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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Standardwerk über das Banken- und Geldwesen
Zunächst mal ist das Buch sehr dick, knapp 700 Seiten und es enthält dermaßen viele Informationen, dass es schwer wird eine gerechte Rezension abzugeben, da ich zwangsläufig wichtige Teile auslassen muss.
Es wird nur sehr selten im Buch wiederholt und die Informationsdichte ist enorm, aber alles in sehr eingängiger Sprache, also nicht...
Veröffentlicht am 20. November 2010 von Leser der Unendlichkeit

versus
39 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema unseriös verpackt
Edward Griffin startet mit der Enthüllung der Tatsache, dass es sich bei der Fed um eine private Organisation handelt, die nachvollziehbarerweise auch privatwirtschaftliche Interessen verfolgt. Welche negativen Konsequenzen sich hieraus für die gesamte Welt ergeben legt er sehr anschaulich dar.

Die Art und Weise, in der er sein Buch schreibt, empfinde...
Veröffentlicht am 27. Mai 2007 von Gunther Tutein


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Standardwerk über das Banken- und Geldwesen, 20. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Zunächst mal ist das Buch sehr dick, knapp 700 Seiten und es enthält dermaßen viele Informationen, dass es schwer wird eine gerechte Rezension abzugeben, da ich zwangsläufig wichtige Teile auslassen muss.
Es wird nur sehr selten im Buch wiederholt und die Informationsdichte ist enorm, aber alles in sehr eingängiger Sprache, also nicht akademisch verklausuliert. Nichtsdestotrotz sind die Informationen alle absolut korrekt.

Das Buch richtet sich meines Erachtens an Leute die noch nie was über das Geldsystem gehört haben, wie auch an fortgeschrittene, die sich schon länger damit auseinandersetzen. Ich kann mir nur wenige Leute vorstellen, die aus diesem Buch nicht sehr viel lernen.
Es behandelt nicht nur die technische Seite des FED-Geldsystems, sondern geht in die Geschichte bis zu 400 Jahre zurück um die gesamte Entwicklung des Geldsystems aufzuzeigen. Es beschreibt was Geld überhaupt ist (und dies übrigens sehr gut und einleuchtend) und es beschreibt auch die Auswirkungen der verschiedenen Geldsysteme. Es beschränkt sich also nicht nur auf das FED-System.

Um das FED-System jedoch richtig einordnen zu können muss man natürlich die alternativen Geldsysteme kennen und verstehen und dies ermöglicht einem der Autor sehr gut, da er auch andere Geldsysteme sehr gut erklärt.

Das Buch beginnt mit dem scheinbaren Mythos des geheimen Treffens auf Jekyll Island, bei dem sich die damals wichtigsten Banker (u.a. Morgan, Vanderlip, Strong) trafen um das FED-System zu planen und dessen Einführung zu besprechen bzw. wie man den Kongress von der Wohltätigkeit dieses Systems überzeugen könne. Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, auch Alan Greenspan spricht davon, dass die FED auf Jekyll Island ersonnen wurde.

Der Autor zeigt in seinem Buch nun die vielen verschiedenen Gründe für die Abschaffung des FED-Systems auf und gibt nach jedem Kapitel eine Zusammenfassung.
Er erklärt was das Treffen auf Jekyll Island zum Ziel hatte , nämlich ein staatlich legitimiertes Privatkartell. D.h. den Großbanken wurde die Konkurrenz der kleinen Banken zuviel und daher 'erbaten' sie beim Kongress und der Regierung um eine staatliches Zwangssystem bei dem die Teilhaber am Jekyll Island-Treffen die größten Profiteure sind.

Die Mechanismen dieses FED-Systems werden wirklich außerordentlich gut erklärt. Der Bailout-Mechanismus für das der Steuerzahler aufkommt, der Mandrake-Mechanismus und dessen Folge die versteckte Steuer namens Inflation, das Absichern der Banken durch die Bevölkerung z.B. bei sehr großen Darlehen an Entwicklungsländer oder Unternehmen (d.h. die Banken lassen sich vom Kongress rückversichern falls z.B. Mexiko mal nicht zahlen sollte), der Schutz vor Bankruns durch die Ausschüttungen der Zentralbank und dem FDIC (welcher allerdings überflüssig ist).

Er beschreibt das Zusammenspiel von Bankerelite und Politik. Die Politik ist daran interessiert dieses System (Schaffung des Geldes aus dem Nichts) aufrecht zu erhalten, da sie nunmehr nicht mehr Steuern einziehen muss, sondern einfach sie Geld bei den Banken ausleiht, welches diese aus dem Nichts schaffen, womit garantiert ist, dass immer genug da ist und die Politiker auch die wildesten Versprechungen erfüllen können. Die Politik spekuliert darauf, dass der Bürger das System nicht versteht und nicht erkennt warum die Inflation immer größer wird und somit die Kaufkraft immer geringer und das Geld entwertet wird.

Es werden sehr schön die Zusammenbrüche einiger großer Banken beschrieben.
Auch die Gründe die zur Depression bzw. zum Crash von 1929 führten sind sehr gut beschrieben (u.A. die 'Rettung' der Bank of England durch die FED durch Geldüberflutung des amerikanischen Marktes zum Vorteil für England)

Er spricht auch über die 'Neue Weltordnung', den CFR, IWF und Weltbank und deren Ziele eine Weltzentralbank mit einer Weltwährung zu erzwingen.
Sehr schön wird auch das Problem der Entwicklungshilfe beschrieben, bei dem FED-Banken große Gelder an 3. Welt Länder verleihen. Hört sich erstmal gut und moralisch an, jedoch lassen sich die Banken vom Kongress versichern (entweder davor oder nachdem die Darlehen nicht zurückgezahlt geworden sind) dass die nicht zurückbezahlten Darlehen der US-Steuerzahler übernimmt (das also die USA an die 3. Welt Länder Geld zahlt, damit diese wiederum dieses Geld an die Banker zahlen), d.h. die Banken haben bei diesen Riesendarlehen kein Risiko, streichen die Zinsen ein, gewinnen politischen Einfluss in den Nehmerländern und die Nehmerländer profitieren noch nicht einmal von den Krediten, da sie meist an korrupte Staatsführer gehen und das Land in Verschuldung versinkt.

Es werde vier verschiedene Geldarten beschrieben: Werte-Geld, Empfangsgeld (Quittungsgeld), Papier-Geld, Unbedeutendes Geld. Sehr gut um die Natur des Geldes zu verstehen.
Der Autor geht sehr gut auf die herrschenden Bankerfamilien aller Epochen ein, also wer das Sagen hatte.
Auch sehr interessant sind die aufgezeigten Zusammenhänge der Kriegseintritte z.B. der USA in den ersten und zweiten Weltkrieg. Das Beispiel des Eintrittes der USA in den 1. Weltkrieg zeigt auf besonders anschauliche Art dass der Eintritt auf Drängen der Banker geschah. Die Versenkung der Lusitania (der Grund für den Kriegseintritt) war von langer Hand von den Bankern und Politikern der USA geplant. Das alles geschah, da England und Frankreich sich sehr viel Geld z.B. vom Banker Morgan liehen für die Kriegsmaschinerie. Als jedoch Deutschland drohte den Krieg zu gewinnen und somit die Kredite drohten niemals wieder zurückgezahlt zu werden, mussten sich Morgan und Co. Gründe ausdenken Amerika mit in den Krieg zu ziehen um England zum Sieg zu verhelfen, damit die Kredite zurückgezahlt würden. Die USA als Staat konnten England und Frankreich nicht finanziell unterstützen, solange sie neutral waren und nicht ebenfalls im Krieg gegen Deutschland, da dies gegen Kriegsgesetze verstoßen hätte. Präsident Wilson arbeitete zuerst hinter den Kulissen, dann ganz offen, mit Morgan zusammen und plädierte dann auch für Krieg.

Die USA traten nun durch das von den US-Bankern und Wilson (und auch House, seinem Helfer) geplante Ereignis der Versenkung der Lusitania durch die deutschen in den Krieg ein und nun konnte der US-Kongress Geldzahlungen an England und Frankreich erlauben, welche dann von denen benutzt wurden um z.B. Morgan auszuzahlen.
Der Eintritt der USA in den Krieg geschah also im Wesentlichen um die US-Banker auszuzahlen.

Auch werden sehr schön die Machtspiele zwischen der Politik und dem Bankensystem beschrieben, z.B. der Kampf Andrew Jacksons gegen das ungedeckte Geld der Zentralbanken.

Es ist zuviel verlangt, die Inhalt angemessen zu beschreiben. Jeder der sich für das Banken- und Geldsystem interessiert sollte das Buch lesen.
Der Autor spricht sich übrigens stark für einen freien Geldmarkt aus, ohne staatliche Regulierung und seine Argumentation ist sehr einleuchtend, da er auch im ganzen Buch beschreibt, welche Auswirkung staatliche Eingriffe und Gesetze in den freien Markt haben.
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149 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternde Pflichtlektüre, 9. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Ein Wirtschaftsfachbuch über die Geschichte und die Auswirkungen des Zentralbanksystems in den Vereinigten Staaten wird, von Fachleuten und interessierten Laien abgesehen, niemanden dazu bewegen, sich durch knappe 670 Seiten zu kämpfen. Aber dieses Buch ist mehr und es ist anders als es vermuten lässt. G. Edward Griffin nimmt sich gerne brisanter Themen an und kann sie in ihrer Komplexität allgemein verständlich darstellen. Das ist ihm hier wiederum gelungen und entstanden ist ein nur knapp 700 Seiten kurzer historischer Krimi über Finanzen, über Banken, Wirtschaft und Politik, über Verschwörungen und Kriege, den sie unbedingt lesen sollten. Dieses Buch ermöglicht dem Leser einen anderen Blick auf die Weltgeschichte der letzten 200 Jahre, ja es zwingt ihn dazu. Dieser Kriminalroman ist nicht der überbordenden, paranoiden Phantasie des Autors entsprungen, er basiert auf Tatsachen. Allerdings ist die Geschichte so unglaublich, dass sie fast unglaubwürdig erscheint. Griffin holt deshalb weit aus und hat eigentlich vier Bücher in einem zusammengefasst.
Der erste Teil ist eine kurze Abhandlung über das Geld als der Basis des Bankwesens und der Währung. Im zweiten Teil wird belegt, wie Zentralbanken (also auch FED) zu Katalysatoren für Kriege werden. Die Geschichte des Zentralbankwesens in den Vereinigten Staaten wird im dritten Teil untersucht und der vierte Teil wendet sich der Analyse und Wirkungsweise der FED nach ihrer Gründung 1913 zu. Griffin hat den gesamten Stoff logisch in Kapitel strukturiert und gibt zu Beginn jedes Kapitels eine Kurzübersicht und am Ende eine Zusammenfassung. Das erleichtert das Lesen enorm, der Überblick bleibt erhalten und es ermöglicht theoretisch auch das Überspringen von Kapiteln ohne den Zusammenhang zu verlieren. Diese Strukturierung ist so leserfreundlich, dass sie Pflicht werden sollte.
Alle spröden Fachbegriffe weitgehend umschiffed, wird dem Leser ermöglicht, den Weg des Geldes von seiner Entstehung als allgemeines Tauschmittel bis zu den heutigen Milliarden-Kreditvergaben an Staaten durch den IWF/Weltbank zu verfolgen. In erster Linie, so macht er deutlich, basiert Geld auf der Anerkennung als Währung durch den Bürger ' und eigentlich nur darauf. Gold und Silber waren früher akzeptierte Währungen, manche Banken gaben eigenes Geld heraus, aber prinzipiell sind auch Lebensmittel, Zigaretten oder Regionalgeld möglich. Das staatliche Papiergeld müssen wir dagegen per Gesetz annehmen. Wie konnte es dazu kommen? Konspirativ hat ein Kartell von Banken das FED-Zentralbanken-System in den Vereinigten Staaten vorbereitet und politisch eingefädelt. Entgegen der seriös klingenden Bezeichnung Federal Reserve System ist es aber weder staatlich noch gibt es Reserven. Die Zentralbank erschafft, den Alchemisten gleich, Geld aus dem Nichts ' genauer: aus Schulden. Würden also alle Schulden abgezahlt, verschwände das gesamte Geld. Dieses Kartell hat sich das Privileg der Zinseinnahmen auf das selbst geschaffene Papiergeld gesichert, der amerikanische Kongress hat dafür Zugang zu einem praktisch unbegrenzten Geldvorrat. Eine unheilige Partnerschaft zwischen Banken und Politik, bei der beide gewinnen! Wer sind die Verlierer? Die künstliche Ausweitung des Geldvorrates durch das Drucken von Papiergeld ist Ursache der Inflation und eigentlich eine versteckte Steuer. Diese Entwicklung geht, wie die Geschichte zeigt, nicht ewig gut, sondern führt irgendwann zu Wirtschaftskrisen und einer Abwertung des Geldes. Damit werden die Staatsschulden schlagartig minimiert und die Bürger quasi enteignet. Das FED hat zwar für die Stabilität des Dollars zu sorgen, trotzdem hat der Dollar seit Einführung des Zentralbank-System 95 % seines Wertes eingebüßt. Verwundert? Das hat weder mit Zufall noch mit mangelnder Intelligenz zu tun. Für Griffin sind Verschwörungen die Norm und nicht die Ausnahme und er belegt das ausführlich und spannend ' von der Unterstützung kommunistischer Revolutionen durch das CFR über den Untergang der 'Lusitania' bis hin zur Finanzierung von Diktatoren und Kriegen durch Weltbank und IWF. Wozu Kriege mit Waffen führen, wenn Staaten über Kredite einfach und viel unauffälliger zu kaufen sind?
Als Ergebnis dieser Entwicklung zeichnet sich die Schaffung einer Neuen Weltordnung mit einer Weltregierung und einer Einheitswährung ab. Unsinn? Ich hoffe immer noch die Frage bejahen zu können, aber Griffin liefert zu viele Fakten, die das Gegenteil belegen.
Der Leser kann viel Zeit mit der Lektüre dieses Buches vergeuden, wenn er gute Nachrichten erwartet oder den Glauben von Politikern, Experten und Kommentatoren teilt, dass alles gut wird. Finanzen und Geld dürfen nicht die Domänen von Experten und Politikern bleiben, sie gehen den Bürger an. Nur deshalb konnte er wahrscheinlich dieses Buch über eine so komplexe Materie wie diese ' Geheimwissenschaft des Geldes' schreiben, von der die meisten Menschen glauben, dass sie sie sowieso nicht verstehen. Doch, es geht. Dieses Buch ist deshalb ein aktueller Beitrag zur Aufklärung als eines 'Ausgangs des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.'
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97 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistische Einführung in die Geldpolitik, 29. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch erfährt man, wie Zentralbanken funktionieren und warum sie der Wirtschaft im Grunde schaden.

Ich beginne mit einem Aspekt des Buches, der mir nicht so gut gefallen hat. Der Autor weist nach, dass die amerikanischen Großbanken sowohl Nazideutschland als auch die Sowjetunion finanziert haben. Die Entwicklungshilfe der Staaten sowie der internationalen Finanzinstitutionen (IWF, Weltbank) transferiert Kaufkraft von den Industriestaaten zu den Entwicklungsländern, wo sie versickert. Aus diesen Geldflüssen und einigem Hintergrundwissen u. a. zu konzertierten Aktionen der Zentralbanken folgert der Autor, dass dies eine internationale Verschwörung zur Errichtung des Weltsozialismus sei. (Deshalb habe ich bei der Bewertung des Buches einen Stern abgezogen. Leider gibt es im letzten Teil des Buches plausible Argumente für die Theorie des Autors; demnach ist die Umweltbewegung ein Teil des Planes.) Diese Sympathie für den Sozialismus kann man meines Erachtens auch aus der Mentalität der Beteiligten (Intellektuelle wollen gern etwas planen, was aber nur im Sozialismus wirklich geht) und den Spielregeln in der Politik ableiten (siehe "Public-Choice-Theorie"). Daraus entstehen Staatsdirigismus und Lobbyismus, was mit der beliebten Wirtschaftspolitik von Lord Keynes zwangsläufig in den Weltsozialismus münden muss.

Die Geschichte des Geldes von dessen Entstehung (dort folgt der Autor Menger und v. Mises) bis heute wird im Buch sehr anschaulich nacherzählt.

Früher, als es nur Münzen gab, konnte man nur das Geld ausgeben, das auch verfügbar war. Später konnte man die Münzen lagern lassen und statt dessen mit den dafür ausgehändigten Quittungen zahlen. Das heutige Bankwesen entstand aus diesem Vorgang und ging bald dazu über, mehr Quittungen auszustellen als Münzen vorhanden waren. Deshalb brachen die Banken gern zusammen.

Heutige Zentralbanken haben es viel leichter: Sie brauchen sich gar nicht mehr um Sicherheiten zu kümmern und erzeugen Geld "aus dem Nichts". Im Buch wird ausführlich erklärt, wie das funktioniert. Für die Regierungen ist das wunderbar, weil sie Schulden machen können. Die Banken erhalten Zinsen auf Geld, das sie selbst kostenlos erzeugt haben. Auf diese Weise können sowohl Kriege als auch der Sozialstaat bequem finanziert werden. (Weil nur so die halbsozialistische Wirtschaftspolitik von Lord Keynes finanziert werden kann, war dieser selbstverständlich ein glühender Verfechter des "Papiergeldes".)

Bei einer solchen Wundermedizin fragt man sich natürlich, ob es denn keine Nebenwirkungen gibt. Die wichtigsten Nebenwirkungen, die auch im Buch erläutert werden, sind:

- Zentralbanken erzeugen Inflation (Geldentwertung), weil sie im Grunde nur wertloses buntes Papier in Umlauf bringen
- Zentralbanken lassen die Geldmenge schwanken und erzeugen damit die Konjunkturzyklen

Zentralbanken verursachen also Armut und Arbeitslosigkeit.

Ein besonders interessantes Beispiel ist die Weltwirtschaftskrise. Um eine Abwertung des englischen Pfundes zu vermeiden, wertete die US-Zentralbank "FED" ("Federal Reserve System") ihre eigene Währung, den Dollar, ab. Durch diese Politik des leichten Geldes entstand ein konjunkturelles Strohfeuer. Als die Inflation schließlich gebremst wurde, kam es zur unvermeidlichen Rezession. Die FED und die US-Regierung überboten sich gegenseitig, um diese Rezession zu verlängern und zu verschlimmern; das Ergebnis war die Große Depression.

Wie der Autor zeigt, ist das "Federal Reserve System" weder "Federal" (Bundesbehörde), noch ein "System". Dass es keine "Reserven" hat, wurde bereits als allgemeines Merkmal einer Zentralbank angeführt. Die "FED" ist eine Zentralbank mit staatlicher Lizenz, die privaten Großbanken gehört und von New York aus alle anderen Banken beherrscht. Um dies zu verschleiern (in den USA sind Kartelle verboten), wurde diese Zentralbank bei einem geheimen Treffen auf "Jekyll Island' gegründet. Da die "FED" in den USA für die oben angegebenen Nebenwirkungen verantwortlich ist, sind die Bezeichnungen des Autors ("Kreatur" oder "Ungeheuer") vielleicht nicht ganz unpassend.

Der Autor schlägt deshalb vor, zum Goldstandard zurück zu kehren. Damit ist eine willkürliche Änderung der Geldmenge unmöglich, was auch die Entstehung von Konjunkturzyklen verhindert. Dies entspricht der so genannten "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre, deren in den USA bekanntesten Vertreter (Prof. Rothbard) der Autor auch häufig zitiert. Dazu wird am Schluss des Buches ein 16-Punkte-Programm zur Abschaffung der FED bzw. Einführung richtigen Geldes vorgestellt.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine (politisch unkorrekte) Einführung in die Themen Zentralbanken, Geld, Konjunktur oder Weltwirtschaftskrise benötigt.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Bruderschaft von Politik und Bankensystem oder: warum die Großbanken heute ganze Volkswirtschaften erpressen können, 4. Oktober 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Im Jahre 1910 trafen sich einige wenige Auserwählte auf der kleinen Ferieninsel Jekyll Island, um über eine Umstrukturierung des amerikanischen Bankensystems zu diskutieren. Die Macht der New Yorker Großbanken war in Gefahr, weil die Zahl regionaler Kreditanstalten enorm gestiegen war. Man ersann die Schaffung einer Zentralbank, die mit dem "Federal Reserve Act" von 1913 dann auch vom amerikanischen Gesetzgeber ins Leben gerufen wurde. Die FED befindet sich im Privatbesitz der New Yorker Großbanken und ist nach Meinung des Autors ein Kartell zum Schutze dieser Banken.

Dafür führt er im 2. und 3. Kapitel eine Reihe von Argumenten und zahlreichen historischen Beispielen an. Das Spiel heißt Bailout und geht so: Eine Großbank ist pleite, weil sie schlecht gewirtschaftet hat. Anstatt sie (wie eine weniger große oder einen Industriebetrieb) in die Insolvenz gehen zu lassen, wird erklärt, dass sie ganz entscheidend für das System ist. In Wirklichkeit möchte man verhindern, dass andere Banken ihre Kredite verlieren. Man pumpt deshalb "frisches" Geld in die marode Bank, das man aber faktisch nicht hat, sondern erst per Mausklick erfinden muss. Anschließend drückt man dem ahnungslosen Steuerzahler die Lasten auf. Entweder direkt über höhere Steuern oder indirekt über eine höhere Inflationsrate. Ohne eine von den Banken gesteuerte Zentralbank wäre dies kaum möglich. Das ist eine der Kernaussagen des Buches und eine entscheidende Ursache für das sich fast 100 Jahre später abzeichnende Desaster.

Im 4. Kapitel erklärt der Autor, dass nach seiner Meinung die heutigen Probleme der Spar- und Darlehensbranche noch auf die Große Depression der 1930er Jahre zurückzuführen sind. Das folgende Kapitel befasst sich mit der Konferenz von Bretton Woods, dem IWF und dessen überaus problematischen und für den Normalsterblichen völlig undurchsichtigen Streben nach einer Weltwährung, die es faktisch schon über die so genannten "Sonderziehungsrechte" gibt. Damit hätten wir eine weltweite FED mit all den im Weiteren noch beschriebenen katastrophalen Folgen. Im 6. Kapitel erbringt der Autor eine Reihe von Beispielen, die zeigen, dass das Bailout-Spiel auch international von der FED geführt wird. Dazu berechtigt sie ein Gesetz von 1980.

Der zweite Teil des Buches, der die Kapitel 7 bis 10 umfasst, liefert dem Leser einen kurzen, aber vortrefflichen Kursus zum Thema Geld. Nicht ohne Grund wird dem Normalsterblichen gewöhnlich der Eindruck vermittelt, er könne dieses angeblich schwierige Thema sowieso nicht begreifen. Hat man aber nach dem Lesen dieser vier Kapitel die einfache Wahrheit erst einmal verstanden, dann wird einem noch viel mehr klar. Allein dafür lohnt sich der Kauf des Buches bereits.

Zwischen dem Bankensystem und der Politik gab es spätestens seit der Erfindung des Zentralbanksystems eine geheime Bruderschaft. Regierungen garantieren dem Bankensystem, dass es faktisch machen kann, was es will, denn im Ernstfall haftet der Steuerzahler. Im Gegenzug fungiert das Bankensystem als nimmermüder Geldbeschaffer dauerhaft bankrotter Regierungen. Mit der Staatsverschuldung ist in der Regel eine Aufblähung der Geldmenge verbunden, die früher oder später zu Inflation führen wird. Doch bereits vorher kann es zu Exzessen ungeahnten Ausmaßes kommen, weil einfach zuviel Geld im Umlauf ist, das Anlage suchen muss.

Frei schöpfbares Papiergeld führt zu Kriegen. Diese These erklärt der Autor im dritten Teil seines Buches an mehreren Beispielen. So hatte der Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg weniger mit irgendwelchen hochtrabenden patriotischen Zielen, sondern mehr damit zu tun, dass riesige Kriegskredite an England und Frankreich bei einem deutschen Sieg zu platzen drohten. Solche Kreditmengen kann es nur geben, wenn man Geld aus dem Nichts erzeugen kann. Am Beispiel der beiden russischen Revolutionen von 1917 verdeutlicht der Autor das Wirken des Bankenkartells nach der Rothschild-Formel: Man finanziert alle. Das belebt das Geschäft, und man ist am Ende immer beim Sieger.

Der vierte Teil des Buches ist der Geschichte der amerikanischen Zentralbanken gewidmet. Er beleuchtet den intensiven politischen Kampf um die amerikanische Währung in der Geschichte der USA, der 1913 mit der Installation der FED endgültig zugunsten des New Yorker Bankenkartells entschieden wurde.

Zu Beginn des fünften Teils lernen wir, dass die internationalen Banken keine nationalen Interessen haben. Sie täuschen sie im besten Fall vielleicht noch vor. Ihr Ziel ist die Schaffung einer internationalen Finanzstruktur ähnlich der FED, der sie (siehe oben) bereits ein gutes Stück näher gekommen sind. Das wird gut getarnt vom breiten Publikum weder gesehen noch gar verstanden. Dieser Vertuschungstrick wurde bereits früher angewandt. Während die USA im 1. Weltkrieg standen und die Aufmerksamkeit den Kampfhandlungen galt, wurden heimlich still und leise viele Einschränkungen aus dem Federal Reserve Act von 1913 abgeschafft und die Geldmacht völlig in die Hände der FED gegeben. Mit dieser Macht ausgestattet erzeugte die FED nach Ansicht des Autors den Börsencrash von 1929 und die anschließende Große Depression. Ganz ähnlich wie in der jetzigen Krise hatte die FED zunächst die Märkte mit Dollars geflutet und so billiges Geld und wilde Spekulationen erzeugt und anschließend die Zinsen erhöht.

