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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen20
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Sonnige Traurigtage - in dieser Doppeldeutigkeit erleben sich oft Kinder von psychisch erkrankten Eltern(-teilen).

Wie können sie mit den oftmaligen Widersprüchen im Verhalten und den Aussagen des Erwachsenen umgehen? Welche Ängste bewegen diese Kinder? Wie kann man ihnen die psychische Erkrankung angemessen erklären? Dies sind nur einige der Fragen, die in diesem dreiteiligen Kinderbuch sehr einfühlsam beantwortet werden.

Gerade im Alter von 9 Jahren ist es für Mona, der Hauptfigur des Buches, schwierig, all das, was um sie herum geschieht angemessen einzuordnen. Da ist es gut, sich anderen anzuvertrauen, die Hilfe von der Lehrerin, der Nachbarin sowie auch der Klassenkameraden anzunehmen.

Sonnige Traurigtage" greift aber auch die Phantasien der betroffenen Kinder auf, welche oftmals meinen, durch ihr eigenes Handeln, die psychische Erkrankung zu mildern oder gar zu beseitigen.

Zunächst wird die fiktive und doch realitätsnahe Geschichte wird in einer sehr altersadäquaten Sprache erzählt. Die Sätze sind kurz, verständlich und vom Schriftsatz her gut zu lesen. Der Text wird meist in die Bilder integriert und lebt insbesondere von der direkten Rede.

Die farbig sehr reich gestalteten Illustrationen - teils aquarelliert, teils mit Kreiden, Paperschneidetechnik bearbeitet - sind sehr lebendig und vielfältig. Sowohl die Ausführungsbandbreite als auch die dargestellten Situationen sind sehr breit gefächert und spiegeln die Alltagswelt von Welt sehr gut wieder.

Nach diesem Hauptteil wird in einem speziellen Ratgeber für Kinder" auf bald 40 Seiten auf die spezifischen Fragen von Kindern eingegangen. Die Hauptfigur Mona spricht hier die Kinder direkt an und erklärt ihnen, wie ihre Geschichte mit der psychisch erkrankten Mutter weiterging. Sie erläutert, was psychische Krankheiten sind, wer Betroffenen wie helfen kann, wo so eine solche Hilfe geleistet wird und von wem. Daneben beschreibt Mona auch, was und wer ihr geholfen hat, welche Hilfsstellen man wie im Telefonbuch oder auch im Internet finden kann. Aber auch persönliche Schuldgefühle, das Ärgern anderer Kinder und die Angst vor einer Ansteckung oder Vererbung thematisiert Mona.

Die Erklärungen sind so angedeutet, dass ein betroffenes Kind selbst die wichtigsten Punkte für die je eigene Situation dazunehmen oder ausschließen kann, ohne mit zusätzlichen für die persönliche Lage unrelevanten Informationen verunsichert zu werden. Die beigefügten Illustrationen zu diesem eher textbetonten Teil lockern die Aussagen angemessen auf.

Der dritte Teil dieses Fachkinderbuches" besteht aus einem 15 seitigen Ratgeber für Eltern und andere Bezugspersonen.

Hier werden auch Statistiken eingeflochten (u.a wird geschätzt, dass in Deutschland 500.000 Kinder leben, deren Eltern/-teil an einer Schizophrenie oder Depression erkrankt ist).

Während in den vorangegangenen Kapiteln eher die Fragen der Kinder beantwortet wurden, geht es hier mehr um das Verstehen der betroffenen Kinder. Wie können Erwachsene ihnen Unterstützung geben, ihre Reaktionsweisen einordnen und für Notfallsituationen Hilfe organisieren. Daneben werden - wenn auch leider nur reduziert - Tipps für Lehrer/-innen und Erzieher/-innen gegeben. Das Buch schließt mit sehr gut sortierten und überschaubaren Hinweisen zu weiterführender Literatur und Internetseiten ab.

Dieses Buch der Sozialpädagogin Schirin Homeier ist ein Meilenstein in der Hilfe für Kinder psychisch erkrankter Eltern. Selbst erfahrene Fachkräfte als auch mit der Thematik noch nicht so vertraute Personen erhalten hier einfühlsame Anregungen - zunächst ganz nebenbei und im Schlussteil sehr kompetent und direkt.

Mögen viele Menschen diese Denk- und Gefühlsanregungen aufgreifen zum Wohle der Kinder und mögen diese selbst durch diese Geschichte angesprochen werden und sich mehr verstanden fühlen.
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am 2. März 2007
Das Buch richtet sich an Kinder, deren Eltern oder Elternteil depressiv sind und an Betroffene selber. Es erzählt die Geschichte der kleinen Mona, die mit ihrer depressiven Mutter zusammen lebt. Anhand dieser Geschichte wird die Krankheit Depression erklärt und die Vorurteile gegenüber psychischen Krankheiten abgebaut.

Das Buch ist in drei Teilen gegliedert

1. Monas Geschichte, die sehr verständlich und liebevoll geschrieben und bebildert ist.

2. Ein Ratgeber für Kinder, in denen ihnen vieles über psychische Krankheiten erklärt wird und Hilfestellungen in Form von selbst erstellten Listen geboten wird. Notfallpläne werden vorgeschlagen und Adressen, Telefonnummern und Internetadressen (leider nur für Deutschland, keine für die Schweiz oder Österreich) angegeben.

3. Ein Ratgeber für Betroffene (Eltern, Verwandte, Freunde Depressiver), der erklärt, was in Kindern vorgeht, wie sie denken und welche Auswirkungen es haben kann, wenn Kinder von der psychischen Krankheit eines Elternteiles ausgeschlossen werden.

Ich habe das Buch mit Freude und Spannung gelesen und musst oft schmunzeln über die süsse Mona. Es ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben, Erwachsenenthemen kindgerecht zu erklären. Dieses Buch hat es zweifelsohne geschafft, und ich kann es vorbehaltlos weiter empfehlen.
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am 20. Januar 2006
Wenn Eltern psychisch erkranken, ändert sich einiges im Leben ihrer Kinder. Ängste tauchen auf, Fragen bleiben unbeantwortet. Obwohl psychische Erkrankungen immer häufiger werden, gab es bisher kaum Literatur zum Thema „Kinder psychisch Kranker“ – schon gar keine für Kinder. - „Sonnige Traurigtage“ behandelt das Thema in sehr kindgerechter Form und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum offenen Umgang mit der Thematik. Im 1. Teil des Buchs erfährt das Kind anhand der liebevoll illustrierten Geschichte von Mona, deren Mutter psychisch krank ist, dass es mit seinen Ängsten und Fragen nicht allein ist. Mona hilft auch in Teil 2, die Fragen des Kindes zur psychischen Erkrankung der Eltern zu beantworten. Teil 3 bietet umfangreiche Fachinformationen für die Bezugspersonen des Kindes. „Sonnige Traurigtage“ schließt damit die bisherige Lücke im Bereich „Kinder psychisch Kranker“ und ist ein absolut lesenswertes Buch für Kinder und Erwachsene, das man nur weiterempfehlen kann!
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am 16. Mai 2009
Die Geschichte von Mona ist ermutigend: Es gibt das also auch andernorts, dass Mama oder Papa tagelang am liebsten im Bett ist. Mama ist wirklich krank und ich habe keine Schuld daran.
Ich muss damit nicht alleine bleiben, bis ich selber im Dunkeln sitze. Ich darf mit andern darüber reden, ohne mich schuldig fühlen zu müssen, weil ich das Gefühl habe, Mama zu verraten. Ausserdem kann ich sogar mit anderen reden, die das auch kennen...
Offenbar gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit Mama Lösungen zu suchen für den Alltag...
In diesem Sinn ist das Buch ein wunderbares Empowerment für Kinder, die ein betroffenes Elternteil haben.
Auch der Ratgeber für Eltern und andere Bezugspersonen ist hilfreich, öffnet Perspektiven, nimmt die Situation als soche ernst, schliesst aber Wege nach vorn auf.
Was in der Geschichte Monas leider fehlt, ist die Realität vieler begleitender PartnerInnen. Warum es überdurchschnittlich häufig zu Trennungen in Familien mit einem erkrankten Elternteil kommt, wird nicht berührt, weil der Vater Monas sich ja gänzlich verflüchtigt hat.
Ein wichtiges Thema für Kinder betroffener Familien ist aber auch die Realität, dass der andere Elternteil sich verändert aufgrund der grossen Belastung (sowohl bezüglich der Verantwortungen und Arbeiten im Alltag, die er zum grossen Teil übernehmen muss, als auch bezüglich der sich verändernden Partnerbeziehung, die sich aus der Situation ergibt). Verlustängste beziehen sich häufig auf den gesunden Elternteil, an den sich das Kind in besonderer Weise bindet. Schuldgefühle können entstehen, wenn situationsbdingte Konflikte unter den Eltern zunehmen: habe ich zu wenig geholfen?... - Ein Spannungsfeld, das zusätzlich belastend sein kann und mangels systemischer Ansätze in der therapeutischen Begleitung Betroffener meist vergessen wird.
Leider enthält das Buch auch keine Adressen und Telefonnummern für die Schweiz, es gibt mit seiner Auflistung deutscher Organisationen und Stellen aber Anhaltspunkte, welche Kontaktstellen gesucht und kontaktiert werden können.
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am 18. Januar 2008
Das Buch ist sehr schön gestaltet. Die kurzen Texte auf den einzelnen Doppelseiten, jeweils mit lebendigem Bild, machen das Buch sehr übersichtlich und angenehm zu lesen. Es handelt sich um eine Mutter mit sehr schwerer Depression, und ein neunjähriges Kind. Trifft die Situation genau auf das Kind zu, kann es sehr hilfreich sein. Bei Eltern mit leichter oder mittlerer Depression, anderen psychischen Krankheiten, oder Kinder unter zehn Jahren, finde ich es eher beunruhigend und eine Überforderung für die Kinder.
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am 6. Januar 2011
Diese Mischung aus Bilderbuch und Sachbuch ist hervorragend gelungen - es ist ein vorbildliches Kinderfachbuch.
Der erste Teil des Buches handelt von Mona, neun Jahre alt. Als sie nicht mehr weiter weiß, vertaut sie sich ihrer Lehrerin an, die im Unterricht gerade über die verschiedenen Formen von Krankheiten berichtet hat. Sie verspricht, ihr zu helfen und zu ihr nach Hause zu kommen, um sich mit ihrer Mutter zu beraten.
Im zweiten Teil, dem Sachbuchteil, wird alles über psychische Krankheiten erklärt. Man erfährt, was ein Psychiater macht, dass die Klinik Psychiatrie heißt, dass es Gruppen für Kinder psychisch kranker Eltern gibt, ebenso wie Telefonnummern und Internetadressen von Organisationen, die jederzeit erreichbar sind.
Der dritte Teil ist ein Ratgeber für Eltern und andere Bezugspersonen, damit Kinder und Jugendliche qualifizierte Antworten auf schwierige Fragen erhalten. (kb)
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am 21. September 2010
Ich finde das Buch einfach prima geschrieben.
Für Kinder sehr verständlich beschrieben und man kann einiges entdecken, was einen wiederspiegelt.
Ebenso gut für Fachleute, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Finde es auch nicht schlecht, für Eltern, die einen Lebenspartner mit einer psychischen Erkrankung haben. So können auch diese sich mit der Situtation der Kinder auseinandersetzen und Anregungen bekommen, was in diesem Moment wichtig ist für das Kind.

Kann es nur empfehlen!!!
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am 3. Oktober 2012
Ich fands richtig hilfreich, mein Sohn war sowas von aufmerksam. Wir haben das Buch verschlungen. Schön auch das die
Kinds selber ihre Notiz ins Buch schreiben können. Allerdings für Kleinkinder eher ungeignt und etwas überteuert.
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am 5. Januar 2014
ebenso wie "Flaschenpost nach irgendwo" ist dieses Buch ein KInder-Fachbuch zum Thema "Depression", und zwar depressiver Eltern (-teile). Ideales empfhohlenes Kindesalter, kindgerechte Darstellung!
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am 18. März 2013
Das Buch wurde schnell geliefert. Es ist genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Sehr emphehlenswert für Eltern, die Depression haben und nicht wissen, wie sie mit ihren Kindern darüber sprechen sollen.
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