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Kundenrezensionen

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am 12. November 2011
Viele Stellen muss man und Frau mehrfach lesen. Ansonsten spricht das Buch ein Thema an, welches viele Menschen nicht wahrhaben wollen: Jeder Krieg ging bisher ums Öl! Gäbe es kein Öl und keinen Zentarglauben, gäbe es auch keine Kriege!
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am 2. März 2001
Seit ich 1989 in Frankfurt auf der Konferenz "Dialog mit dem Universum" war, auf der Milton Friedman, Zecharia Sitchin, 2 amerikanische Physikprofessoren, ehemalige CIA-Mitglieder und Bud Hopkins, der Hypnosetherapeut referierten und anschließend gab es nur eine dpa-Nachricht mit der Ausrichtung: ...ca 2000 Spinner und Phantasten hingen in Frankfurt bei Dialog mit dem Universum ihren versponnenen Träumen nach, ohne jede Referentennennung - seitdem weiß ich, daß unsere Presse zensiert ist - besonders dank dpa und reuthers. Deshalb weiß ich es besonders zu schätzen, wenn Buchautoren wie Herr Engdahl unverblümt die wahren Fakten nennen, ohne dabei irgendeiner Gruppe so an den Schlips zu fahren, daß sie einen Vorwand fänden, sein Buch vom Markt zu nehmen, was leider viel öfter vorkommt, als die deutsche Öffentlichkeit glaubt. Frei und frei ist zweierlei, das ist der Hochfinanz nicht einerlei. Der Autor klärt schonungslos auf und wer das Buch liest, sieht die Welt anschließend anders - der Sand rieselt langsam aus den Augen und die Sicht wird frei - alle Deutschen sollten es lesen, die Amerikaner erst recht.
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am 10. März 2009
Das Buch hat mir geholfen die Welt klarer zu sehen. Doch darf man die Wahrheit überhaupt aussprechen, wenn im Geschichtsunterricht der Schule die Zusammenhänge, wahrscheinlich mit Absicht, ausgelassen wurden?
Der erste Weltkrieg wurde angezettelt um Deutschland zu schwächen und der zweite Weltkrieg mußte folgen, weil man nicht fertig wurde. Deutschland hat überlebt und ist wieder stark geworden, doch, Gott sei Dank, pazifistisch. Was kommt nun? Wieder Krieg oder wird von den Amerikanern verboten deutsch zu sprechen? Wirklich mutig, der Engdahl. Nur bei seinen Themen ab den 70er Jahren wird er etwas merkwürdig.
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am 10. Februar 2002
Nach Lektüre diese Buches versteht man erst, warum die Geschichte der letzten Jahrzehnte so laufen konnte, wie sie gelaufen ist. Manches kann man sich erst erklären, wenn man über die bösen Seiten der vermeintlich Guten liest. Daß die Medien uns für dumm verkaufen war bekannt. Daß aber auf lange Sicht Europa nur einen Gegner haben kann der über dem großen Teich sitzt, das wird einem erst durch dieses Buch klar. Erschütternd, mit welche kalter Brutalität die Amis zu Werke gehen. So sehr die Anschläge vom 11. September 2001 zu verabscheuen sind, beginne ich die Motive zu erkennen.
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am 20. September 2009
Wenn dies alles so stimmt, und es klingt absolut schlüssig und stimmig, dann sind wir alle nur Spielball eine kleinen Gruppe von Profiteuren ohne Gewissen.
Absolut lesenswert.
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am 22. Oktober 2005
Der hier mit großem Sachverstand dargelegte historische Rückblick auf internationale Ölpolitik und damit einhergehende Kriege schafft ein grundlegendes Verständnis dafür, was Peter Dale Scott „Tiefenpolitik" nennt. 100 Jahre konsistente Politik des Westens, die genauso konsistent unterhalb der Medienwahrnehmung operiert. Das Kapitel zum „Petrodollarrecycling" im Zusammenhang mit der Ölkrise Anfang der 70er ist für den, der diesen Begriff noch nicht kennt, eine nützliche Quelle, um die heutige Weltwirtschaft zu verstehen. Trotz der Komplexität dennoch sehr verständlich geschrieben.
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am 18. Dezember 2014
Engdahl beschreibt in seinem Buch einen roten Faden welcher sich durch die Geschichte zieht. Dieser rote Faden ist der Kampf um Öl, bzw die Macht über die Transportwege welcher seiner Meinung nach hinter allen wesentlichen Entscheidungen und Entwicklungen der Menschheitsgeschichte in den letzten 160 Jahren steht. Es handelt sich dabei um eine durchaus spannende historische Abhandlung und der Leser gewinnt durchaus einen Einblick in viele geostrategische Einflussfaktoren welche im 18 Jahrhundert als auch heute noch gelten. Wobei es nun keine wirklich neue Einsicht ist, dass hinter den großen Konflikten und dem Machtpoker der großen Mächte immer wirtschaftliche Entwicklungen liegen. Das Problem liegt in den sehr einseitigen Darstellung Engdahls. Hinter allem "Bösen" in der Welt steht ein "amerikanisch-britischer Öl-Komplex". Dieser möchte alle Länder auf Ihrem gerechten Weg zu Wohlstand und Frieden unten halten und schürt permanent Unfriede und Konflikte in der Welt. Hier macht es sich der Autor meiner Meinung nach aus politischen ggf. populistischen Gründen etwas leicht. Die Welt wird sehr eindimensional erklärt.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Dezember 2015
F. (Frederick) William Engdahl ist ein US-Amerikaner, der in Texas aufwuchs und seit Jahrzehnten in Deutschland lebt. Engdahl studierte Rechts-, Technik- und Wirtschaftswissenschaften. Engdahl hat eine eigene Consulting-Firma, war Dozent gewesen und ist als Publizist und Journalist tätig.

Als Publizist hat Engdahl schon viele Bücher vorgelegt; seine Themen umfassen in der Regel einen weiten Rahmen an aktuellen geopolitischen und politökonomischen Fragestellungen. Auch in diesem Buch befasst sich Engdahl mit solchen aktuellen Problemen, obgleich das Buch - liest man nur die Gliederung - wie ein historisches Werk daherkommt; die 1. Auflage dieses Buches erschien nach meinem Kenntnisstand schon 1992.

Engdahl führt den Leser weit in die Geschichte zurück, bis in die Hochphase der frühen Industrialisierung im 19. Jahrhundert. United Kingdom (UK) kontrollierte als Ergebnis der napoleonischen Kriege ziemlich unangefochten die Weltmeere ["Rule, Britannia! Britannia rule the waves!"]. Darüber hinaus war UK das Mutterland der Industrialisierung gewesen und dehnte auch das Britische Empire immer weiter aus.

Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts sprangen mehr und mehr Staaten des europäischen Festlandes auf den Zug der Industrialisierung. Sie wurden zu Konkurrenten der britischen Industrie. Ganz besonders galt dies für das Deutsche Reich, welches innerhalb kurzer Zeit mit Riesenschritten zu einer hochmodernen Industrienation avancierte. Das Deutsche Reich wurde, bedingt durch das damalige deutsche Wirtschaftswunder, in den Jahrzehnten vor dem I. Weltkrieg der wirtschafts- und geopolitische Hauptkonkurrent der Briten - für die Londoner City und Whitehall (Foreign Office - Sir Edward Grey) der Gegner, der Feind an und für sich.

Industrialisierung funktioniert nur, wenn sich die verschiedenen Industriesektoren auf eine verlässliche Basis der Energieversorgung stützen und verlassen können. Damals im Zeitalter der fortschreitenden Industrialisierung war dies der fossile Brennstoff "Kohle", heute ist dies der Rohstoff "Erdöl". "Kohle und Stahl", dies waren damals vor mehr als hundert Jahren die Gradmesser der "wirtschaftlichen Potenz" - und diese Gradmesser zeigten damals zur Zeit der Jahrhundertwende die ökonomische Dominanz des Deutschen Reiches. Deutsche Industrielle machten den britischen Industriellen auf den Weltmärkten das Leben schwer und übernahmen mehr und mehr "britische Märkte".

Die Beziehungen des Deutschen Reiches zum UK verschlechterten sich zunehmend, die Ursachen hierfür formulierte schon Bismarck sehr klar: "Die einzige Möglichkeit, die deutschenglischen Beziehungen zu verbessern, wäre, unsere wirtschaftliche Entwicklung zurückzuschrauben. Dies ist nicht möglich."

Britische Geschäftsleute im Verbund mit einflussreichen britischen Politikern trugen die Sorge für den Ausgleich mit Frankreich und die Annäherung an Russland, so dass - lt. Engdahl - ein im Grunde bankrottes UK zum Krieg blies. Geschickte Intrigen, die durch die Londoner City und Whitehall inszeniert worden waren, führten zum I. Weltkrieg; die Vereinigung der anglo-amerikanischen Interessen (City of London - Wallstreet) sicherten mit dem Kriegseintritt der USA den Sieg über die Mittelmächte.

Das Ergebnis des I. Weltkriegs war u. a., dass das Deutsche Reich große Teile seiner energiepolitischen Basis abzugeben hatte: Die oberschlesische Steinkohlenindustrie fiel an Polen und die saarländischen Kohlengruben wurden von Frankreich kontrolliert.

Doch schon damals - vor dem I. Weltkrieg - hatten weitblickende Personen erkannt, dass die Kohle nicht der Energieträger der Zukunft sein würde, sondern dem Erdöl die Zukunft gehören wird. Folglich sicherten sich die Siegerstaaten des I. Weltkriegs die ehemals osmanischen Gebiete im nahen und mittleren Osten und dadurch deren reiche Ölvorkommen, so dass die deutschen Ölkonzessionen in Mesopotamien (Irak) wertlos bzw. auf die Sieger entschädigungslos übertragen wurden.

Auch die weitere Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere die Geschichte des Krieges, war - folgt man Engdahl - determiniert durch den Kampf um die Energie, das Spiel, das da heißt: Die Kontrolle über das Erdöl dieser Erde zu bekommen und zu behalten. Dies gilt nach Engdahl auch für die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, auch diese Zwischenkriegszeit sei durch das Spiel der Kontrolle über die wichtigsten Rohstoffe geprägt gewesen.

Spätestens nach dem II. Weltkrieg wurden die USA die globale Führungsmacht im angelsächsischen Lager, die Briten wurden zum Juniorpartner der USA.

Die Politik der USA - vorwiegend seit dem Ende des II. Weltkrieges - spiegelt sich für Engdahl in einer Machtpolitik von Regimewechseln in unbotsamen Staaten, Attentaten und der Kriegen. So entwickelt Engdahl seinen roten Faden von 1953 an, vom Putsch gegen die iranische Regierung Mossadegh bis in die jüngste Vergangenheit. Kein Politiker, der US-Interessen im Wege stand, wurde geschont.

Alle Interventionen der USA - friedliche oder kriegerische - waren lt. Engdahl motiviert durch den Zugriff und die Kontrolle auf den Energieträger Öl. Der US-Amerikaner Engdahl analysiert dabei die Rolle, die führende Institutionen und Persönlichkeiten der USA spielten. Das Buch Engdahls kann man einfach auf den Punkt bringen: Es ist eine schonungslose Anklage gegen das Land seiner Geburt. Menschenrechte und Demokratie sind gem. Engdahl nur Vorwände, um geopolitische Interessen der USA durchzusetzen.

Nach Engdahl sind alle Geschehnisse rund um das Öl - die Ölkrisen - das Steigen der Ölpreise - ja, auch ein plötzliches Fallen der Ölpreise - nur immer momentane Spiegelbilder mächtiger US-Interessen. Bevor Nixon das Währungssystem von Bretton Woods [dies war die Währungsordnung der Nachkriegszeit bis 1971; der US-Dollar war ans Gold gekoppelt und gleichzeitig war der US-Dollar die Leitwährung des Westens] einseitig aufgekündigt hatte, war schon ein neues Spiel vorbereitet worden. Der Rohölpreis war an den US-Dollar gekoppelt worden, so dass jeder, der irgendwo auf dieser Erde Rohöl kaufen wollte, sich zunächst mit US-Dollar einzudecken hatte. Durch diesen Kniff hatten sich die USA die Rolle der Führungsmacht - und mittel- bis längerfristig auch der einzigen Supermacht - gesichert. Alle Staatsführer, die seit 1971 versucht haben sich aus der Umklammerung des Petro-Dollars zu befreien, sind kläglich gescheitert - sie wurden regelmäßig Opfer irgendwelcher Interventionen der USA.

Zum Ende hin sei mir noch eine persönliche Anmerkung gestattet. Kann man mit Blick auf das weiter oben angeführte Bismarck-Zitat und der durch Engdahl geschilderten US-Politik behaupten, dass es nicht überraschen würde, wenn heutzutage eine deutsche Regierung öffentlich bekunden könnte: "Die einzige Möglichkeit, die transatlantischen Beziehungen Deutschlands auf dem gewohnt freundschaftlichen Niveau zu halten, wäre, unsere wirtschaftliche Entwicklung zurückzuschrauben. Das sich hier in Deutschland egoistische Interessengruppen dagegen sträuben, das ist nicht hilfreich."

Fazit: Das Buch ist eine empfehlenswerte Lektüre für jeden, der die Geschichte der letzten fünfzehn Jahrzehnte einmal aus einer gänzlich anderen Sicht interpretiert sehen will. Das Buch enthält Analysen und Deutungen, die in den Standardnachrichten und in der Schule in der Regel in der Art nicht vorgestellt werden.
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am 20. September 2015
Es gibt sicher neuere, aktuelle Bücher, zur Thematik: "Wer regiert die Welt". Man muss den Stil des Autors nicht als angenehm empfinden, man kann auch einige seiner Ausführungen für nicht zutreffend halten. Hätte ich das Buch vor 10 Jahren gelesen, hätte ich es wohl nicht so sehr beachtet, wie Heute. Mein Buch ist die Auflage von 1993. Ich halte das Buch aber auf Grund des weiten Zurückgreifens in der Geschichte und auf Grund der Ereignisse seit 1993 gerade deshalb für ausgesprochen bemerkenswert, da da ein sehr ausführliches Muster gezeichnet wird, das sich bis Heute und fataler Weise in die Zukunft vortsetzten lässt, weshalb die Beschreibungen des Authors geradezu prophetisch wirken, leider. Heute aktueller denn je.
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am 13. August 2009
Motiviert durch aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Finanzwelt und Politik beschäftige ich mich seit mehreren Monaten recht intensiv mit den Themen Wirtschaftsgeschichte und Geo-Politik. Zu meiner individuellen Meinungsbildung nutze ich in diesem Kontext unterschiedliche Medien und bin dabei stets bemüht verschiedene Meinungen zum selben Thema zu recherchieren.
Engdahl's Buch konnte mich überzeugen, letztlich auch weil es mich stets zum weiter lesen und zur weiteren Beschäftigung mit dem Themenkomplex motiviert hat.
Fazit: lesenswert!
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