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am 12. November 2006
Das Buch Alwaleed beschreibt auf faszinierende Weise den Weg des Prinz Alwaleed bin Talal Abldulaziz al Saud. Seine Anfänge liegen im Libanon und Saudi Arabien sehen ähnlich aus wie die eines durchschnittlichen Menschen. Rebellierend in der Schule, eigensinnig und stur, dies sind die Eigenschaften, die Alwaleed als Kind auszeichnen, dies sind die Eigenschaften, die, verfeinert natürlich, später seine Persönlichkeit am stärksten prägen. (Nicht nur negativ gesehen)
So beschreibt das Buch also wie Alwaleed mit wenig Kapital beginnt und genau die selben Nöte erfährt, wie sie jedem Unternehmer am Anfang seines Geschäfts widerfahren. Doch lange währt die Durststrecke nicht. Riz Khan beschriebt die großen Coups von Alwaleed und zeigt wie er seine Milliarden erwirtschaftet. (Auch ohne Öl)
Was das Buch so unglaublich spannend macht ist der Mix zwischen wirtschaftlich politischen Berichten, die Alwaleed persönlich und wirtschaftlich berührten und der Umschreibung Alwaleeds als Person und ihr Umfeld mit all seiner orientalischen Mystik.

Fazit: Ein Buch, das nicht nur die Höhen und Tiefen eines Mannes beschreibt, sondern genauso der gesamten weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Entwicklung Rechnung trägt.
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am 13. April 2008
Al Waleed hat es mit einem Vermögen von über 20 Mrd. US-$ nicht nötig, dass er eine Biographie veröffentlicht (bzw. veröffentlichen lässt). Was ist dann der Grund für dieses Buch? Wo ist das Motiv für Prince Al Waleed ?

Für Al Waleed war es ein Schock auf dem TV Schirm mit ansehen zu müssen, wie der zweite gekaperte Passagierjet in den zweiten der beiden Twin Towers in New York City hineinraste.

Dieses terroristische Attacke hat eine tiefe Wunde in die Einstellung der amerikanischen Bevölkerung gegenüber muslimischen Menschen hinein gerissen. Diese Wunde ist so tief, dass es Jahrzehnte dauern wird, bis sie einigermassen verheilt sein wird. - Diese terroristische barbarische Angriff ging aus von Saudi Arabern.

In Absprache mit der saudischen Regierung, also der Saudi Königsfamilie, flog Prince Al Waleed nach N.Y. City und bot dem Bürgermeister Giuliani einen 10 Mio. US-$ Scheck an für die Hinterbliebenen der Opfer der Terrorattacke.

Dabei liess er auch eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der er der amerikanischen Regierung sagte, sie möchte bitte ihre Politik im Nahen Osten, insbesondere die Art wie Israel mit den Palästinensern umgeht, überdenken. Bei dieser Scheckübergabe trat er mit seinem traditionellen arabischen Gewand auf, anstatt in einem westlichen Anzug.

Bürgermeister Giuliani gab in Absprache mit der US- Regierung den 10 Mio US-$ Scheck zurück. Dies nahm Prince Al Waleed dem Bürgermeister Giuliani sehr für übel.

Prince Al Waleed hat sehr gut erkannt, dass im Westen Vorurteile und Stereotypen gegenüber muslimischen Menschen sich tiefer manifestieren. Nordamerikaner sehen Saudi Araber als schwerreiche Menschen, die sich eine fette Wohllebe in extremen Luxus machen ' ohne je einen Handschlag gearbeitet zu haben, sich für die Arbeit gut bezahlte Ausländer anheuern ' und alles finanzieren mit den Petrodollars aus dem Geld der amerikanischen Autofahrer. Im Sommer fallen sie ein in Cannes, Nizza, Monaco, Paris, und Genf, und kaufen dort in Juwelen- und Modegeschäften tonnenweise Luxusartikel ein, und schaffen den ganzen Luxusplunder in ihren Jets nach Riyadh/ Arabien. ' Da ist viel Neid drin, und Vorurteile! Es gibt auch jede Menge arme Saudis!

