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4.0 von 5 Sternen Original oder Fälschung?
Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche sensationelle archäologische Entdeckungen gemacht. Ich muss zugeben, dass mich in diesem Zusammenhang schon immer die rätselhafte Frage beschäftigt hat, wie es sein kann, dass jemand einen alten Palast oder eine Bildhauerwerkstatt nach vielen hundert Jahren ausbuddelt und dabei wertvolle Sachen findet. Wahrscheinlich hat...
Veröffentlicht am 19. Mai 2009 von Dr. R. Manthey

versus
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Heiße Luft
"Ich möchte behaupten", "ich wage zu behaupten", "einiges spricht dafür", "Können wir dies glauben?". Solche Fragesätze ziehen sich durch das ganze Buch, es wird kritischer Journalismus vorgespielt, ohne dass tatsächlich nachvollziehbare Fakten für den Gegenbeweis geliefert werden. Nur einige wenige Bespiele für die Fakten, Fakten,...
Veröffentlicht am 21. Mai 2009 von dieleseratz


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Original oder Fälschung?, 19. Mai 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche sensationelle archäologische Entdeckungen gemacht. Ich muss zugeben, dass mich in diesem Zusammenhang schon immer die rätselhafte Frage beschäftigt hat, wie es sein kann, dass jemand einen alten Palast oder eine Bildhauerwerkstatt nach vielen hundert Jahren ausbuddelt und dabei wertvolle Sachen findet. Wahrscheinlich hat niemand über die vielen Jahre, die das Zeug da einfach so offen herumlag, mal nachgesehen.

Der nicht unumstrittene Autor beschäftigt sich im vorliegenden Buch mit der Frage, ob nicht einige dieser sensationellen Fundstücke nachträglich als Fälschungen in die Fundorte platziert wurden, zumal die Umstände der Funde nicht selten merkwürdig und die einzigen Zeugen die Finder selbst sind. Wirkliche Beweise - und das sei hier deutlich gesagt - bietet dieses Buch oft nicht. Es liefert meistens nur Indizien für berechtigte Zweifel.

Das erste Kapitel befasst sich mit der von Ludwig Borchardt im Beisein eines seiner Geldgeber gefundenen Nofretete-Büste. Den letzten Beweis für eine Anfertigung dieser Büste im Auftrag von Borchardt kann der Autor zwar nicht erbringen, dafür führt er aber eine Reihe von Bedenken ins Spiel, die tatsächlich einen gewissen Verdacht erzeugen. Sein Hauptargument ist das Aussehen der Nofretete, denn die Skulptur gleicht nicht einer afrikanischen, sondern einer weißen europäischen Frau und dem Schönheitsideal unserer Zeit. Vergleichbare echte Skulpturen sehen anders aus, und eine Röntgenuntersuchung der Büste erbrachte keinen eindeutigen Nachweis für ihre Echtheit.

Als Nächstes behauptet der Autor im 2. Kapitel, dass der von Schliemann bei Ausgrabungen in der Türkei angeblich entdeckte Schatz des Priamos ebenfalls größtenteils eine Fälschung ist. Außerdem weist er auf die aktuelle Troja-Diskussion unter Archäologen hin. Bis heute ist umstritten, ob es sich tatsächlich um Troja handelt und welche Bedeutung diese Stadt in ihrer Zeit wirklich hatte.

Im März 1900 begann der Engländer Evans mit Ausgrabungen auf Kreta, die sich mit Unterbrechungen über dreißig Jahre hinziehen sollten. Sehr schnell glaubte Evans den berühmten homerischen Palast von Knossos entdeckt zu haben. Die von ihm angeblich gefundenen Göttinnenfiguren waren für Evans der Beweis für eine Hochkultur der Minoer mit einer Religion des Matriarchats. Sowohl an der Echtheit der Figuren als auch an Evans Theorie zweifelt der Autor und erbringt dafür zahlreiche Indizien, aber auch den Hinweis auf Beweise, die es in diesem Fall ganz offenbar gibt.

Kapitel 4 befasst sich mit der Fälschung von Mumien. Insbesondere geht es dabei um unseren lieben Ötzi, der in Wirklichkeit ein uralter Indianer sein soll. Ercivan bezieht sich in diesem Fall auf das Buch "Die Oetztal-Fälschung" von Heim und Nosko.

Mit den Darstellungen von steinzeitlichen Tieren der Höhlenbilder Südfrankreichs und Spaniens befasst sich das folgende Kapitel. Diese im 19. Jahrhundert erstmals entdeckten Bilder halten der Autor und offenbar auch viele andere für Fälschungen, die wie das "Kilroy-Phänomen" entstanden sein könnten. In den 1950er Jahren hatte ein Spaßvogel in New York "Kilroy was here" an eine Hauswand gepinselt. Dieser Spruch war anschließend sehr schnell in vielen Städten von der Ost- bis zur Westküste der USA zu lesen und gilt heute als Ausgangspunkt der Graffiti-Schmiererein. Es gibt einfach trotz vorhandener genauer Untersuchungsmethoden einfach zu viele ungeklärte Fragen und Ungereimtheiten bei diesen Höhlengemälden.

Das anschließende Kapitel ist einer Reihe von erwiesenen oder vermuteten Fälschungen gewidmet und berichtet, dass es immer schwieriger wird, Fälschungen überhaupt nachzuweisen. Kapitel 7 beschäftigt sich mit Menschen-Riesen, deren Gräber und Tempel angeblich gefunden wurden. Im Kapitel 8 erzählt der Autor von einigen nachgewiesenen Fälschungen japanischer Archäologen.

Kapitel 9 will beginnt zunächst mit einem kurzen Rückblick auf die Entstehung der Darwinschen Evolutionstheorie und widmet sich dann weiter dem Frankfurter Skandal-Professor Rainer Protsch, der bis vor kurzem mit öffentlichen Mitteln eine nicht unerhebliche Verwirrung in die Anthropologie tragen durfte. Einst als vermeintlich hervorragender C14-Spezialist in Frankfurt mit einem Lehrstuhl beglückt, konnte Protsch über viele Jahre unbemerkt das Alter zahlreicher Knochen- und Schädelfunde willkürlich festlegen. Zu seinen Methoden gesellen sich darüber hinaus noch weitere Fälschungen und Plagiate. Ziemlich übergangslos berichtet der Autor anschließend vom Skelettfund des so genannten Homo floresiensis, einer Zwergenmenschenart, die auf der kleinen indonesischen Insel Flores, die es offenbar nicht zu einer weiteren Evolution schaffte und ausstarb. Irgendwie passt diese Art nicht so recht in die menschliche Evolutionslinie. Das meint jedenfalls der Autor. Was haben diese beiden Fälle miteinander zu tun? Nichts, außer dass sie die Lieblingsthese des Autors von der Erschaffung des Menschen durch Außerirdische in seinen Augen etwas wahrscheinlicher machen.

Das 10. Kapitel berichtet über Fälle, in denen in Kohle oder Gesteinsarten, die bis zu über 100 Millionen Jahre alt sein sollen, Überreste menschlichen Schaffens gefunden wurden, was entweder unseren Vorstellungen vom Alter der Menschheit oder den erdzeitlichen Abläufen erheblich widerspricht.

Erst im Nachwort geht der Autor dann auf den Titel des Buches ein. Aus den vielen bekannten oder vermuteten Fälschungen in der Archäologie schließt er, dass diese Wissenschaft kein solides Fundament besitzt. Diese Schlussfolgerung ist schon recht gewagt. Allein daraus dann aber bereits den Schluss zu ziehen, dass unsere Herkunft viel wahrscheinlicher in den Weiten des Weltalls zu suchen ist, erscheint mir recht abenteuerlich.

Fazit.
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass alles Forschen nach Vergangenem stets nur Arbeitshypothesen hervorbringen kann, die nach neuen Erkenntnissen immer wieder nur in solche münden werden. Letzte Gewissheit werden wir also nie erhalten. Wenn in Archäologie und Anthropologie solche Spekulationen erlaubt sind, dann darf das auch der Autor. Leider unterscheidet er nicht immer sauber zwischen Fakten und Spekulationen. Für eine wissenschaftliche Einordnung seiner Behauptungen fehlen mir die Fachkenntnisse. Aber darum geht es bei diesem Buch nicht wirklich. Es unterhält, stellt interessante Hypothesen in den Raum und zeigt, wie gerne der Mensch für Ruhm und Geld ein wenig schummelt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Heiße Luft, 21. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
"Ich möchte behaupten", "ich wage zu behaupten", "einiges spricht dafür", "Können wir dies glauben?". Solche Fragesätze ziehen sich durch das ganze Buch, es wird kritischer Journalismus vorgespielt, ohne dass tatsächlich nachvollziehbare Fakten für den Gegenbeweis geliefert werden. Nur einige wenige Bespiele für die Fakten, Fakten, Fakten, die Ercivan liefert und die teilweise unfreiwillig komisch anmuten:

1) Die Nofrete-Büste ist eine Fälschung des Entdeckers Ludwig Borchardt, geplant nur als "Hoax" für das bei den Grabungen anwesendem Prinzenpaar. Begründungen dafür (Zitate aus dem Buch):

"Einiges spricht dafür, daß Borchardt ein gerissener Antiquitätenhändler war, der durchaus auch Fälschungen verkaufte." "Ein Vergleich der Büste mit den Profilaufnahmen von Emilie Borchardt lässt durchaus den Verdacht aufkeimen, dass sie möglicherweise bei der Entstehung der Nofretete-Büste selbst Modell gesessen hat." (Als Beweis wird ein briefmarkengroßes, grobkörniges Schwarzweißfoto dieser Emilie angeführt, das überhaupt keine Ähnlichkeit mit Nofrete hat) "Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass ein ägyptischer Bildhauer um 1348 v. Chr.das geschafft haben soll, was die Künstler auf der ganzen Welt in den folgenden 3248 Jahren nicht geschafft haben: Nämlich das faszinierende Abbild einer schönen Frau zu modellieren. Erst die Künstler der Epoche des Jugendstils schafften dies!" "...die Nasenformen der anderen Köpfe sind ohne Ausnahme mongolid und nicht negroid, wie wir es von den Tempeldarstellungen über die Bewohner von Amarna kennen. Im Gegensatz dazu besitzt auch die Nofretete-Büste keine negroide Nasenform, sondern eine europide."

2) Über Ötzi (er ist lt. Ercivan ein amerikanischer Indianer): "Tatsächlich scheint hinter dem Rätsel der "Ötztalmumie" ein geheimes Abkommen aus dem Jahre 1988 zwischen dem Smithsonian Institute in Washington und dem Naturhistorischen Museum in Wien zu stecken.(....) Doch als der Mineraloge und Chemiker James Smithson nach seinem Tode sein Vermögen dem Institut vermachte, besaß er auch eine größere Anzahl von Mumien und Indianerknochen, die bis zu 13.000 Jahre alt waren. (... ) So hat es sich 1988 selbstverständlich geradezu angeboten, einigen besonderen Wünschen der Wiener Archäologen zu entsprechen..." "Zudem besitzt die Mumie Tatoos, die an indianischen Körperschmuck erinnern. Und auch der Haarschopf sieht so aus, so als ob jemand dem Leichnam den "Skalp" abgezogen hat."

3) Höhlenmalereien (Altamira etc)
Lt. Autor sind fast alle Fälschungen. Das "Warum" erklärt er so: "Meiner Ansicht nach sind fast alle Höhlenmalereien ebenfalls nur raffinierte Fälschungen (...). Sie sind nach dem sogenannten Kilroy-Phänomen entstanden, nachdem in Altamira einer den Anfang gemacht hatte." Ercivans Erklärung ist folgende: Nachdem in New York irgendjemand in den 1950er-Jahren "Kilroy was here" an eine Wand pinselte, wurde darüber berichtet und am nächsten Tag war diese Graffiti überall in den USA zu finden. Genauso wäre es mit den Höhlenmalerei-Fälschungen - einer hätte aus Spaß an der Freude angefangen und andere machten weiter. Und warum immer Tiere wie z.B Hirsche, Auerochsen? Auch hier das Kilroy Prinzip, meint der Autor: Hätte einer Margeriten gemalt, hätten dies die Nachahmer übernommen und überall wären Blumenmotive.... Und warum wurden in Deutschland noch keine Höhlenmalereien gefunden? Einfache Erklärung des Autors (Zitat): "Henri E. Breuil (ein Jesuiten-Abt, der von Ercivan verdächtigt wird, ebenfalls gefälscht zu haben) hatte Angst vor den Deutschen und blieb deshalb diesen Höhlen fern".

Und so geht es das ganze Buch hindurch: Ercivan "wagt zu behaupten" und seine Behauptungen sind z.T. genauso abstrus und an den Haaren herbeigezogen wie diejenigen der gescholtenen und beschuldigten Archäologen. Ich bin ein Geschichts- und Paläo-Seti Fan, durchaus sehr kritisch gegenüber der etablierten und konservativen Geschichtsforschung und weiß sehr gut, was im Laufe der Jahre an wirren Theorien und Fälschungen - gerade im archäologischen Bereich - in den Umlauf kam, aber leider fügt sich Ercivan mit seinen "fundierten" Behauptungen nahtlos in diese Reihe ein.

Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus - vor allem, wenn er am Schluß seine "eigene" Behauptung aufstellt, die für sich gesehen auch ganz schön irrwitzig ist: Auf dem Mars gibt es Wälder, fotografiert von der Viking Sonde als auch dem Mars Global Surveyor, bewiesen durch kleine grobkörnige Schwarzweißfotos, die aber alles mögliche darstellen können... Man denke nur an das Mars-Gesicht, das sich -leider- als natürliche Felsformation herausstellte.
Fazit: Kritische Betrachtungen und kritischer Journalismus sind äußerst notwendig, den Fälschungen gibt es immer wieder und überall - gerade in der Geschichtsforschung gibt es viele archäologische Betonköpfe, die alles verschwinden lassen, was nicht in "ihre Welt der Geschichte" passt. Aber leider auch viele angebliche journalistische "Aufdeckungen" und "Richtigstellungen", die genauso falsch sind und in die Irre gehen. Man sollte halt wenigstens für harte Fakten sorgen, aber das tut der Autor nicht, er bleibt bei Fragesätzen wie: "Stimmt dies so?", "könnte es nicht anders gewesen sein?". In seinem Nachwort spricht er von "schockierenden Antworten, die er gefunden hat" - ich kann nur Gnade walten lassen und von originellen Ansätzen sprechen...
Fazit: Erwartet hatte ich neue Fakten und Erkenntnisse, zumindest aber plausible neue Ansätze und Ideen.
Verschenkte Zeit, aber jedoch zumindest ein geringer Spaßfaktor.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer macht die Geschichte wirklich?, 21. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
Beruht die Entstehung des vernunftbegabten Menschen nur auf einen riesigen Zufall?
Sind Gott, Engel und Außerirdische nur Fantasiegebilde ohne Wahrheitskern?
Gehören UFO-Sichtungen aus der Antike und der Moderne nur einem verborgenen Wunsch des Menschen zu höheren Mächten an?
Sind wir somit in Wirklichkeit vollkommen allein existierende Individuen im Grenzenlosen Weltall?
Oder ist das Leben doch eher die Regel des Universums, wo sich ab einer bestimmten Kulturstufe sogar Astronautengötter
fremder Sonnensysteme in den entlegensten Gebieten des Kosmos` ständig besuchen?

Die Frage nämlich, ob einst in der Antike oder auch jetzt auf unserem Planeten nichtmenschliche Raumfahrer landeten,
ist innerhalb der Wissenschaft in keinster Weise Geheimnisvoll oder Verrückt, sondern lediglich strittig. Das liegt
vor allem daran, weil wir schon ab dem Kindesalter uns einer vorgefassten Lehrmeinung unterwerfen müssen, die wir
ohne Widerspruch akzeptieren und die seit Generationen unsere Gesellschaftsordnung mitbestimmt.

Stellen Sie sich aber mal vor, dass der Ihnen in den Schulen bezüglich unseres Werdegangs vermittelte Geschichtsunterricht
gar nicht den Tatsachen entspricht, weil in Wahrheit viele für die Rekonstruktion wichtigen Funde die sich in heutigen
Museen befinden nicht an archäologischen Ausgrabungsstätten gemacht wurden, sondern in irgendwelchen Fälscherwerkstätten
hergestellt sind. Was meinen Sie was das für Folgen für unsere Gesellschaft mit sich bringen würde?

