennung der Ausbildung und Berufserfahrung in Deutschland ist ein eigenes Problem. Auch die schulische Weiterbildung und das Studium in Kanada kann unvorhergesehene Probleme mit sich bringen, wie das Beispiel der Schreiners zeigt. Da führt der Weg sehr schnell in eine Sackgasse, aus der Nichtkanadier dann anscheinend nur mit sehr sehr dickem Geldbeutel wieder herauskommen.
Einiges davon hat mich regelrecht schockiert.
Wer dieses Buch liest erfährt sehr gut, worauf er unbedingt achten muss, welche Vorbereitungen er treffen muss und an wen er sich wenden kann. Wichtige und effektive Kontaktadressen, die sich die Familie Schreiner sehr mühsam erarbeiten musste, sind hier aufgeführt, ebenso konkrete Hilfestellungen zu allerlei aufgetretenen Problemen.
Das erstaunliche für mich war, dass ich dieses Buch mit all den sachlichen Details in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Geschichte der Schreiners ist sehr gut geschrieben und nimmt einen mit auf eine sehr spannende und berührende Reise. Ich habe wirklich mitgefiebert und gelitten und mich gefreut, wenn es wieder besser lief. Eindeutige Empfehlung!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entbehrliches Buch über eine nicht geglückte Auswanderung, 17. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Deutschland ade!: Eine Ausreise nach Kanada (Broschiert)
Zunächst einmal möchte ich der Familie Schreiner meinen Respekt bekunden, dass sie das Projekt Auswanderung gewagt haben, auch wenn es letztendlich gescheitert ist. Aber muss sich wirklich jeder, der gerade mal 5 Monate in einem fremden Land verbracht hat, als vermeintlicher Auswanderungsexperte bemüßigt fühlen, auch noch ein Buch darüber zu schreiben?
Das Buch ist gespickt mit Fehlern, praktisch auf jeder einzelnen der ca. 260 Seiten finden sich mehrere Orthographie-, Grammatik- und Übersetzungsfehler, was das Lesen sehr unangenehm und anstrengend macht. Und was noch viel schlimmer ist, es wird ein falsches Bild auf Land und Leute geworfen. Das Buch ist völlig strukturlos, manche Kapitel sind ellenlang, andere in einer halben Seite abgehandelt.
Leider hat sich Familie Schreiner zu sehr darauf konzentriert, sich mit anderen Deutschen in ihrem eigens gegründeten Tischtennisclub zu treffen, sowie über das Fehlen von deutschem Brot, Kaffee, usw. zu lamentieren und sich so um die Gelegenheit gebracht, in die kanadische Kultur einzutauchen und sich diesen wunderbaren Menschen vorbehaltlos zu öffnen.
Frau Schreiner kritisiert z.B. das kanadische Schul- und Kinderbetreuungssystem und stellt bei kanadischen Vorschulkindern motorische Defizite fest, nachdem sie nach ganzen 5(!) Tagen ihre Stelle in einer Kinderbetreuungsstätte wieder kündigte. Offensichtlich ist ihr das Ergebnis der PISA-Studie nicht bekannt, in der Kanada aufgrund seiner Lernerorientiertheit den dritten Platz und Deutschland nur den 26. erreicht hat.
Frau Schreiner verbrachte 5 Monate in Kanada, bevor sie und ihre Familie wieder zurück nach Deutschland gingen, wo sowieso alles viel besser ist. Zum Glück konnte man es gar nicht erwarten, wieder nach good old Germany zu kommen und hat den Flug vorverlegt, der laut Frau Schreiner am 30.(!) Februar gehen sollte. Die arme Familie würde jetzt noch am Flughafen sitzen, denn meines Wissens existiert dieses Datum nicht.
Von den nur 5 Monaten, die Frau Schreiner in Kanada verbrachte, litt sie 4 Monate an Depressionen, die ihrer Meinung nach dadurch bedingt waren, dass Calgary so hoch liegt (sorry, aber dann müsste ein Großteil der oberbayerischen Bevölkerung selbstmordgefährdet sein).
Von kanadischem Steak bekamen sie und ihre Familie Durchfall, ganz zu schweigen vom kanadischen Bier...
Frau Schreiner behauptet u.a., dass man durch Bestehen des TOEFL-Testes die Permanent Residence (oder, wie sie es nennt, die Permanent Resident) bekäme, was schlicht und einfach Quatsch ist.
Sie beklagt des weiteren, dass sich der Arbeitsplatz ihres Mannes so weit weg befunden hätte. Tut mir leid, Frau Schreiner, aber 20 Kilometer sind schon in Deutschland keine weite Strecke, in Kanada sind sie ein Witz!
Auch sehr aufschlußreiche Erkenntnisse werden zum Besten gegeben. Zitat: "... musste er von 100 Fragen 70 richtig beantworten, was somit einem Prozentsatz von 70 entsprach." Und wenn man damit keine Seiten mehr schinden kann, dann hängt man an 164 Seiten Text im Stil eines Grundschul-Aufsatzes einfach noch 20 Seiten Urlaubsbilder in schwarz-weiß an und als Krönung sog. "Informationen und Reisebeschreibungen" eines ihrer deutschen Bekannten, in denen man als Auswanderer so interessanten Dinge erfährt wie die Hauptpflanzenfamilien (Becherfrüchte, Gänsefußgewächse etc.) in Alberta. An dieser Stelle muss man dann auch lesen, dass die Übersetzung des Mule Deer "Maultier" und des Bärenjungen "pup" sei. Sorry, aber ein mule deer ist eine Hirschart und ein kleiner Bär heißt "cub".
