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am 27. Februar 2012
Abseits vom Normalweg ist auch dieses Buch. Nachdem ich zahlreiche Bergsteigerbücher gelesen habe, war ich angenehm überrascht, welch gelungene Mischung Stephan Keck und Derk Hoberg hier anbieten. Da sind zum einen natürlich die spannenden Geschichten vom Berg, aber eben auch ganz persönliche Erfahrungen mit der Familie. Dabei geht es nicht nur darum, wie Bergsteigen mit Familie vereinbar ist, sondern auch um die anderen Abenteuer gemeinsam mit der Familie - die auf der ganzen Welt stattfinden.
Die beiden Autoren vermitteln mit dem Buch auch die Botschaft, dass Kinder nicht unbedingt Verzicht und große Einschränkung des eigenen Lebens bedeuten. Vielmehr bereichern sie, ja die ganze Familie, solch ungewöhnliche Reiseabenteuer - und machen eigene wertvolle Erfahrungen, die mit viel Spaß und Freude am Leben verbunden sind.

Letztlich beschäftigt sich das Buch mit der grundlegenden Frage, wie es möglich ist, seinen eigenen Weg zu gehen und gleichzeitig den notwendigen gesellschaftlichen Verpflichtungen nachzukommen. Die Antwort darauf muss jeder für sich selbst finden. Stephan Keck scheint sie für sich gemeinsam mit seiner Familie gefunden zu haben. Wie er das geschafft hat, ist ungemein spannend zu lesen.
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am 9. Februar 2012
Warum? Warum setzt man immer wieder sein Leben aufs Spiel? Warum zieht man immer wieder in Abenteuer? Und warum nimmt man seine kleinen Kinder mit auf Reisen in gefährliche Gegenden? Ist es legitim, seine Familie für Wochen zu verlassen, um einen Gipfel zu erstürmen und damit den Unterhalt zu verdienen? Und wie gehen die Familie, Frau, Kinder, Eltern mit diesen auch für sie extremen Situationen um? All diese Fragen beschäftigen Stephan Keck ' zunächst weniger, seit er Frau und Kinder hat, aber immer mehr.
Keck schildert eindrucksvoll seine Erfahrungen mit den Menschen und Kulturen der bereisten Länder. Dabei scheut er sich nicht, auch problematische Themenbereiche anzuschneiden und seine Meinung kund zu tun. Interviews mit Keck selbst, seiner Frau und Freunden sowie das Vorwort von Franz Klammer und ein Gastbeitrag von Peter Habeler entwickeln gemeinsam mit den Reise- und Expeditionsberichten das Gesamtbild des Menschen Stephan Keck.
Das Buch Solo mit Familie ist keine normale Biographie. Nicht nur, weil Stephan Keck bereits jetzt ' er ist gerade einmal 38 Jahre ' auf ein erlebnisreiches Leben zurückblicken kann. Das Buch erzählt von großen Erfolgen, von Scheitern und dem häufigen Zwist aus Verlangen und Vernunft. Es ist eine Ermunterung an den Leser sein Leben zu leben. Keck zeigt, dass solch ein Leben möglich ist und dass man mit Willenskraft einiges erreichen kann. Alleine und mit Familie. Die lebendige, bildliche Sprache zieht den Leser hinein in die Abenteuer, lässt ihn mitfiebern und die Expeditionen erleben. An entscheidenden Stellen hakt Hoberg in bester Reportermanier nach und klärt offene Fragen. Nach der Lektüre jedes einzelnen Kapitels schossen mir die gleichen Gedanken in den Kopf: Ich will das auch! Reisen, Berge besteigen (ok, keine 8000), frei sein. Es macht Spaß zu lesen!
Damit Keck aber dieses Leben leben kann, gehört eine starke Frau an seine Seite. Mit Anita scheint er diese gefunden zu haben, jedoch kommt ihre Sicht der Dinge dafür etwas zu kurz im Buch ' sieht man von dem Interview mit ihr im letzten Teil ab. Dies soll nun nicht als Kritik verstanden werden ' schließlich ist es die Biographie von Stephan Keck ' sondern vielmehr als Aufforderung an Autor Derk Hoberg: Mach' doch noch so ein Buch, diesmal aus Anitas Sicht: Solo mit Familie ' Leben mit einem Extrembergsteiger.
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am 15. Januar 2012
Manchen reicht es nicht, mit dem Leben davonzukommen. Sie legen es darauf an, dem Tod von der Schippe zu springen. Der Extrembergsteiger Stephan Keck ist so ein Typ. Dabei ist sein Nachname Programm: Energisch, unbekümmert, draufgängerisch - das sind alles Synonyme für 'keck' und gleichzeitig bestimmende Charakterzüge des Abenteurers. Diese Eigenschaften sind hilfreich für ein Leben als Extrembergsteiger. Als Familie muss man mit diesen Charakterzügen und dem Leben, das daraus resultiert, aber erst einmal zurechtkommen.

In 'Solo mit Familie' lernt man Stephan Keck als Abenteurer und Familienmensch kennen und erfährt spannende Episoden aus seinem Leben. Spannend auch deshalb, weil der beschriebene Spagat zwischen Abenteurer- und Familienleben sich manchmal als schwierig erweist, am Ende aber doch immer gelingt. Als Leser konnte ich Stephan Keck bei seinen Extremtouren auf den Shishapangma und den Mount Everest (bis Lager IV) begleiten, aber auch zusammen mit der Familie bei ihren unkonventionellen Familienurlauben quer durch Indien, Peru und Afrika. Letzteres ist ein knapper Führer für Abenteuerreisen mit Kleinkind(ern).

Die oft selbstironischen Schilderungen lesen sich gut (nur der geringe Abstand zwischen den Zeilen ist anfangs etwas störend). Manchmal habe ich mir gedacht: Der Mann hat mehr Glück als Verstand. Bei einigen Geschichten musste ich den Kopf schütteln. Kaum zu glauben ist z.B. die Episode, in der er nach einem lebensgefährlichen Absturz trotz zigfach geflicktem Oberschenkel, Kopfverletzungen und geprellten Rippen am nächsten Tag die Bergrettungsprüfung mit Erfolg absolviert, nur um auf lange Sicht seine Familie finanziell versorgen zu können. Daraufhin begrüßt ihn der Ausbildungsleiter zukünftig mit 'Ah, der Keck, der wilde Hund, der nicht weiß, wann man aufhören muss.'

Besonders beeindruckt haben mich die Stellen, an denen klar wird, dass es sich auszahlt, seine Träume konsequent zu leben, auch wenn das (für die anderen Familienmitglieder) nicht immer leicht ist. Stephan Kecks Schilderungen sind Zeugnis dafür, dass ein Abenteurerleben mit Familie möglich ist und dass man mit Dickschädl auch als Ver-rückter an sein Ziel kommen kann. Am besten schnappt man sich einen '(Zillertaler) Krapfen und a Buttermilch dazua', liest das Buch und begibt sich mit Stephan Keck und seiner Familie auf eine spannende und unkonventionelle Reise.
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am 11. Januar 2012
Stephan Keck war mir - vor dem Buchtipp eines Arbeitskollegen - eher unbekannt, daher frage ich mich nach der Lektüre dieses aufschlussreichen 200-Seiten-Wälzers vor allem: Warum? Vielleicht, weil er nicht wie andere anbiedernd durch die Medien tingelt, sondern konsequent seinen Weg geht. Etwas, was ihn schon seit frühester Kindheit an auszeichnet und was auch in allen Episoden seines abenteuerlichen Lebens, die in diesem Buch geschildert sind, deutlich und für den Leser erlebar wird.
Die gesicherte berufliche Karriere im Familienunternehmen hat er ausgeschlagen und ging als junger 20-jähriger lieber mit erfrorenen Zehen - nach einer Peru-Expedition - auf der Baustelle arbeiten, weil sein Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit größer war als alles andere. Ob Bergbesteigung oder Afrikareise mit Familie, stets geht es abenteuerlich und spannend zu. Das Buch nimmt einen mit auf eine unglaubliche Reise rund um die Welt, bei der man sich immer wieder fragt, ob ein Mensch wirklich so viel Glück oder Willenskraft haben kann, um all die Gefahren und Risiken zu bestehen. Schon auf den ersten 50 Seiten ist Keck mehrfach dem Tod mit letzter Kraft noch von der Schippe gesprungen.
