Kundenrezensionen


19 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (6)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sicher ist sicher?
Wer eine Kapitallebensversicherung besitzt, der weiß sicherlich, dass sie sich in einen Spar- und einen Risikoteil aufgliedert. Der Risikoteil versichert unser Leben und ist sinnvoll, wenn unser Tod zu erheblichen materiellen Verlusten bei anderen führen würde. Überleben wir den Versicherungszeitraum, dann sind die für das Todesrisiko gezahlten...
Veröffentlicht am 14. August 2009 von Dr. R. Manthey

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bildzeitungsniveau
Aufgrund der vielen guten Beurteilungen habe ich das Buch gekauft. Leider bin ich sehr enttäuscht. Das Buch ist oberflächlich und enthält viele Milchmädchenrechnungen. Wer sich im Finanzbereich auskennt, dem sind die meisten hier genannten Fakten eh bekannt. So z.B. dass die Überschußbeteiligungen in den letzten Jahren stetig gesunken sind...
Veröffentlicht am 4. Juli 2011 von Kunde


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sicher ist sicher?, 14. August 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Wer eine Kapitallebensversicherung besitzt, der weiß sicherlich, dass sie sich in einen Spar- und einen Risikoteil aufgliedert. Der Risikoteil versichert unser Leben und ist sinnvoll, wenn unser Tod zu erheblichen materiellen Verlusten bei anderen führen würde. Überleben wir den Versicherungszeitraum, dann sind die für das Todesrisiko gezahlten (und meistens nicht bekannten) Anteile an den Beiträgen verloren. Es bleibt der Sparanteil, für den uns eine Mindestverzinsung garantiert wird, die der Versicherer allerdings dem Marktzins nachlaufend anpasst. Uns ist in der Regel weder die Größe dieses Sparanteils am Gesamtbeitrag bekannt, noch was die Versicherer damit machen.

Damit räumt das vorliegende, relativ dünne Büchlein auf. Schon alleine deshalb ist es sehr zu empfehlen. Darüber hinaus jedoch erklärt es uns, in welchen extremen Schwierigkeiten die Lebensversicherer inzwischen wegen der anhaltenden Finanzkrise stecken.

Der im Titel dieses Buches angekündigte Zusammenbruch dieser Gesellschaften hat zwar noch nicht stattgefunden, seine Wahrscheinlichkeit ist jedoch in den letzten Monaten erschreckend groß geworden. Der Autor beklagt sich am Ende seines Buches mehrfach darüber, dass die Versicherer ihre Schwierigkeiten nicht zugeben würden. Das sollten wir ihnen nicht übel nehmen, denn würden sie es tun, kämen sie in noch größere Probleme, und das können wir nicht wirklich wollen.

Im ersten Teil seines Buches befasst sich der Autor mit den Hintergründen des drohenden Supergaus. Kurz und prägnant fasst er die bisherigen Geschehnisse der laufenden Krise zusammen und erklärt einige Hintergründe. Insbesondere geht er auf die staatlich verhinderte HRE-Pleite ein und macht verständlich, warum der deutsche Staat ein so enormes Interesse hat, diese Bank vor dem sicheren Untergang zu retten. Endlich einmal werden Zusammenhänge offen gelegt und Zahlen genannt. Auch für nicht in der Materie steckende Leser ist dieses Buch eine Offenbarung. Wir kennen die Finanzkrise doch bisher nur durch abstrakte Informationen und Schlagwörter. Der Autor hingegen beleuchtet die Verflechtungen innerhalb des Finanzsystems und unterlegt dies mit Zahlen. Dadurch werden die Ausmaße und Konsequenzen dieser Krise erst wirklich deutlich.

Der zweite Teil stellt die Frage, ob deutsche Lebensversicherer oder gar die Branche als Ganzes zusammenbrechen werden. Im Gegensatz zu Banken investieren deutsche Lebensversicherer eher konservativ. Wie sie das machen, erfahren wir ebenfalls in diesem Buch. Es ist ersichtlich, dass der Aktienanteil in ihren Depots tatsächlich gering ist und dass von dieser Seite nicht die eigentliche Gefahr droht. Darüber hinaus haben die Versicherer durch die laufenden Beitragseinnahmen einen Zufluss, auf den Banken verzichten müssen. Wo sind dann die heftigen Risiken?

Versicherer haben natürlich auch auslaufende Versicherungsleistungen zu erbringen. Der Garantiezins auf den Sparanteil von Kapitallebensversicherungen war früher wesentlich höher. Dieser Zugewinn der Versicherten muss also erwirtschaftet werden. Gegenwärtig ist die Differenz zwischen dem Zinssatz von als relativ sicher geltenden Anleihen und dem Garantiezins der Lebensversicherungen aber sehr gering. Dauert diese Phase noch längere Zeit an, so kommen einige Versicherer in erhebliche Probleme. Außerdem ist das Neugeschäft rückläufig und die Stornoquote recht hoch.

Die Versicherer haben aber nicht nur Staaten Geld geliehen (also Staatsanleihen gekauft), die nicht alle sicher sind, sondern auch Bankenanleihen gezeichnet. Darüber hinaus sind solche Kreditgeschäfte durch besondere, sehr spezielle derivative Konstruktionen versichert, die wiederum eigentlich Wertpapiere sind, jedoch kaum einen Markt besitzen und zu einem großen Teil bei der amerikanischen AIG gekauft wurden, die nur mit großer Mühe am Leben gehalten wird. Fällt nur dieser eine große Domino-Stein oder eine große Bank, dann wäre die Katastrophe perfekt.

Dies alles und noch viel mehr erklärt uns der Autor sehr klar, hinreichend ausführlich und in einfacher Sprache. So lernen wir zum Beispiel, was die Auffanggesellschaft "Protektor" wirklich leisten kann, wenn Versicherer insolvent werden.

Neben diesen Informationen enthält das Buch auch einige Interviews mit Vertretern der Versicherungsbranche. Als wohltuend empfand ich, dass der Autor auch deutlich macht, dass Versicherer nicht zocken, wie das der flache Journalismus gelegentlich öffentlichkeitswirksam behauptet, und auch ihre Probleme nicht selbst erzeugt haben.

Fazit.
Wer die Finanzkrise oder auch nur seine Kapitallebensversicherung wirklich verstehen möchte, sollte dieses Büchlein lesen. Es ist spannend geschrieben und überaus informativ. Es ist für mich das erste Buch, das einmal konkret die Verflechtungen und Mechanismen der Finanzwirtschaft verdeutlicht und so die Ausmaße der Krise äußerst anschaulich macht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bildzeitungsniveau, 4. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Aufgrund der vielen guten Beurteilungen habe ich das Buch gekauft. Leider bin ich sehr enttäuscht. Das Buch ist oberflächlich und enthält viele Milchmädchenrechnungen. Wer sich im Finanzbereich auskennt, dem sind die meisten hier genannten Fakten eh bekannt. So z.B. dass die Überschußbeteiligungen in den letzten Jahren stetig gesunken sind und dass auch die Versicherer in der Finanzkrise ordentlich Federn lassen mussten. Tiefgründige, detaillierte Erläuterungen fehlen jedoch und darüber hinaus ist der Schreibstil mehr polemisch denn sachlich.
Für mich eine sehr enttäuschende Lektüre zu diesem wichtigen Thema.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbares Wissen komprimiert dargestellt, 31. August 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir schon seit einiger Zeit die Frage gestellt, was bei einer Kernschmelze der nationalen und internationalen Finanzmärkte mit den deutschen Lebensversicherung passieren könnte. Mein Gefühl sagte mir, das man dem Mainstream vielleicht nicht so vertrauen sollte, mit der Aussage "Die Lebensversicherungen sind sicher".

Für alle Menschen die sich auch diese Frage stellen, ist diese Buch ein "must have". Kurz und bündig gelingt es dem Verfasser eine Aufklärungsarbeit die es in sich hat. Wer jetzt schon eigene Zweifel hat, kann das Internet mal mit den Suchbegriffen "Stresstest Lebensversicherung" füttern und wird sich ggf. verwundert die Augen reiben. Wer sich dann noch unverzichtbares Hintergrundwissen aneignen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Und zwar unbeschadet dessen, was er von einer oder "der" Witschafts- und Finanzkrise weiß. Denn auch in diesem Bereich wird mit kurzen Worten das wesentliche aufgezeigt.

Besser kann Aufklärungsarbeit nicht geleistet werden. Da viele Menschen mehr Zeit mit der Auswahl von Konsumgüter verbringen (wie die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges beispielsweise) anstatt sich über die eigenen Altersversorgung Gedanken zu machen, sollte eine Umkehr einsetzen. Da das Buch sehr gut und leicht verständlich ist, investiert man hier vielleicht wenige Stunden Lesezeit. Lesezeit und Hintergrundwissen, welches insbesondere für Besitzer von Lebensversicherungen elementar wichtig sein könnte. Ich kann natürlich auch den vollmundigen Versprechen unserer Politiker und Vertretern von Banken und Sprechern von Versicherungen glauben. Das ist eine jeweils eigene Entscheidung.

Fazit:
5 Sterne, da ich vergleichbares noch nicht gelesen habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was ist heute noch sicher?, 12. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Wird hier u. U. nicht zuviel Panik gemacht?

Eine Anlage in einer Lebensversicherung bringt auch Risiken mit, dass ist aber bei jeder Geldanlage der Fall. Dieser Artikel bietet dazu weitgehende Informationen: [...]

Ungeachtet dessen bietet die Lebens- oder Rentenversicherung für den “normalen” Sparer immer noch eine der sichersten und überschaubarsten Lösungen an, um die Altervorsorge zu gestalten. Kaum ein anderes Produkt kann dies gleichwertig darstellen.

