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am 5. Dezember 2007
G. F. L. Stanglmeier hat sich bereits einen gefürchteten Namen als "Entzauberer" irreführender Informationspolitik im Kreise der Ägyptologen gemacht. Nun gelingt es ihm zusammen mit seinem Co-Autor erneut, das von anerkannten Fachleuten verzerrte Bild ägyptischer Geschichte und Ausgrabungen auf die wahren Fakten zu reduzieren. Es fällt schwer zu glauben, dass wir Manipulationen, geheimen Grabungen, verfälschten Informationen, unterschlagenen Artefakten im Alltag angeblich der Wissenschaft dienenden Archäologen begegnen!
Nach der Lektüre dieser spannend und leicht lesbaren Arbeit fällt es uns schwer, die richtigen Worte für diese "Bescherung" zu finden. Kein Wunder, dass die von den Autoren vorgestellten Beispiele weniger das Vertrauen in die Wissenschaft als viel mehr das Misstrauen gegenüber einer der Wissenschaft verschriebenen Zunft stärken.
Diese Arbeit entpuppt sich als brisantes Sachbuch wie als Thriller. Die Autoren laden zu einer nervenaufreibenden Reise quer durch die ägyptische Geschichte und Archäologie ein. Weil die Lektüre mehr Fragen öffnet als sich Antworten einstellen, wartet die Leserschaft sicher ungeduldigt auf den nächsten Titel dieser Autoren, um neuen, dem "Schlamm der Wissenschaft" entrissenen Erkenntnissen zu begegnen.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Oktober 2015
Die Autoren stellen die richtigen Fragen, denn die offizielle Ägyptologie und was bisher ans Licht kam ist voller Widersprüche. Wollen uns die ägyptische Altertümerverwaltung und die früheren Entdecker alle für dumm verkaufen? Viele Fund von gestern und heute werden kritisch beleuchtet und analysiert, angefangen vom Grab Tut Ench Amuns bis zur Nofretete-Büste in Berlin. Und diese Verschwendung an Fundstücken, die einfach irgendwo eingelagert und nie katalogisiert werden! Zahi Hawass, der offiziell ca. 35 Jahre lang Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung war (und es sicherlich inoffiziell heute noch ist, da er zu viel Wissen und Verbindungen hat) taucht immer wieder auf, wenn es um Drohungen, Vertuschungen und Verbote geht. Man hätte schon viel mehr der Öffentlichkeit mitteilen können als man es tat.

Auch der "Fluch des Pharao" wird hier untersucht und beleuchtet und man stellt fest, daß auch schon vor knapp 100 Jahren gelogen wurde, daß sich die Balken biegen. Es gibt sehr viele Ungereimtheiten, und dieses Buch holt sie alle (?) ans Licht.

Tolle Fragen, tolle Recherche, tolle Lektüre! Empfehlenswert!
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am 7. November 2007
"Der Kopf des Osiris" ist ein Buch, das zur Pflichtlektüre für jeden Ägyptologie-Fan zählen sollte. Den Autoren ist es gelungen, zahlreiche kleine und große Skandale dieser vermeintlich so seriösen Wissenschaft aufzudenken. Da kommt man jetzt schon viel eher ins Grübeln, wenn einem wieder irgendwelche vermeintlich fundierten Ergebnisse aus dem Tal der Könige präsentiert werden. Das beste Beispiel ist das Kapitel über den Fluch der Pharaonen: alles Lug und Trug, wie man nun weiß. Obendrein ist das Buch äußerst verständlich geschrieben, so dass die Lektüre einfach Spaß macht. Auch die vierfarbige Bebilderung macht sich sehr gut. Man kann den "Kopf des Osiris" nur uneingeschränkt empfehlen und darauf hoffen, dass solche Skandale wie der um das Grab KV 63 oder die bayerische Sargdeckel-Affäre auch in Zukunft aufgedeckt werden. Mein Kompliment an die Autoren
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am 3. Dezember 2007
Die Ägyptologie ist weitaus spannender als so manches vermeintlich trockene Fachbuch zu verstehen gibt. Mit dieser (neuen) Publikation zweier engagierter Autoren wird dies eindrucksvoll bestätigt. Interessiert man sich für Altägypten so wird man auch an der Expertenwelt die sich mit dieser vegangenen Hochkultur beschäftigt nicht vorbeikommen. Doch dies Buch berichtet nicht nur über einzelne prominente Beispiele aus der Ägyptologie, z.B. über Entdeckungen oder Fundstücke, sondern beleuchtet diese in ihrer ganzen Situation samt den Ägyptologen, die damit verstrickt sind - oft mehr schlecht als recht.
Das Buch weckt auf und man ist geneigt nicht alles mehr so hinzunehmen was seitens dieser Fachwelt der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die Recherchen der Autoren sind fundiert und erscheinen vertrauenswürdig, hinsichtlich all' der Informationen die das Buch liefert.
Ich für meinen Teil sehe die Ägyptologie mittlerweile in einem noch differenzierteren Licht. Als "Hobby-Ägyptologin" bin ich für diese gelungene Arbeit den Autoren dankbar ... Kritik in so komprimierter Form als Publikation, die sich über die schlechten Zustände in der Ägyptologie äußert, ist mir jedenfalls sonst noch nirgends unter die Augen gekommen.
Eine Lektüre, die aufgrund der Umsetzung in Wort und Bild auch noch Vergnügen bereitet zu lesen; zahlreiches Bildmaterial unterstreicht dies noch. Sprachstilistisch eine ebenso lobenswerte Arbeit, eben ein ganz individualistischer Stil, der auch noch prima zum Thema paßt. (Mal gespannt ob es irgendwann eine Erweiterung oder Neuauflage geben wird?! Wäre gut ...)
22 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden