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am 2. Februar 2006
Viktor Farkas geht mit diesem Titel einen hohen Anspruch ein. Er versucht die sogenannte Informationsgesellschaft, der unbegrenzt Möglichkeiten der Informationsbeschaffung zur Verfügung stehen, in ihrer Anfälligkeit gegenüber gezielt manipulierenden Informationen zu entlarven. Anhand von zahlreichen Beispielen aus Politik, Wirtschaft und anderen Lebensbereichen versucht er aufzudecken, dass die "Informationsgesellschaft" ein reiner Mythos ist. Farkas gelingt es in seinem Buch die sogenannte objektive Berichterstattung der Medien in vielen Punkten zu entlarven und mit zahlreichen Quellen als Desinformation, Halbwahrheit oder gar Lüge bloß zu stellen.
Er beschreibt die zerstörerischen Seiten der Globalisierung und mit welcher Blauäugikeit oder Naivität die Politik dieser Entwicklung gegenübersteht. Er sieht eine Weltregierung mit totaler Kontrolle über ihre Bürger aufziehen.
Auch wenn man in dem einen oder anderen Punkt nicht mit Viktor Farkas übereinstimmen mag, so lässt sich doch nicht einfach über seine quellengestütze Argumentation hinwegsehen. Die Bestrebungen zur "One World" sind unübersehbar und nicht mehr aufzuhalten. Farkas nennt die Gründe und belegt sie.
Auch in deutscher Politik sieht er eine Angleichung an amerikanische Verhältnisse: "Für Kritiker, die Hartz IV als eine Auswirkung der Globalisierung betrachten, sind die logischen Folgen abzusehen: wachsende Armut, Verwahrlosung, Obdachlosigkeit, Getthoisierung - kurzum: amerikanische Verhältnisse."
"Mythos Informationsgesellschaft" ist uneingeschränkt lesenswert unabhängig davon, welchen Standpunkt man selbst einnimmt. Auch wenn man in verschiedenen Punkten einen gegensätzlichen Standpunkt beziehen mag, so entzaubert der Autor in diesem Buch den Mythos von der Informationsgesellschaft.
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am 22. August 2006
Der Autor unternimmt einen Parforceritt durch die üblen Landschaften politischer Hybris mit all ihren Auswirkungen auf das Selbstbestimmungrecht des Einzelnen sowie zu den Pfründen machtbesessener Organisationen und Verbände, streift auf dem Weg dorthin nicht nur das Weshalb und Warum ihrer Entmündigungsstrategien, sondern entlarvt deren Ursache und Wirkung - und er brandmarkt vehement alles, was ihrer tendentiösen Entwicklung unter dem infamen Kürzel p.c. - politcal correctness - offen oder verdeckt Vorschub leistet. Der Leser ist gut beraten, der Fährte des Autors mit aller Kraft zu folgen, geht es doch allein um ihn, um sein Leben in Freiheit und Wohlstand, um die Achtung seiner unveräußerlichen Grundrechte, um ein Zusammenleben in einem von tradierten Gewißheiten getragenen Gemeinwesen. Der Mythos Informationsgesellschaft erweist sich hierbei tatsächlich als Mythos, denn die Desinformation der zumeist nach rein weltanschaulichen Prinzipien agierenden Print- und TV-Medien hat beispiellose Auswüchse angenommen. Es herrschen weder Stringenz in der Berichterstattung noch Objektivität in der Auffächerung von Hintergrundinformationen, denen der Bürger vertrauen können müßte, gäbe es da nicht den feinen Unterschied des fliegenden Perspektivwechsels je nach politischer Couleur und ökonomischer Beliebigkeit. Und so legt der Autor auch in diesem, bereits in zweiter Auflage erschienenen Buch wieder in der für ihn charakteristischen schnörkellosen Sprache die Finger in die Wunden: ob er die 'verbogenen Werte' des Molochs EU und dessen (vorerst) gescheiterter Verfassung analysiert und den damit intendierten gesellschaftlichen 'Umbau', der sich immer mehr als gelenkter Orientierungswechsel offenbart, oder ob er den Orwellschen Spitzel- und Überwachungsstaat in seiner Krakenhaftigkeit für eine beschlossene Sache hält und konkret auf die schon längst stattgefundene Fundamentlegung seitens einer globalisierten Politik hinweist - er wird niemals schwammig oder ausweichend, sondern tritt Beweis an und flüchtet sich nicht in nebulöse Zukunftsdeutungen. Das ist der große Vorzug dieses Autor. Er schließt sein Buch deshalb treffenderweise auch mit einem Nachwort, das für alle des Denkens nicht entwöhnten Bürger Programm sein sollte: Wissen ist Macht! Die Voraussage, daß dieses neue Werk von Victor Farkas zu einem Standardtitel der Aufklärungsliteratur werden dürfte, wird sich durch weitere Auflagen von selbst legitimieren.
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am 26. Februar 2007
Von Viktor Farkas hatte ich bisher trotz seiner vielen Veröffentlichungen noch nichts gelesen. Schade eigentlich, kann ich jetzt sagen, denn sein neues Buch enthält durchaus Fakten, die mich zum Nachdenken bringen, um nicht zu sagen, aufrütteln. Und das wollte er ja auch erreichen, wie er schon im Vorwort schreibt.

Gerade die Kapitel über das Voranschreiten der Neuen Weltordnung in Europa und Deutschland finde ich wirklich sehr, sehr wichtig. Vor lauter Global-Katastrophen könnte man nämlich leicht übersehen, dass auch hierzulande das Geschehen mit eiserner Hand vorangetrieben wird. Was ich in Viktor Farkas’ Buch über die neue EU-Gesetzgebung oder beispielsweise über die neue Realität des Arbeits- bzw. Arbeitslosenmarkts gelesen habe, müsste eigentlich schon ausreichen, um jeden auf die Barrikaden zu treiben.

Doch irgendwie verpufft der Eindruck bei mir dann auch wieder schnell und weicht einem allgemein-laschen Gefühl von „Es ist aber auch gar nichts mehr in Ordnung“. Das mag an meiner individuellen oder auch einer typisch menschlichen Eigenschaft liegen; vielleicht liegt es aber auch ein bißchen an der Art, wie Viktor Farkas dieses Buch geschrieben hat: Manches Mal hätte ich gerne noch mehr in die Tiefe geschaut, hätte gerne noch ein paar Seiten mehr dazu gelesen und lieber die ganze Geschichte erfahren, als gleich wieder ins nächste Thema gehetzt zu werden. Aufgefallen ist mir dies beispielsweise bei der Geschichte um den Genozid, den die Hutus an den Tutsis begingen. Hier weiß ich aus eigener Lektüre, dass die Fakten weit komplexer (und auch noch weit beeindruckender) sind, als der Autor sie darlegt.

Dabei ist Viktor Farkas eigentlich jemand, der sich durchaus ums Kleingedruckte kümmert – gelegentlich hat man sogar den Eindruck, dies sei sein eigentliches Metier: das zähe Nachverfolgen der großen Meldungen und das Ans-Tageslicht-Zerren dessen, was sie eigentlich bedeuten. Das kann er und das tut er auch in diesem Buch. Nur schade, wenn ich als Leser mit Quellenangaben abgespeist werden, die lauten: „Ende des ausführlichen Zitats aus einem interessanten Buch mit starken Worten.“ Ich kriege da den Eindruck, dass der Autor mir nicht zutraut, das auch selber zu lesen, was er da gerade studiert hat. Oder vielleicht sind ihm seine Quellen manches Mal so „heiß“ erschienen, dass es ihm sicherer schien, sich nicht direkt auf sie zu beziehen? So, als wollte er, um sein Buch salonfähig zu halten, es lieber damit bewenden lassen, das Thema zwar zu nennen, aber die schlimmsten Aspekte davon dann doch lieber unerwähnt zu lassen.

Ein Blick in die Bibliographie zeigt, dass Viktor Farkas umfangreiches Material gesichtet hat und seine Themen bestimmt weitaus besser kennt, als er im Buch zeigt.

Vielleicht sollte ich es noch einmal anders zu sagen versuchen: Ich finde dieses Buch wichtig, keine Frage. Jeder sollte die vom Autor dort zusammengetragenen Themen kennen. Aber ich würde Viktor Farkas durchaus zutrauen, beim nächsten Mal ein noch besseres Buch zu schreiben; vielleicht müsste er nur sowohl sich als auch seinen Lesern mehr vertrauen, um seine Themen noch tiefer „unter die Haut“ gehen zu lassen. Ich jedenfalls würde ihm dann als Leser erst recht treu bleiben.
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am 14. Mai 2006
Täglich erreicht uns eine wahre Flut an Informationen. Zahlreiche Medien überschütten uns mit ihren Beiträgen und stehen zur Informationsgewinnung und Meinungsbildung zur Verfügung. Experten sprechen von einer "Informationsgesellschaft". Doch stimmt das wirklich? Nein, denn Masse ist bekanntlich noch lange keine Klasse! Viktor Farkas hatte schon immer ein gesundes Misstrauen gegenüber der offiziellen Medien-Berichterstattung. Seit Jahren ist er all jenem auf der Spur, was an Informationen unterdrückt, verdreht, weggelassen und unter den Teppich gekehrt wird. Er zeigt anhand einer Vielzahl von Beispielen aus Politik, Wirtschaft und anderen Lebensbereichen, dass die "Informationsgesellschaft" ein reiner Mythos ist. Ein großer Teil der Informationen ist manipulativ und dient den Interessen derjenigen, die gewöhnlich im Hintergrund bleiben. Ein anderer Teil ist einfach nur unwichtig, wird aber von den Medien so überbewertet, dass dadurch die Aufmerksamkeit von wesentlich wichtigeren Berichten, die oft nur am Rande behandelt werden, abgelenkt wird. Bei genauer Betrachtung entpuppt sich vieles, was als "objektive Berichterstattung" bezeichnet wird, als Desinformation, Halbwahrheit - manches sogar als faustdicke Lüge. Die Wahrheit, die zum Verständnis des Geschehens wichtig wäre, erfährt der Nutzer der klassischen Medien hingegen oftmals nicht. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, machen Sie sich keine Illusionen mehr über die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien.

Ein tabuloser Report über die Welt der Medien, wie sie tatsächlich ist!

Haben Sie gewusst, wie sehr Sie belogen werden?

Haben Sie je aus den Medien erfahren,

- dass diese selbst an der Leine von Politik und Wirtschaft liegen?

- dass die Globalisierung in die Katastrophe führen wird?

- dass Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten raffiniert gefälscht werden?

- dass wir Bürger besitzlos im eigenen Land werden sollen?

- dass "Sozialreformen" den Sozialstaat beenden werden?

- dass Terror ein Wirtschaftsfaktor ist?

- dass die USA völlig überschuldet und in Wahrheit bankrott sind?

- dass es beim Irak-Krieg nicht um Öl ging, sondern um die Sicherung des Dollar?

- dass die meisten Terror-Anschläge andere Hintergründe haben, als uns weisgemacht wird?

- dass der Dritte Weltkrieg auf mehreren Ebenen vorbereitet wird?

- dass der Überwachungsstaat Wirklichkeit wird: Computer, Handy, RFID-Chips...?

- dass wir alle von Geburt an eine Erkennungsnummer tragen sollen?

- dass Orwells Buch "1984" in der Realität bereits weit übertroffen ist?

Hand aufs Herz: Hätten Sie das für möglich gehalten? Und das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Kühn in der Provokation, fundiert in der Sachkenntnis und mitreißend wie es für ihn typisch ist, zeigt Viktor Farkas auf, was wir nicht wissen sollen. Dieses Wissen wird zusehends zur Überlebensfrage.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Juni 2010
In den Medien wird gelogen. Das ist eine Tatsache, die so ziemlich jeder Mensch weiss oder zumindest ahnt. Dieses Buch richtet sich eher an letztere, also die die ahnen, aber noch nicht viel wissen. Das Buch deckt zwar einige Themen ab, geht dabei aber nie richtig in die Tiefe. Komplexe Themen wie die Globalisierung oder die EU werden hier auf jeweils ~ 50 Seiten abgehandelt, das reicht gerade mal, um sich einen groben Überblick über die jeweiligen Themen und die vorhandenen Diskrepanzen in der Medienberichterstattung zu verschaffen. Da helfen auch die häufigen Verweise auf andere Werke von Herrn Farkas nicht, im Gegenteil, es wirkt doch stellenweise etwas dreist, wenn der Autor ein Thema bis zu einer bestimmten Stelle ausführt, dann anmerkt: "Mehr dazu lesen sie in Buch XY von mir" und zum nächsten Thema übergeht.
Der mangelnde Tiefgang macht das Buch jedoch relativ gut lesbar, man braucht kaum Expertise, um den Gedankengängen des Autors zu folgen oder übergeordnete Zusammenhänge zu verstehen.

Fazit: Als Einführung oder Überblick brauchbar, für Leute mit Vorwissen aber stellenweise sehr redundant.
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