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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse....
Inhalt
Stuart muß mit seiner Familie nach Beeton ziehen. In dem neuen Haus findet er eine Schatulle seines Großonkels mit 8 alten Münzen und einem Hinweis auf eine geheime Werkstatt. Da noch Ferien sind und ihm ziemlich langweilig ist, macht er sich auf die Suche und findet allerlei über seine Familie und über magische Zaubertricks heraus...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2012 von steffis-und-heikes-lesezauber ...

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, schlechte Übersetzung
Ich habe mir das Buch zuerst auf Englisch gekauft, danach auf Deutsch - und war total enttäuscht. Das Ganze liest sich extrem holprig, als wäre der Text auf dem Weg ins Deutsche irgendwie am englischen Original kleben geblieben. Der Text hat keinen eigenen Ton, keinen einheitlichen Stil, keinen Rhythmus. Ihm fehlen der Witz und der skurrile Charme des Originals...
Veröffentlicht am 20. Mai 2013 von kleine mistbiene


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse...., 27. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Stuart muß mit seiner Familie nach Beeton ziehen. In dem neuen Haus findet er eine Schatulle seines Großonkels mit 8 alten Münzen und einem Hinweis auf eine geheime Werkstatt. Da noch Ferien sind und ihm ziemlich langweilig ist, macht er sich auf die Suche und findet allerlei über seine Familie und über magische Zaubertricks heraus. Was hat dies alles auf sich und könnte es wirklich echte Magie sein?

Meinung
Lissa Evans hat dieses Buch sehr einfühlsam und kindgerecht geschrieben. Die Sprache ist flüssig und leicht und man wird wirklich in eine magische Welt gezaubert. Sie schreibt aus Sicht des 10 jährigen Stuarts, welchen sie wirklich liebevoll beschreibt. Man kann sich auch als Erwachsener gut in ihn hineinversetzen und manchmal habe ich mit ihm mitgelitten. Zum Glück findet er in der Nachbarstochter eine gute Freundin, die ihm bei diesem Rätsel zur Seite steht. Die Autorin versteht es, auch die einzelnen angefertigten Kunststücke und Sachen detailgerecht zu beschreiben. Diese konnte man sich bildlich sehr genau vorstellen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch auch für ältere Leser noch sehr schön zum Schmökern. Die Spannung kommt auch nicht zu kurz, genau richtig, um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Man weiß bis zum Schluß nicht, was Stuart Onkel eigentlich war, ein echter Zauberer oder einfach nur ein Technikgenie.

Charakteren
Der 10 jährige Stuart ist für sein Alter viel zu klein und wird deswegen gerne gehänselt. Er zieht sich immer mehr zurück, da er leider von seinen Eltern auch nicht immer die Zeit bekommt, die er gerne hätte. Seine Mutter muß ständig arbeiten und sein Vater sitzt immer herum und erstellt neue Kreuzworträtsel. Mir kommen die beiden fast etwas skuril und beschränkt vor. Auch ihre Umgangsweise mit ihrem Sohn erscheint mir ziemlich komisch. Die Nebendarsteller kommen auch nicht zu kurz und werden mit genau so viel Charme und Charakter dargestellt.

Cover
Das Cover dieses Buches ist ganz schlicht in schwarz-weiß gehalten. Es lockt mit irgendetwas mystischem und zieht einen sofort in den Bann. Auch toll finde ich die kleinen Bildchen bei jedem Kapitelanfang. Alles sehr liebevoll gestaltet. Ein großes Lob an die Autorin / den Verlag.

Fazit
Für mich ein sehr gelungenes Kinderbuch, das mit Spannung und viel Liebe für Details geschrieben wurde. Es erhält eine klare Leseempfehlung und mystische 5 von 5 Sternen.

Danke an den Mixtvision Verlag für die Bereitstellung dieses tollen Buches.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderschöne Erzählung - so voller Magie!, 29. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
"Ich muss weg, und es kann sein, dass ich nicht mehr zurückkehre. Wenn ich nicht wiederkomme, gehört meine Werkstatt und alles, was sich darin befindet, dir - wenn du sie finden kannst.
Und wenn du sie findest, dann bist du auch der Richtige dafür."
Seite 5 / Vorspann + Seite 97

