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am 24. März 2012
Ein sehr gutes Buch über die Bedeutung der Musik in der Teton-Lakota Kultur, mit detaillierter Beschreibung der einzelnen Lieder über Ursprung, Sinn und Anwendung der einzelnen Lieder aus erster Hand. Die CD enthält die Original Aufnahmen von Frances Densmore die auf Wachsrollen aufgezeichnet wurden. Wer etwas über die Musik in der Indianischen Kultur wissen möcdhte sollte sich dieses Buch kaufen, den es gibt einen genauen Einblick in die Soziale und Kulturelle Welt der Teton-Lakota.
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am 8. August 2012
Die hier gekürzte Rezension ist in der Zeitschrift AmerIndian Research, Heft 3/2012, erschienen:
Es ist ein glücklicher Umstand, dass dem Dresdner Musiker Ulrich Grafe irgendwann ein Reprint von Frances Densmores "Teton Sioux Music" (1918) in die Hände fiel und er von den Lakota-Liedern so fasziniert war, dass er sich an die Übersetzung des Werkes ins Deutsche wagte.
Als Leser erkennt man rasch, dass es sich um ein komplexes kulturgeschichtliches Werk handelt, das umfassend über das Brauchtum der Lakota informiert Es beruht auf langjährigen Studien der Ethnologin und Musikwissenschaftlerin Frances Densmore.
Das Buch verdeutlicht, wie die Lieder praktisch alle Aspekte des alltäglichen und des rituellen Lebens der Lakota durchdrangen. Nach einer kurzen Einführung werden die Lieder nach ihrer "Funktion" oder Verwendung in mehrere Gruppen bzw. Kapitel gegliedert. Der Einleitung folgt ein Kapitel über Lieder, die mit religiösen Zeremonien in Verbindung stehen. Hier spielt insbesondere der Sonnentanz der Lakota eine Rolle, der kaum anderswo in der deutschsprachigen Literatur so sachkundig und detailliert hinsichtlich seiner religiösen Hintergründe geschildert wird. Im nächsten Kapitel folgen Lieder über Träume und Visionen, also sehr persönliche Lieder, auch solche, die der Heilung von Kranken dienten. Es werden die Liederder verschiedenen (Krieger-)"Bünde" bzw. "Gesell-schaften" vorgestellt, Lieder also, die einen gewissen Gemeinschaftsbesitz darstellten. Dann folgen die privaten Kriegslieder und damit verbundene Erzählungen, Lieder über die Büffeljagd, Lieder, die zu gesellschaftlichen Anlässen wie Tänzen und Spielen vorgetragen wurden, schließlich auch Kinderlieder.
Da es sich bei Frances Densmores Gewährsleuten überwiegend um ältere Angehörige der Lakota handelte, greifen die meisten der Lieder in eine Vergangenheit zurück, als die Lakota noch nicht in Reservationen gedrängt worden waren.
Unterhalb der abgedruckten Notenbilder finden sich die Texte in Lakotasprache und als Übersetzung. Hier wird auch die Bedeutung nachvollziehbar, die das (Original-)Buch für die heutigen Lakota hat. Den Notenbildern und Texten folgen Hinweise zu den Sängern, dem Alter des betreffenden Liedes, dem kulturellen Kontext und viele Geschichten und Anekdoten.
Dem Buch ist eine Audio-CD mit einer Auswahl originaler Lakotalieder beigefügt, die Frances Densmore etwa 1911 mit Phonograph aufgenommen hat.
Mit der vorliegenden Publikation ist dem Chemnitzer Palisander-Verlag vielleicht das bemerkenswerteste "Indianerbuch" dieses Jahres gelungen. Es kann dem Interessenten vorbehaltlos empfohlen werden.
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am 12. Januar 2014
Hut ab, vor der Arbeit, die sich er Übersetzer in diesem Fall gemacht hat. Auch wenn es für jemanden ohne eine musikalische Ausbildung teilweise etwas schwierig ist mit den Fachbegriffen etc. scih darunter etwas vorstellen zu können.
Mein Fazit, Densmore ist Basisliteratur, die auch gern in Deutsch in meinem Schrank stehen darf.
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am 14. März 2016
Wie wunderbar, das jemand sich die Mühe gemacht hat, dieses wichtige Kulturgut zu bewahren!!!
Ich wünsche sehr, dass es den Stämmen der First Nation eine Hilfe ist, wieder zu ihren Wurzeln zurück zu finden!!!
Mein Herz ist bei Euch!
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