Erdogan Ercivan präsentiert in diesem Buch eine große Anzahl bekannter Funde, die ganz offensichtlich gefälscht sind, woran
jedoch kein Wissenschaftler mit Reputation etwas ändern möchte.

Die Nofretete befindet sich auf nimmerwiedersehen unter einer schweren Glaskuppe, den Schatz des Priamos halten die Russen
ebenfalls unter Verschluß, und originale Höhlenmalereien bekommt eh keiner mehr zu Geschicht, so dass man sich mit Kopien
begnügen muss.

Wie sollen wir dann aber unsere wahren Wurzeln ergründen? Was könnte man wie ändern?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn auch nur die Hälfte stimmt..., 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
... muss die Archälogie neu geschrieben werden. Wer den Namen des Autoren dieses Geschichtskrimis googelt, findet wenig über ihn; man darf vermuten, dass er so ähnlich wie Däniken von den etablierten Archäologen totgeschwiegen werden soll. Wahrscheinlich billigen sie ihm allenfalls das Killer-Label "Verschwörungstheorie" zu. Die Nofretete eine Fälschung? Nur ihre Oberfläche, denn im Inneren verbirgt sich eine Kalkstein-Statuette mit einem deutlich anderen Gesicht, und diese ist ein altes ägyptisches Porträt, während die Außenseite eine Fälschung aus dem Jugendstil ist. Alle Stilmerkmale weisen darauf hin einschließlich die senkrecht abgeschnittenen Schultern, was man im alten Ägypten nicht tat. Es soll sich um eine Statue handeln, die entweder geschaffen wurde, um das Original zu verstecken oder als Ständer für eine Halskette, die dann von einem Prinzen für echt gehalten wurde, und einem Prinzen widerspricht man schließlich nicht.
Es gibt noch mehr Geschichten in diesem Buch über Fälschungen und Lügen in der Altertumskunde. Und sie sind äußerst spannend. Inzwischen misstraue ich jedem Fund, den ich nicht selber aus der Erde geholt habe.
Nur vier Sterne, weil die Geschichten zwar spannend sind, aber sie sind sehr schwer zu bestätigen. Das gefährdet in meinen Augen nicht die gesamte Kreditwürdigkeit dieses Buches, aber es schränkt sie ein.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überaus spannend, 1. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
Wie die meisten Bücher des bekannten Autors Ercivan ist auch dieses Kompendium überaus spannend und sehr gut geschrieben! Fakten und Thesen bilden ein stimmiges Ganzes und machen das neue Buch des Autors zu einem hochinteressanten Lesevergnügen!

Illustriet wurde die Arbeit mit zahlreichen Farbbildern und 157 s/w-Bildern, die die Thesen, Argumente, Fakten und Aussagen des Autors sehr gut veranschaulichen!

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich möchte vor allem auch die Seiten 277/278 und die Tatsachen darin besonders lobend hervorheben! Ich unterstreiche die Aussagen dort ebenso.

Lesen Sie selbst!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zumindest nachdenkenswert, 7. Mai 2014
Von 
larapinta - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
Da uns vieles als wahr aufgetischt wird, von dem inzwischen in etlichen Fällen bewiesen bzw. mehr als klar ist, daß es sich um Fälschungen handelt (9/11, Kennedy-Mord u.v.m.) würde es mich nicht wundern, wenn dies auch für archäologische Exponate, Höhlenmalereien, bestimmte Mumien und ähnliches gilt. Immer geht es darum, wem etwas nützt. Der Öffentlichkeit die Unwahrheit zu erzählen ist offensichtlich ein "Sport" (geworden), um Machtansprüche durchzusetzen bzw. zu erhalten. Und Heinrich Schliemann und Co. könnten durchaus Beweggründe gehabt haben, gewisse Fundstücke/Fakten unter den Teppich zu kehren oder so zu verdrehen, daß sie bis heute als wahr gelten und nicht mehr angetastet werden (dürfen).

Der Autor hat viele interessante Beispiele gebracht, angefangen von Troja über Ötzi und die Nebra-Scheibe sowie die Nofretete-Büste in Berlin. Ob man mit seinen Ausführungen konform geht bleibt einem selbst überlassen. Zumindest gibt das Buch einen guten Denkanstoß, wo überall durchaus verschleiert, verdreht und geschummelt worden sein könnte.

