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5.0 von 5 Sternen Charmante Hörspiel-Unterhaltung!
Auch Folge 2 der Lady-Bedfort-Serie bietet beste Unterhaltung. Getragen von der fantastischen Krimi-Atmosphäre lösen die alte Dame, ihr Butler Max und Inspektor Miller diesen mysteriösen Fall in tiefster englischer Provinz. Tee warm machen, auf die Couch lümmeln und genießen... So lautet mein Rat an alle Hörspiel-Freunde. Und Freundinnen...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von Falconer

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Bist du ein Beo oder ein Papagei?"
Genau diesen Satz musste Barbara Ratthey einmal sagen, als sie noch die Sophia in der Kult-Sitcom "Golden Girls" sprach, und dieser Satz bezog sich auf Verena Wiet alias Rose, die in einer bestimmten Szene jeden gesprochenen Satz mit kindlichem Erstaunen 1:1 wiederholte.

Jetzt müsste man die Frage Barbara Ratthey als Lady Bedfort stellen - oder besser dem...
Veröffentlicht am 5. April 2008 von francon1973


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Bist du ein Beo oder ein Papagei?", 5. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Lady Bedfort und das Haus an der Witwenkreuzung (02) (Audio CD)
Genau diesen Satz musste Barbara Ratthey einmal sagen, als sie noch die Sophia in der Kult-Sitcom "Golden Girls" sprach, und dieser Satz bezog sich auf Verena Wiet alias Rose, die in einer bestimmten Szene jeden gesprochenen Satz mit kindlichem Erstaunen 1:1 wiederholte.

Jetzt müsste man die Frage Barbara Ratthey als Lady Bedfort stellen - oder besser dem Scriptautor der Lady Bedfort-Serie, John Beckmann. Sicherlich ist ein Amateurschnüffler gelegentlich erstaunt, wenn ihm ein weiteres Puzzleteil zur Lösung des Rätsels in die Hände fällt, aber muss man ihm die Worte so kindhaft in den Mund legen? Lady Bedfort sollen wir uns schließlich als gewiefte alte Dame vorstellen, und nicht als grenzdebiles Vorschulkind, mit dem sich folgende Dialoge abspielen:

Mrs. Miller: "... manchmal hört man auch, wie es hin und her geht..."
Lady Bedfort: "Man hört, wie es hin und her geht?"

Situationen wie diese kommen in der Story "Das Haus an der Witwenkreuzung" (sowie allen übrigen Folgen der Serie) so oft vor, dass es einem spätestens nach dem zweiten Mal auf den Geist geht.

Zur Hauptfigur der HÖRPLANET-Serie: Man nehme die Neugierde der Miss Marple aus den charmanten 1960er Krimikomödien mit Margaret Rutherford, füge die Damenhaftigkeit der einzig wahren Film-Miss Marple aus der 80er-Jahre-BBC-Serie mit Joan Hickson hinzu, lege die kesse Lippe von Golden Girl Sophia oben drauf, bringe einen um knapp 35 Jahre verjüngten Mr. Stringer in Form des Butlers Max als manchmal etwas dümmlichen Stichwortgeber ins Spiel, reichere die Stories mit einer Musikuntermalung an, die von der BBC-Miss Marple nicht nur inspiriert, sondern schon fast kopiert wirkt - und voilà: Man hat Lady Bedfort. Sicherlich wird niemand den Hörspielkrimi neu erfinden können, aber sicherlich kann man dafür Sorge tragen, dass die Anleihen bei den Vorbildern nicht so eklatant deutlich wie hier hervortreten.

Ein weiteres Manko sind die Sprecher. Es ist sicherlich lobenswert, dass die Hörspiel-Newcomer Dennis Rohling und Michael Eickhorst mit ihrer Produktion der Lady Bedfort-Serie den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben, aber sie hätten davon Abstand nehmen sollen, selber Sprecherrollen zu übernehmen. Man hört ihnen mit jedem Satz an, dass sie diesen Job nicht von der Pike auf gelernt haben - und leider auch keine Naturtalente sind. Sie sprechen ("Text ablesen" wäre das bessere Wort) langweilig hölzern und mit schlechten Betonungen, wodurch ein enervierendes Ungleichewicht zwischen ihnen und den absoluten Vollprofis Barbara Ratthey als Lady Bedfort und Santiago Ziesmer (u. a. Stimme von Steve Urkel in "Alle unter einem Dach" sowie der Cartoon-Figur Sponge Bob) als Inspector Miller entsteht. In der Tat ist es oft die hohe, über jeden Zweifel erhabene Sprecherkunst des zur Hochform auflaufenden Gespanns Ratthey/Ziesmer, die manch verunglückte Szene mit Rohling und Eickhorst gerade eben noch retten kann, ehe der geneigte Hörer den CD-Player einfach ausschaltet.

Zur Geschichte um "Das Haus an der Witwenkreuzung" an sich (ACHTUNG: SPOILER): Zu Anfang durchaus schlüssig, aber als Inspector Miller in den Keller des Hauses hinabsteigt, um das dort versteckte Geheimnis zu lüften, wird es wirklich hanebüchen: Eine Bande gewiefter Gangster schleicht sich wochenlang Nacht für Nacht heimlich in den Keller und gräbt den Boden desselben um, kommt aber ebenfalls wochenlang nicht auf die Idee in den seit Jahrzehnten (!) unbenutzten Heizkessel zu schauen. Aber kaum kommt eine in die Jahre gekommene Adelige daher und bellt dem Polizisten eine knappe Anweisung zu, ist innerhalb von weniger als zwei Minuten der Kessel geöffnet und das Geheimnis gefunden. Also bitte...!

Zugegeben: Die hier besprochene Episode aus dem Hause HÖRPLANET ist erst die zweite der Lady Bedfort-Serie, deren Qualität mit jeder Folge merklich zunimmt (die Brillianz der TITANIA-Hörspiele wird allerdings nie erreicht), und Folge 10, "Lady Bedfort und der Fang der Fischer", ist wirklich spannend, aber als Einstiegsfolge ist die "Witwenkreuzung" denkbar ungeeignet, weil sie einfach soviele Schwächen aufweist, dass der ein oder andere Hörspielbegeisterte durchaus abgeschreckt werden könnte, sich der Serie weiterhin zu widmen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charmante Hörspiel-Unterhaltung!, 30. März 2009
Von 
Falconer (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lady Bedfort und das Haus an der Witwenkreuzung (02) (Audio CD)
Auch Folge 2 der Lady-Bedfort-Serie bietet beste Unterhaltung. Getragen von der fantastischen Krimi-Atmosphäre lösen die alte Dame, ihr Butler Max und Inspektor Miller diesen mysteriösen Fall in tiefster englischer Provinz. Tee warm machen, auf die Couch lümmeln und genießen... So lautet mein Rat an alle Hörspiel-Freunde. Und Freundinnen natürlich auch.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hörenswerte zweite Folge ..., 6. Juli 2008
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lady Bedfort und das Haus an der Witwenkreuzung (02) (Audio CD)
Die Folge 2 habe ich nun auch bei schönstem Regenwetter gehört, genau passend zur Stimmung der Geschichte...

Durch die höhere Anzahl an Figuren wirkte die Story gleich viel komplexer als Folge 1 und hat mir ebenfalls sehr gefallen. Die neuen Charaktere sind gut gelungen, besonders die Mutter von Inspektor Miller ist witzig. Es scheint ja so, als würden wir in Zukunft noch mehr von ihr hören...
Armer Miller... Dann wird er gleich von zwei alten Damen herumkommandiert.

Die Geschichte ist auch nicht unbedingt spannender als Folge 1, aber zwischendurch hat man schon einen kleinen Gruseleffekt, wenn Lady Bedfort einen blutüberströmten Mann am Waldrand entdeckt und der aber plötzlich weg ist. An sich kommt auch mehr versteckte Brutalität vor, denn Mr. DeGraux ist ja nicht gerade zimperlich. Das gefällt mir aber gut.

Sehr lustig fand ich die Rolle des Tom. Die Sache mit den Vanille-Duftbäumen ist echt zum Kugeln und Michael Eickhorst spricht die Rolle sehr nett.
Der Humor gefiel mir schon in der ersten Folge und ich hoffe, es wird auch in den anderen Folgen immer ein fortlaufender Witz zu hören sein.

Es stellt sich ein gewisser Wohlfühleffekt beim Hören ein, man denkt an alte Schwarz/Weiß-Filme und fühlt sich direkt nach England versetzt. Die Figuren sind mir nach zwei Folgen schon total ans Herz gewachsen. Wie gut, dass ich Folge 3 auch noch in Reserve habe. ;-)
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