Inhalt:
Der 10jährige Stuart Horton kann es nicht fassen: Verkünden ihm doch seine Eltern, dass sie - ausgerechnet auch noch zu Ferienbeginn - umziehen werden. In die verschlafene Stadt Beeton soll es gehen, in der sein Vater aufgewachsen ist. "Wie soll man den bitte in den Ferien andere Kinder kennenlernen?", fragt sich Stuart. Die lernt Stuart dann doch schneller kennen, als ihm lieb ist, denn im Nachbarhaus wohnen äußerst Neugierige und für seinen Geschmack auch äußerst aufdringliche Drillingsmädchen April, May & June Kingley, die Stuart auf Schritt und Tritt zu verfolgen scheinen.
Doch eines Tages stößt Stuart auf eine geheimnisvolle Nachricht seines Großonkels, die zusammen mit acht Threepenny-Münzen in einer alten Schatulle versteckt waren, und er stellt voller Überraschung fest, dass Onkel Kenny ein berühmter Magier war - bis er eines Tages plötzlich spurlos verschwand. Nun ist Stuarts Neugierde natürlich geweckt und er beginnt, die Spuren seines Onkels zurückzuverfolgen.
Mit überraschenden Ergebnissen!

Handlung & Charaktere:
Lissa Evans hat mit "Stuart Horten" ihr erstes Buch im Kinderbuch-Genre veröffentlicht und dies ist ihr mit Bravour gelungen. Dieses Erzählung ist so schön, so magisch, so fesselnd geschrieben, dass es mir die meiste Zeit ein Lächeln beim Lesen auf das Gesicht zauberte.
Der Schreibstil ist völlig Kind- und Altersgerecht, die Sätze kurz und immer sehr verständlich geschrieben. Zumindest einmal abgesehen von den durchaus gewollt-komplizierten Wortspielereien von Stuart's Vater, einem begeisterten, wenn auch immer etwas geistesabwesenden Kreuzworträtsel-Autors. Aber zumeist werden diese Begriffe und Umschreibungen auch wieder innerhalb der nächsten ein oder zwei Sätze erklärt.
Aber gerade dies ist ein gutes Beispiel für die geradezu bezaubernd dargestellten Charaktere. Denn hier bekommt nicht nur der Protagonist Stuart Leben eingehaucht - nein, Lissa Evans hat sich die Zeit genommen, allen Persönlichkeiten dieser Erzählung eine Besonderheit, einen ganz individuellen Charakter zu geben. Neben dem leicht skurrilen Vater wären da zum Beispiel noch die Nachbars-Drillinge, die zum Schreien komisch sind in ihrer Art und ihrem Auftreten - neugierig, naseweis und neunmalklug, und wenn es darauf ankommt, auch sehr tapfer, mutig und hilfsbereit.
Oder zum Beispiel auch der etwas schusselige Magierlehrling, der im ersten Teil mehr nur eine Nebenrolle hat und trotzdem durch sein Auftreten dem Leser im Gedächtnis bleibt. Und natürlich Stuart selbst, der so liebevoll dargestellt ist, dass man ihn am liebsten knuddeln möchte :)
Ein Junge, der für sein Alter um einiges zu klein ist und mit diesem Grössendefizit auch kämpfen muss - der sich aber deswegen nicht unterkriegen lässt und tapfer "seinen Mann" steht. Denn auf die Körpergrösse kommt es nicht immer an, dass beweist der kleine Stuart allen. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt und so darf der Leser ausgiebig an seinen Gedanken teilhaben, was ebenfalls immer wieder eine Freude ist, denn Stuart hat eine leicht ironische Art an sich, die einen immer wieder schmunzeln lässt.
Stuarts Sommerferien entwickeln sich ganz unverhofft zu seinem größten Abenteuer - und was das Tollste ist: dieses Abenteuer steckt voller bezaubernder Magie. Und diese Magie geht direkt auf den Leser über. Man fiebert regelrecht mit dem kleinen Stuart mit und lässt sich nur allzu bereitwillig von dem tollen Abenteuer gefangen nehmen. Man möchte die ganze Zeit mitraten, mitsuchen, mithelfen - um endlich das Rätsel zu lösen und die magische Werkstatt zu finden.

"Wenn etwas schließt, klickt oder dreht,
dann steht Horton auf dem Gerät.
Münze rein und mit einem Klick
kommt ein Geschenk - aus der Horton-Fabrik"
Seite 100

Mein persönliches Fazit:
Lissa Evans Kinderbuchdebüt "Stuart Horten" hat mich von den ersten Seiten an völlig in seinen Bann gezogen und ich habe diese Erzählung regelrecht verschlungen. So wunderschön magisch und auch so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Das Buch ist absolut kindgerecht und eine tolle Bereicherung für Kids, die sich gerne von der Magie verzaubern lassen und Lust auf ein tolles Abenteuer haben. Denn hier darf eifrig mitgerätselt und mitgefiebert werden. Und ich muss sagen, dies ist definitiv ein Kinderbuch, dass auch Erwachsenen immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird.
Auch ich freue mich nun sehr auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2013 erscheinen wird. Das Abenteuer um Stuart Horten und die magische Werkstatt geht weiter!