Dieses Buch schildert in hervorragender Art den Weg eines Saudi Prinzen -
der nach der Scheidung seiner Eltern bei seiner Mutter in Beirut aufwächst und in den Schulferien seinen Vater in Riyadh besucht ' vom Geschäftsmann im Bereich Immobilien zu einem der reichsten Männer der Welt.

Immer wieder wird deutlich, wie wichtig dem Prinzen Al Waleed die 'bridge' zwischen arabischen und westlichen Kulturen wird. Dazu hält er Kontakt zum ehemaligen US- Präsidenten Jimmy Carter, der sich sehr einsetzt für eine Brücke zwischen den beiden Kulturen.
Jimmy Carter, der in den populären Medien als 'Erdnuss-Farnmer' verspottet wird, ist ein Mann, der sich sehr einsetzt für eine Verständigung zwischen den kulturen, und auch für eine gerechtere Welt (sowohl innerhalb der USA und zwischen den reichen und armen Ländern der Welt!).

Was dieses Buch so spannend macht, ist die detaillierte Beschreibung von Al Waleed's deals mit Citicorp Bank, mit Disney USA und Disney Paris, seinen Begegnungen mit CEOs amerikanischer Großunternehmen, mit Politikern, ...

Prince Al Waleed ist der breiten Öffentlichkeit bekannt als schwerreicher Mann, der mit dem größten Privatjet der Welt über unseren Globus düst, der mit einer der größten Yachten der Welt vor den Häfen im Mittelmeer ankert, einen riesigen Palast in der Saudi Haptstadt Riyadh besitzt. Also die äußerlichen Zeichen seines immensen Reichtums (mein Flugzeug, meine Yacht, mein Haus) stehen im Mittelpunkt des Interesses der Gesellschaftsmagazine (GALA, BUNTE, ...) und der Boulevardzeitungen (z.B. BILD, ...).

Im Mittelpunkt des Buches steht wie Al Waleed seinen phänomenalen Aufstieg zum reichsten und einem der einflussreichsten Männer des nahen Ostens und der Welt sich erarbeitet hat.

Al Waleed war in seinen Anfangsjahren im business in erster Linie in Saudi Arabien und im Middle East äußerst erfolgreich, jedoch noch nicht auf dem "Radarschirm" des internationalen business.

Dies änderte sich schlagartig durch eine 800 Mio. US-$ Beteiligung an der Citibank, die ohne ihn bankrott gegangen wäre! Ab dem Moment stand er auf dem Radarschirm der internationalen Finanzwelt.

Al Waleed ist jedoch ein ernst zu nehmender Großinvestor, der nach ausgeklügelten Investmentstrategien langfristige Unternehmensbeteiligungen mit aktivem Managementengagement eingeht. Al Waleed steht zu seinen Investments, auch wenn mal die Aktien seiner Beteiligungen fallen - er steht das durch.

Prince Al Waleed möchte mit diesem Buch erreichen, dass er in der allgemeinen Bevölkerung als ernster und hart arbeitender Investor wahrgenommen wird, der einem Unternehmen wieder auf die Beine hilft, und nicht wahrgenommen wird als "milliardenschwerer Sproß" einer immens reichen königlichen Familie, die sich an den Petro-Dollars mästet, und deren Prinzen eine fette Wohllebe genießen ohne je einen Handschlag gearbeitet zu haben.

Zu Prince Al Waleed:

Al Waleed wuchs nach der Scheidung zwischen seinem saudi-arabischen Vater und seiner libanesischen Mutter in Beirut/ Libanon auf. In den Schulferien besuchte er seinen Vater in Riyadh/Arabien, und so wechselte er zwischen Welten: der im liberaleren Beirut/Libanon und der im weitaus weniger liberalen Riyadh/Arabien.

Als Kind und Jugendlicher litt er sehr unter der Trennung seiner Eltern, und die Rebellion war das Aufbäumen seiner verletzten Seele. Er wuchs auch nicht zwischen den materiell übersättigten anderen Prinzen in Riyadh auf, sondern in materiell gehobenen Niveau seiner Mutter in Beirut.

Als junger Erwachsener studierte er mit außerordentlich viel Disziplin und Ehrgeiz an einer Universität in den USA. er kehrte mit einem glänzenden Abschluß zurück nach Riyadh.

In Riyadh bekam er zwar eine finanzielle "Zuwendung", jedoch mußte er sich mit viel Arbeitseinsatz erste Sporen als businessman verdienen. Er hat niemals Öl besessen, und auch tatsächlich keine großen Summen aus der königlichen Familie bekommen.

Seine Findigkeit und situative Wendigkeit ließ ihn schnell seine spezielle "market niche" erkennen: während andere Mitglieder der königlichen Familie sehr gut von "Provisionen" lebten für das "Einfädeln" von Kontrakten, beteiligte er sich an den Unternehmen, denen er durch sein business-Netzwerk zu Erfolgen verhalf. Dadurch waren seine finanziellen Provisionen weitaus höher, jedoch arbeitete ar äußerst intensiv in seinen Unternehmen a k t i v mit, bis zu 12 Stunden am Tag!

In der Öffentlichkeit ist er am meisten bekannt durch seine Beteiligung an der Citicorp Bank. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil seiner aktiven Engagements; er war auch schon vor Citibank sehr erfolgreich im Bank/ finance business und im real estate Geschäft tätig.

In Saudi Arabien und im Middle East ist Prince Al Waleed bekannt, und dieses Buch über ihn ist im Middle East offen verkäuflich. Für arabische Verhältnisse ungewöhnlich offen.

Wenn amazon-Leser durch den Middle East reisen, hören Sie ständig Musik aus Al Waleed's arabischem Medien-Imperium (ROTANA): aus seinen Radio-Stationen, sehen TV in seinen TV-channels, kaufen Musik CDs von Al Waleeds 100 Popsängern/-innen, .... Sie haben ständig mit Produkten und Dienstleistungen aus Al Waleeds gigantischem Unternehmensimperium zu tun, - und nicht ur in Arabien, sondern weltweit: in USA ist er der weltgrößte Einzelinvestor (Citigroup Bank, Disney, u.a), in zahlreichen Branchen (Bank, Hotels, Immobilien, Medien, ...)
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am 8. September 2009
Ich habe das Buch gekauft in der Annahme dass ich auf strukturierte Weise einen guten Einblick in den beruflichen Aufstieg von Prinz Alwaleed bekomme.
Grundsätzlich bekam ich auch einige Informationen zum Leben und Wirken von A. die mir bis dato nicht bekannt waren. Aber ich musste deutliche Abstriche machen:
Manche Episoden/Informationen werden teils sogar mehrmals in fast identischer Weise angeführt bzw erzählt.
Ich vermisste einen roten Faden, auch konnte ich keine wirklich gute Strukturierung der Kapitel erkennen.
Die zitierten Informanten des Authors waren nur sehr wenige Personen, für eine echte Biographie deutlich zu wenige wie ich finde.
Das schwerwiegendste aber war für mich dass der Author dermassen unverhohlen seine Bewunderung für den Porträtierten durchblicken lässt, sodass ich mich teilweise in einer Werbebroschüre "PRO Alwaleed" wähnte, kritische Themen oder Fragen wurden wenn überhaupt nur ganz am Rande erwähnt und stets auf für Alwalled positive Art abgerundet. Mich hätte beispielsweise interessiert wieviel Steuern eigentlich die in Saudi Arabien domizilierten Firmen des Prinzen bezahlen müssen - für einen Langzeitinvestor schließlich kein nebensächliches Thema.
beschränkt empfehlenswert.
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am 14. Juni 2010
Alwaleed Bin Talal Bin Abdulaziz Alsud, Prinz, Milliardär, Nachrichten-Junkie. Mit wenigen Worten lässt sich eine der schillernsten Persönlichkeiten Arabien und ein echter Verfechter des westlichen Lebensstils. Jedenfalls sind seine Investments solche, die ein tiefes Vertrauen in den Westen und vor allem die USA zeigen. Aber Alwaleed, wie er im Nahen Osten genannt wird, ist mehr als ein Investor.

Riz Khan schafft es, einen Menschen zu portraitieren und in dessen innersten Zirkel einzudringen, der von außen gesehen einfach nur der fünftreichste Mensch der Welt ist und gleichermaßen geschockt war angesichts der Ereignisse in New York im Jahr 2001. Das Buch ist hier sehr nahe dran am Menschen, kann erklären, wie tief ihn die Geschehnisse betroffen habe, aber auch, wie wohl in eine der seltenen Situationen geraten ist, in denen er der Getriebene war, und eben nicht der alles kontrollierende Gestalter. In diesen Momenten wird deutlich, dass Alwaleed auch ein politischer Mensch ist, wenn etwa Riz Khan beschreibt, wie positiv seine Reise nach New York unmittelbar nach den Vorkommnissen im Libanon aufgenommen wurden. Allerdings wird auch an dieser Episode deutlich, dass Alwaleed kein Politiker ist und bisweilen etwas 'schulmeisterlich' auftritt.

Reiche Menschen schaffen sich gerne ihre eigenen Realitäten, und Alwaleed ist da keine Ausnahme. Es macht ihn aber menschlich, wenn er darüber philosophiert, wie ihn die Scheidung seiner Eltern als Kind getroffen hat, wie er wollte, dass sie zusammen bleiben und wie das seinen Lebensweg letzten Endes maßgeblich beeinflusst hat. Richtig sympathisch wird der Prinz dem Leser, wenn seine Schulschwänzergeschichten oder seine Disziplinierungsaufenthalte in einer Militärakademie beschrieben werden. Leicht hat er es nicht gehabt, aber es wird schnell deutlich, dass seine heutigen Erfolge auch damit zu tun haben, ein ganz eigener Charakter zu sein. Deutlich wurde das an seiner Geradlinigkeit, wie er die Universität in Kalifornien absolvierte, wie er dort zum Mann reifte und damit die Wurzeln legte, ein Firmen- und Beteiligungsimperium aufzubauen. Riz Khan schafft es, diese kleinen Schritte zu einem Bild zu fügen und kann damit die Person Alwaleed recht plastisch nachzeichnen.

An manchen Stellen vermisst man etwas die Distanz des Autors gegenüber seiner portraitierten Person. Auch ist die Darstellung der geschäftlichen Praxis recht sachlich gehalten, hinter die Denke des Investors Alwaleed kommt nur, wer zwischen den Zeilen lesen kann. Bei aller Nähe also würde der Leser unter Umständen mehr erfahren über die Prozesse, die Gedanken, die zu einem Investment führen. Dazu vermisst man anders als bei Büchern über andere Value Investoren die eine oder andere ironische Note, mit der Investoren-Legenden gerne ihr eigenes Schaffen beäugen. Alwaleed ist vielleicht noch nicht so weit.
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am 12. April 2009
Hier kann man einen Blick in die Lebensgeschichte, Arbeits- und Denkweise eines der reichsten Menschen der Erde erhalten. Es tun sich viele Hintergründe zu Ereignissen der Medien auf, z.B. die "Übernahme" der City-Group oder das Hilfangebot nach dem 11. September. Die Biografie von Sady Well, des früheren Chefs der Bank ist hier eine gute Ergänzung. Auch persönliche Eigenheiten, z.B. der Verzehr von Light-Ketchup um auf das Gewicht zu achten, werden beleuchtet.
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