Die Argumente zu vielen Sachverhalten sind nicht von der Hand zu weisen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unwissenschaftlich entlarvte Archäologen - spannend, und doch fragwürdig!, 4. August 2009
Von 
Jaun Hans-peter "hanspeterjaun" (Steffisburg / Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
Eine brisante Frage, ob Museumsbesucher originale Artefakte oder Fälschungen bewundern! Mit genau dieser Frage setzt sich der Autor auseinander und präsentiert eine breite Auswahl an enthüllter Fälschungen quer durch Raum und Zeit. Mit dieser Thematik eckt der Autor nicht allein bei der betroffenen Wissenschaftsgemeinde an, sondern auch bei seiner Leserschaft wird er nicht durchwegs auf Zustimmung stossen.
Als Fälscher entlarvt er so bekannte Namen wie Ludwig Borchardt, Heinrich Schliemann, Arthur Evans, Henri Breuil, Johannes Beringer, Georg Hull oder Shinichi Fujimura. Ob es sich nun um die Büste der Nofretete, den Schatz von Troja, die "persische Mumie" oder die Höhlenmalereien aus Frankreich oder Spanien handelt, eine spannende Spurensuche ist garantiert.
Betrug, Fälschung, Manipulation - starke Vorwürfe an Wissenschaftler und die wissenschaftliche Arbeitsweise von Archäologen, mit denen er weit mehr als nur seine Leserschaft provoziert. Wer so massiv die Wissenschaft unter Beschuss nimmt, darf den Pfad der Wissenschaftlichkeit nicht verlassen! Genau dort liegt der schwächste Punkt dieser fraglos aufwendigen Studie, welche den Anforderungen an die wissenschaftliche Zitierweise in keiner Art und Weise erfüllt. Mit diesem Mangel macht er sich selbst zur Zielscheibe der Kritik und mindert den Stellenwert seiner Arbeit - mehr noch, er erodiert auch das Image seiner BerufskollegInnen, welche im vergleichbaren Stil, jedoch transparenter kommuniziert, den Rätseln und Widersprüchen unserer Geschichte auf den Grund gehen... und im Hintergrund lacht sich die Wissenschaft ins Fäustchen.
Unabhängig von dieser Kritik sollte diese Arbeit einen breiten Leserkreis erreichen, um kritisches Denken zu wecken.

Ein späteres Gespräch mit dem Autor zeigte, dass die kritisierte Zitierweise mit Plagiatsverdacht zusammenhängt, was aus Sicht des Autors recht plausibel die zurückhaltende Zitierweise begründet. Kommerzielle Aspekte tragen diesen Sachbuchstil mit, der von der wirklich interessierten Leserschaft eher zurückhaltend gewürdigt wird - damit dokumentiert dieses Buch wie viele andere auch, dass der Brückenschlag zwischen Kommerz und Wissenschaftlichkeit als höchst anspruchsvolle Aufgabe beurteilt werden muss!
Diese Kritik mindert in keiner Art und Weise die brisante Themenwahl wie auch den vom Autor mit viel Engagement erarbeitete Stoff.
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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Missing Link is Still Missing, 23. Mai 2009
Von 
Ralf Storms "Brainstorms" (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
Leider muss ich mich meinen Vorrezensoren anschliessen.
Keine echten Beweise sondern Vermutungen und bizarre Gegenüberstellungen.
Als Quelle eine Menge von Primärliteratur nebst Wissenschaftlern die selbigst in die Rubrik "Fragwürdig" einzustufen sind.
Natürlich und das macht er wie zB.von Däniken sehr Clever, konfrontiert er unsere Schulwissenschaft mal wieder mit vielen Lehraussagen und Meinungen die in ihrer Beweiskraft auch nicht unbedingt "Saved" sind.
Solange unsere Schulwissenschaft, sich ihre Wahrheiten hinter verschlossenen Türen und in "Geheimbünden" zusammenschustert und völlig unkritisch die Meinung aus den Lehrsälen nach aussen vertritt, so lange wird es Bücher geben,in denen man Sie in Frage stellt.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine gelungene Provokation an die Wissenschaft!, 11. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
Des Autors aktuelles Buch scheidet die Geister. Während einige seine Recherchen zu möglichen Fälschungen der Archäologie und Anthropologie als ein Sakrileg an ihrer Wissenschaftsgläubigkeit ansehen, zollen andere ihm dagegen Respekt ob der detailreichen, journalistischen Glanzleistung.