Rezensiert von Alexandra
buecherkaffee.blogspot.de
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, schlechte Übersetzung, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch zuerst auf Englisch gekauft, danach auf Deutsch - und war total enttäuscht. Das Ganze liest sich extrem holprig, als wäre der Text auf dem Weg ins Deutsche irgendwie am englischen Original kleben geblieben. Der Text hat keinen eigenen Ton, keinen einheitlichen Stil, keinen Rhythmus. Ihm fehlen der Witz und der skurrile Charme des Originals. Ich habe mich im Original zum Beispiel sehr über Stuarts Vater amüsiert, der professioneller Kreuzworträtselerfinder ist - ein echter Kauz eben. Auch wenn er sich mit seinem Sohn Stuart unterhält, kann er seine Leidenschaft für ulkige, antiquierte oder selten gebrauchte Wörter nicht abstellen, weswegen Stuart meist auch nur die Hälfte dessen versteht, was sein Vater ihm mitteilen möchte.
Gerade diese witzigen Dialoge sind in der deutschen Ausgabe ziemlich lieb- und einfallslos umgesetzt.

Beispiel:
Der Vater sagt: "Though by the time the factory was conflagrated by an incendiary [...]"
Stuart antwortet: "By the time it was what by what?"

In der deutschen Fassung;
"[...]als die Fabrik von einem Feuer heimgesucht wurde[...]" - "Bitte was ist wann von was heimgesucht worden?"

Das ist total unlustig und sinnlos obendrein. Warum sollte Stuart nicht wissen, was eine Fabrik - und was Feuer ist? Und das ist nur ein Beispiel.

Keine Ahnung, wieso das Buch mit dem Leipziger Lesekompass 2013 ausgezeichnet wurde, wahrscheinlich weil die Geschichte an sich cool und originell ist, auch wenn sie in der Übersetzung sprachlich total verdünnt und ungelenk daherkommt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Suche nach einer magischen Werkstatt..., 3. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Schlechter können die Sommerferien eigentlich gar nicht beginnen. Stuart muss mit seinen Eltern umziehen, in einen kleinen langweiligen Ort, in dem er niemanden kennt. Langeweile scheint da vorprogrammiert.
Doch als Stuart von seinem Großonkeln erfährt, einem bekannten Magier, der vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist, nimmt der langweilige Sommer eine spektakuläre Wende. In einer alten Spardose des Großonkels findet Stuart nicht nur acht Münzen, sondern auch eine versteckte Nachricht: „Ich muss gehen, und vielleicht werde ich nicht zurückkehren können. Falls ich nicht zurückkehre, gehört meine Werkstatt dir… wenn du sie finden kannst.“
Schon bald entdeckt Stuart, dass er mithilfe der alten Münzen, die in acht alte Automaten passen, an Hinweise gelangen kann, wo die geheime Magier-Werkstatt zu finden ist. Doch er ist nicht der Einzige, der die Werkstatt und die darin enthaltenen magischen Tricks und Geräte finden möchte und so muss er sich vor hinterlistigen Verfolgern in Acht nehmen. Zum Glück hat Stuart eine sehr neugierige Nachbarin, April, die ihm hilft das große Rätsel um das Verschwinden seines Großonkels und dessen magischer Werkstatt zu lösen.

Diese abenteuerliche Geschichte verbindet auf wunderbare Weise die Alltagsprobleme von jemandem, der etwas kleiner ist als alle anderen mit einer phantastischen magischen Welt und zeigt, dass auch kleine Leute ganz große Abenteuer erleben können.

