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52 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarheit inmitten von Verirrung
Die leib-seelisch geprägte Identität von Mann und Frau wird entsprechend einem gesellschaftlichen Trend, der von ideologischer Seite auch gesteuert wird, zunehmend infrage gestellt und aufgelöst. Gewisse Prinzipien des Denkens und Verhaltens sowie der Erziehung nehmen auf die Kategorie des "Gender" Bezug, wonach die geschlechtliche Identität des...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2007 von Dr. Josef Spindelböck

versus
17 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sich evtl. einmal an die eigene Nase fassen... ?!?
Was Frau Kuby angeht, bin ich zugegebenermaßen gespaltener Meinung : Ihr Buch "Mein Weg zu Maria" hat mich sehr gerührt und ich denke nach wie vor, daß dieses Werk für alle suchenden Menschen eine hervorragende, hilfreiche und tiefgehende Lektüre ist.

Aber was danach kam ...
Prinzipiell unterstütze ich zwar einige Thesen...
Veröffentlicht am 11. Februar 2010 von felix-francois


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52 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarheit inmitten von Verirrung, 17. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Die leib-seelisch geprägte Identität von Mann und Frau wird entsprechend einem gesellschaftlichen Trend, der von ideologischer Seite auch gesteuert wird, zunehmend infrage gestellt und aufgelöst. Gewisse Prinzipien des Denkens und Verhaltens sowie der Erziehung nehmen auf die Kategorie des "Gender" Bezug, wonach die geschlechtliche Identität des Menschen nur das Ergebnis von kultureller Prägung und Selbstbestimmung wäre. Demgegenüber gilt es den "naturalen" Faktor neu zu entdecken, der zwar im Biologischen gründet, dieses aber zugleich übersteigt und die ganzmenschliche Prägung als Mann oder Frau zu einer sittlich bedeutsamen Wirklichkeit auch für das personale Zusammenleben der Menschen macht. Das Buch zeigt: Es steht mehr auf dem Spiel, als man vordergründig meint. Aufklärung tut not!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend und wichtig!, 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Ein hervorragendes und sehr erhellendes, ein wichtiges Buch, das über eine Gefahr aufklärt, die von vielen leider immer noch nicht beachtet oder unterschätzt wird: Gender-Mainstreaming!! Ein Buch, das in jeden Bücherschrank und alle Schüler- und Lehrerhände gehört.
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58 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswerte kritische Schrift über Gender Mainstreaming, 5. November 2007
Von 
Mathias von Gersdorff - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Obwohl das Thema Gender Mainstreaming immer wichtiger wird, gibt es noch recht wenig kritische Literatur dazu. Deshalb muß man Gabriele Kuby dankbar sein, daß sie dieses Buch geschrieben hat. Sie zeigt die ideologischen Wurzeln des Gender Mainstreaming, und daß man nicht indifferent bleiben darf, sondern sich aktiv im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen einsetzen muß.

Gender Mainstreaming ist zu einem der Modeworte der Gesellschaftspolitiker und Gesellschaftsingenieure geworden, doch wenige wissen, worum es eigentlich geht:

In Folge der 68er Bewegung haben Gruppen von Feministinnen den Klassenkampf für sich entdeckt. Sie postulierten, daß die Frau ein unterdrücktes Wesen sei, das sich von dem Despotismus des Mannes befreien müßte. Dieses Konzept wurde aber immer mehr in Frage gestellt, denn, anstatt die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu beseitigen, um eine egalitäre Gesellschaft aufzubauen, wurden die Unterschiede unwillkürlich betont, denn ansonsten gab es ja keinen Grund für einen Klassenkampf. Hauptvertreterin dieser Kritik war und ist die Sprachphilosophin Judith Butler aus Berkeley/Kalifornien.

Beim Gender Mainstreaming geht es darum, die kulturell geprägten Rollenunterschiede zwischen den beiden Ge-schlechtern aufzudecken und gegebenenfalls abzubauen bzw. zu "dekonstruieren".

Das letztere wird auch in Schulen getan, teils mit Materialien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung, was zu erheblicher Kritik geführt hat. Am meisten wird kritisiert, daß bei Kindern und Jugendlichen die eigene Identität in Frage gestellt wird, wodurch die Schule ihre Befugnisse überschreitet, aber auch erhebliche psychologische Traumata verursacht, was bei einer Demontage der subjektiv empfundenen Identität leicht passieren kann. Massive Kritik äußerte beispielsweise in einem viel beachteten Spiegel-Artikel der Soziologe Günther Amendt.

Aus christlicher Sicht ist das sog. Gender Mainstreaming scharf abzulehnen. Es ist nicht die Rolle des Staates oder der Schulen einen neuen Menschen auf der Grundlage von egalitären Theorien zu basteln. Wenn man Menschen überhaupt irgendwie in eine Richtung orientieren will, muß das nach dem christlichen Menschenbild geschehen und nicht nach dem Muster von postfeministischen Denkern wie Judith Butler. Und das christliche Menschenbild fordert zwar Gerechtigkeit zwischen den Geschlechter, jedoch keine Gleichheit, was schließlich das Hauptziel des Gender Mainstreaming ist.

Gender Mainstreaming soll aber keineswegs Theorie bleiben, sondern in den Schulen entscheidenden Einfluß auf die Erziehung der Schüler haben und damit auf ihre Mentalität.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt empfehlenswert!!!, 29. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Kuby wird sich nicht zuviele Freunde machen in der Politik.. klärt sie doch auf, um was es geht, ergründet des Pudels Kern.
Wer etwas von Liebe versteht und mehr verstehen will, als uns "die Medien" glaubhaft machen wollen, findet bei Kuby eine äussert interessante Aufklärerin. Kuby weiss, wovon sie spricht: sie kennt beiden Seiten und ist deshalb unbedingt empfehlenswert für jeden Menschen, der seine Zweifel hegt an der inflationären Verwendung des Begriffes Liebe oder "Gender".
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11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hochbrisant, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Hochbrisant - unsere Gesellschaft schläft - die Wurzel des Menschseins und damit der Menschenwürde wird zerstört; eine gesunde Bindungsfähigkeit des Kindes wird durch die Relativierung und Aushöhlung des ursprünglichen Familiensystems verunmöglicht. Die Bindungslosigkeit / -unfähigkeit stiftet Verwirrung, Identitätsstörung usw. an, sodass der Mensch von Säugling an zum Opfer einer Verstaatlichung und kommenden Weltdiktatur wird. Aufwachen!
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "muß" für jeden der noch eigenständig denken will, 27. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Danke Frau Kuby an Ihrem Mut, in der heutigen westlichen Welt die keine christliche Meinung mehr hören will,
wo Demokratie schon lange nicht mehr für alle gilt, und die Meinungsfreiheit schon längst kontroliert und so manipuliert wurde,
daß man kaum noch über die Frihheit der Meinung sprechen kann. Die gefärlichste Manipulation ist die versteckte, geheime,
so smarte und klug organisierte, daß man sie fast gar nicht wahrnimmt, wenn man nicht aufpasst...
Tolles Buch!
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17 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sich evtl. einmal an die eigene Nase fassen... ?!?, 11. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Was Frau Kuby angeht, bin ich zugegebenermaßen gespaltener Meinung : Ihr Buch "Mein Weg zu Maria" hat mich sehr gerührt und ich denke nach wie vor, daß dieses Werk für alle suchenden Menschen eine hervorragende, hilfreiche und tiefgehende Lektüre ist.

Aber was danach kam ...
Prinzipiell unterstütze ich zwar einige Thesen Kubys durchaus, ABER :
Auf der anderen Seite gibt es da eine Menge Fragwürdigkeiten. Das fing schon mit dem Harry Potter-Buch an, in dem Kuby J.K.Rowling in die Nähe von Satanismus rückte (wie christliche (!) Kritiker bemängelten auf durchaus bösartige Weise) und mit diesem Urteil nicht einmal wartete, bis der letzte Band dieser Serie erschienen war und sich somit einige Vorwürfe von selbst erübrigt hatten.
Fragwürdigstes Vorgehen.
Ob der ehemalige Kardinal Ratzinger die Potter-Bücher selbst gelesen hat oder sich in seinen kurzen Briefchen (mit denen sich Frau Kuby gerne und ausgiebig und unerträglich eitel schmückt) nur auf vorhergehende Schreiben Kubys an ihn bezieht, sei einmal dahingestellt.

