Kundenrezensionen


4 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poetisches Märchen, 23. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Fee: Sammelband (Gebundene Ausgabe)
Irgendwann in einer fernen anti-utopischen Zukunft in der Megametropole Carlotta steht die Menschheit wieder am Rande des Krieges und der Automat Jam sucht seine geliebte Fee, eine andere Puppe, von der er Jahrhunderte getrennt war.
Vor mehreren Jahren erschein der erste Teil dieser poetischen Geschichte bei Splitter, aber leider nicht die restlichen beiden Teile der Trilogie. Deswegen war ich überglücklich, plötzlich den Sammelband zu finden und den Rest von Jams Geschichte zu erfahren.
Sehr viel passiert nicht in der Erzählung, es ist die Atmosphäre die zählt, und von der Zeichnerin Beatrice Tillier wunderbar realisiert wird. Jam, die Fee und die anderen Puppen wirken wie magische Wesen, was sie im wesentlichen auch sind - Kreationen des menschlichen Geistes, wie Elfen und andere Märchenfiguren - während die Menschen in all ihrer Brutalität dargestellt werden. So scheint wes auch nur passend, dass Liebe bei den Menschen nur in Form brutaler Sexualität dargestellt wird, die völlig im Gegensatz zu Jams reiner, die Jahrhunderte überdauernder Liebe steht.

Die Zeichungen der ersten beiden Teile sind exquisit. Der dritte Teil wird leider nicht mehr von Beatrice Tillier gezeichnet. Der Zeichner kommt zwar nicht ganz an sie ran, bemüht sich aber ihren Stil einzuhalten.

Der Preis mag auf den ersten Blick etwas teuer wirken, aber schließlich sind drei Alben in dem Band enthalten. Definitv empfehlenswert für Freunde poetischer und märchenhafter geschichten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album ist ein echtes Comic-Märchen-Kleinod, 3. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Fee: Sammelband (Gebundene Ausgabe)
"Fee" ist ein gezeichnetes Meisterwerk um eine magische Liebe, die sogar die Zeit überdauert und sich gegen alle Gewalt stellt. Auf ihre Weise stellt sie eine Mischung aus "Pinocchio" und dem Film AI - Künstliche Intelligenz" dar, wobei ja letzterer bereits eine moderne Aufarbeitung des Buchklassikers ist.

Die Puppen in dieser Erzählung sind weit menschlicher als die Bewohner der Großstadt Carlotta, in der die Geschichte spielt. Während die Menschen in ewiger Kriegsgräuel dargestellt werden und ihre Probleme nicht anders als mit Gewalt lösen, sind es die fantastischen Automaten, die über den Dingen stehen. Sie umgibt ein magischer Glanz und eine Freundlichkeit, die sie zu etwas ganz Besonderem macht.

Der Comic spielt in einer zeitlich unbestimmten Zukunft. Das wirklich Wichtige, nämlich die Liebe, wird jedoch völlig zeitlos dargestellt. Man kann zu jeder Zeit mit Jam fühlen, wenn er wieder von seiner Fee getrennt wird, die er so sehr liebt. Ihren Mund führt er dabei immer mit sich. Er ist für ihn eine Art Rettungsanker in einer Welt, die nicht die seine ist und die ihm nur schadet. Seine Liebe ist voller Tragik, denn immer wieder muss er mit neuen Rückschlägen rechnen. Dementsprechend gibt es auch kein Happy End, was die Geschichte noch glaubhafter erscheinen lässt. Trotzdem bleibt am Ende ein Hoffnungsschimmer, der ebenso magisch wie traurig ist, genau wie die Geschichte selbst.