Ich habe dieses spannende und witzige Buch meinem Neffen zum 10. Geburtstag geschenkt. Eine Kombination aus Alltag und Magie, wie man sie ja schon von Harry Potter, Narnia und Co. kennt, hier jedoch auch für etwas jüngere Leser geeignet. Es kam auf jeden Fall sehr gut an, kann ich nur weiterempfehlen!
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5.0 von 5 Sternen auf der Suche nach der magischen Werkstatt, 7. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Stuart Horten ist 10 Jahre alt, als seine Eltern beschließen mit ihm aufs Land zu ziehen in die kleine Stadt aus der sein Vater stammt. Schon kurz nach ihrer Ankunft in Beeton entdeckt Stuart eine Dose, die einst sein Vater von seinem Großonkel geschenkt bekam. Großonkel Kenny war Zauberer und soll viele Erfindungen gemacht haben, die nachdem er auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist, ebenfalls nicht mehr aufgetaucht sind. In der Dose findet Stuart jedoch eine an seinen Vater gerichtete Nachricht von Onkel Kenny, dass die Werkstatt mit allen Erfindungen ihm gehört, wenn er sie finden kann. Für Stuart beginnt nun eine aufregende Suche nach der Werkstatt, wobei ihm die Nachbarsdrillinge April, May und June mal mehr und mal weniger behilflich sind.
Mir hat "Stuart Horten - Acht Münzen und eine magische Werkstatt" von Autorin Lissa Evans sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist einfach nur zauberhaft und wunderschön erzählt und lässt den Leser glauben, dass es sich genauso zugetragen haben könnte. Obwohl es sich hier eigentlich um ein Kinderbuch handelt, hat mich Stuart für sich eingenommen und mit Magie, Humor und rätselhaften Ereignissen gefesselt. Stuart begibt sich mitten in ein Abenteuer als er beginnt nach der Werkstatt seines Großonkels zu suchen und den Hinweisen nachgeht die nach all den Jahren nur noch schwer zu verfolgen sind.
Aber er gibt nicht auf und findet schließlich mehr als er sich erhofft hatte: Freundschaft.
Die Nebenfiguren sind skurril und phantasievoll, angefangen bei den Drillingsmädchen April, May und Junge, über Stuarts Eltern, bis zu den "Bösen" in der Geschichte.
Ob man dieses Buch nun als Erwachsener, oder gemeinsam mit Kindern oder auch alleine im Alter ab ca. 10 Jahren liest, es findet sich für jeden ein kleines Juwel in der Geschichte und Lust auch die Fortsetzung zu lesen die unter dem Titel "Stuart Horten - Sieben Rätsel und ein magischer Stern" erschienen ist.
Empfehlen kann ich "Stuart Horten - Acht Münzen und eine magische Werkstatt" an alle die magische Geschichten lieben.
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5.0 von 5 Sternen Stuart Horten, 27. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Story und Charaktere:

Der 10jährige für sein Alter viel zu kleine Stuart Horten hat es nicht leicht. Gerade beginnen die Sommerferien und seine Eltern stellen ihn vor vollendete Tatsachen - sie werden umziehen. Da seine Mutter einen Job angeboten bekommen hat, der über 100 Kilometer entfernt liegt und der Weg somit zu weit wäre, um ihn jeden Tag zu fahren, wird beschlossen, in die alte Heimatstadt seines Vaters zu ziehen, die zufällig in der Nähe des Krankenhauses liegt, wo Stuarts Mutter anfangen kann zu arbeiten. Klar, dass Stuart das so gar nicht gefällt.
Als sie jedoch dort ankommen, entwickelt sich sein Aufenthalt dort schnell zu einem Abenteuer. Stuart besucht mit seinem Vater zusammen das alte Haus, in dem sein Großonkel Kenny damals gewohnt hat. Es ist alt und vermodert und eigentlich hat Stuart auch noch nie wirklich etwas über seinen Onkel erfahren. Das ändert sich nun. Stuart erfährt, dass sein Großonkel ein Magier war, was ihn selbst mehr als begeistert. Damit fängt das Abenteuer an. In einer alten Geldschatulle die einen geheimen Mechanismus hat, findet Stuart eine Nachricht, sowie acht Threepenny-Stücke, die ihn auf eine spannende Reise durch Beeton schicken. Stuart soll mit diesen acht Münzen die alte Werkstatt seines Großonkels finden – ein Auftrag, der eigentlich an seinen Kreuzworträtsel schreibenden Vater gerichtet war, der sich aber nicht für Geheimnisse interessiert. Dummerweise muss Stuart bald feststellen, dass die Aufgabe gar nicht so einfach ist. Da ist nämlich noch jemand, der diese Räume unbedingt finden will. Wie soll er das alles bloß alleine schaffen?