Und nun dieses Buch. Nach der Lektüre fiel mir als erstes das Jesus-Wort ein : "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein".
Dazu : Frau Kuby hat in "Mein Weg zu Maria" selbst zugegeben, mit ihrer Ehe nicht zurande zu kommen und - wegen zurückliegender Verwundungen - ihre alte Mutter nicht bei sich aufnehmen zu können.
Ein Schelm, der hierbei an zwei der zehn Gebote denkt!!!!
Macht ihr jemand das zum Vorwurf? Ich denke nicht.
Relativiert man somit dieses Verhalten? Wohl auch nicht.

Ich will mir kein Urteil anmaßen (ich tue es auch nicht), doch erwarte ich von solchen Leuten, daß sie in ihrem (Geg)eifer ein bißchen bescheidener und durchaus selbstkritischer auftreten.
Leider scheint so ein Stil in der Kirche immer mehr Fuß zu fassen - und ich rede hier nicht von der Geistlichkeit, sondern von der "Basis". Hierzu kann man sich gerne einmal Leser-Postings auf der sonst sehr engagierten Internetseite kath.net antun... so wird es den Katholiken nicht gelingen, die kirchlichen Lehren wieder in den Herzen der Menschen zu verankern.

Zurück zum Buch Kubys : Insgesamt würde ich zu solchen Themen die Bücher von Christa Meves eher empfehlen.
Die ist wenigstens vom Fach.
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46 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Neuer katholischer Fundamentalismus, 20. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Wer von diesem Buch erwartet, er würde eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema "Gender-Mainstreaming" bekommen, der hat sich getäuscht. Von daher hat die Autorin glatt das Thema verfehlt. Stattdessen sülzt Gabriele Kuby einen mit uraltem christlichem Moralquatsch zu und erzählt von wachsender Intoleranz und Verfolgung von Christen in aller Welt, nur weil sie für christliche Werte eintreten und gegen den Verfall der Sexualmoral wettern. So nebenbei sagt sie mehr oder weniger unverblümt, dass selbstverständlich nur die katholischen Christen die Welt retten können (Protestanten und andere Christen scheint es überhaupt nicht zu geben, denn sie werden mit keinem Wort erwähnt), der Islam eine Religion der Gewalt ist und Religionslose Nihilisten bzw. Hedonisten und daher sowieso unmoralische Menschen sind. Am schlimmsten greift sie aber Schwule, Lesben, Transsexuelle, etc. an, die ihr ein Greuel sind. Kuby zählt damit zu jenen Zeitgenossen, die Toleranz immer von anderen bis zur letzten Konsequenz einfordern, jedoch selbst nicht bereit sind, Andersdenkende und Andersseiende zu tolerieren.
Der Untertitel des Buches heißt "Relativismus in Aktion". Mit Relativismus ist hier Werte-Relativismus gemeint, ein Begriff der auch in den Schriften von Papst Benedikt auftaucht. Danach sind alle Werte relativ, außer natürlich - man kann es erraten - den christlichen Werten katholischer Prägung. Die sind selbstverständlich absolut. An den Anfang des Buches stellt Kuby ein Zitat des Papstes: "Das Absolutsetzen dessen, was nicht absolut, sondern relativ ist, heißt Totalitarismus. (...)" Damit hat der gute Benedikt - freilich ohne es zu wollen - eine treffende Charakterisierung des Werte-Anspruchs der katholischen Kirche abgegeben. Es hat sich also hier seit dem Mittelalter in der katholischen Kirche nicht viel getan.
Gabriele Kuby wettert nicht nur gegen Homosexualität, sondern auch gegen Sexualerziehung in der Schule, vorehelichen Geschlechtsverkehr und damit gegen Sexualität von Jugendlichen, gegen Abtreibung, gegen Verhütungsmittel jeder Art, gegen Pornografie, gegen Prostitution, und und und. Kurzum, fast alles Sexuelle ist ihr suspekt. Das alles sind für sie die Auswirkungen der Gender-Revolution. Reichlich wirres Zeug!
Das ganze Buch ist mit den obligatorischen Bibelzitaten, Zitaten der Schriften einiger Päpste und Hinweise auf einige zweifelhafte Werke (u.a. eines aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts) durchsetzt, also alles für das Thema irrelevante Belege. Es enthält zahllose Fehler (z.B. Homosexualität sei eine Krankheit) und Falschdarstellungen (z.B. wird an mehreren Stellen behauptet, Pädophilie würde bei uns straffrei gestellt). Am Ende steht ein neues sexuelles Reinheitsgebot für Katholiken (Sexuelle Reinheit und Evangelisation). Kuby hätte dem Buch besser diesen Titel gegeben, denn dann hätte es gleich die richtigen Adressaten erreicht: Die neuen, ewig gestrigen katholischen Fundamentalisten. Für kritische Zeitgenossen, die sich keine religiöse Ideologie überbraten lassen wollen, ist das Buch jedenfalls nichts. Schade, dass ich dem Buch nicht 0 Sterne geben konnte.
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28 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man aus ganzem Herzen lachen, 12. Januar 2008
Von 
A. Busch "Bücherwurm" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion (Broschiert)
Leider ist es bei Amazon nicht möglich auf Bewertungssterne zu verzichten, also war ich gezwungen einen Stern zu vergeben. Viel lieber hätte ich aber Minussterne vergeben, um zu verdeutlichen wie abgrundtief schlecht dieses (Sach???)Buch ist.