Richtig peinlich sind aber die Übersetzungsversuche von Frau Schreiner selbst. Es gehört schon einiges dazu, den Supermarkt Safeway als "Sparweg" zu übersetzen oder den Heritage Park als "Herkunftspark". Die englische Abkürzung für Nordost und Südost ist auch nicht NO und SO, sondern NE und SE und ja, auch wenn es den Akkusativ gibt, darf man bei Bedarf im Deutschen doch auch gelegentlich den Dativ benutzen.
Kurzum: wenn man als Elektriker in Calgary arbeiten will, bietet das Buch eventuell ein paar interessante Informationen. All denjenigen, die die deutsche und englische Sprache mögen und beherrschen und fundierte Informationen und Erfahrungen zu Kanada wollen, sei von diesem Buch abgeraten.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entbehrliche Rezensionen, 22. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Deutschland ade!: Eine Ausreise nach Kanada (Broschiert)
Entbehrliche Rezensionen
Ich lese alles rund um Kanada, habe auch Bekannte, die dort leben. So wurde ich durch eine auffallend krasse Rezension einer Lillymarie aus München auf das Buch 'Deutschland ade' aufmerksam. Sie steht sehr konträr zur ersten Rezension des Buches. Das hat mich dann neugierig gemacht und motivierte mich zum Kauf und Lesen dieses Buches. Als ich das Buch unter den Kritikpunkten von Lillymarie durchlas, blieb mir wahrlich die Spucke weg. Ich habe eine 'entbehrliche Rezension' aufgespürt, die viele Passagen des Buches fehldeutet oder durch falsche Widergabe ein falsches Bild der Familie widerspiegelt. Das Buch ist der persönliche Bericht einer Ausreise und Niederlassung mit festen Auswanderungsabsichten. Erlebtes, was darin geschildert ist, kann man doch nicht als unwahr oder falsch dargestellt bezeichnen. Nur weil es nicht das wiedergibt, was man gerne lesen möchte. In dem Buch werden weder Leute noch Land verrissen oder falsch dagestellt, wenn man bei der schlichten Wiedergabe einer Situation bleibt. Ich konnte sogar sehr viele Textstellen finden, in denen Marion Schreiner Land und Leute lobt. Sie gibt zum Schluss sogar noch ein hochachtungsvolles Statement an beide ab.
Und was hat dieses Buch mit der Pisa-Studie zu tun? Nur weil Frau Schreiner in einer 'Child-Care' gearbeitet hat und ihre Beobachtungen beschreibt? Hallo? Sie beschreibt durchaus das Verständnis für die Mitarbeiter durch den Druck der Versicherungen, die es einer Betreuung schwer macht, sich intensiv mit den Kindern über längere Zeit zu beschäftigen. Absolut nachvollziehbar.
Ich selber habe eine Bekannte , die genau drei Wochen in einer Child-Care gearbeitet und danach aus demselben Grund eine neue Arbeit gesucht hat wie Frau Schreiner. Mit keinem Wort hat sie diese Arbeit schlechtgeredet. Wo bitte hat mit dieser Aussage ein Angriff auf die Pisa-Studie bestanden? Das klingt mir doch sehr weit hergeholt. Das Schulsystem erfährt sogar viel Lob durch die Autorin. Ihre beiden Söhne haben sich dort sehr wohl gefühlt.
Sicher, es gibt kleine Schreibfehler, die ich auch gefunden habe. Aber nur, weil ich die vorangegangene Kritik im Auge hatte. Ansonsten wären mir durch den flüssigen Schreibstil diese Fehler als unerheblich vorgekommen. Da gibt es z.B. einen auffallenden Fehler wie 30. Februar. Meine Nachfrage ergab, dass es 20. Februar heißen sollte. Und orthographische Fehler wie SE (southeast) ausversehen als SO (Südost) geschrieben zu haben ist wohl lächerlich! Ist das wirklich alles, woran sich eine Kritikerin klammert?
Frau Schreiner ist auch nicht 'sehnsüchtig' wieder nach 'good old Germany' zurückgereist (sie dokumentiert alles noch einmal zusätzlich auf ihrer Website), sondern weil sie sehr schlimm erkrankt und keine entsprechend schnelle Hilfe dort bekommen hat. Das war von der Familie weder geplant noch erwartet oder beabsichtigt. Wer die letzten Seiten des Buches liest, erfährt noch einmal etwas über die Entstehung des Buches.
Ich finde diesen Bericht authentisch und ehrlich. Dinge, die schieflaufen, kann und sollte man nicht schönreden. Das war auch nicht die Absicht des Buches. Es ist die Dokumentation einer Familie, die sich etwas getraut hat, und die bis heute das Land Kanada liebt.
Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich konnte alles gut nachvollziehen. In Kanada passieren behördliche Ungereimtheiten genauso wie hier in Deutschland. Davon hat Marion Schreiner auch berichtet.
Sicher, es gibt entbehrliche Bücher, aber es gibt auch entbehrliche Rezensionen!
Dennoch möchte ich der Kritikerin danken, dass sie mich auf dieses tolle Buch aufmerksam gemacht hat.
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Deutschland ade!: Eine Ausreise nach Kanada
Deutschland ade!: Eine Ausreise nach Kanada von Marion Schreiner (Broschiert - März 2009)
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