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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Armin Risi: Der radikale MIttelweg, 7. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Der radikale Mittelweg
Armin Risi

Die Überwindung von Atheismus und Monotheismus" lautet der Untertitel des neuen Buches von Armin Risi. Der schweizer Autor wähl bewußt Überwindung", nicht Kampf". Sein langes Studium östlicher und westlicher Philosophie (davon allein 18 Jahre in verschiedenen Klöstern als Mönch) und sein grundlegendes Wissen über Religionen und ihre Geschichte, gepaart mit einem naturwissenschaftlichen und spirituellen Rüstzeug fernab von Dogma ließen hier ein Manifest einer theistischen Weltsicht entstehen, das in seiner Tiefe beispielgebend ist. Wer die früheren spirituellen Grundlagenwerke von Risi kennt, der auch als Lyriker und gefragter Referent bekannt ist, (u.a. Vegetarisch leben" - zus. mit Ronald Zürrer; das meistverkaufte Buch zum Thema Vegetarismus in Deutschland, Gott und die Götter", Machtwechsel auf der Erde" und Licht wirft keinen Schatten", wird hier sicher Vieles von dem wiederfinden, was er bereits kennt, jedoch einem Leser, der mit diesen Gedanken das erste Mal in Berührung kommt, öffnet sich ein profundes Bild, was in sich aufbaut, gründlich und gut recherchiert ist und viele originale Quellenverweise hat - wie bereits von seinen früheren Werken gewohnt.

Neu ist der besonders umfassende Verweis auf die Wurzeln, Verfremdungen und Ähnlichkeiten von monotheistischen Strömungen und ihrem scheinbaren Gegenpart - dem Atheismus in seinen Ausprägungen (als. z.B. Humanismus) bis in die Gegenwart - deutlich gemacht in ihren materiellen Auswirkungen auf die Menschheit und den Planeten Erde. An ihren Früchten werden wir sie erkennen" ist dabei Risis roter Faden.

Er vergleicht in seinem Buch die 3 verschiedenen Weltbilder ATHEISMUS, MONOTHEISMUS und THEISMUS anhand ihrer 3 verschieden angenommenen Urgründe des Seins:

* Materie als physikalische Substanz und letztendlich in ihrer höchsten ausgeprägten Form Erzeuger von Bewußtsein. (Atheismus, Darwinismus)

* ein Schöpfer, der sich nur durch eine einzige Konfession über eine Heilslehre wortgetreu offenbart (Kreationismus, monotheistische Religionen)

* ewiges Bewusstsein sowohl im Relativen als auch im Absoluten (Involution = interdimensionale Evolution statt materialistischer Evolution) - so die theistische Weltsicht. Dem Autor geht es dabei vor allem um die Herausarbeitung eines Menschenbildes, wo der Mensch frei von Manipulation und sich seiner wahren Herkunft und Abstammung bewußt wird. Ausführlich beschreibt er die lange Reise des Wissens über unsere wahre Herkunft als geistige Wesen durch die Zeit der Dualität anhand der Entwicklung der - u.a. heiligen - Schrift(en), der Gründung von Geheimbünden und Mysterienschulen bis hin zur modernen Esoterik in ihrer atheistischen und monotheistischen Ausprägung.

Atheistische Fehlinterpretationen in den Naturwissenschaften, Ideologien und Philosophien werden ebenso aufgezeigt, wie die absolutistischen intoleranten Formen der Erklärung von uns und unserer Welt, die verschiedene Religionen hervorgebracht haben. Risi zielt auf den verbindenden, positiven theistischen Kern aller Religionen und Weltanschauungen, somit auf die gemeinsamen Wurzeln, geht parallel ebenfalls an die Wurzeln des Übels der Spaltung der Menschheit, um dadurch den Geist der Spaltung in der Welt zu überwinden", wie er selbst gern formuliert. Eine radikale Wurzelsuche und -behandlung, wie ich finde und ebenso ein Buch, was Mut macht.

