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5.0 von 5 Sternen Aufarbeitung des kroatischen Faschismus
Fragt man jemanden hierzulande, ob er/sie jemals von Jasenovac gehört hat, stößt man auf Kopfschütteln. Kaum einer weiß, dass von 1941-1945 im faschistischen Kroatischen Ustasa Staat 700.000 Serben, Juden und Roma bestialisch ermordet wurden.
Ulrich Schiller, langjähriger Südosteuropakorrespondent und Balkan-Kenner verdeutlicht in...
Vor 7 Monaten von Patrick Fraser veröffentlicht

versus
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1.0 von 5 Sternen Leider nur die übliche anti-kroatische Propaganda
Nein, beim besten Willen nicht. Schillers Beitrag kann man nicht mal mit sehr viel Wohlwollen als objektiven und fundierten Beitrag zum Thema „Krieg auf dem Balkan“ betrachten. Vielmehr handelt es sich hier um die übliche großserbische bzw. pro-jugoslawische, in jedem Fall aber anti-kroatische Propaganda, wie sie uns immer wieder von Anhängern...
Vor 24 Tagen von strohmenger veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufarbeitung des kroatischen Faschismus, 12. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Fragt man jemanden hierzulande, ob er/sie jemals von Jasenovac gehört hat, stößt man auf Kopfschütteln. Kaum einer weiß, dass von 1941-1945 im faschistischen Kroatischen Ustasa Staat 700.000 Serben, Juden und Roma bestialisch ermordet wurden.
Ulrich Schiller, langjähriger Südosteuropakorrespondent und Balkan-Kenner verdeutlicht in seinem Werk die Verbindung von NS-Regime und kroatischem Faschismus, die aktive Rolle des Vatikans in der Vernichtungspolitik, die Fluchthilfe für Kriegsverbrecher nach dem zweiten Weltkrieg so wie kontinuierliche Ustasa Politik seitens der kroatischen Regierung in den 90 er Jahren mit Präsident Tudjman an der Spitze.

Ein muss für jeden, der die Balkankriege in den 90 ern besser verstehen möchte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Sache!, 1. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Nicht jedermanns Sache auf dem Balkan, gerade in Kroatien nicht- und das ist sehr traurig. Auch wenn die Sichtweise in diesem Buch bisweilen etwas einseitig würde ich es jedem (EX-) Jugoslawien interessiertem empfehlen.

Grüße aus Kroatien
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend, 25. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Es ist erfrischen, dass endlich einmal jemand fernab der kroatischen Propaganda etwas über die Kontinuität des kroatischen Nationalismus, der allein während des Zweiten Weltkriegs Hunderttausende Leben von Nichtkroaten forderte, schreibt. Solche Tatsachen wurden bisher von der westlichen Monopolpresse gekonnt verschleiert. Ein Kompliment an den Autor.
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28 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Vatikan und seine Gehilfen, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Jedem, der an den wahren Hintergründen des Bürgerkrieges im ehemaligen Jugoslawien, der Rolle Deutschlands und des neu gegründeten Vasallenstaates Kroatien interessiert ist, empfehle ich dieses absolut lesenswerte Buch von Dr. Ulrich Schiller.

Der Autor, der über profundes Wissen der geostrategischen, geschichtlichen und kulturellen Hintergründe im Balkan verfügt, demaskiert in einer unbestechlichen und geradezu empirischen Weise die selbsternannten Hüter der Demokratie und Menschenrechte und zeigt auf eine beindruckende - auf Tatsachen zusammen getragenen Grundlage - ihre wahren Interessen im ehemaligen Jugoslawien auf. Auch die hier aufgezeigten historischen Hintergründe, die sich alle Jahrzehnte wieder in diesem Teil Europas zu wiederholen scheinen, sind für das Gesamtverständnis des Lesers sehr hilfreich und von großer Bedeutung. Zum Teil erschrecken die hier gewonnenen Einblicke in die geheimdienstlichen Verpflechtungen (BND) und den aufgezeigten Parallelen zum 2. Weltkrieg, in dem sich die Kroaten zum überwiegenden Teil für Hitler und für die von der römisch-katholischen Kirche in Kroatien mitgegründeten, chlerofaschistischen Ustasa-Option entschieden und somit Mitverantwortung für die bestialische Ermordung von über 1 Million Serben, Juden und Roma im drittgrößten KZ des damaligen Hitlerimperiums Jasenovac (und anderen KZs) auf sich geladen haben.

Dr. Ulrich Schiller zeigt weiterhin auf, wie es dem unter Deutscher Schutzmacht stehenden Ex-Präsidenten von Kroatien - Franjo Tudjman - gelungen ist, das ultra-rechte und linke Spektrum in der Kroatischen Gesellschaft (einschließlich der einflussreichen Diaspora) für die Verwirklichung der hehren Staatsinteressen aus zu söhnen und die im 2. Weltkrieg geborene Parole: "1/3 der Serben taufen wir um, 1/3 bringen wir um und 1/3 der Serben in Kroatien vertreiben wir" vor den Augen des Westens, im größten Genozid nach dem 2. Weltkrieg, 1996 in der Militäraktion "Oluja" um zu setzen.

Als "Insider", der jahrelang im ehemaligen Jugoslawien als Journalist gelebt und gearbeitet und bereits als junger Mensch im Rahmen eines Studentenaustausches die Folgen des Ustasa Regimes zu spüren bekam, ist er u.a. auch in der Lage als glaubwürdiger Zeitzeuge den Entwicklungsstand der kroatischen Gesellschaft zu beschreiben. Diese, hat ihre faschistischen Helden von damals, als auch die verurteilte Kriegsverbrecher aus dem Bürgerkrieg in den 1990-iger Jahren, die für die Vertreibung von 800.000 Serben aus Kroatien verantwortlich sind, zwischenzeitlich "salonfähig" gemacht und sogar Straßennamen nach ihnen benannt, was im Hinblick auf Vergangenheitsbewältigung bzw. hinsichtlich möglicher Zukunftsperspektiven für den westlichen Balkan nichts Gutes hoffen läßt.

Dr. Ulrich Schiller deckt, unbeeindruckt von der Mainstreampolitik und der jahrelangen Satanisierung der Serben in den meisten westlichen Medien, unbarmherzig die jahrelange Vorbereitung der Deutschen Regierung an der Zerschlagung des jugoslawischen Staates, die neu auferlebten Interessen einer wiedervereinten, europäischen Großmacht nach dem Fall der Berliner Mauer, die Entsorgung der überflüssig gewordenen NVA-Bestände in Kroatien, die "Kurzsichtigkeit" der Genscher-Kohl Regierung und vieles mehr in seinem Buch auf.

Dennoch, und dass ist dem Autor angesichts des ihm vorliegenden Archivmaterials hoch an zu rechnen, handelt es sich in diesem Buch nicht um die einseitige Parteiergreifung für eine der ehemaligen Bürgerkriegsparteien, vielmehr ist Dr. Ulrich Schiller eine exzellente Analyse der Verpflechtungen zwischen den direkten und indirekten Kriegsparteien gelungen.

Alles in Allem, ein selten wertvolles, zeitgeschichtliches Werk, welches enormen Erkenntisgewinn liefert und eben deshalb bisweilen auch ängstlich stimmt!
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4.0 von 5 Sternen Deutschland und "seine" Kroaten, 18. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Hrn. Schiller ist es gelungen die extrem ereignisreiche Vergangenheit Kroatien kompakt und sehr spannend darzulegen. Sehr schade das der Autor zu Lebzeiten kein weiteres Buch publizierte. Einziger Kritikpunkt ist die sehr einseitige Betrachtung und Wertung der Ereignisse.
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5.0 von 5 Sternen Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustaa-Faschismus zu Tudjmans.., 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Das Buch zeigt eine andere sicht über den 2.Weltkrieg und über die Verbündeten der NS.
Es ist zu bedauern das die Presse, diese Warheit nicht über die Programme bringt.
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1.0 von 5 Sternen Leider nur die übliche anti-kroatische Propaganda, 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Nein, beim besten Willen nicht. Schillers Beitrag kann man nicht mal mit sehr viel Wohlwollen als objektiven und fundierten Beitrag zum Thema „Krieg auf dem Balkan“ betrachten. Vielmehr handelt es sich hier um die übliche großserbische bzw. pro-jugoslawische, in jedem Fall aber anti-kroatische Propaganda, wie sie uns immer wieder von Anhängern der beiden erstgenannten gescheiterten totalitären Ideen (Großserbien und Jugoslawien) serviert wird.
Ob es tatsächlich Schillers Absicht war, sich in diese Gruppe einzureihen, oder ob er, wie so viele vor und nach ihm, naiv den Aussagen eines Freundes oder Bekannten (in Schillers Fall Novica Vujinovic, Mitarbeiter des jugoslawischen Geheimdienstes UDBA und Anhänger von Radovan Karadzic) aufgesessen ist, sei mal dahingestellt. Jedenfalls reicht eine Buchrezension nicht aus, um sämtlichen Unfug, der in Schillers Werk genannt wird, aufzuzeigen. Ich verweise hier auf das in deutsch geschriebene Buch „Kroatischer Unabhängigkeitskampf: berechtigt und gerecht“ von Gojko Boric. Der Sprachstil einiger der Autoren ist zwar manchmal gewöhnungsbedürftig, auch wird zu oft Hintergrundwissen vorausgesetzt, dennoch sollte sich jeder, der Schillers Buch gelesen hat, auch die Zeit für die Argumente der Gegenseite nehmen.

Trotzdem ein Paar Anmerkungen zu einigen hier kursierenden Behauptungen:

Die Ustascha-Bewegung war primär eine nationalistische Terrorbewegung gegen das Königreich Jugoslawien, keine auf Expansion ausgelegte faschistische Bewegung, wie etwa in Italien oder in Nazi-Deutschland. Kroatien hatte auch während des 2. Weltkrieges nicht auf fremdem Territorium gekämpft (abgesehen von Stalingrad). Bis zu ihrer Installation in Kroatien durch Italien und Deutschland hatten die Ustascha kaum Anhänger in der kroatischen Bevölkerung. Der absolut größte Teil der Bevölkerung unterstützte die HSS (kroatische Bauernpartei), deren Vorsitzender Vladko Macek die Kollaboration mit Hitler ablehnte und dafür in Jasenovac landete.

Wer dem Vatikan eine aktive Rolle bei den Verbrechen der Ustascha unterstellt, hat entweder keine Ahnung oder eine persönliche Animosität gegen die katholische Kirche. Die Idee eines unabhängigen kroatischen Staates fand sehr viele Befürworter in Kroatien, auch im Klerus. Jedoch war gerade die Führung der katholischen Kirche unter Alojzije Stepinac der schärfste Kritiker der Ustascha. Wer jetzt aufschreit sollte sich lieber mit den tatsächlichen Aussagen von Stepinac anstatt mit der serbischen Propaganda gegen ihn beschäftigen. Priester und Mönche, welche sich an Verbrechen beteiligten, wurden noch während des 2. Weltkrieges aus der katholischen Kirche exkommuniziert. Nicht vergessen sollte man auch, dass im „Unabhängigen Staat Kroatien“ die Moslems völlig gleichberechtigt waren (siehe SS Division Handschar) und zusätzlich eine kroatisch orthodoxe Kirche gegründet wurde.

Jasenovac war anders als z.B. Auschwitz kein Vernichtungslager sondern ein Arbeitslager. Niemand leugnet, dass Jasenovac ein Ort des Schreckens war, jedoch sind die völlig übertriebenen Opferzahlen (je nach Gusto 700 000 bis 1 700 000) eine Beleidigung für die wahren Opfer sowie für den gesunden Menschenverstand. Wieso weigert sich Belgrad, wo sich heute der Großteil der Ustascha-Dokumente befindet, diese Dokumente zu veröffentlichen, um ihren horrenden Anschuldigungen mehr Gewicht zu verleihen? Gerne wird auch vergessen, dass Jasenovac von 1945 bis 1951 von den Kommunisten als Gulag für Kriegsfeinde und politische Gegner genutzt wurde.

Franjo Tudjman zu unterstellen, er sei ein Anhänger der Ustascha gewesen ist absolut hirnrissig. Ganz einfach, weil er als Partisan aktiv die Ustascha bekämpft hat und durch seine Verdienste zu einem der jüngsten Generäle in Titos Armee avancierte.

Die Behauptung, Kroatien habe einen Angriffskrieg gegen Bosnien-Herzegowina geführt, ist eine groteske Lüge, welche aber leider für politische Zwecke viel zu of verwendet wird. Kroatien hat mit den größten Verdienst, dass Bosnien-Herzegowina in seiner jetzigen territorialen Form überhaupt existiert: Kroatien nahm während des Bosnienkrieges 600 000 moslemische Flüchtlinge auf, rüstete und bildete Teile der bosnisch-moslemischen Armee ABiH auf, setzte sich für die Unabhängigkeit Bosnien-Herzegowinas ein, baute als erstes Land diplomatische Beziehungen auf, die moslemische Regierung hatte zeitweise Ihren Sitz in Zagreb, nahezu alle Hilfsgüter gingen über Kroatien, die bosnischen Kroaten akzeptierten als einzige der Kriegsparteien alle Friedensvorschläge der Internationalen Kontaktgruppe, etc.. Die Republik Kroatien lieferte Waffen an die bosnischen Kroaten ebenso wie an die bosnischen Moslems, selbst während des kurzen moslemisch-kroatischen Krieges in Zentralbosnien. Moslemische und kroatische Soldaten in der Kroatischen Armee, welche ursprünglich aus Bosnien-Herzegowina stammten, wurden für die Zeit des Bosnienkrieges auf Wunsch aus der Kroatischen Armee beurlaubt, um in Bosnien-Herzegowina im HVO oder der ABiH zu kämpfen. Die Entsendung kompletter kroatischer Einheiten aus Kroatien nach Bosnien-Herzegowina wurde aber vom Verteidigungsminister unter Strafe verboten.
Auch nach Jahren konnte ich keinen überzeugenden Beweis für einen Angriff Kroatiens auf Bosnien-Herzegowina sehen. Die Urteile der ICTY fußen überwiegend auf Aussagen von Leuten wie Stipe Mesic, welche sich durch solche Anschuldigungen ihre Karriere aufbauten. Diese Aussagen sind aber nach Überprüfung komplett unglaubwürdig und in sich widersprüchlich. Ich empfehle jedem, der der kroatischen Sprache mächtig ist, das Buch „Vrijeme Krivokletnika“ von Miroslav Tudjman, welches die Vorwürfe von Mesic und co. akribisch analysiert. Etwas ungewollt Positives für Kroatien hat das Handeln von Mesic dennoch: Durch das völlige Offenlegen des Präsidentenarchivs aus Tudjmans Zeit gibt es aus Tudjmans Regierung praktisch keine Geheimnisse mehr. Wenn jetzt aus tausenden von Seiten aus 10 Jahren Regierung ein dutzend aus dem Kontext genommene zweideutige Sätze der Beweis für einen Angriff Kroatiens auf Bosnien-Herzegowina sein sollen, dann bin ich leider nicht überzeugt.

