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am 23. Mai 2009
Im Verlauf der ersten drei Kapitel bemüht sich Schmidt um eine klare Vermittlung der theoretischen Grundlagen. Hierzu gehört die Begriffserklärung von 'historisch europäischem Schwertkampf', ein kurzer Exkurs zum Thema Waffenkunde mit Benennung der einzelnen Teile eines Schwertes sowie ein kurzer Überblick über die überlieferten Quellen.

Ab Kapitel 4 beginnt der Praxisteil. Zuerst erläutert Schmidt in drei Kapiteln die Grundlagen des Schwertkampfes. Zu diesen gehören Waffenhaltung, Beinarbeit und Schlagtechnik, die einzelnen Huten, wie die Grundstellungen im Schwertkampf genannt werden, und die fünf Meisterhäue, also Grundtechniken, welche die Ausgangssituationen für weiterführende Techniken bilden.

Mit Kapitel 8 'Grundlegende Techniken: Bausteine des Kampfes' beginnt Schmidt die weiterführenden Techniken des mittelalterlichen europäischen Schwertkampfes zu erläutern. Zu diesen zählen Abschneiden, Nachreisen und das Zecken. Es folgen das Winden und die Versatzungen.

Kapitel 11 führt anschließend über den Kampf mit dem Schwert an sich hinaus und erläutert, wie man in der engen Mensur (beide Kontrahenten stehen sich zum Berühren nah gegenüber) zum Ringen übergehen und den Gegner mit Hebeln und Würfen besiegen kann. Damit verbunden widmet sich Kapitel 12 verschiedenen Entwaffnungstechniken.

Ab Kapitel 13 steigt Schmidt in weiterführendes Schwertfechten ein und gibt nützliche Tipps zu Techniken und Meisterhäuen in der Praxis. Auch die Möglichkeiten eines Kämpfers, der sich mit seinem Gegner im Band befindet (die Klingen berühren einander) werden erläutert.

Ab Kapitel 17 wendet sich Schmidt wieder vom eigentlichen Schwertkampf ab und widmet sich den umliegenden Themen. Hier erörtert er Fragen nach dem richtigen Trainingsgerät, also sowohl Schwert als auch Schutzausrüstung, gibt Ratschläge für Freikampf und Schnitttests und nimmt sich schließlich in Kapitel 20 dem Thema 'Sicherheit beim Training' an. Vor allem auf letzteres kann nicht genug hingewiesen werden, denn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist der Schwertkampf ein Sport mit Verletzungsrisiko.

Kapitel 21 gibt auf zwei Seiten noch einmal Tipps fürs Training zu den verschiedenen Aspekten des Schwertkampf. Ein Anhang mit Links zu Schwertkampfgruppen, Foren und Herstellern, ein kurzes Glossar mit den wichtigsten Begriffen und eine einseitige Bibliographie von alten und neuen Schwertlehrbüchern runden den Band ab.

Als Grundlage für seinen Kampfstil verwendet Schmidt die Deutsche Schule nach Johannes Liechtenauer, eines Fechtmeisters aus dem 14. Jahrhundert. Von diesem sind eine ganze Reihe Merkverse zum Schwertkampf überliefert, die von seinen Epigonen interpretiert und in seiner Tradition weiter gelehrt wurden.

Der Band liegt als solider Hardcover mit schwarzem Einband vor. Der Text im Inneren ist übersichtlich zweispaltig gehalten, die beigefügten Bilder nehmen häufig eine halbe Seite in Anspruch, um das Dargestellte optisch gut sichtbar zu machen und nicht zu klein zu scheinen. Der Preis von 39,80 Euro mag sehr hoch erscheinen, ist jedoch im Hinblick auf den Nutzen des Buches problemlos nachvollziehbar.

'Schwertkampf' von Herbert Schmidt ist ein äußerst vielseitiges und umfassendes Werk, das sich sowohl für Einsteiger als auch für bereits erfahrene Schwertkämpfer eignet. Schmidt schreibt klar und verständlich, hält sich nicht mit unnötigen Floskeln auf. Gut aufbereitete Bilder zeichnen zudem die erklärten Bewegungsabläufe nach, sodass auch die optische Darstellung der behandelten Technik nicht zu kurz kommt. Vor allem für Anfänger eignet sich der Band als Begleitmaterial zum Schwertkampftraining. Viele der dort erlernten Techniken sind auch hier enthalten und können damit im privaten Rahmen wiederholt und aufbereitet werden.
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am 16. Oktober 2009
... aber ich wollte mich hier gerne bei meinen Vor-Rezensenten bedanken - denn ich habe aufgrund der sehr ausführlichen Rezensionen dieses (nicht gerade billige) Buch gekauft.
Außerdem hat das Buch einfach 5 Sterne verdient, denn es ist hervorragend - in Bild und Text. Alle Techniken, Huten, Häue, die gesamte "Nomenklatur" des Schwertkampfs ist auch für Laien nachvollziehbar.

Absolut empfehlenswert für alle, die sich nicht mit "Gekloppe" zufrieden geben wollen, sei es in Film oder Buch, sondern wissen wollen, wie es wirklich geht. Beziehungsweise, was geht und was schlicht Unsinn ist... Ich habe es zu Recherchezwecken gekauft und ich fühle mich jetzt wirklich besser gerüstet.
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am 9. Februar 2010
Mein Freund betreibt schon seit einigen Jahren Schwertkampf und ich suchte nach einem Buch für Ihn zu Weihnachten. Ich habe mich hier auf die Bewertungen verlassen und bin nicht endtäuscht worden.
Dieses Buch hat meine erwartungen übertroffen!!!!
Es sind die einzelnen Kampfschritte sehr gut erklärt (min. mit 1 meistens mit min.3 Bildern).
Das Buch leitet einem wunderbar durch die einzelnen Positionen bis hin zum vollständigem Kampf.
Es ist am Kodex angelegt und wer nach die alte, (AUTENTISCHE!!!) Kampfkunst erlernen möchte, ob Mittelalter-Schausteller oder Larper, etc. dieses Buch ist perfekt für ihn.
Denn es wird hier Schwertkampf geleert wie es sein sollte.

Ich kann es nur wärmstens Empfehlen, denn das ist bis jetzt das beste Buch was ich gefunden hab.Schwertkampf: Der Kampf mit dem langen Schwert nach der deutschen Schule
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am 23. April 2015
Echt super ! Da sich der Schwertkampf nicht wie das Fechten zu einer Sportart weiterentwickelt hat,
basiert dieses Buch ausschliesslich auf mittelalterlichen Schriften der damaligen Schwertmeister.
Im Gegensatz zu einer Sportart, handelt es sich hier also um Schwertkampftechniken
zum Ueberleben im Mittelalterlichen Ernstfall, also Schwertkaempfe auf Leben und Tod
und fuer Mittelalterliche Kriegschauplaetze.
Die Schuetzlinge/Schueler der Schwertkampfmeisters,
auf deren Schriften dieses Buch ja ausschliesslich basiert, wurden
also dahingehend vom Schwertkampfmeister ausgebildet und trainiert,
das diese im Ernstfall, wenn es ums Ueberleben ging und sich so gut wie keiner mehr an irgendwelche Regeln und Vorschriften haelt
(zumindest nicht die Ueberlebenden !), moeglichst gute Ueberlebenschancen hatten.
Deshalb verwundert es auch nicht das in diesem Buch auch Techniken wie Wuergen, Arm verdrehen, in den Hals oder z.B. ins Gesicht schneiden,
in die Genitalien treten und Hueftwurf vorkommen und anschaulich erklaert werden sowie die Technik jemanden mit dem Griff-Knauf-Parierstange-Areal (=Gehilz) tot zu schlagen, der sogenannte Mordschlag !
Wer die Techniken dieses Buches also beherrscht haette wohl im Mittelalter mittels Schwert im Ernstfall sicherlich
gute Ueberlebenschancen gehabt !
Ich persoenlich allerdings wuerde dann doch lieber Sport-Fechten lernen auch wenn man dem Schwertkampf
seine Faszination nicht absprechen kann !!!
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am 16. Januar 2008
Nachdem es -zumindest bis zu dieser Minute- hier leider nicht einmal eine Inhaltsbeschreibung des Buches gibt, eine kurze Zusammenfassung:
Grundlagen des Schwertkampfs, die Huten, Häue und Meisterhäue. Fortgeschrittene Techniken und Taktiken für den praktischen Kampf. Dazu viele hilfreiche Tipps zur Ausrüstung, Training und Sicherheit im Freikampf.
Infos über das "Arbeitsgerät" des Schwertkämpfers, eine kleine Quellenkunde, ein Kapitel über Schnitttests mit dem scharfen Schwert und ein Glossar der Fachbegriffe runden dieses Werk ab.
Dies alles wird modern und in einem ansprechendem Layout präsentiert. Die Techniken sind leichtverständlich beschrieben und lassen sich anhand der zahlreichen Fotos gut nachvollziehen.
Aufgrund des umfassenden Inhalts darf man es getrost als ein Standardwerk über den historischen Schwertkampf in der tradition von Johannes Lichtenauer bezeichnen. Alle Interessierten bekommen hier einen weitreichenden Überblick über diese wiederentdeckte Kampfkunst. Und wer schon Schwertkampf praktiziert, wird es als fundiertes Nachschlagewerk und Motivationsquelle schätzen.
Insgesamt also ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch zu diesem Thema. Einen halben Stern Abzug höchstens für eine Handvoll Fotos bei denen aufgrund der schwarzen Kleidung die Handstellung vielleicht nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen ist - aber dies ist nur ein kleiner Kritikpunkt und trübt keineswegs den sehr guten Gesamteindruck.
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am 23. Februar 2010
Ich habe dieses Buch als Weihnachtsgeschenk erhalten und war von den ersten Seiten an begeistert.
Für jeden der sich mit dem Schwertkampf des Mittelalters auseinandersetzen möchte ist dieses Buch wahrlich eine Anschaffung, die nicht gescheut werden sollte. Nicht allein wegen der Techniken oder den umfangreichen erläuterungen, sondern auch wegen der Kaufempfehlungen für diejenigen, die gerade keinen Schmied oder Händler bei der Hand haben.
In jedem Fall zu empfehlen, ob für den interessierten Fechter oder den Laien, denn in allem ist dieses Werk nachvollziehbar und anschaulich, während es gleichzeitig aufzeigt, dass das Mittelalter nicht ganz so tumb und grobschlächtig war, wie das Fernsehn einem oft einzureden versucht.
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am 24. August 2015
Ein Sport für Männer, Kerle und historisch Interessierte...
Dieses Buch vermittelt leicht verständlich, übersichtlich, historisch genau und korrekt alle damals angewendeten Techniken
ohne Hollywoodschnickschnack und "Wunderschläge"
Als Einsteiger in diesen wunderbaren Sport mit historischem Hintergrund kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
Herbert Schmidt beweist nicht nur als Trainer und Lehrer seine Ausnahmestellung, sondern mit diesem Buch auch als Autor.
Lust, Leidenschaft und fundiertes Wissen als Grundlage für dieses Standardwerk.
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am 13. März 2014
Gutes Buch um mit dem Fechten anzufangen und auch als Nachschlagewerk, natürlich kein Ersatz für einen Lehrer.
Schön und Übersichtlich geschrieben, allerdings immer etwas schwer anhand von einzelnen Bildern eine ganze Bewegungsabfolge zu begreifen. Auf den schwarz/weiß Bildern sind Details manchmal etwas schwer erkennbar. Evtl. wäre mal ein überarbeitetes Buch mit DVD und kurzen Videos hilfreich, wie es diese ja z.b. für's Lernen der Gitarre gibt.
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am 18. Januar 2008
Schon beim ersten Durchblättern wird klar, dass man es hier mit einem fundierten Werk zu tun hat, dass mehr ist als nur eine einfache Anleitung. Das ganze System des historischen Schwertkampfes der deutschen Schule wird hier in leicht fassbarer und anschaulicher Weise präsentiert. Der Autor hat zwar auf Quellenhinweise bei den einzelnen Techniken verzichtet, doch hat das der Übersichtlichkeit nur gut getan.

Die Techniken und Grundlagen sind sehr gut erklärt und die vielen Fotos machen es wirklich leicht, diese Dinge umzusetzen. Ein Lehrbuch, das Maßstäbe setzt. Darüber hinaus kümmert es sich auch um das ganze Drumherum. So gibt es ein Kapitel über die Ausrüstung, über Schnitttest, über das Schwert an sich und auch über den historischen Hintergrund. Ein weiteres Kapitel mit Tipps und Tricks zum Training machen die Liste komplett. Was ich persönlich sehr gut fand, war auch das Kapitel über Sicherheit, denn hier wird dieses heikle Thema endlich einmal fundiert angegangen und es werden vernünftige Lösungen aufgezeigt.

Alles in allem ist dieses Buch ein Standardwerk das für alle, Einsteiger und Fortgeschrittene, sehr viel zu bieten hat. Ich kenne kein anderes Werk zu dem Thema, das mit so viel Sachverstand, echtem Wissen und gleichzeitig mit so viel Klarheit dieses Thema abhandelt. Ein Muß für jeden, der ein langes Schwert zur Hand nimmt.
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am 29. November 2009
Nachdem in den vorigen Rezensionen eigentlich alles gesagt ist, kann ich nur beipflichten. Ein sehr anschauliches und umfassendes Werk, das ich an alle weiterempfehlen kann, welche an historisch Korrektem Schwertkampf interessiert sind.
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