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am 17. September 2013
Die zwölfjährige Kasienka und ihre Mutter kehren ihrer Heimat Polen den Rücken und lassen sich im englischen Coventry nieder. Sie setzen alles daran, um Kasienkas verschwundenen Vater zu finden. Sie suchen nach ihm, hängen "Vermisst"-Plakate auf, fragen sich durch... Eines Tages trifft Kasienka ihren "Tata", wie sie ihren Papa nennt. Doch auf einen Schlag ist plötzlich alles anders...

Sarah Crossan hat mit ihrem Buch "Die Sprache des Wassers" einen stillen und bezaubernden Roman vorgelegt, der höchst ungewöhnlich verfasst ist. Die einzelnen kurzen Kapitel, oft nicht länger als eine Seite, sind in Versform aufgeschrieben. Sie reimen sich nicht, aber dieser außergewöhnliche Stil verleiht der Geschichte eine Zerbrechlichkeit, etwas sehr Zartes. Aus der Sicht von Kasienka schildert die Autorin nüchtern und intelligent die Probleme, die dem Mädchen Tag für Tag in der Schule begegnen: Sie ist eine Außenseiterin, sie ist anders, sie ist nicht "in", sie besitzt weder Handy noch iPod. Zeitgleich entspinnt sich eine sanfte Liebesgeschichte zu William, den Kasienka beim Schwimmen kennenlernt. Zum ersten Mal ist sie verliebt - während es für sie in ihrem kargen Zuhause mit ihrer verzweifelten Mutter immer unerträglicher wird. Nur im Wasser ist die begeisterte Schwimmerin Kasienka frei.

Die Autorin beherrscht es hervorragend, in kurzen Kapiteln große Gefühle einzufangen: Liebe, Verrat, Angst, Verzweiflung... Man leidet mit Kasienka, man kämpft an der Seite dieses klugen und tapferen Mädchens, das das Herz des Lesers im Sturm erobert.

"Die Sprache des Wassers" erzählt ohne jede Effekthascherei eindringlich und doch einfach eine große Geschichte, die trotz bedrückender Themen wie Abschied und Einsamkeit Mut macht.
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am 14. Mai 2014
„Die Sprache des Wassers“ von Sarah Crossan, in Deutschland erschienen im mixtvision Verlag, ist ein echter Geheimtipp unter den Erscheinungen des letzten Jahres!

Dabei fällt es mir schwer, die Geschichte auf eine Alters- oder Lesergruppe einzugrenzen. Für Erwachsene ist es auf jeden Fall eine tolle Lektüre für zwischendurch, für Jugendliche aber schon recht anspruchsvoll.

Das besondere an „Die Sprache des Wassers“? Es ist durchgehend in gebundener Sprache geschrieben, erinnert also an Lyrik, aber es ist nicht gereimt und auch ansonsten ist es ein Prosatext, der in diese gebundene Sprache „umgeschrieben“ wurde. Dadurch entsteht eine ganz neue, noch nie bei einem Buch empfundene Intensität. Durch die Art der Sprachgestaltung sind sprachliche Wendungen und Verdichtungen möglich, die in einem normalen Prosatext umständlich vieler Worte bedurft hätten. Hier allerdings schafft Sarah Crossan es, in ganz wenigen Kapiteln mit ganz wenigen Worten ganz viel zu sagen und das Gefühlsleben ihrer Protagonistin in aller Tiefe zu schildern.

Diese heißt Kasienka, ist 12 Jahre alt und gebürtige Polin. Sie muss mit ihrer Mutter nach England auswandern, wo diese den Vater sucht, der die Familie verlassen hat. Und in England findet Kasienka dann auch ihren Vater. Aber auch eine neue Liebe. Und ihre Leidenschaft, das Schwimmen. Und auch ein Stück Heimat. Aber sie muss sich gegen viele Hindernisse durchsetzen: Ihre depressive Mutter, die jeden Halt im Leben verloren hat und die Mädchen in der Schule, deren Mobbing sie schutzlos ausgeliefert ist.

Obwohl die Geschichte sich (jugendbuchtypisch) am Ende doch relativ in Wohlgefallen auflöst, driftet sie aber niemals ins Kitschige ab.

In gewisser Weise bricht das Buch damit mit allen Erwartungen, die man daran haben kann, sprachlich und inhaltlich. Das Motiv der Liebe ist hier so klug eingesetzt, um Kasienka und den Leser etwas über das Leben lernen zu lassen und schließlich ihre Heimat zu finden, sodass es einen auch selbst mit einem wohligen Gefühl zurücklässt.

Ein wirklicher Geheimtipp, eine tolle Aufmachung übrigens auch (Format und Cover, nichts ist an diesem Buch „normal“), „Die Sprache des Wassers“ bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal!
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am 12. September 2014
das ganze Buch ist durch den etwas seltsamen, gedichtähnlichen Aufbau eigentlich nur eine Kurzgeschichte. mit gefiel auch der Schluss nicht und es ist etwas weltfremd.
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am 16. September 2013
Zum Buch:
Das Cover besteht komplett aus einer Art Leinen, auf welches die Grafik gedruckt wurde. Es fühlt sich sehr angenehm, wie Stoff, an. Der rote Koffer, die Tropfen und dazu der Titel haben mich als erstes an Tränen und viele Emotionen denken lassen.

Erster Satz:
„Die Rollen unseres Koffers sind schon hinüber,
noch bevor wir den Danziger Hauptbahnhof
hinter uns gelassen haben.“

Meine Meinung:
Die Autorin Sarah Crossan war mir vorab bereits durch ihre Jugendbuchreihe „Breathe“, bekannt, doch der Schreibstil dieser Geschichte weicht von dem des Jugendbuches enorm ab.

Kasienka ein junges polnisches Mädchen macht sich mit ihrer Mutter auf den Weg von Danzig nach Stansted/England. Ihr Vater Tata hat sich aus dem Staub gemacht und ihre Mutter ist am Boden zerstört. Sie will Tata suchen und nach Hause zurückholen.
Doch der Start in der neuen Umgebung verläuft alles andere als schön. Kasienka muss sich ein heruntergekommenes Zimmer mit ihrer Mutter teilen. Das Geld ist knapp.
Kasienka besucht zudem dort auch die Schule, in der sie so gar nicht wirklich ankommt. Sie wird von ihren Mitschülern gemobbt. Doch dann lernt sie William kennen und die Suche nach ihrem Dad beginnt.
Am Anfang hatte ich einige Probleme in den Schreibstil und die Art der Prosa hineinzufinden. Doch mit der Zeit las sich dieses Buch recht zügig. Der Lesestoff ließ mich oftmals schlucken, denn die Mobbingattacken auf Kasienka waren nicht ohne. Oftmals habe ich mich fragen müssen, warum Kinder nur so grausam sind! Oder wie kann ein Familienvater einfach seine Familie verlassen, ohne etwas zu sagen?

Kasienka ist eine starke Persönlichkeit, die trotz der negativen Erlebnisse immer weiter kämpft um daraus das Beste zu machen. Dennoch hat sie einen weichen Kern, der immer mal wieder aus ihr herauszubrechen scheint. Ihre Mutter ist dagegen eine gebrochene Frau, die wieder ins Leben zurück finden muss.

Dieser Schreibstil war für mich sehr ungewohnt, hat mir aber eine Menge gegeben, was mich nachdenklich stimmte. Diese Geschichte war ein kurzweiliges Leseerlebnis, dennoch mit einer bleibenden Erinnerung.

Fazit:
Eine traurige Geschichte über eine starke Protagonistin, die ihren Weg beschreitet, egal wie schwer dieser scheint. Es geht um eine Suche nach Antworten und einem neuen Leben, durchzogen von negativen Erlebnissen, wie dem Mobbing und dem Verlassen werden, aber auch von der ersten Liebe. Ein sehr poetisches Buch, welches zum Nachdenken anregt zudem emotional auf den Leser wirkt.

Meine Wertung: 3,5 von 5 Vögel
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am 12. Juni 2014
Dieses Buch hat die vielen Preise verdient.
Es it sehr, sehr schön, man kann sich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen, es ist fast etwas poetisch und liest sich angenehm flüssig und schnell.
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