Stuart Horten ist 10 Jahre alt, gerade nach Beeton gezogen und ein sehr mutiger kleiner Mann, der allen Wahrscheinlichkeiten zum Trotz das Unmögliche möglich machen will. Obwohl die alten Gebäude der Stadt zum Teil nicht mehr stehen und einige Hinweise somit nicht mehr an Ort und Stelle zu finden sind, gibt er nicht auf, das Rätsel zu lösen, das ihm sein Großonkel Kenny hinterlassen hat. Während Stuart durch die kleine Stadt streift, hier und da in Schwierigkeiten gerät, gegenüber seinen Eltern, besonders seinem Vater, immer wieder Notlügen erfinden muss und auch noch die drei neugierigen Nachbarsdrillinge am Hals hat, fiebert man die ganze Zeit mit ihm mit. Dass Stuart 10 Jahre alt ist, nimmt man ihm ohne weiteres ab. Obwohl er oft sehr durchdacht wirkt, ist er doch auch überaus naiv, sodass seine Handlungen eben nicht wie die eines jungen Erwachsenen oder Erwachsenen anmuten, sondern wie die eines Jungen, der ein fantastisches Ziel verfolgt. Stuart ist auch der Charakter, der am besten ausgearbeitet wurde. Selbst seine Eltern scheinen eher als Nebencharaktere zu fungieren, während sein verschwundener Großonkel weiter im Vordergrund auftaucht, ohne selbst zu agieren. Doch sind es seine Hinweise denen wir folgen, was erklärt, warum dies von Lissa Evans so gehandhabt wurde.
Natürlich bleibt Stuart bei seinem Abenteuer nicht alleine. Er erhält auf der einen Seite Unterstützung, hat aber auf der anderen Seite auch Widersacher, die ihm ständig dazwischenfunken wollen. Gerade bei einer der „Helferfiguren“, ich möchte nicht zu viel verraten und behalte deshalb den Namen für mich, ist ein toller Charakterwandel zu erkennen, den ich mir anfangs beim besten Willen nicht hätte vorstellen können. Ein gelungener Schachzug der Autorin, der mir sehr gefallen hat und der eine tolle Botschaft transportiert.

Stuarts Widersacher, werden ziemlich einfach umrissen, doch geht aus dem, was wir erfahren, ganz klar hervor, mit welcher Art von Charakteren wir es hier zu tun haben. Die gerissene, machthungrige Jeannie, die schon die klingelnde Kasse vor ihrem geistigen Auge sieht und der dümmliche Clifford, dem ständig eine weiße Taube über dem Kopf kreist, sind mit wenigen, aber effizienten Eigenschaften ausgestattet worden, die es dem jungen Leser sehr einfach machen, diese einzuschätzen.
Stuarts Eltern sind zwei lockere Charaktere, die ein bisschen in ihrer eigenen Welt leben. Stuarts Mutter ist den ganzen Tag auf der Arbeit, sodass er mit seinem Vater alleine zuhause bleibt. Dieser schreibt von Berufs wegen Kreuzworträtsel und spricht meistens in sehr konfus anmutenden Sätzen, die dem jungen Leser sicherlich Fragezeichen über die Köpfe zaubern wird. Aber das ist hier auch so gewollt, geht es Stuart doch ganz genauso, wenn er mit seinem Vater spricht. Stuarts Vater ist in Gedanken immer so sehr mit neuen Wörtern für die Rätsel beschäftigt, dass er nichts dagegen hat, wenn Stuart sich den ganzen Tag draußen herumtreibt. So hat Stuart freie Hand und kann die Sommerferien in Beeton nun doch in vollen und vor allem aufregenden Zügen genießen.

Was mir besonders gefallen hat:

Die 31 Kapitel im Buch sind jeweils recht kurz gehalten und in einer einfachen Sprache mit kurzen Sätzen verfasst worden. Die Schrift ist relativ groß und somit genau richtig für das empfohlene Lesealter von 10 Jahren. Zusammen mit der Charaktergestaltung wurden hier ideale Lesevoraussetzungen für dieses Alter geschaffen. Da der Hauptprotagonist männlich ist, ist es vor allem für Jungs in diesem Altersbereich sehr interessant. Das soll natürlich nicht heißen, dass Mädchen nicht ebenfalls ihren Spaß daran hätten. Schließlich gibt es da die nicht ganz unwichtigen und vor allem aufdringlichen Drillinge von nebenan und die sind weiblich.
Stuart, der sich auf Grund seiner Größe scheinbar immer wieder mit dem Spitznamen „Shorty“ herumärgern muss, beweist in diesem Buch, dass Größe wirklich nicht alles ist und das vor allem die Kleinen ganz groß sein können. Auf ganz einfache Art, werden hier Themen wie Vertrauen, Freundschaft und die Kraft von kleinen Dingen mit großer Wirkung eingewoben, die der Leser wohl jeder auf seine Art und Weise aus dem Text mitnehmen wird. Was mir besonders gefällt ist, dass wir es hier mit einem Buch zu tun haben, das es tatsächlich schafft, ein gewaltfreies, wenn auch trotzdem nicht ungefährliches Abenteuer zu schaffen, das man seinem Kind getrost in die Hand geben kann, ohne sich Sorgen machen zu müssen, mit welchen Bildern es nachts ins Bett geht. Es ist wirklich einfach ein tolles, auf das Lesealter abgestimmtes Abenteuer, das ich für sehr empfehlenswert halte.

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Nachdem das Buch über so viele Kapitel hinweg auf ganz realistische Art und Weise ein magisches Abenteuer geliefert hat, muss ich wieder einmal das Ende als Kritikpunkt erwähnen, da es für mich als Auflösung des Ganzen nicht ganz passend schien. Da ich keinen Spoiler setzen möchte, nur so viel: es ist ein magisches Ende in einer realistisch anmutenden Geschichte. Wieder eine Sache, die ich nicht mit in die Wertung einbeziehen werde, da dies für mich unter "Geschmackssache" fällt.

Gestaltung:

Obwohl farblich in cremefarben und schwarz gehalten, hat mich das Cover des Buches dazu gebracht, es in die Hand zu nehmen. Der kleine Junge, der vor einem Vorhang steht, auf eine Münze blickt und man als Betrachter die Uhr mit den Zahnrädern sehen kann – das hat mich sofort in den Bann gezogen. Auch hier kann ich nach dem Buch wieder sagen: Es ist tatsächlich perfekt auf die Geschichte abgestimmt. Wer das Buch gelesen hat und anschließend noch einmal einen Blick aufs Cover wirft, das einen vielleicht vorerst fragend zurücklässt, da man es mit dem Klappentext nicht ganz in Einklang bringen kann, wird einen Aha-Moment erleben. Das hat mir außerordentlich gut gefallen.

Wertung:

Da mich die Art und Weise, wie die einzelnen Charaktere dargestellt werden, Form und Ausführung des Textes, sowie die Gestaltung rundum zufrieden gemacht haben, gebe ich für diesen ersten Band der Reihe sehr gerne 5 Lila-Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.
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5.0 von 5 Sternen Stuart Horten, 26. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Das hier ist wirklich eine magische Geschichte voller Fantasie, magischer Geräte und Abenteuer. Lissa Evans erstes Kinderbuch ist für mich ein voller Erfolg. Sie schickt den Leser zusammen mit dem kleinen Protagonisten Stuart auf eine Abenteurreise, lässt verschiedene Rätsel lösen und die unglaublichsten Maschinen entdecken. Wie in jeder guten Geschichte gibt es einen Helden, der in dem Fall besonders klein ist, jemanden, der ihn begleitet, wunderbare Nebencharaktere, die teilweise auch großartige Helfer sind, und natürlich die Bösewichte! Und ein Geheimnis, in diesem Fall die Werkstatt von Stuarts klitzekleinem Onkel.
Und das Beste ist: Man fiebert mit, ist gefesselt, bangt mit Stuart und am Ende wird man doch von der Werkstatt überrascht.

Es ist ein wunderschönes Kinder- und Jugendbuch, das durch die liebevollen, kleinen Zeichnungen, die - auch immer perfekt auf den Inhalt abgestimmt - die neuen Kapitel verzieren, noch mehr aufgewertet wird. Aber nicht nur das, die wunderbaren Beschreibungen, seht euch nur schon den ersten Satz an, machen dieses Buch zu etwas Besonderem.

Auch wenn das Buch definitiv an Kinder adressiert ist, hat man auch als Erwachsener kein Problem, sich in Stuart einzufühlen und verfolgt die Suche mit Spannung und leidet doch auch manchmal mit. Zwar ist die Sprache dementsprechend schlicht, hat aber dennoch immer noch etwas Magisches an sich, schon allein im Bezug auf die unglaublichen Maschinen, auf die Stuart trifft.

Eine besondere Erwähnung verdient für mich noch Stuarts Vater, denn der ist wirklich genial: Wenn er mal wieder eine kurze Exkursion (für manch anderen Spaziergang) oder ähnliches macht, wird deutlich, dass er Kreuzworträtsel entwickelt und durch und durch ein skuriller Mensch ist. Definitiv einer der besten Charaktere für mich!

Fazit

Ich bin ganz verzaubert von dem kleinen Stuart Horten, der sich durch verschiedene Rätsel durchwühlt und die Werkstatt seines verschwundenen Großonkels sucht. Ein magisches Abenteuer, das groß und klein Vergnügen bereiten wird!
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5.0 von 5 Sternen Band 1, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Eine sehr spannende und aufregende Geschichte über Stuart Horten, der auf den Spuren von seinem Großonkel dem Magier, der eines Tages spurlos verschwand. Vorher hatte er seinem Neffen (dem Vater von Stuart) eine Dose geschenkt, mit dem dieser so überhaupt nichts anfangen konnte. Durch die Beschäftigung von Stuarts Mutter, zieht die Familie zurück in die Heimatstadt des Vaters. In dem befindet sich auch das Haus des Großonkels. Das Haus steht leer und macht einen verwahrlosten Eindruck. Stuart erfährt von seinem Vater die Familiengeschichte und neugierig geworden, will Stuart das Haus erkunden. Dies ist aber verschlossen, und obwohl er sehr vorsichtig war, wird er von den Nachbarskindern entdeckt und verdächtigt ein Einbrecher zu sein. Um den Mädchen zu entkommen, versteckt er sich in einer Telefonzelle. An der Tür wird gerüttelt und eine Dame ruft, sie müsse auch telefonieren. Um seine Tarnung nicht zu gefährden, steckt Stuart eine Münze, die er in seiner Tasche gefunden hat, in den Schlitz und merkt dann, dass telefonieren gar nicht funktioniert, da der Hörer nicht mehr am Gerät ist. Er möchte die Münze zurück bekommen, aber das geht nicht. Es handelt sich um eine Münze, die der Großonkel seinem Vater hinterlassen hat (die waren in einem Versteck in der Dose). Plötzlich klingelt das Telefon und das Abenteuer beginnt.

Hier ein Zitat aus dem Buch:

“Ich muss weg, und es kann
sein, dass ich nicht mehr zurückkehre.
Wenn ich nicht wiederkomme,
gehört meine Werkstatt und
alles, was sich darin befindet,
dir – wenn du sie finden
kannst. Und wenn du sie findest,
dann bist du auch der
Richtige dafür.

Herzlich,
dein Onkel Kenny

PS: Beginne deine Suche in der
Telefonzelle auf der Hauptstraße.”

Das Buch lässt sich sehr gut lesen und es macht Spaß Stuart dabei zu folgen, wie er langsam das Geheimnis um seinen Großonkel Kenny lüftet. Dabei passieren teilweise sehr ungewöhnliche Sachen. Stuart ist 10 Jahre alt, aber bedeutend kleiner als ein durchschnittlich 10 jähriger. Was ihn auch den Namen Shorty Horten einbrachte. Sehr zu seinem Missfallen. Es ist aber wohl üblich in der Familie, dass die meisten überdurchschnittlich groß sind, es aber auch dann überdurchschnittlich kleine Männer (es bezieht sich wohl nur auf die Männer) gibt. Schon etwas merkwürdig.
Mir macht das Buch sehr viel Spaß und ich möchte mich hiermit auch ganz herzlich bei Lovelybooks bedanke, die mir das Buch durch eine “14 Tage Sonderaktion zum neuen Layout” geschenkt haben.

Ich kann das Buch jedem nur weiterempfehlen. Am besten geeignet sind wohl aber Schulkinder in dem Alter von Stuart oder etwas älter, da diese noch etwas besser sich in Stuart hineinversetzen könne. Aber auch für Erwachsene ist das Buch für Zwischendurch sehr gut geeignet. Ich hab es jetzt an einem Tag gelesen. :-)

Das Abenteuer für Stuart geht in Band 2 weiter.

Viel Spaß beim lesen.
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5.0 von 5 Sternen Kombination aus Magie, Humor und spannendem Abenteuer, 15. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
In dieser wunderbar magischen Erzählung geht es um den kleinen zehnjährigen Stuart genannt Shorty. Ja recht klein ist Stuart, denn er ist der kleinste Junge seines Jahrgangs. Und das, wo doch seine Eltern sehr groß waren, das bedeutete das er neben ihnen stehend, wie eine Ameise aussah.
Mit fast dem gleichen Wortlaut beginnt der erste Band Stuart Horten - Acht Münzen und eine magische Werkstatt und hat mich sofort in seinen geheimnisvollen Bann gezogen.
Stuart`s Mutter, von Beruf Ärztin, bekommt einen neuen Job angeboten, der über huntert Kilometer von zuhause entfernt ist. Das ist der Grund, warum die Familie zu Beginn der Sommerferien nach Beeton zieht, zufällig in die Stadt, in der sein spleeniger Vater geboren wurde. Ja spleeniger Vater trifft es rundum genau, ist dieser doch von Beruf Kreuzworträtsel Autor und für Sohnemann in mancher Hinsicht recht peinlich.
In Beeton angekommen erfährt Stuart, dass er einen Großonkel hatte, der ebenso klein wie er war und dazu noch ein berühmter Magier seiner Zeit gewesen ist. Großonkel Kenny ist aber vor vielen Jahren auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Das weckt seine Neugierde, aber von seinem Vater ist nicht wirklich was rauszubekommen, weiß dieser doch auch nicht mehr. Allerdings findet Stuart in einem alten Kästchen, das der Großonkel seinem Vater geschenkt hatte, acht Münzen und eine verborgene Nachricht: »Ich muss weg, und es kann sein, dass ich nicht mehr zurückkehre. Wenn ich nicht wiederkomme, gehört meine Werkstatt und alles, was sich darin befindet, dir - wenn du sie finden kannst. Und wenn du sie findest, dann bist du auch der Richtige dafür. Herzlich, dein Onkel Kenny PS: Beginne deine Suche in der Telefonzelle auf der Hauptstraße.«
Und somit beginnt das magische Abenteuer mit Stuart Horten und den acht Münzen auf der Suche nach der magischen Werkstatt.
Die Autorin Lissa Evans hat hier eine Geschichte erschaffen, die durch liebevolle, wunderliche und charakterstarke Protagonisten glänzt. Mit ihrem leichten und aufgeweckten Schreibstil hat sie mich völlig begeistert und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und ich hätte noch ewig weiterlesen können. Die 304 Seiten waren vor lauter Spannung viel zu flott weggelesen, von daher bin ich total neugierig auf Stuarts zweites Abenteuer, das ja schon im Januar erschienen ist.

Fazit:
Ein Kinderbuch? Ja, aber nicht nur! Ich empfehle jedem Bücherfreund, der auch Harry Potter mit Begeisterung verschlungen hat dieses Buch. Sie wird euch begeistern, diese Kombination aus Magie, Humor und spannendem Abenteuer!
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5.0 von 5 Sternen Stuart wächst über sich hinaus, 21. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist das wunderbare erste Abenteuer von Stuart, der durch Zufall erfährt, dass sein Großonkel Kenny eine magische Werkstatt besaß, die jedoch ebenso wie Kenny selbst eines Tages einfach spurlos verschwunden ist. Niemand weiß, was aus ihr geworden ist, und auch Kennys Verbleib ist allen ein ungelöstes Rätsel.
Stuart ist für seine 10 Jahre ziemlich klein, was ihm stets Sticheleien und blöde Kommentare von anderen Kindern einbringt. Offenbar folgt er in seiner Größe seinem Großonkel, denn Kennys Künstlername war nicht umsonst "Klitze-Kleiner Kenny Horten". Nachdem Stuart in eine neue Stadt gezogen ist, lernt er die gleichaltrige April und ihre 2 Schwestern kennen. Ehe er sich versieht, findet sich Stuart plötzlich inmitten der Suche nach Hinweisen über den Verbleib der magischen Werkstatt wieder, als er in den Besitz von 8 alten Münzen gerät. Denn nicht nur er möchte die Werkstatt mit ihren bemerkenswerten Instrumenten und Zaubergerätschaften finden, sondern auch die fiese und sehr undurchschaubare Jeannie. Und obwohl Stuart so klein ist, wächst er bei dieser Suche geradezu über sich hinaus.
Die erste Geschichte von Stuart ist kurzweilig, abwechslungsreich und für Erwachsene ebenso aufregend und lesenswert wie für Kinder in Stuarts Alter. Die Autorin hat sich sowohl die Figuren als auch den Handlungsbogen sehr liebevoll ausgedacht mit jeder Menge toller Ideen und Einfälle, wie beispielsweise den journalistisch veranlagten, hoch ambitionierten Drillings-Schwestern, denen auch April angehört, oder auch Stuarts Vater, der in den unmöglichsten Situationen unwichtige Informationen liefern kann, für das Alltägliche jedoch nicht wirklich taugt.

Fazit:
"Acht Münzen und eine magische Werkstatt" ist eine schöner, aufregender und durchweg lesenswerter Einstieg in die Abenteuer von Stuart Horten. Die Fortsetzung, "Sieben Rätsel und ein magischer Stern", ist bereits erschienen und wird von mir sicher auch bald gelesen.
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Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1
Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt. Band 1 von Lissa Evans (Gebundene Ausgabe - 1. September 2012)
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