Die Erzählung besteht aus drei Teilen, die in diesem Sammelband komplett erschienen sind. Somit ist der Preis, der auf den ersten Blick etwas hoch gegriffen scheint, mehr als gerechtfertigt. Das Album umfasst satte 160 Seiten, von denen eine schöner anzusehen ist als die andere. Der Comic kommt mit verhältnismäßig wenig Text aus und konzentriert sich hauptsächlich auf seine Bilder. Farblich ist die Menschenwelt deutlich von der der Automaten getrennt. Ein aggressives Rot steht in krassem Kontrast zu zarten Blau- und Grün-Tönen. Zusätzlich findet man vorne im Album einige Skizzen und Studien und es kommen Téhy, der Szenartist und Béatrice Tillier, die Zeichnerin, zu Wort.

"Fee" ist ein Comic, den man am besten mit einem geliebten Menschen teilt. Er ist voller Magie und erzählt von einer die Zeit überdauernden Liebe. Das Album ist ein echtes Comic-Märchen-Kleinod.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neuauflage und Abschluss eines Klassikers, 11. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Fee: Sammelband (Gebundene Ausgabe)
Téhy und Tillier legen mit dem Dreiteiler über Fee eine wunderschöne und bildgewaltige Erzählung vor, die sogar kurz den Mythos der Feen, wie er in Peter Pan begründet wird, streift. Téhy hat für seine Story ein eigenes Universum erschaffen, in der Miyake selbstgefällig zum Missgefallen seiner Untertanen regiert. So verfügen die Automaten Jam und Fee über mehr Gefühle, als alle Menschen, die von Téhy bewusst als Kontrast zu den Automaten bis auf ganz wenige Ausnahmen von Bürgern des einfachen Volkes als eindimensional, grausam, zerstörerisch und selbstgefällig dargestellt werden.
Doch auch die Automaten sind keine Art, die sich nur in Liebe übt. Das wäre Téhy zu wenig. Seine Automaten, insbesondere Jam, verfügen über Selbstzweifel, ob sie den Ansprüchen Crampetts, ihrem Erbauer und Vater", genügen oder sie haben Angst vor den zerstörerischen Menschen und bitten Crampett bei dem Angriff auf die Kathedrale zerstört zu werden.
Jam selbst steht für die Suche der Menschen nach Erfüllung in der Liebe, die viele nicht finden. So gibt Jam selbst an, bereits seit Jahrhunderten nach Fee zu suchen, bevor er sie finden kann. Dies ist Téhys Kritik an einer Gesellschaft, die nur auf Konsum, Genuss und Oberflächlichkeit ausgerichtet ist.
Den Schluss dieser wunderschön epischen Story möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber jeder dürfte sich denken können, dass wahre Liebe nie stirbt.
Fee selbst war ursprünglich als Drehbuch für das Medium Film konzipiert, aber Téhy konnte weder in Europa noch in den USA jemanden finden, der seine Vorlage verfilmen wollte. Ein weiterer Glücksfall für Téhy und seine Story ist Beatrice Tillier, deren einfühlsamen Zeichnungen erst den verschiedenen Charakteren Leben einhauchen. So bekennt sie selbst, die Automaten mit weichem und die Menschen mit hartem Strich gezeichnet zu haben.
Dem einen oder anderen mag der Plot zumindest ansatzweise bekannt vorkommen. Tatsächlich hat schon einmal der alte Splitter Verlag in 1997 den ersten Teil der Story veröffentlicht. Der Splitter Verlag hat nun erstmals alle drei Teile in einem hochwertigen Band mit neuer Übersetzung veröffentlicht. Für mich ist dies trotz weiterer viel versprechender Titel die Ausgabe des Monats des Splitter Verlags und zeigt auch, dass das Konzept, sowohl ältere, als auch aktuelle Titel aufzulegen, voll aufgeht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Traumhaft schön, 9. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Fee: Sammelband (Gebundene Ausgabe)
Dieser Sammelband ist einfach traumhaft schön.
Mehr braucht man nicht zu schreiben, denn sonst verliert man Zeit "Fee" noch ein weiters mal zu lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Fee: Sammelband
Fee: Sammelband von Nicole LeClercq (Gebundene Ausgabe - November 2008)
EUR 29,80
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel