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5.0 von 5 Sternen Die Geschichte einer besonderen Freundschaft
Abel und Bart waren Freunde, gute Freunde, sehr gute Freunde und gerade das war es was Aufmerksamkeit erzeugte. Diese Geschichte einer besonderen Freundschaft, leidenschaftlich und einfühlsam erzählt von Anneke Scholtens, zeigt die Facetten einer Beziehung, welche nie eine echte war, es nicht sein konnte und wo das Schicksal einen der Protagonisten hart...
Veröffentlicht am 26. März 2007 von Thorsten Wiedau

versus
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2.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, aber...
Ich bin sicher kein schneller Leser, aber das Buch von Anneke Scholtens habe ich an einem Tag locker durch gelesen. Es ist zweifellos sehr flüssig geschrieben, der Anreiz mehr über die Protagonisten zu erfahren, war immer da.

Doch leider ließ mich das Buch nach 140 Seiten genauso schnell wieder los, wie es mich gefangen genommen hat. Die...
Veröffentlicht am 18. Juni 2007 von Hanni


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte einer besonderen Freundschaft, 26. März 2007
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Abel (Gebundene Ausgabe)
Abel und Bart waren Freunde, gute Freunde, sehr gute Freunde und gerade das war es was Aufmerksamkeit erzeugte. Diese Geschichte einer besonderen Freundschaft, leidenschaftlich und einfühlsam erzählt von Anneke Scholtens, zeigt die Facetten einer Beziehung, welche nie eine echte war, es nicht sein konnte und wo das Schicksal einen der Protagonisten hart mitspielte. ABEL, eine Geschichte über Selbsterkenntnis, Wahrheit, Gefühle und den eigenen Weg.

Die Geschichte erzählt den Weg von Abel und Bart, beide gute Freunde in Schule und Freizeit und unzertrennlich, doch für Abel ist es mehr, doch dies bemerkt Bart zuerst nicht, will es nicht bemerken. Seine Eltern wissen nichts darum und Abels Eltern halten beide nur für Freunde.

Anneke Scholtens debütiert hier erstmals in Deutscher Sprache und es ist ein großartiges Werk. Sie blendet zwischen dem heute und dem gestern hin und her und es ergibt sich ein interessantes Bild der Beiden. Doch die Geschichte ist auch dramatisch, denn Abel ist tot, vor wenigen Tagen gestorben, in den Bergen - warum?

Bart und seine Freundin Roos stehen dadurch fast vor dem Zerwürfnis, denn Roos erkennt sofort, dass etwas bei Bart nicht stimmt - Bart hat sich die Wahrheit nie eingestanden. Somit wird der unvermittelte Tot Abels und die Auseinandersetzung Barts damit zu einer Selbsterkenntnis der besonderen Art.

Ein wunderschönes Buch, mit melancholischen - dramatischen Inhalten. Ein ganz herausragenden Buch, welches ein Thema zur Sprache bringt, welches die leisen Töne einer Beziehung klingen lässt.

Sehr Empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, aber..., 18. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abel (Gebundene Ausgabe)
Ich bin sicher kein schneller Leser, aber das Buch von Anneke Scholtens habe ich an einem Tag locker durch gelesen. Es ist zweifellos sehr flüssig geschrieben, der Anreiz mehr über die Protagonisten zu erfahren, war immer da.

Doch leider ließ mich das Buch nach 140 Seiten genauso schnell wieder los, wie es mich gefangen genommen hat. Die Gefühle, Motivationen, Ängste der Hauptfiguren (Bart, der (verstorbene) Abel und dessen Eltern) werden zu großen Teilen nur angerissen. Hier hätte man (mit vielleicht 100 Seiten mehr) viel mehr Tiefgang schaffen können, der dieses Buch dann wirklich zu einem guten gemacht hätte.

Die Ansätze waren da, doch leider muß sich der Leser die Personen praktisch selbst "malen", da die Autorin hier sehr viel einfach offen läßt.

Das gilt auch für das Ende, das Weiterleben der Figuren, was weitestgehend offen bleibt.

Alles in allem zwar ein sehr schönes Thema, das ergreifend und bewegend sein könnte. Es läßt sich flüssig lesen und wird an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Doch die Tiefgründigkeit, die gerade in diesem Spannungsfeld Freundschaft - Liebe - Abweisung - Tod - Erinnerung - Schmerz liegen könnte, fehlt vollkommen.

Aber wer es mag, ein Buch lediglich als Anstoß für eigene Gedanken und Vorstellungen zu bekommen, dem mag dieses Buch durchaus gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen abel - der ewige bruder kains, 27. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Abel (Gebundene Ausgabe)
Anneke Scholtens "Abel" liest sich flüssig und aufgeräumt.... und genau dieser Zustand des alltäglichen, halbschwulen Lebens in der "leichten Kost-Literatur", voller Andeutungen und Unklarheiten, wird in dieser kurzen 137 Seiten langen Parabel zu einem schwirrenden Giftpfeil, der den/die LeserIn nachdrücklich aufwühlt und lähmt. Meisterlich gekonnt sind die Konstellationen der Protagonisten auf ihren verschiedenen Zeitebenen.
Ich empfehle dieses Buch als Pflichtlektüre für den Schulunterricht "Gemeinschaftskunde" 9.Klasse!
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5.0 von 5 Sternen Wenn Dein bester Freund sich in Dich verliebt..., 25. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Abel: Roman (Broschiert)
(Ich habe das Buch geschenkt bekommen.)

Es ist tatsächlich kein dickes Buch, aber gut geschrieben und intelligent komponiert. Es behandelt zwei wichtige Themen ohne didaktisch zu wirken:

Was, wenn Dein bester Freund sich in Dich verliebt, aber Du nicht schwul bist? Wie erklärst Du Deinem Freund, ohne ihn zu verletzen, dass Du nicht küssen und nicht schmusen willst?

Was, wenn wir einen grossen Fehler gemacht haben in einer Beziehung, Freundschaft oder Liebe, und plötzlich ist der/die andere tot, und wir können uns nicht mehr entschuldigen und es nicht mehr wieder gut machen?

Anneke Scholtens gibt keine Lösungen, keine Ratschläge, aber sie beschreibt Barts Probleme mit seinem schwulen Freund Abel so glaubhaft, dass wir in die Geschichte hineingezogen werden. Es wäre ein gutes Buch, um in einer Schulklasse, das Thema "schwul" anzugehen. Ein gutes Buch auch für Jugendliche und Eltern, die sich erstmals mit dem Thema beschäftigen wollen.
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Abel
Abel von Anneke Scholtens (Gebundene Ausgabe - März 2007)
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