G. Kuby selbsternannte Wächterin über Sitte und Moral hat wieder einen Feind der Gesellschaft ausgemacht und prophezeit den Untergang des Abendlandes. So weit, so alt. Vor einigen Jahren hatte Kuby Harry Potter (!) als Gesellschaftskiller ausgemacht "Harry Potter - ein globales Langzeitprojekt - zerstört das Unterscheidungsvermögen zwischen Gut und Böse.", heute ist es Gender Mainstreaming.

Gender nicht kritiklos anzunehmen, es kritisch zu hinterfragen und vermeidliche Schwachstellen aufzuspüren ... all dies ist wünschenswert und unterstützungswürdig. Dem Gender aber den Untergang der Gesellschaft anzudichten ist aber mehr als peinlich für eine Publizistin und studierte Soziologin. Ich habe selten eine solch enorme Menge von Vorurteilen, Falschaussagen und Fehlinterpretationen gelesen wie in diesem Büchlein. Der große Teil ihrer Thesen und Interpretationen sind schlichtweg falsch. Kernpunkte der Gendertheorie werden völlig unzutreffend dargestellt und bewusst fehlinterpretiert. Auch schreckt Frau Kuby nicht davor zurück die Genderthesen bewusst zu verfälschen, also Aussagen zu machen die von Gender Mainstreaming gar nicht vorgenommen wurden. Ich hatte das Gefühl entweder hat diese Frau die Genderthematik nicht verstanden, was mich schon wundert bei einer Soziologin, oder diese Frau ist einfach völlig wahnsinnig mit einem Hang zur Falschaussage wenn es denn den eigenen Interessen entspricht. Ich hoffe ersteres für Frau Kuby.

Kernaussage des Buches: Die Gesellschaft kurz vor ihrem Niedergang. Die Schuldigen: Die Gender-Aktivisten, böse Menschen die ihrer Gesellschaft schlimme Dinge antun. Nach Kuby u.a.: Einem Menschen vermitteln das es egal ist ob er Mann oder Frau ist, er/sie ist völlig gleich und kann sich entscheiden wie er leben will. Denn er ist in erster Linie Mensch, für Kuby die Zerstörung der göttlichen Ordnung. Mit schlimmen Folgen für die Gesellschaft: Sexualkunde bei Kindern in Schulen, die schuld ist an der sexualisierung von Kindern. Abtreibungen, Scheidungen, straffreiheit für Pädophile (wie sie darauf kommt ist mir völlig schleierhaft) und und und.

Am allerschlimmsten und für mich persönlich extrem widerwärtig ist die konsequente Homosexuellenhasserei in diesem Buch. Schwule und Lesben sind Gott ein Greul, eine Krankheit die geheilt werden muss !!, und die Gender Aktivisten sind Schuld das diese Lebensform immer mehr akzeptiert wird und laut Kuby werden schon Kinder von Gender Pädagogen zum Schwulsein ermutigt und dazu getrieben. Gender stellt sich gegen Gott und erhebt eine widernatürliche Lebensform zum normalen, was nur Ausdruck einer gottlosen Gesellschaft ist.

Alles in allem ist dieses Buch für alle witzig die sich mit Gender auskennen. Für Neulinge definitiv kein Einsteigerbuch, dafür sind die Fakten schlicht falsch.
Kuby ist einfach schlecht gepaart mit Homophoben gelaber und voller fundamentalistischen christlichem Bockmist.

Absolut nicht zu empfehlen. Diese Frau hat keinen Pfennig Geld verdient.
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Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion
Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion von Gabriele Kuby (Broschiert - November 2006)
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