Im 6. und letzten Teil seines Buches unternimmt der Autor eine kurze Zeitreise in die Zukunft, die selbst in einer optimistischen Variante katastrophal werden wird. Das mag in den Ohren der meisten Menschen völlig übertrieben klingen. Für diese Menschen kam allerdings auch die gegenwärtige Schuldenkrise Ende 2008 wie aus dem Nichts, obwohl sie bereits spätestens 2006 (und für Insider bereits 2003) klar erkennbar war.

Am Ende seines Buches macht der Autor eine Reihe von Vorschlägen, wie man ein anderes System schaffen könnte. Leider sind diese Vorschläge sehr schwammig und auch etwas irreführend. Wenn man jetzt die vorhandenen FED-Dollars in irgendeinem sinnvollen Verhältnis in eine silbergestützte neue Währung umtauschen würde, hätte man überhaupt nichts gekonnt, denn die amerikanische Geldmenge hat schon lange nichts mehr mit der ihr eigentlich zugrunde liegenden Wirtschaft zu tun. Die Verfestigung dieses Zustandes würde immer wieder neue Krisen hervorrufen. Darüber hinaus kann eine Kopplung der US-Währung an ein Edelmetall vielleicht der US-Binnenwirtschaft helfen, sie führt aber unter anderem auch indirekt zu festen Wechselkursen zu anderen Währungen, wodurch wichtige Ausgleichsmechanismen zwischen den Volkswirtschaften wegfallen würden. Gegenwärtig könnte man außerdem davon ausgehen, dass die Möglichkeit Dollars in Edelmetalle zu tauschen, wohl zum Verlust sämtlicher Edelmetallreserven der USA führen würde. Keine Regierung würde das zulassen.

Fazit.
Wer etwas über unser Geld und das dahinter stehende System lernen möchte, dem werden mit diesem Buch sicherlich die Augen geöffnet. Es ist zwar ziemlich dick und auf die amerikanische Geschichte fixiert, aber es offenbart das wahre Spiel. Spätestens mit der auf die ganze Welt ausgedehnten amerikanischen Schuldenkrise wird deutlich, dass die Banken inzwischen das Wirtschaftssystem eines jeden Industriestaates dominieren, es für ihre Zwecke ausnutzen und erpressen können. Besserung ist erst zu erwarten, wenn alle Banken auf ihre ursprüngliche Rolle im System zurückgeschnitten werden und dabei nur mit Geld agieren dürften, das sie tatsächlich besitzen. Wer hingegen glaubt, dass lustige Bonus-Diskussionen das Problem beheben würden, ist schlicht naiv oder (freundlich ausgedrückt) befangen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut,sachlich,aktuell, 20. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Moin Leudde,
diese Buch sollte zur Pflichtlektüre werden, damit ein jeder sieht wie das Spiel gespielt wird in dem wir noch nichtmal die Kegel sind.Es macht sich zu Anfang etwas Zäh wird aber im laufe der Seiten zum Geschichts-Thriller schlecht hin.Ich seh ja schon wieder wie die selbsternannten"Gut Menschen" aufschreien und sicher irgendwas mit Verleumdung von Juden oder so ähnlich vorbringen . Lassen wir mal alles weg was mit Herkunft zutun hat und lassen wir das hier beschriebene System einfach wirken.....wer kann da noch behaupten alles erstunken und erlogen, wenn ich mit offenen Augen mal hinter den Vorhang schaue und auch nicht alles gleich als Wahr nehme was mir die Mainstream Nachrichten so vorgauckeln in dem Zusammenhang sollte sich ein jeder überlegen wie unser Schuldenberg aufgebaut ist,wie die BRD so Finanziert wird und warum wir seit dem 29.08.1990 unter der "BRD Finanzagentur GMBH" eingetragen sind nach der Vereinigung und warum nicht der Artikel 146 bei der Vereinigung zum tragen kam....man nehme nur mal das Wort Nachrichten und zerlege es Nach und Richten....nach bedeutet soviel wie hinterher oder nach dem etwas geschehen ist und Richten kann auch mit herrichten umschrieben werden.Klasse Buch wenn auch für Einsteiger ein brocken ..etwas leichter wäre zb.Geld Gold und Gottspieler von Roland Baader in dem er schon 2004 beschrieb was 2008/2009 auf uns zukam.ich geb 5 Sterne für Die Kreatur.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lest es einfach -Ich hätte nicht erwartet, dass es sooooo gut ist!!!, 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich sollten hier tausende von Rezessionen stehen!!!!!! Ich hätte nicht erwartet, dass es sooooo gut ist!

Also ich habe nun schon ein paar Jahre des Studiums hinter mir -> und was Herr Griffin da beschreibt ist wirklich
1.) absolut genial von knallharten Fakten belegt und
2.) deckt es sich absolut mit dem was ich aus gegenwätigen und vergangenen Wirkungen des Einflusses internationaler wie nationaler Politik erkennen kann - es schließt einen Kreis.
Ich finde es verantwortungslos so ein Buch schlecht zu machen.
Und zwar im Interesse des von Politik und Finanzkapital unterworfenen Volkes. Diese Aufklärung ist wie Wasser in der Wüste.
Jeder sollte es lesen und seine eigene Meinung darüber bilden -> anhand dessen was er wirklich sieht und erlebt.
Nur wenn genug wissen wie der Hase wirklich läuft gerät diese Politik unter Druck. Die Menschen werden absichtlich so beeinflusst (Mit verwaschenen, falschen und komplizierten Darstellungen),
dass sie nicht in der Lage sind, zu verstehn was eigentlich gespielt wird (ergibt sich ja aus der Logik).
Bevor man nicht dieses Ausmass oder die Manipulation an sich versteht bleibt das suggestierte Weltbild des einzelnen bestehen -> und dass darf nicht so bleiben.

.........LEUTE -> lest dieses Buch ->spart euch RTL und Konsorten- ihr könnt keinen Fehler machen, wenn ihrs dann schlecht findet (ich wüsste keinen Grund) -> verschenkt es bitte -> der nächste findets dann gut
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP, 26. Juni 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Ich beschäftige mich nun seit fast einem Jahr mit Fiat-Money, Schuldgeldsysteme, Zins/Zinseszins, Banken etc..
Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht und es war teilweise ein echter Geschichtsunterricht.
Es gibt sehr viele Informationen in diesem Buch und so hat das Lesen etwas länger gedauert. Ich musste manche Kapitel erstmal "sacken lassen" um anschließend weiter lesen zu können, trotzdem war es ein sehr interessantes Buch voller neuer Einsichten in die Finanzwelt und deren Geschichte.

Ich würde jedoch jedem Neueinsteiger auf dem Gebiet des Fiat-Money-Systems empfehlen, sich zuerst etwas schlau zu machen. Für einen "Neuling" mag dieses Buch wahrscheinlich zum Teil etwas zu viel an Informationen sein. Vorallem die Ansichten des Autors, die Einblicke der finanziellen Verstrickungen in diverse Kriege & Revolutionen der Banken usw. werden einem "Neuling" vermutlich etwas absurd vorkommen.

Deswegen mein Tipp: zuerst ein paar Tage mit dem Schuldgeldsystem / Zinseszins / FED / Rothschilds / etc. vertraut machen (Internet/Youtube) - anschließend werden Sie sehr viel Spass mit diesem Buch haben und das Lesen garantiert nicht bereuen.

Wer mehr über das FED, die Finanzoligarchie und über das aktuelle Geschehen an den Weltfinanzmärkten verstehen möchte, der ist bei diesem Buch Gold-richtig.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tatsachenbuch: Finanzkartell, das die neue Weltordnung etabliert, 12. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Es geht um ein institutionalisiertes (zionistisches USraelisches, das jedoch an kein Land gebunden ist sondern dabei ist nach Asien seine Vermögen zu verschieben) Finanz- und Machtkartell, welches Zinseinnahmen aus Staatsschulden für sich selbst von der ganzen Welt geschaffen hat und dabei Land für Land in den Würgegriff nimmt, zum Schaden ganzer Völker. Es hat sich die Massenmedien der Welt, Rohstoffmonopole, das Energie- und Wasserversorgungsmonopol, Versicherungsmonopole, Großunternehmen mit Weltpatenten, Krankenversorgungmonopole, Saatgutmonopole u.v.a.m. geschaffen (durch Ausschaltung der kleinen und mittleren Firmen) bzw. unterwandert und angeeignet. Echte politische Willensbildung von Bürgern und ganzen Völkern wird dabei erschwert, verhindert und schließlich gesetzlich ausgeschaltet. Ziel ist eine neue einzige Weltordnung unter dem Joch dieser Finanzmacht"elite". Keine Fiktion, sondern eine Dokumentation von Tatsachen (in gut lesbarer Form geschrieben), die das bestätigt, was mir selbst (leider erst) in den letzten Jahren deutlich geworden ist, und dessen gigantischer Umfang immer mehr zum Vorschein kommt, je mehr man sich dafür interessiert. Sehr sehr lesenswert.

Nur wenn man viel darüber gelesen hat, kann man die Zusammenhänge und das bereits erreichte Ausmaß erfassen.

Zu diesem Thema kann ich auch folgende Bücher empfehlen:
Ratingagenturen von Werner Rügemer
Saat der Zerstörung von William Engdahl und Helmut Böttiger
Hirten & Wölfe von Hans Jürgen Krysmanski (neueste Auflage)
Das Medienmonopol von M. A. Verick
Bertelsmannrepublik Deutschland von Thomas Schuler
Sklaven ohne Ketten (e-book mit langer Leseprobe bei Amazon) von Karlheinz Krass
Der gekaufte Staat: Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben von Sascha Adamek
Die wahre Geschichte der Bilderberger von Daniel Estulin
Der Jahrhundertkrieg 1939-1945 nur von dem Autor Helmut Schröcke
Wahrheit für Deutschland vom Diplom-Historiker Udo Walendy
Historische Tatsachen Nr. 1 bis Nr. 108 (Zeitschriftenreihe, 108 Hefte) von Udo Walendy
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74 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Sterne verdient, 8. November 2006
Von 
A. Hennig "ahennig" (Edenkoben) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Bücher über das Bankenwesen haben im allgemeinen eine einschläfernde Wirkung, die die Wirksamkeit von Valium bei weitem übertrifft. Selten kommt man über den ersten Abschnitt hinweg, ohne dahinzudämmern.

Aber oh Wunder, das vorliegende Buch habe ich fast auf Anhieb durchgelesen, und das bei dieser Seitenanzahl. Der Grund für diesen Enthusiasmus liegt im Inhalt verborgen. Man bekommt selten ein so spannendes Buch über die wohl langweiligste und schwierigste Sache der Welt zu lesen. Eigentlich sollte das Werk als Kriminalroman gelistet werden, aber leider vergeht einem beim Lesen zeitweilig Höhren und Sehen, denn es geht um unsere Wirtschaft, unseren Wohlstand und letztendlich um unsere Zukunft. Was nach der Lektüre übrigbleibt, ist Angst und Wut und jede Menge Wissen über die wohl verschwiegendste Sache der Welt: nämlich wie eine kleine Gruppe von Leuten es schafft, das gesamte Volksvermögen im grossen Massstab zu vernichten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum werden wir von einem Gesetz gezwungen, unsere Arbeitsleistung gegen wertloses Papier einzutauschen?, 22. August 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Kreatur von Jekyll Island (Gebundene Ausgabe)
Die Antwort auf diese Frage kann der Leser in diesem Buch finden, in dem der Autor schildert, wie ein politisch-monetäres Kartell die Fäden in den USA und in der Welt zieht. Wer immer noch glaubt, dass wir in einer Demokratie leben, in der Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft herrschen, den erwartet in diesem Buch so manche Überraschung. Das klinkt nach kruden Verschwörungstheorien, ist aber tatsächlich politische Realität und liegt einfach in der Natur der Macht, die nach immer mehr Macht verlangt, um ihre Existenzgrundlage zu sichern. In früheren Zeiten geschah das einfach mittels physischer Gewalt durch überlegene Kräfte, heute ist das nicht mehr angemessen und nur in einigen Ausnahmefällen möglich. Es bedarf also etwas subtilerer Methoden zur Sicherung der Macht. Geld bietet sich für diesen Zweck geradezu an. Von dem Bankier Mayer Amschel Rothschild soll das folgende Zitat stammen: "Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht." Geld ist der Treibstoff für die Wirtschaft und die Wirtschaft bildet die Existenzgrundlage für alle Menschen, da sie auf Nahrung, Wohnung, Kleidung usw. angewiesen sind. Nach der Theorie ist Geld neutral, was auch zutrifft, wenn es einen eigenen Wert hat und nicht beliebig vermehrt werden kann. In der modernen Volkswirtschaft hat das Geld aber keinen eigenen Wert mehr, es beruht auf Schulden. Dollar und Euro, per Gesetz zum alleinigen Zahlungsmittel erklärte Währungen sind Schuldscheine, diese können solange vermehrt werden, wie es die Schuldentragfähigkeit einer Volkswirtschaft zulässt. Ist dieser Punkt überschritten, kommt es zum Zusammenbruch, erst der Währung, dann der Wirtschaft. Dieses Schuldgeldsystem hat einige Folgen, die für die Mächtigen in der Politik und der Finanzwirtschaft durchaus vorteilhaft und daher erwünscht sind, für den Bürger aber, der selbstbestimmt und eigenverantwortlich Leben möchte, bringt es bemerkenswerte Nachteile. Es zwingt die Wirtschaft quasi in ein Hamsterrad und nötigt sie immer schneller zu laufen und höhere Wachstumsraten zu generieren, um die Schulden zu bedienen und die Zinsen zu erwirtschaften. Darüber hinaus bietet es Möglichkeiten der Manipulation und der Machtkonzentration und ist durch die Vermögensumverteilung von unten nach oben auch unsozial.

Edward Griffin hat sich hier eines Problems angenommen, das nicht ganz einfach zu durchleuchten ist, in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen und vom politischen und ökonomischen Mainstream auch schlicht abgestritten wird. Er tut es auf eine Weise, die sich mehr an praktische Auswirkungen und weniger an theoretische Modelle hält, das macht es auch dem Laien möglich, die durchaus komplizierten Zusammenhänge zu verstehen. Das Buch ist spannend wie ein Kriminalroman, der Autor zeigt, wie der Betrug funktioniert, wer die Täter und wer die Opfer sind und wie diese getäuscht werden. Am Ende ist man nur noch sprachlos, mit wie viel Chuzpe wir an der Nase herumgeführt werden. Es zeigt sich, das Macht begrenzt werden muss, das gilt sowohl für politische als auch ökonomische Macht. Das Geld einen eigenen Wert haben muss und das man Autoritäten nicht blindlings vertrauen darf, man muss sich selbst ein Bild machen, auch wenn das unbequem ist. Wer sich zum besseren Verständnis mit dem Thema Geld ein wenig eingehender befassen möchte, dem empfehle ich, sich die kostenlose Publikation "Geld und Geldpolitik" der Deutschen Bundesbank zu bestellen. Vor allem die Kapitel "Giralgeld" und "Geldpolitik des Eurosystems" sind sehr aufschlussreich, wenn man sehr genau und auch zwischen den Zeilen liest.
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Die Kreatur von Jekyll Island
Die Kreatur von Jekyll Island von G Edward Griffin (Gebundene Ausgabe - 4. August 2006)
EUR 14,95
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