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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher historischer Fantasyroman., 31. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Weg nach Altamura: Ein mittelalterlicher Mystery-Thriller (Broschiert)
Mit kunstvoll verschlungenen Sätzen und altertümlichem Stil entführt Rother seinen Leser in eine historische Welt. Anspruchsvoll und ansprechend gestaltet er das Erzählte und hält das hohe Niveau der Sprache bis zum Ende. Das mag manches Mal ermüdend sein, vor allem wenn das Tempo der Handlung gesteigert und damit die Spannung erhöht, der Stil jedoch strikt beibehalten wird; allerdings beweist Rother damit auch durchaus eine interessante Konsequenz, und ironischerweise steigert diese stoische Ruhe im Erzählen die Neugier, wie es denn nun weitergehen mag.
Beginnt die Geschichte mit einem Handlungsstrang, so teilt sich dieser bald in zwei und später gar in mehrere Stränge, die parallel verlaufen und das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven kommentieren. Vor allem der Höhepunkt am Ende des Buches erfährt so eine Spannungssteigerung; kurz bevor Rother die für den Leser herbeigesehnten Informationen preisgibt, wechselt er die Perspektive und beschreibt das Geschehen aus der Sicht einer anderen Person. Damit lässt er sich viel Zeit und sorgt für eine durchgängige Spannung, ergeht sich dabei aber leider ab und zu in Nebensächlichkeiten, die den Fluss der Geschehnisse hemmen.
Als rundum gelungen muss die Einflechtung fantastischer Elemente in den Roman bezeichnet werden. Beginnt die Geschichte realistisch und auf historischen Fakten basierend, werden im Verlauf der Handlung immer wieder fantastische Begebenheiten eingebettet, zunächst Kleinigkeiten, die dem Buch etwas Mystisches verleihen, später dann wechselt Rother unmerklich das Terrain und erzählt eine Fantasy-Geschichte mit historischen Elementen. Dieser Übergang ist geschickt vollzogen und wirkt zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder unglaubwürdig.
Obwohl die Handlung mit fortgeschrittener Seitenzahl immer mehr Charaktere bereithält, die alle einen bestimmten Sinn und Zweck erfüllen und demnach eine gewisse Aufmerksamkeit bekommen, fühlt man sich nicht überfordert von der Vielzahl an Personen und deren Handlungen. Allerdings bleiben die Gefühle auf der Strecke; zwar geht der Autor durchaus auf das Innenleben seiner Charaktere ein, doch bleiben die Figuren dem Leser gegenüber distanziert, eine richtige Sympathie will sich nicht aufbauen.
Hin und wieder stellt sich das Gefühl ein, als fehlten Informationen zu den Ereignissen vor Einsetzen der Handlung des vorliegenden Romans. Diese scheinen zwar nicht zwingend notwendig für das Verstehen der Handlung, würden aber vermutlich ihren Teil zur Atmosphäre beitragen. Trotzdem: Auch ohne „Der Adler der Frühe“, Rothers Debütroman, in dem Wasmod von dem Knesebeck der Protagonist ist, gelesen zu haben, kann man der Handlung von „Der Weg nach Altamura“ folgen. Statt Frustration über die spärlichen Hintergrundinformationen über das bereits Geschehene stellt sich eher Interesse ein, die – wenn man so will – Vorgeschichte kennen zu lernen. Ebenso gespannt erwartet man nun die Fortsetzung der Chroniken.
Hervorzuheben sei schließlich noch die Aufmachung des Romans. Eine hochwertige Klappenbroschur mit abgesetzter Schrift, eine aufklappbare Karte von Norditalien, ein Personenregister zu Anfang des Buches sowie ein Glossar am Ende, das Informationen zu den im Roman genannten Personen, Orten und Sachbegriffen liefert, heben Rothers Auftakt der „Altamura Chroniken“ von vergleichbaren Werken ab.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anspruchsvolle MA-Literatur, 1. November 2006
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Weg nach Altamura: Ein mittelalterlicher Mystery-Thriller (Broschiert)
Fangen wir doch mal einfach bei Äußerlichen an:

Der Weg nach Altamura wurde scheinbar mit viel Liebe und dem damit verbundenen Aufwand auf den Markt gebracht. Zeigt sich doch eine sehr hochwertige Klappenbroschur und teilweise abgesetzte Schrift. Weiterhin lässt sich die hintere Klappe zu einer Karte des nördlichen Italiens aufklappen.

Am Ende des Buches befindet sich außerdem ein hilfreiches und interessantes Glossar mit Personen und Figuren, Orte und Sachbegriffe. Dies lässt sich während der Lektüre des Romans verwenden oder aber als schöner und lehrreicher Ausklang des davor gelesenen Romans.

Nach dem man sich nun ein Bild des Romans machen konnte, wenden wir uns dem Inneren zu - dem eigentlichen Sinn und Zweck eines Buches: Der Geschichte!

“Der Weg nach Altamura” ist ein sehr anspruchsvoller Roman, der langsam seine Handlungsstränge vor dem Leser aufbaut und immer weiter zu verflechten weiß.

Die Geschichte beginnt sehr realistisch und historisch auf Fakten basierend, wird aber durch mehr und mehr mystische Details verstärkt und gewinnt dadurch erheblich an Tiefe ohne jemals unglaubwürdig zu werden.

Des weiteren zeigt Stephan M. Rother sehr viel Liebe zum Detail. Dieses und der sehr hohe mittelalterliche Kenntnisstand des Autors fügt sich zwar durch den auch an die damalige Zeit angelehnten Schreibstil sehr schön in die Geschichte ein - führt aber durch das strikte Einhalten des hohen Niveaus und der Detailversessenheit so manches Mal zu Ermüdungserscheinungen beim Leser. Ich denke, dies trifft insbesondere die klassischen “Kurz-vorm-schlafen-Leser”.

Bleibt man jedoch konzentriert und lässt man sich von diesem Buch an der Hand nehmen, taucht man spielerisch hinab in vergangene Zeiten, die sich ohne wenn und aber vor einem auszubreiten wissen und den Leser gekonnt nach Altamura führen.

Somit ein Mittelalterroman, der sich in seiner Qualität von anderen Werken abhebt. Außerdem ein Autor, der in diesem Thema sehr stark zu sein scheint und dem ich noch viel Erfolg prophezeien kann - Sollte er auch noch die charakterliche Zeichnung und damit die Beziehung seiner Protagonisten zu seinen Lesern verstärken, wird er sich bald auf den Thron der MA-Autoren setzen können.

Jürgen Seibold/01.11.2006
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4.0 von 5 Sternen gut, 13. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Weg nach Altamura: Ein mittelalterlicher Mystery-Thriller (Broschiert)
sehr schwierig geschrieben, doch wenn man sich reingelesen hat ist es sehr schön. Wer auf mystisches steht dem wird das gefallen.
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Der Weg nach Altamura: Ein mittelalterlicher Mystery-Thriller
Der Weg nach Altamura: Ein mittelalterlicher Mystery-Thriller von Stephan M Rother (Broschiert - 15. Dezember 2005)
EUR 14,90
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