Diese Glanzleistung hat Erdogan Ercivan in jeder Hinsicht vollbracht. Gekonnt analytisch und provokativ stellt der Autor in dieser populärwissenschaftlichen Arbeit Ungereimtheiten von >>Ikonen<< unserer Geschichtsschreibung vor und zeigt auf, wie sehr doch getrickst und geschummelt wird, um etwas in das jeweilige wissenschaftliche Weltbild einzupassen, damit alles wieder >>stimmig<< wird. Kontroverse Eckpfeiler sind die Nofretete-Büste, die Ötztal-Mumie oder die großen Ungereimtheiten in der anthropologischen Forschung um unsere Abstammung.

Es muss nicht alles stimmig sein, was der Autor zur Diskussion stellt, aber er stellt unmissverständlich klar, dass in der etablierten Wissenschaft - und gerade in der Archäologie - manches Mal auf haarsträubende Art und Weise gepuzzelt, geschummelt und zurechtgebogen wird, was das Zeug hält. Die Botschaft an uns sollte klar sein: Augen auf, was einem so alles als unverblümte Wahrheit verkauft werden soll. So ist das Buch von Ercivan ein willkommener >>frischer Wind<<, der so manchen Lehrstuhlinhaber aufbrausen lässt. Dem Leser aber steht ein spannender Streifzug durch so manche Vorgehensweisen oder Machenschaften bevor, der fernab vom kommentarlosen Schulbuch Fragen stellt und mutig genug ist, zu provozieren.

Dabei muss sich nicht jede Fälschungshypothese bewahrheiten, mir war es eher wichtig, dass der Autor die Courage hat, eingefahrene Denkmuster anzuzweifeln und journalistsich blitzsaubere Arbeit zu leisten. Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen. Roland Roth, roth-verlag
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Ton macht die Musik !!!, 3. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Missing Link der Archäologie: Verheimlichte Funde, gefälschte Museumsexponate und als Betrüger entlarvte Archäologen (Gebundene Ausgabe)
# zum THEMA:
Man braucht kein "Verschwörungs-Theoretiker" sein:
Mein Bauchgefühl sagt mir immer häufiger,
dass viele Dinge und Sachverhalte so nicht stimmen,
wie sie uns bisher stets vorgebetet wurden ...

# zum Inhalt:
Dankenswerter Weise haben meine Vor-Rezensenten
die Inhalte dieses Buches bereits ausführlich skizziert.
Bezüglich dieser Inhalte gilt meine persönliche Achtung
nicht bloß dem beeindruckenden Wissen des Autors,
sondern vor allem dem feinen Gespür für "Ungereimtheiten"
sowie seiner Ausdauer bei der aufwändigen Recherche ...

# zum Stil:
Als sympathisch empfinde ich die Herangehensweise des Autors -
nämlich berechtigte Zweifel als Frage zu formulieren.
Dadurch verzichtet er auf den Anspruch der alleinigen Weisheit
und wahrt gleichzeitig die Würde der "Gelehrten" ...

# zur ERKLÄRUNG:
Die profilierten Ägyptologen gehören zu beinahe 100 %
der Islamistischen Glaubensgemeinschaft an -
die niedergelegte "Wahrheit" im Alten Testament und im Koran
lässt den Muslimen nur wenig Interpretations-Freiraum
für eine eigenständige Auslegung der Geschichte.

# zum Charakter:
Als deutscher Autor mit türkischen (anatolischen ?) Wurzeln
beweist ausgerechnet Erdogan Ercivan jenes Feingefühl,
das ich bei anderen "Aufdeckern" sehr häufig vermisse.
Seine "Angriffe" sind gerechtfertigt, sind aber gemässigt formuliert -
also keine abstoßenden, populistischen Paukenschläge ...

# FAZIT:
Meine Empfehlung gilt nicht nur dem Inhalt dieses Buches,
sondern auch dem Autor selbst und seiner Art.
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