Ich empfehlen allen Buchlesern sich auch mit weiteren Details zu beschäften und weitere Quellen für eine Entscheidung zu treffen, welche u. U. bis zur Kündigung der vorhanden Verträge führen könnte (was sich oft nicht lohnt).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Crash der Lebensversicherungen, 21. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Viel neues steht nicht drin, aber die Klarheit der Kernaussage hat mich überzeugt. Die Gelder in den Lebensversicherungen sind nicht wirklich sicher. Das Buch ist gut verständlich, leicht zu lesen. Leider wiederholt sich der Autor an mehreren Stellen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Crash der LV, 12. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Netter Titel, leichte Lektüre, leider viele Allgemeinplätze. Der Inhalt wird dem Titel m.E. nicht ganz gerecht, zumal vieles schon überholt ist. Die richtigen Schwierigkeiten, die deutsche LV Kunden bekommen können, und auch Lösungsansätze bleiben außen vor.
R.Mußotter
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Buch für jeden der eine Lebensversicherung hat, 24. August 2009
Von 
Friedhelm Meier "FMC" (Inning am Ammersee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Als Versicherungsmakler, Financial Planner und Estate Planner überlegt man sich schon, welches Buch man lesen sollte, um seinen Kunden noch mehr Informationen und Entscheidungshilfen zu bieten. Ich muss sagen, daß mich Herr Grandts Buch positiv überrascht hat.
Zum einen ist es verständlich geschrieben. So verstehen nicht nur "Fachidioten" was auf uns zukommt, denn bei 95 Mio Versicherungsverträge in Deutschland sollte das Buch von jedem gelesen werden, der seine Altersvorsorge, oder Teile davon auf das Pferd Lebensversicherungen gesetzt hat.
Aber trotz des verständlichen Stils ist das Buch nicht oberflächlich geschrieben, sondern überzeugt mit detaillierten Recherchen und Stellenangaben die andere Bücher, das sich mit diesem Thema mehr populistisch beschäfigen, vermissen lassen.
Insofern ist dieses Buch jedem zu empfehlen, der nicht in absehbarer Zeit hier auf dem falschen Fuß erwischt werden will.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fakten logisch aufbereitet, 14. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Herr Grandt hat mich mit seinem Buch beeindruckt. Hier hat ein "fachfremder Journalist" viel Wahres zusammengetragen und Szenarien ausgemalt, die dem Steuerzahler von Politikern und Aufsichtsbeamten mit Absicht vorenthalten werden. Versicherungsmakler - wie ich - müssen ihren Kunden täglich Entscheidungsvorlagen liefern, bei denen das Hintergrundwissen, dass hier zusammen getragen wurde, unentbehrlich ist. Vielen DANK!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN MUSS FÜR ALLE!, 6. August 2009
Von 
Bernd Weber (Hattingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist ein Muss für alle Menschen, auch für jene die keine Lebensversicherungen oder Bausparveträge haben.
Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen und habe es gleich weiterempfohlen.
Das Buch bringt es ans Licht wie eng die Versicherungsbranche mit den Banken verknüpft sind, und Anleger über Jahrzehnte von diesen geprägt wurden.
Die Quellen sind gut recherchiert worden und für den Leser gibt es keine Langeweile.
Endlich mal jemand der mit Fakten an die Öffentlichkeit geht.
Mein Glückwunsch zu diesem Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unsinniger Beweis, 17. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge (Gebundene Ausgabe)
Der Autor beweist in diesem Büchlein, daß Lebensversicherungen nicht "sicher" sind. Er bleibt aber die Nennung einer Alternative schuldig. Weil es eben keine sicheren Anlagen (mehr) gibt. Die vermeintlich sicherste Anlage von allen, Immobilien, ist in den USA und anderen Ländern gerade in Rauch aufgegangen. Aus dem Buch kann man aber die grosse Verquickung der Lebensversicherungen mit Immobilien über den starken Pfandbriefbesitz herauslesen. So ist der Aufmacher für dieses Buch eigentlich gar nicht so sensationell wie es dargestellt wird. Die Vorstellung ein Anleger könnte sich durch irgendein Kunstprodukt von den Unwägbarkeiten des Kapitalmarkts abkoppeln, ist die eigentliche Lüge der Finanzindustrie und der Politik. Garantierte 3% Zinsen sind bei möglichen 5% Inflation halt nicht wirklich sicher.
Insgesamt finde ich das Buch als zu einseitig und zu wenig umfassend recherchiert. Die einzig substantiellen Zahlen kommen aus einer einzigen Studie einer Bank. Der Urheber dieser Studie kommt dabei aber zu ganz anderen Erkenntnissen als das Buch!

Ein Beispiel für die Einseitigkeit: das Buch zitiert aus PlusMinus den Fall Gitta K. die ihr Eigenheim über eine Hypothek plus Kapitallebensversicherung finanziert hat. Durch den Rückgang der Versicherungsleistung entsteht nun eine Tilgungslücke. Kein Wort darüber, dass die Tilgungslücke ursächlich durch gefallene Zinsen verursacht ist. Von diesen gefallenen Zinsen würde Gitta K. aber bei ihren Zinszahlungen überproportional verdienen, hätte sie die Zinsbindungsfristen richtig gewählt. Ein Anleger verdient bei dieser Art der Finanzierung an den fallenden Zinszahlung viel stärker als er an der fallenden Tilgungsverzinsung verliert. Ein kleines Beispiel: in 30 Jahren werden bei 7% Zinsen 210% der Darlehenssumme als Zinsen fällig, aber nur etwa 50% an Tilgung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge
Gebraucht & neu ab: EUR 0,87
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen