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5.0 von 5 Sternen Leiht sich der Staat das Geld zur Rettung der Banken von den Banken?
Unser Bildungssystem hat uns gut auf das wahre Leben vorbereitet. Deshalb wissen die meisten von uns noch nicht einmal in Ansätzen, wie eine Volkswirtschaft oder auch nur ein Einzelunternehmen wirklich funktioniert. Ganz zu schweigen von der Geldtheorie. Ist das nicht merkwürdig, wo doch Geld eine zentrale Rolle in unserem Leben spielt? Die Autorin versucht mit...
Veröffentlicht am 13. Februar 2009 von Dr. R. Manthey

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin enttäuscht!
Dies ist eines der Bücher bei denen ich mich sehr schwer fällt, eine Bewertung abzugeben.

Obwohl ich mich für Geldsysteme und die Funktionsweise unseres derzeitigem deckungslosen Papiergeldsystemes sehr interessiere bzw. diesem durchaus kritisch gegenüberstehe, hat dieses Buch meinen Kenntnisse nicht erweitert.

Ich weiß...
Veröffentlicht am 29. Januar 2009 von Bloron


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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leiht sich der Staat das Geld zur Rettung der Banken von den Banken?, 13. Februar 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Unser Bildungssystem hat uns gut auf das wahre Leben vorbereitet. Deshalb wissen die meisten von uns noch nicht einmal in Ansätzen, wie eine Volkswirtschaft oder auch nur ein Einzelunternehmen wirklich funktioniert. Ganz zu schweigen von der Geldtheorie. Ist das nicht merkwürdig, wo doch Geld eine zentrale Rolle in unserem Leben spielt? Die Autorin versucht mit diesem Buch Licht ins Dunkel des amerikanischen Währungssystems zu bringen und zu erklären, warum wir gerade jetzt wegen diesem System am Rande einer ökonomischen Katastrophe stehen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es in den USA eine heftige politische Auseinandersetzung darüber, wer den Dollar in Umlauf bringen soll: der Staat selbst oder eine private Zentralbank. Mit dem "Federal Reserve Act" von 1913 wurde diese Frage gegen den Staat entschieden. Vielen der damaligen Politiker war entweder nicht bewusst, was sie taten oder aber sie halfen aktiv bei der Täuschung mit. Die Fed ist weder eine Bundesbehörde (also Federal), noch besitzt sie Reserven. Sie gehört den großen amerikanischen Privatbanken.

Leider wird das Fed-System im Buch nicht besonders gut erläutert. Die Autorin erklärt, dass der Staat sich von der privaten Fed Geld gegen einen Schuldschein leiht. Dieses Geld wird einfach erfunden ("geschöpft"). In dem Augenblick jedoch, wo die Fed ihr erfundenes Papiergeld dem Staat einbucht, gehört es zur Geldmenge M3. Die Schuldscheine dafür zählen als Einlage und können deshalb als Geld von den Eignern der Fed oder anderen Banken nun wieder mehrfach für Zinsen verliehen werden. Entscheidend dabei ist, dass immer nur ein Zehntel der Einlagen wirklich physisch als Mindestreserve bei den Banken vorhanden sein muss. Somit kann man dasselbe Geld theoretisch bis zu neun Mal im System verleihen. Bei jedem Verleih schöpfen die Banken aber erneut Geld, denn jeder Kredit wird der Geldmenge M3 hinzugefügt. Praktisch sieht man das daran, dass etwa neun bis zehn Mal soviel Geld in der Geldmenge M3 liegt, wie Schuldscheine bei der Fed vorhanden sind.

Dieses mehrfache Verleihen von Phantomgeld führt zu einer gewaltigen Aufblähung der Dollar-Geldmenge M3, die von der Fed seit 2005 nicht mehr veröffentlicht wird. Da Geld immer nur gegen Schuldscheine geschöpft wird, fehlt im System das Geld für die Zinsen. Dadurch entstehen immer neue Schulden. Ein geniales System, jedenfalls für die Banken. Da nicht mehr genug sinnvolle Anlagemöglichkeiten für die Dollarblase existierten, wurden auch hochriskante Kredite vergeben, zur Tarnung mit guten vermischt und als "strukturierte Produkte" wie ein tödlicher Virus über die Welt verteilt. Die Folgen dieses rein amerikanischen Irrsinns baden wir deshalb nun alle aus.

Würde der Staat das Geld selber "schöpfen", hätte er es einfacher. Er wäre schuldenfrei, könnte nicht pleite gehen und bräuchte weniger Steuern. Die Autorin vermittelt an vielen Stellen der ersten und der letzten beiden Teile des Buches allerdings den Eindruck, dass alle Wirtschaftsprobleme verschwinden würden, wenn nur der Staat an die Stelle der Fed treten würde. Doch alle angeführten erfolgreichen historischen Beispiele hielten nicht lange durch oder haben (wie das chinesische) erhebliche andere Mängel. Auf das europäische Währungssystem und seinen Unterschied zum privat geschöpften Dollar geht die Autorin leider nicht ein.

Zwischen den Zeilen versteht man, dass die Autorin keine Anhängerin freier Märkte ist. So macht sie in den Leerverkäufern die großen Finanzmarktmanipulatoren aus. Der Leerverkauf von Bankaktien ist in den USA kürzlich ausgesetzt worden. Das hat den freien Fall dieser Aktien aber keineswegs aufgehalten. Ein Spekulant wird nur dann handeln, wenn es eine Chance für ihn gibt, also eine ökonomische Ursache für seine Spekulation vorhanden ist. Wirklich zu bemängeln sind hingegen fehlende oder lasche Regelungen der Märkte und blinde Aufsichtsbehörden. Schließlich werden auch noch die "Heuschrecken" als Verursacher des Niedergangs von Unternehmen entlarvt. Wissenschaftliche Untersuchungen in Deutschland belegen hingegen eher eine insgesamt positive Wirkung auf die Wirtschaftsentwicklung.

Die beiden wirklichen und von der Autorin auch herausgearbeiteten Probleme sind die unkontrollierbare Fed und die fehlende Transparenz der Finanzmärkte. Offenbar ist das ein Paar Schuhe, denn folgt man der Autorin, dann kann die Fed kein Interesse an transparenten Finanzmärkten haben. Dann nämlich würden ihre Marktmanipulationen auffallen.

Nachdem die Autorin in den ersten beiden Teilen ihres Werkes zeigte, wie sich die führenden US-Banken das amerikanische Finanzsystem einverleibten, zeigt sie uns im dritten Teil, wie diese Macht über Petrodollars (seit 1974) und amerikanische Bankkredite auf die gesamte Welt ausgedehnt wurde. Zweifellos erhält der Leser in diesem Buch jede Menge an Informationen zum Thema, allerdings sind einige Darstellungen der Autorin einseitig oder fragwürdig. Beispielsweise ist die inflationäre Entwicklung in Russland und anderen ehemals sozialistischen Staaten nach 1990 keineswegs allein eine Folge böser Taten des internationalen Bankenkartells, sondern zum großen Teil eine Konsequenz völlig zerrütteter Volkswirtschaften und korrupter Regime. Dasselbe gilt für Simbabwe. Es ist darüber hinaus seltsam, dass die Autorin mehrfach die Geldpolitik von Diktaturen (Nazi-Deutschland und China) lobt. Ob das chinesische Modell wirklich so toll wie beschrieben ist, muss sich erst noch zeigen.

Im vierten Teil wird die gegenwärtige Krise in den USA untersucht. Mich verblüfft immer wieder, dass nur die zweifelsohne arglistigen Kreditgeber verurteilt werden, Habsucht und Dummheit der Kreditnehmer aber unerwähnt bleiben. Diese etwas unsymmetrische Beurteilung der Ursachen bestimmter Ereignisse trifft man an vielen Stellen dieses Buches. Dieser Teil endet mit Ausführungen zur Manipulation der Aktien-, Devisen-, Rohstoff- und Rentenmärkte durch die Fed und die US-Regierung. Trader wissen, dass solche Manipulationen stattfinden (Stichwort Plunge Protection Team).

Der letzte Teil des Buches befasst sich mit einer Reihe von Lösungsmöglichkeiten, von denen fast alle auf ein völlig neues Bankensystem hinauslaufen, das wegen einer auf 100% angehobenen Mindestreserve nicht mehr die Möglichkeit hat, Geld aus dem Nichts zu schaffen und dafür auch noch Zinsen zu verlangen. Allerdings haben fast alle von der Autorin vorgestellten Alternativen einen sozialistischen Anstrich. Das hat noch nie funktioniert. Die Wirtschaftssysteme sind einfach zu komplex, um sie zentral lenken zu können. Was wir demnächst wirklich erhalten werden, steht noch in den Sternen. Das mathematisch vorauszusehende Ende des gegenwärtigen Systems ist jedoch sehr nahe. Gewöhnlich braucht die Menschheit aber erst den Schmerz einer Katastrophe, damit es zu fundamentalen Veränderungen kommt.

Fazit.
Dies ist ein Buch, das einem die Augen öffnen kann. Mich hat es jedenfalls ziemlich erschreckt und sehr zum Nachdenken über die Geldmärkte angeregt. Trotz seiner oben erwähnten, aber für das eigentliche Thema unwichtigen Unzulänglichkeiten wird beim Lesen mehr als deutlich, dass die private Dollarschöpfung durch die Fed die amerikanische und mit ihr die Weltwirtschaft an einen Abgrund geführt hat. Es wird daher früher oder später zu einer Währungs- und Bankenreform in den USA kommen. Leider hatte ich wieder meine üblichen Probleme mit amerikanischen Sachbüchern: zu viele Geschichten und ewige Wiederholungen, zu wenig roter Faden, zu lang und nicht immer wirklich exakt recherchiert. Das alles wird aber dadurch aufgewogen, dass ich erstmals ein gewisses Verständnis für das Wesen des Dollars und des entsprechenden Systems erlangt habe. Deshalb die viereinhalb Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Lesepflicht!!, 15. Dezember 2012
Von 
Dominik (Buchbrunn, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Ich habe ein Fachreferat über das Thema: "Geld und seine Auswirkungen auf die Politik" gehalten und deshalb viele Bücher gelesen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Doch als ich auf den "Dollar Crash" stieß, konnte ich fast alle wichtigen Informationen aus diesem Buch nehmen. Dort wird die gesamte Komplexität des Geldes mit seinen politischen Verstrickungen gut verständlich und ausführlich erklärt und mit zahlreichen geschichtlichen Beispielen belegt.
Wer sich ohne volkswirtschaftliche Vorkenntnisse an das Werk wagt, wird wohl an manchen Stellen ein paar Verständnisschwierigkeiten haben, aber nach Vollendung der Lektüre wird er die Welt mit ganz anderen Augen sehen, das verspreche ich!
Viele werden vielleicht etwas zögern ein ca. 600 Seiten dickes Buch zu lesen, in dem das Hauptaugenmerk auf das langweilig klingende Thema "Geld" liegt, aber die Autorin versteht es, die Sache gut und interessant rüber zu bringen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassig, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Wenn die Welt wüsste, wie es die Banken mit uns treiben, wäre noch vor Morgengrauen Revulution.
Das Buch muss man gelesen haben
Abraham Lincoln
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin enttäuscht!, 29. Januar 2009
Von 
Bloron - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Dies ist eines der Bücher bei denen ich mich sehr schwer fällt, eine Bewertung abzugeben.

Obwohl ich mich für Geldsysteme und die Funktionsweise unseres derzeitigem deckungslosen Papiergeldsystemes sehr interessiere bzw. diesem durchaus kritisch gegenüberstehe, hat dieses Buch meinen Kenntnisse nicht erweitert.

Ich weiß selbst nicht, woran es lag. Habe ich schon zu viel Wissen oder zu wenig?! Ist es einfach zu langatmig geschrieben? Liegt es daran, dass es das amerikanische und nicht das europäische Zentralbanksystem beschreibt oder liegt es eventuelle an der schlechten Übersetzung in die deutsche Sprache?

Wie auch immer, als Person mit Wohnsitz ins Deutschland hat dieses Buch (leider) mein Wissen nicht erweitert und ich befürchte, das es bei den meisten anderen Lesern nicht anders wäre. Deshalb, trotz des interessanten Themas, nur 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Gebraucht Buch, 5. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Der Preis ist für dieses Buch unschlagbar, zumal hier die Wahrheit steht wie wir über den Tisch gezogen werden.
Sauber verpackt
Pünktlich geliefert.
Weiter so!!!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert, 17. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Wenn Sie dieses Buch gelesen haben werden Sie die Finanzwelt mit anderen Augen sehen. Es ist auch für den Laien in Finanzangelegenheiten verständlich geschrieben und für den naiven Leser fast unglaublich. Dieses Buch zeigt schonungslos die Machenschaften der privaten Zentralbanken auf. Wenn 10% der Menschen verstehen wie sie täglich über unser Schuldgeldsystem betrogen werden, dann gibt es Revolution.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein lehrreiches und interessantes Buch, 28. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Ein tolles Buch! Jedem zu empfehlen, der die Geldmaschinerie verstehen will. Der Autorin gelingt es, teilweise spannend und unterhaltend dieses trockene Thema anschaulich auf ca. 580 Seiten zu erklären. Das Buch erscheint am Anfang recht dick, es lohnt sich aber zu lesen. Die geschichtliche Entwicklung des heutigen Zustandes wird bezogen auf die USA erklärt, aber auch Europa kommt nicht zu kurz. Dabei nimmt sie immer bezug auf das amerikanische Märchen "Der Zauberer von Oz", das vor dem Hintergrund des Kampfes um das Recht des Gelddruckens geschrieben wurde (oz=Unze). Die Regierungen haben das Geldmonopol an (Privat)Banken übertragen und müssen sich das Geld dort leihen, das per Computer geschöpft wird und Zinsen dafür zahlen. Sie erwähnt auch die wahren Hintermänner und deren Machenschaften und wie eine Änderung aussehen müsste. Mir hat das Lesen dieses Buches viel Freude bereitet und Erkenntnisse vermittelt, die mir so nicht bekannt und bewusst waren. Es bleibt nur zu wünschen, dass möglichst viele Menschen von den dort beschriebenen Tatsachen Kenntnis erlangen.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswertes Buch, 7. Januar 2009
Von 
Dengler (Reichertshofen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Der Dollar Crash beschreibt unter anderem die Geschichte der Entwicklung des heutigen Geldsystems.

Ebenfalls werden Themen wie Geldschöpfung beleuchtet, die den meisten Menschen unbekannt sind. Interessant daran ist, das z.B. die Fed keine Bundesbehörde, sondern eine private Veranstaltung ist und die Besitzer der Fed verschiedene Großbanken sind, die natürlich alle völlig uneigennützig für das Wohl der Bevölkerung handeln.

In der Schule lernt man nichts darüber. Für die meisten Menschen ist Geld ein absoluter Maßstab. Nach der Lektüre dieses Buches ist man völlig anderer Meinung. Was mich schockiert hat war der aktuelle Zustand des Bankenwesens. Die Derivate-Blase scheint ja die Immobilienblase noch um Größenordnungen zu schlagen. Das Schlimme daran ist, dass die Millarden die jetzt ins Bankensystem gepumpt werden auch dringend im Bankensystem gebraucht werden und wohl nur zu Bruchteilen als Kredite ausgegeben werden. Wenn manche Banken die mehr zur Investment-Sorte gehören jetzt 7% auf Tagesgeld bieten wo z.B. V&R-Banken nur um die 2% geben sieht man, dass an den Behauptungen im Buch einiges dran sein muss.

Fragen die ich mir schon immer gestellt habe, wie z.B. Geld "erzeugt" wird und in den Geldkreislauf kommt, werden beantwortet. Wenn ich es richtig verstanden habe kommt neues Geld immer als Schulden in Umlauf (Von der Zentralbank zur Geschäftsbank zum Endverbraucher oder Staat). Somit besteht _keine_ Möglichkeit z.B. die Staatsverschuldung jemals zurückzufahren. Hier wird ein ewiges Schuldensystem aufgebaut.

Sehr interessant fand ich, dass z.B. Leerverkäufe auch stattfanden wenn
keine Aktien mehr am Markt vorhanden waren. Dass Investmentbanken Betrüger sind war mir vorherein schon klar, aber das tatsächliche Ausmaß hat mich dann doch schockiert. Dagegen ist Herr Maddock mit seinen paar Milliarden ein kleiner Fisch. Wenn die Derivate-Verbindlichkeiten der einzelnen Banken mittlerweile die gesamte verfügbare Geldmenge übersteigt ist beim Platzen einer einzigen größeren Verbindlichkeit eine Großbank sofort Pleite (.z.B. J.P. Morgan 1 Billion reales Vermögen, hier wurde Billion vermutlich nicht falsch übersetzt, und 60 Billionen Derivate-Verbindlichkeiten). Hier wird einem schon schwindlig.

Ob die im Buch vorgeschlagenen Lösungsansätze wirklich taugen kann ich auch nicht beurteilen.

Für mich war das Buch der Trigger auch mal ein Lehrbuch der Volkswirtschaft zu lesen um das ganze für mich zu verifizieren.

Was ich im Buch vermisst habe waren Graphiken, welche Geldflüsse zwischen verschiedenen Teilnehmnern (Zentralbanken, Geschäftsbanken, Staat, Wirtschaft, Privatunternehmen) darstellen um die im Text dargestellten Abhängigkeiten besser zu verstehen. Dies wäre meines Erachtens auch für komplexe Prozesse wie z.B. die Beinflussung von Währungskursen verschiedener Länder notwendig gewesen.

Trotz der negativen Anmerkungen sehr lesenswert, daher 5 Sterne.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Greenbacks funktionieren nicht, 28. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch beschreibt einen Ausweg aus der aktuellen Finanz- und Schuldenkrise.

Da das Buch aus den USA kommt, werden wichtige Konzepte am Beispiel der USA erläutert. Falls notwendig, werden Bezüge zu anderen Ländern (vor allem Großbritannien) hergestellt.

Zunächst wird erklärt, wie das Bankwesen früher in Großbritannien und dessen amerikanischen Kolonien funktionierte (Verwendung von Kerbhölzern bzw. Experimente mit Papiergeld) und wie die Errichtung einer Zentralbank in den USA mehrmals nur kurzfristig gelang. Erst nach der Panik von 1907 konnten sich die großen Banken mit ihrer Idee durchsetzen und gründeten das "Federal Reserve System". Diese Zentralbank gehört entgegen ihrer Bezeichnung nicht dem Staat, sondern den großen Banken und versorgt diese im Falle einer Krise mit Liquidität (früher gingen besonders rücksichtslose Banken bankrott).

Im weiteren Verlauf des Buches werden weitere Themen angesprochen, u. a. die diversen Finanzkrisen des 20. Jahrhunderts, die Finanzordnung vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, Schulden der Dritten Welt sowie die Ölkrisen.

Die Autorin stört, dass die Banken durch die Zinsen an der Verschuldung der amerikanischen Bundesregierung profitieren. Sie fordert deshalb, dass der Staat (wie Lincoln während des Bürgerkriegs) seine Ausgaben mit selbst gedrucktem Geld begleicht. Da diesem Geld Waren oder Dienstleistungen zugeordnet seien, wäre nicht mit einer Inflation zu rechnen.

***

Mir hat das Buch nur teilweise gefallen.

So werden folgende Themen gut erklärt:

- Das heutige Teilreservesystem (Banken können die Einlagen ihrer Kunden mehrfach verleihen) entstand aus den Machenschaften betrügerischer Goldschmiede und ist deshalb abzuschaffen.
- Geldschöpfung erfolgt aus Schulden.
- Die Weltwirtschaftskrise wurde durch die amerikanische Zentralbank vorbereitet, indem diese mit niedrigen Zinsen die Spekulation anheizte.
- Sozialismus ist nicht durchführbar, weil er die Eigeninitiative bremst und den Preismechanismus außer Kraft setzt, sodass die notwendigen Rohstoffe vom Markt verschwinden.
- Die Kreditklemme wird nicht durch zu geringe Liquidität verursacht, sondern durch die Risiken mit den Sicherheiten (was ist eine verbriefte Hypothek noch wert?).

Jedoch gibt es auch eine Reihe von Problemen (Richtigstellung in Klammern):

- Der Goldstandard funktioniert nicht, weil er unflexibel ist (er beschränkt die Ausgaben der Regierung; Probleme entstehen durch lasche Gesetze und die Praxis von Mindestreserven).
- Zinseszinsen sind problematisch (für eine Widerlegung siehe Janich: "Das Kapitalismus-Komplott").
- Schutzzölle sind nützlich und das Gemeinwohl muss Vorrang haben (Schutzzölle erhalten nur ineffiziente Unternehmen am Leben und verteuern die Produkte).
- Keynes hatte Recht: Staatliche Konjunkturpolitik funktioniert und Roosevelt ist der Beweis (die Weltwirtschaftskrise dauerte gerade wegen Roosevelt so lange; die dafür verantwortliche Regimeunsicherheit endete erst mit seinem Tod).
- Das Dritte Reich zeigte eindrucksvoll, dass Lincolns schulden- und zinsloses Geld ("Greenbacks") funktioniert (erstens ist Keynes'sche Konjunkturbelebung nur eine Illusion und zweitens wurde übersehen, dass die Inflation in Deutschland durch Preiskontrollen versteckt bzw. ins Ausland verschoben wurde).
- Die amerikanische Börsenaufsicht SEC ist notwendig; Leerverkäufe sind gefährlich (Leerverkäufe glätten den Markt, der seinerseits Probleme besser erkennt als von den betroffenen Unternehmen "gekaperte" Regulierungsbehörden).
- Hyperinflationen entstehen nicht durch das Drucken von Geld, sondern durch Spekulation und Währungsabwertungen (Spekulation ist nur erfolgreich, wenn die fundamentalen Daten der Volkswirtschaft korrekt erkannt wurden; eine langfristige Währungsabwertung setzt voraus, dass das Land die Zinsen senkt und zu diesem Zweck Geld druckt).

Es stimmt, dass die amerikanische Verfassung die Geldpolitik dem Kongress übertragen hat. Man kann daraus jedoch nicht ableiten, dass der Staat beliebig Papiergeld drucken darf. Wenn der Staat das von ihm benötigte Geld selbst druckt, muss er den Banken natürlich keine Zinsen zahlen. Jedoch führt das Drucken zusätzlichen Geldes immer zu Inflation (mag sie auch noch so gut versteckt sein); außerdem wird das Preisgefüge verzerrt: Die ersten Empfänger des neuen Geldes können noch zu alten Preisen kaufen; bei den letzten Empfängern sinkt die Kaufkraft jedoch, weil sich die Preise inzwischen erhöht haben. Natürlich würde die bessere Verfügbarkeit von Geld den Staat noch mehr korrumpieren, weil man damit Wahlgeschenke und Subventionen bezahlen kann... Dazu kommt, dass der Staat im Gegensatz zu privaten Organisationen das Gewaltmonopol besitzt.

Meines Erachtens muss man den Einfluss des Staates auf das Geld ganz abschaffen. Er mag zwar gemäß der Verfassung festlegen, wie viel Unzen Gold bzw. Silber ein Dollar wert ist; mehr Befugnisse wären nur schädlich.

Hinweis: Interessierte können auf [...] mehr unter "Ellen Brown: Greenbacker" erfahren.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausführliche Kenntnis in Sache Banken., 2. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Dollar Crash: Was Banker Ihnen nicht erzählen - Die schockierende Wahrheit über die US-Notenbank, unser Währungssystem und wie wir uns von ihm befreien können (Gebundene Ausgabe)
Ellen Hodgson Brown hat ausführliche Bank Kentnis, sehr gute Beschreibung internationale Funktion des Bankwessens in der Vergangenheit und jetzt. Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende. Man soll sich zuerst fragen was ist Geld - soll die Antwort nicht klar, dann bitte das Buch 'Dollar Crash' lesen und die Antwort zu den vielen Geldfragen finden.
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