miraculix (Michael Marschhauser)
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Selbstbewusstsein des Universums, 3. November 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch stellt sicher eines der wichtigsten "theologischen" Bücher der Gegenwart dar. Die eigentliche Theologie wird ja heute nicht an unseren staatlich-theologischen Fakultäten gemacht (die längst nicht mehr an die Universitäten pluralistischer Staaten gehören), sondern von den freien, nicht durch Gehälter und Ehren bestochenen Geistern, von Köpfen, welche die uralte Weisheit über die göttliche Natur des Universums und des Menschen (Theosophie) für unsere Zeit neu zur Sprache bringen. Armin Risi hat sich mit diesem Buch erneut als einer der profiliertesten "Theosophen" (um nicht den missbrauchten Ausdruck "Theologen" zu verwenden) erwiesen. Er stellt richtig heraus, dass der Atheismus nur der moderne Zwillingsbruder eines konfessionell verengten Monotheismus ist, weshalb im allgemeinen Bewusstsein die Alternative zu den kirchlich-monotheistischen Doktrinen noch immer der Atheismus zu sein scheint.

Risi weist den aus diesem Dualismus herausführenden radikalen Mittelweg auf: Gott als der Absolute sei zwar nicht einfachhin identisch mit dem Universum, aber umfasse alles Relative. Er spricht diesem Absoluten bewusste "Individualität" zu - das, was früher "Personalität" genannt, aber stets figürlich und begrenzt missverstanden wurde. Hier würde ich mir (als Reflexionsphilosoph) wünschen, dass das individualisierende Prinzip deutlicher namhaft gemacht würde. Meines Erachtens ist es die Selbstbezüglichkeit (Selbstreflexivität), die wir auch als göttlichen Funken im menschlichen, endlichen Selbstbewusstsein wiederfinden: die Gottheit als das "Selbstbewusstsein des Universums", wie ich meine formulieren zu dürfen.In dieser Formel drückt sich die Einheit von Transzendenz gegenüber dem Universum sowie Immanenz in ihm aus, doch nicht als bloß behauptetes Sowohl-als-auch, sondern als eine aus dem Prinzip des selbstreflexiven Inneren gegenüber dem Außen: das Universum als die der Gottheit zugehörige Andersheit, als Körper oder Gewandt der Gottheit.

Am Schluss seines reichhaltigen Gedankengangs, der u.a. eine (vom kreationistischen Fundamentalismus weit entfernte) Alternative zur darwinistischen Evolutionstheorie zum Höhepunkt hat, versucht Risi eine Ehrenrettung der drei abrahamitischen Religionen im theistischen statt monotheistischen Sinne: im Sinne des absoluten, "einen" statt des "einzigen" Gottes. Mich überzeugt dieser Rettungs-Versuch am wenigsten. Auch soweit es wahr sein mag, dass die großen Gründergestalten dieser abrahamitischen Religionen vom Absoluten und nicht mehr von einem höchsten Stammesgott inspiriert waren (was mir nur von Jesus evident ist), so war doch die Institutionalisierung ihrer Grundintuitionen jedes Mal monotheistisch im Sinne von ausschließlich. Die Wort-Etiketten "monotheistisch" oder "theistisch" scheinen mir nicht allein tragfähig - wohl aber die thesenhaft formulierten Grundeinsichten dieses hervorragenden Buches. Es dürfte in Sprache und Gedankenführung allen Interessierten und Suchenden zugänglich und wertvoll sein, die ihre "monotheistischen" oder "atheistischen" Vorurteile zu überdenken bereit sind.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neues, humanes Weltbild, das bis in den Alltag jedes Menschen hinein wirkt, 11. Februar 2011
Von 
Brigitte Hamann (Rottenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Angesichts der globalen Bedrohungen und Krisen ist ein tiefgreifender Bewusstseinswandel für das Überleben der Menschheit nötig. Wir leben in einer Zeit, die uns mit den Folgen der in den letzten zwei- bis dreitausend Jahren vorherrschenden Weltbilder und ihrem Monopolanspruch konfrontiert.
Armin Risi befasst sich auf seine ganz eigene Art und in flüssiger Sprache mit den beiden großen Richtungen Monotheismus - dem Glauben an einen einzigen Gott - und Atheismus - der Leugnung der Existenz Gottes. Es sind diese Gegenpole, die in verschiedenen Ausformungen die Welt und unser Denken zutiefst geprägt haben. Beide führten zu Feindschaft, Kriegen und Zerstörung. Keine Richtung für sich allein war in der Lage, ein Konzept zu liefern, das Gräben wirklich überwinden, Brücken schlagen und Verständigung herbei führen konnte. Deswegen lautet das Gebot der Stunde: Überwindung von Monotheismus und Atheismus hin zu einem neuen, humanen Weltbild, für das der Autor keinen neuen, künstlichen Namen prägt, sondern den bekannten Begriff »Theismus« verwendet.
Risi zeigt einen neuen »Mittelweg« auf, der keineswegs etwas mit Mittelmaß zu tun hat, sondern auf ein gesundes Gleichgewicht hinweist. Auch das Wort »radikal« steht für seine ursprüngliche Bedeutung: Es stammt von dem lateinischen Begriff »Radix« ab, das Wurzel, Ursprung bedeutet. So geht der »radikale Mittelweg« den Ursachen für die heutigen Probleme der Menschheit auf den Grund, um eine konsequente, eine radikale Veränderung möglich zu machen.
Dieses Buch ist das Manifest eines neuen Weltbildes ' des Theismus mit all seinen praktischen Bezügen für das geistige, spirituelle und tägliche Leben. Es öffnet das Tor für einen Paradigmenwechsel. Es hat tiefen Einfluss auf mein Denken genommen - und es wird Sie verändern, wenn Sie sich für seine Botschaft öffnen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut top, 13. Januar 2011
Von 
C. Petersen (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch von Armin Risi ist absolut top und eines meiner Lieblingsbücher in dieser Kategorie. Allerdings ist es nicht einfach und nicht mal schnell wegzulesen wie ein Roman. Dafür ist es aber auch nicht gedacht. Ich habe dieses Buch als so unglaublich genau und klar empfunden, das ich mich manchmal einfach nur darüber gefreut habe, in welchem Stil es geschrieben und bearbeitet wurde. Der umfangreiche Anhang erklärt soviel, was man im Laufe des Textes vielleicht nicht sofort verstanden hat. Ich halte dieses Buch für alle Menschen lesenswert, die merken, das hier irgendwas nicht stimmt und willens sind, auch etwas zu verändern. Das das macht bekanntlich erst einmal bei sich selbst. Dieses Buch gibt hervorragende Einblicke in andere Denkansätze und Denkweisen und gibt einem somit die Möglichkeit diese Denkansätze mit in sein eigenes Leben zu nehmen. Nichts ist wichtiger auf dieser WElt, als unsere
Denkweise mal zu überdenken. Danke Armin Risi
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahre Weisheit - in diesem Buch zu finden, 20. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Armin Risi hat es geschafft, die Problematik der Extreme Atheismus einerseits und Monotheismus andererseits klar zu benennen und zeigt Lösungen auf.
Ich verstehe unter Monotheismus auch "christlichen Fundamentalismus".

Bibel-Fundamentalisten betonen immer wieder, daß es außer Jesus keinen Weg gibt ("Weg, Wahrheit und Leben"; nach dem Johannesevangelium). Aber alle andersgläubigen zu verdammen, so wie es diese Fundamentalisten tun, halte ich für grundsätzlich falsch!
Es gibt sicherlich auch in anderen Religionen Stellen, die besagen, daß der einzig richtige Weg der ihrige ist! Angeblich würden alle anderen in die Verdammnis führen...

Diese Einseitigkeiten entlarvt Risi sehr treffend!

Besonders interessant ist die Risis These, daß "Gott NIE straft"!
Es gibt genug Bibelstellen, die das Gegenteil davon beschreiben. Durch die Erwähnung, daß in früheren Zeiten (Tempel)-Priester sehr mächtig waren und diese Drohbotschaften verfaßten (>Evangelium heißt FROH-Botschaft, NICHT DROH-Botschaft!<), liefert A. Risi die passende Erklärung dafür.

Auch wenn manches etwas schwer verständlich erscheint (v.a. Sanskrit-Begriffe wie Paramatma, ...); so kann ich abschließend nur eines sagen:
> Dieses Buch beinhaltet wahre Weisheit! <

Wenn ich auch nur einer von vielen Katholiken bin, so DANKE ich GOTT für dieses Buch und für die Weisheit des Autors!!!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes "Bridging" für beide!, 25. Juli 2012
Von 
Urs Rauscher "UR" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Armin Risi versteht es, in diesem Buch die beiden spaltenden Weltsichten des naturwissenschaftlich-empirischen Atheismus und des dogmatischen Monotheismus zu überwinden und den Leser zu einer ganzheitlichen Weltsicht zu führen.

Die Gottessicht des Papstes aber auch die der evangelikalen Kreationisten hält die Spaltung ebenso aufrecht wie die radikale Abkehr von jeder Transzendenz, wie sie Atheisten, wie Dawkins in seinem 'Gotteswahn', propagieren. Ganz dem Prinzip Hegels folgend, muss es zu einer Synthese dieser beiden Antithesen kommen: Weder gibt es einen starren Gott, der von der Welt und den Menschen getrennt waltet und irgendetwas von den Menschen 'will' oder ein bestimmtes Ergebnis verlangt, noch in die Welt zufällig entstanden, vollkommen sinnfrei und ist das Leben endlich. Vielmehr sind alle Menschen selbst der Gott, der sich durch sich selbst erfährt und sich daher in 'Viele' aufspaltet, wie auch Tiere und Pflanzen, Amöben, Zellen oder Atome. Alles lebt und erfährt, nur auf verschiedenen Bewusstseinsebenen, mit anderem Fokus. Ein lebendiges Bewusstsein, das nur dadurch ewig ist, dass es in ständigem Wandel begriffen ist. Wie Neale Donald Walsch seine vornehmlich amerikanischen Leser von der Fixierung auf christliches Gedankengut befreit und zu göttlicher Selbstliebe und den Lehren über das Gesetz der Anziehung (Jeder erschafft durch Gedanken seine eigene Realität) geführt hat, ist auch Armin Risi ein solcher Wegbereiter; für deutschsprachige Monotheisten, aber eben auch für Atheisten, was einer doppelt wertvollen Leistung gleichkommt. Er leistet für beide ein hervorragendes 'Bridging'(Brückenbauen) zu den Lehren der nicht-physisch fokussierten Wesen wie 'Seth' oder 'Abraham', die zeigen, wie wir Menschen unsere Realität auf göttliche Art erschaffen können, wenn wir keine Spaltung mehr sehen und unsere Gedanken auf positive Ergebnisse ausrichten. Also wenn wir uns von innen(Gefühle, inneres Wesen, breiter fokussiertes Bewusstsein) leiten lassen und nicht von außen(Bücher, andere Menschen, Traditionen).

Insofern ist das Verweilen bei dieser Spaltung, ihre Beurteilung als ein Problem eher als eine Möglichkeit zur weiteren Bewusstwerdung, was erst die Spaltung schafft. Denn auch wer Monotheisten oder Atheisten für ihre Radikalität und Spaltung angreift, spaltet letztlich selbst.
"
Versuche, die Anhänger verschiedener Religionen auf diesen Mittelweg zu führen, gibt es einige (Neale Donald Walsch mit seinen "Gesprächen mit Gott" oder Semel mit seinem "Neuen Evangelium"), im Naturwissenschaftlichen Bereich gibt es aber kaum Bücher, die dies unternehmen. Armin Risi ist dies sowohl in dem einen, als auch im anderen Bereich gelungen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesebericht, 21. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Das Buch zeigt dem interessierten Leser neue Denkperspektiven und erläutert in einer relativ leicht verständlichen Form die theistischen Grundlagen. Risi erklärt im Detail wie rein materialistische Ausrichtung oder auch monotheistischer Dogmatismus, sowie der feste Glaube an eine unvollständige Evolutionstheorie die Entfremdung vom Absoluten Gott bewirkt. Wenn auch viele Beispiele erläutern, warum wir vor einem generellen Paradigmenwechsel stehen fehlen doch leider Querverweise auf die Erkenntnisse eines Capra, der die Parallelen alter östlicher Weisheiten und Mythen zu den jüngeren Forschungen der Quantenphysik (z.B. Heisenbergs Unschärferelation) aufdeckt. So führt der von Risi beschworene Paradigmenwechsel nur durch Überwindung von Monotheismus (persönlicher Gott) und Materialismus endlich zum Erkennen des Absoluten, welches auch das Relative beinhaltet. Dem holografischen Aufbau der Wirklichkeit wird dabei ebenfalls zu wenig Beachtung geschenkt, wie auch den Faktoren die neben Materialismus und Monotheismus unser Weltbild prägen. So ist hier ebenfalls eine gewisse reduktive Darstellung festzustellen, die eben auch selbst wieder eine Weltbildrelevante Größe darstellt. Dennoch trifft das Buch den Kern und ist daher in jedem Fall eine geistige Bereicherung. Vor allem die Perspektiven der religionsübergreifenden Möglichkeiten der theistischen Erkenntnis könnten helfen die durch Jahrtausende von religiösen Dogmatismus geprägten Gesellschaften mental zu einen.
Insgesamt auf jeden Fall lesenswert :-)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen radikal ehrlich, 23. August 2013
Von 
Kerste Warstat (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
und wirklich sehr klar beschrieben, erklärt und zusammengefaßt. er bleibt wirklich die ganze zeit
neutral, manipuliert nicht, verurteilt nicht sondern läßt raum für eigene erkenntnisse. mir hat es sehr
geholfen das ganze im zusammenhang zu verstehen was religion bewirkt und wo sie eigentlich eher
nicht so gut tut - wage ich mal zu sagen. ist ja meine persönliche meinung. tolles buch aber
"schwere kost" würde klitschko sagen.
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10 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der radikale Mittelweg, 15. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
für mich persöhnlich eimalig gut und mit Hintergrung Erklärungen. Aber nicht unbeding für Jedermann,der sich mit diesen Themen nicht beschäftigt.
DANKE ARMIN RISI !
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommentar zu 'Zwar ein wichtiges wie gleich richtiges Buch, aber sehr einseitig- patriarchalische Spiritualität', 20. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte hier versuchen, Armin Risi bezüglich Deiner Vorwürfe zu verteidigen, da mir auffiel, dass Du bei Deinen Aussagen viele Kernpunkte von Armin Risi ausser acht gelassen hast. Dies sind Deine zwei Kritikpunkte:
1. Armin Risi postuliere ein patriarchales Gottesbild, ohne das Wirken des femininen Aspektes Gottes hervorzuheben oder es zu ignorieren;
2. Alle (Halb-)Götter wie bspw. solche im Hinduismus als Aspekte des einen, absoluten Gottes zu definieren, sei Unfug; dabei hast Du seinen Text falsch gelesen, denn er redet da nicht von Gottesüberzeugungen, sondern von den Göttern wie Shiva, Brahma, usw. Du schriebst: "Und weiter sollte man dringend wissen, das der Ausspruch alle anderen Götter- Überzeugungen- und entsprechenden Vorstellungen- wären Aspekte und Aussonderungen des einen wahren, wirklichen Gottes, so sind doch letztlich solche Äußerungen freilich ganz grober Unfug."

Zu 1.: Armin Risi verfasste viel Bücher über das vedische Gottesverständnis (z.B. alle drei Bücher im "Der multidimensionale Kosmos") und machte in diesen durch jegliche Sanskritwörter als auch Versen aus der Bhagavad-Gita und dem Srimad-Bhagavatam und anderen vedischen Schriften klar, dass Gott sowohl männlich als auch weiblich ist, da männlich und weiblich unterschiedliche Funktionen besetzen, aber vollkommen gleichwertig sind. Du darfst dabei nicht vergessen, dass er schon alleine durch die Abhandlung über "Polarität und Dualität" einem patriarchalen bzw. matriarchalen Gottesbild die Grundlage entzog: Polarität bezeichnet die göttliche Schöpfungsdynamik, sich bedingende und ergänzende Pole wie MANN/FRAU (!), Raum/Zeit, Tag/Nacht, usw. Schon alleine durch diese Abhandlung vertritt er KEIN patriarchales Gottesverständnis, was er auch sehr oft betonte (durch die Betonung der Heiligkeit der Mann-Frau-Beziehung, durch persönliche Meinungsäusserungen diesbezüglich, usw.). Weiterhin war dieser Grund - die Vermännlichung von Gott, was zu patriarchalen Systemen und Spaltung führt - einer der Gründe, warum er nach 18 Jahren ISKCON-Kloster eben dieses verliess. Ausserdem kann man getrost von "Krishna" sprechen, und meint damit auch Radha, denn Krishna und Radha sind eins. Krishna ist allumfassend, wie könnte "er" nur männlich sein? Wir können dies jedoch nicht mit unserem Intellekt verstehen, da dieser Teil der materiellen Welt ist. Krishna und Radha sind ein und dasselbe. Krishna ist Radha und Radha ist Krishna. Armin Risi führte den Namen "Krishna" als Beispiel des Göttlichen im Hinduismus bzw. der vedischen Kultur auf, und betonte durch ganze Kapitel und Abhandlungen, dass Mann und Frau nur zusammen eine vollkommene Harmonie ergeben, dass Gott einen männlichen UND einen weiblichen Aspekt hat und dass diese absolut gleichwertig sind.
Auf Seite 78 ("Der Radikale Mittelweg") schriebt er unten: "* Gott wird hier der Einfachheit halber nur als 'derjenige, der' bezeichnet, weil 'Gott' im Deutschen sprachlich maskulin ist. Dies hat selbstverständlich nichts mit einem maskulin-patriarchalen Gottesbild zu tun." - mit der Betonung, dass dies für ihn selbstverständlich ist :)

Zu 2.: Armin Risi sprach in diesem Zusammenhang nicht von unterschiedlichen Gottesvorstellungen, sondern von den Halbgöttern wie Shiva, Durga, Brahma, Indra, usw. Er schrieb, dass alle diese (Halb-)Götter Aspekte des einen, absoluten Gottes sind, was korrekt ist, denn Gott ist alles, der Allumfassende. In den Veden wird häufig geschrieben, dass die Halbgötter die Teile des Körpers von Krishna in der materiellen Welt und seine materiellen Repräsentanten sind. Armin Risi sprach nie davon, dass alle möglichen GottesVORSTELLUNGEN bzw. Gottesverständnisse, wie der Monotheismus, Aspekte des einen, absoluten Gottes seien; dies würde auch überhaupt keinen Sinn ergeben. Alle Götter bzw. Halbgötter in der materiellen Welt sind Aspekte bzw. Repräsentanten Gottes, was ein grosser Unterschied darstellt.

Sein Buch "Der radikale Mittelweg" ist, wie Dir sicher auffiel, nicht voller Sanskritbegriffen wie bspw. in "Gott und die Götter"; denn er wollte mit diesem Buch das Theistische Manifest, was immer universal ist, beschreiben, ohne den Fokus zu sehr auf eine bestimmte Kultur, Offenbarung, Schrift, ... zu setzen.

Wenn Du Armin Risi auf eine solche Weise - patriarchal denkend - verstanden hast, denke ich, war das nicht von ihm beabsichtigt und auf keinen Fall so gemeint :)

Liebe Grüsse
Luca
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