Das Buch selbst ist flüssig geschrieben - klassischer Reisebericht eben, der in mehrere Episoden eingeteilt ist. Zwischendurch wird die Erzählung immer wieder mit Interviews aufgelockert, die ein konkretes Bild des Menschen Stephan Keck zeichnen.
Wirklich eine interessante und spannende Lektüre über einen Menschen, der sich weit abseits der klassischen eingefahrenen 08/15-Lebensläufe bewegt.
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am 17. April 2014
Dieses Buch ist sicher kein gewöhnlicher Reisebericht über das Reisen mit Kindern, so wie Stephan Keck kein gewöhnlicher Bergsteiger ist: immer auf der Suche nach Extremen und den Pfaden, die bislang noch keiner gegangen ist, egal ob als Bergsteiger auf Solotour oder unterwegs mit der Familie. Neben Asien hat sich die Familie dabei vor allem Afrika verschrieben und zwei Etappen dieser großen, noch nicht vollendeten Reise, bei der alle Länder des Kontinents besucht werden sollen, beschreibt Keck in seinem Buch ausführlich, immer abwechselnd mit seinen Soloabenteuern auf den höchsten und schwierigsten Bergen der Welt. Für die meisten reisenden Familien werden seine Schilderungen jedoch lediglich Abenteuergeschichten bleiben, die nicht unbedingt zur Nachahmung geeignet sind. Hoberg, der Keck beim Schreiben des Buchs unterstützt hat, bringt das leichte Unbehagen des Lesers über die Risiken auch selbst zum Ausdruck, die Keck nicht nur allein, sondern auch mit Frau und Kindern immer wieder eingeht. Seine Motivation und sein Vorgehen zu verstehen, fällt auch nach Lektüre des kompletten Buchs nicht leicht, bleibt doch immer das Gefühl, es gehe in erster Linie darum, etwas zu machen, was noch keiner gemacht hat (auch wenn Keck dies auf Nachfrage des Koautors verneint) und sich dabei auch immer wieder über die Bedenken seiner Partnerin hinwegzusetzen. Trotzdem ist das Buch gut und spannend geschrieben, auch für Fans des Extrembergsteigens, und zeigt, wie viel Abenteuer auch mit Kindern möglich ist.
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am 13. Januar 2012
Trotz Familie ein spannendes Leben - diese Sehnsucht hat auch mich geritten, das Buch zu kaufen. Zugegeben, die Abenteuer, die der Autor erlebt, sind für den Durchschnittsgeschmack etwas zu extrem, manchmal scheint es, als suche er die Probleme (und damit die Abenteuer) geradezu, aber nichtsdestotrotz ist es sehr inspirierend zu lesen, wie viele aufregende Erlebnisse man auch mit der Familie teilen kann. Dabei geht es nicht immer um die Gefährlichkeit eines Unternehmens, sondern vielmehr um die Improvisationskunst, die der Autor an den Tag legt, wenn er Unvorhergesehenes meistern muss. In manches hat er sich wohl durch eine gewisse Naivität hineinmanövriert, aber das verzeiht man ihm gern, weil er sich dessen sehr wohl bewusst ist und selbstironisch darüber berichten kann. Und das tut er ganz ehrlich, auch wenn es nicht immer zu seinen Gunsten ist.
Alles in allem eine spannende und sehr anregende Lektüre mit einem einzigen Wermutstropfen: Dass man als Mann Extrembergsteigen und Familie vereinbaren kann, verdankt man wohl immer einer starken Frau, die einem den Rücken freihält. Hier hätte weniger Eigenlob nicht geschadet - und die Perspektive seiner Frau, die nur am Schluss in einem Interview zur Sprache kommt, wäre eine große Bereicherung für das Buch gewesen!
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am 7. Februar 2012
Eigentlich habe ich mich bisher nicht sonderlich für das Thema Bergsteigen interessiert und war deshalb vor allem auf den familiären Aspekt von "Solo mit Familie" gespannt. Tatsächlich kommt dieser auch nicht zu kurz in diesem äußerst unterhaltsam geschriebenen Buch. Der umgangssprachliche Schreibstil reißt einen mit, beinahe einmal rund um die ganze Welt. Auch wenn es die Kecks auf ihren Reisen noch nicht ganz um die Erde geschafft haben, so waren sie doch bisher zumindest immer an außergewöhnlichen Orten, an die schon mal nicht jedermann reist. Noch dazu reist Stephan Keck, für mich als Mutter ganz besonders interessant, fast immer mitsamt seiner vierköpfigen Familie. Egal ob in Burma, Südamerika oder in Afrika, die Abenteuer, die die Kecks auf ihren Reisen erleben, sind oftmals atemberaubend, teilweise unfassbar, immer aber spannend. Insbesondere die monatelange Indienreise der Familie Keck erfreute mich sehr, da ich vor einigen Jahren, damals noch ohne Kinder, eine ähnliche Reiseroute in Sikkim einschlug.

All diese Geschichten sind amüsant und mit dem nötigen Schuss Selbstironie zu Papier gebracht. Selbstironie kommt bei Stephan Keck auch bei seinen Abenteuern am Berg nicht zu kurz - wo er teilweise unvorstellbar extreme und erschütternde Erlebnisse hatte - womit wir bei dem für mich vermeintlich nicht so interessanten Teil des Buches wären: Den Kapiteln, die sich um die Besteigungen der Achttausender drehen. Hier wähle ich bewusst das Wort vermeintlich, denn Keck und Hoberg erklären anschaulich, wie solch eine Besteigung vor sich geht, schildern das Ganze reizvoll und gehen gewissen Aspekten in ihren interessanten Interview-Dialogen noch näher auf den Grund.

Nun werde ich mich zwar nicht direkt auf das nächste Bergbuch stürzen, meine Vorurteile Bergbüchern gegenüber haben sich bei dieser lohnenswerten Lektüre jedoch nicht bewahrheitet und ich war schon nach den ersten Seiten sehr froh, dass ich mich an dieses, für Familien inspirierende und vor allem nicht alltägliche, Buch "gewagt" habe.
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am 5. Januar 2012
Die Erzählungen über die 8000er-Besteigungen und Familienabenteuer quer durch Afrika, Indien und Burma sind spannend wie ein Krimi und nebenbei sehr informativ. Durch die anschaulichen Schilderungen habe ich das Gefühl, sehr viel über fremde Kulturen, Land und Leute dazugelernt zu haben. Ich als Nicht-Bergsteigerin habe jetzt auch eine Vorstellung davon, was einen Extrembergsteiger antreibt, was Höhenbergsteigen wirklich bedeutet und wie eine Expedition abläuft. Ein tolles Buch über einen interessanten Menschen!
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am 4. April 2012
Die Süddeutsche Zeitung fragte vor kurzem: Kann ein Mensch so viel Glück haben wie Stephan Keck? Auf diese Frage hin besorgte ich mir "Solo mit Familie" und bekam die Antwort: Offensichtlich. Dabei hat Stephan Keck ja nicht nur das Glück, alle brenzligen Situationen am Berg überlebt zu haben, sondern vor allem jenes, eine Familie zu haben, die ihn so abenteuerlustig akzeptiert wie er ist.
Doch das Buch schildert nicht nur spannende Bergabenteuer von Stephan Keck. Es geht zum Großteil um die teils verrückten Reisen der ganzen Familie und darum, was sie dabei erleben. Das ist nicht immer nur positiv. Im Gegenteil, wird doch unter anderem auch schonungslos thematisiert, welche Grausamkeiten die chinesische Regierung mit tibetanischen Mönchen anstellt, die ein Bild des Dalai Lama bei sich tragen. Oder aber, dass in Burma verbotenerweise riesige Teakholz-Wälder mit Arbeitselefanten gerodet werden - alles fernab der herkömmlichen Touristenrouten. Auf denen wandelt die Familie Keck nämlich mit Vorliebe. Es handelt sich um einen Reiseführer der etwas anderen Art. Unterhaltsam, spannend und überaus empfehlenswert - auch für Nicht-Bergsteiger.
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