Diese Ausführungen waren jetzt ausführlicher als gewollt, aber jeder der mit dem Gedanken spielt, Schillers Buch zu lesen, sollte zumindest einmal einige Gegendarstellungen zu einigen wichtigen Punkten gelesen haben, bevor er Schillers Anschuldigungen ungefiltert aufnimmt und akzeptiert.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Objektiv, 11. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist eine Seltenheit in Deutschland. Obwohl es an den Fakten nicht mangelt, traut sich kaum jemand diese Fakten wie Herr Schiller auszusprechen. Als ob Kritik über Kroaten eine Selbstkritik den Deutschen wäre... Kein Wunder, Kroaten waren immer treue zu Deutschland auch in den Zeiten 1941-45.
Ein Dichter hat über Kroaten gesagt: "Kroaten sind furchtlos, nicht, weil sie mutige Helden sind, sondern weil sie sich von nichts schämen."
1941-1945 haben Kroaten ein Genozid über die Serben in Kroatien und Bosnien ausgeübt, aktiv mit Hitlers Deutschland kollaboriert.
Damals angefangene und nicht bis zu Ende vorbrachte Genozid - wurde 1991-1995 vervollständigt. Kroaten sind dafür belohnt worden sowohl mit dem EU Beitritt als auch in den Haag mit skandalösen Urteilen.
Heute drängen sich Kroaten auf der Internationale Szene als "Siegermacht" aus dem II Weltkrieg - innenpolitisch wird mit Ustaschas (kroatische Nazis) eine Verdrehung der Geschichte inszeniert: Thema Bleiburg, wo aus den Tätern - Opfer gemacht werden und umgekehrt.
Es ist große Verantwortung, dass gerade Deutsche Autoren diese Versuche unterbinden. Aber gerade in Deutschland wird (aus mir nicht ganz verständlichen Gründen) das "Thema Kroaten" unter dem Teppich gekehrt und sehr unkritisch behandelt.
Dieses Buch unterbricht deutsches Schweigen über die Kroaten. Danke dem Autor für dieses Buch.
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20 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verdrehte Geschichte, 3. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus (Gebundene Ausgabe)
Interessante Sichtweise!
Natürlich haben die Kroaten sich die Hände blutig und schmutzig gemacht zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. Keine Frage. Gleichzeitig wird aber vergessen, daß die Serben gegenüber Juden und anderen Nationen in der gleichen zeit keinesfalls zimperlicher umgingen.
Aber das ist nun 60 Jahre her - was die Verbrechen nicht ungeschehen macht. Verbrechen, die am kroatischen Volk in rein stalinistischer Manier verübt wurden, werden verharmlost oder negiert - das ist das gleiche wie die Leugnung jedes Massenmordes - auch des Holocausts. Ein Verbrechen.
Die jüngere Geschichte wird aber total schräg dargestellt! Die damaligen Teilrepubliken Slowenien, Kroatien, Bosnien und Mazedonien wollten Ende der 80-er Jahre eine Reform des gemeinsamen serbisch dominierten Staates erwirken. Serbien und sein (damaliger) Verbündeter Montenegro haben das durch ihre 4 Stimmen im Staatspräsidium (Serbien hatte durch die Gleichschaltung der autonomen Provinzen Kosovo und Vojvodina 3 Stimmen!)verhindert und den von Milosevic 1986 auf dem Amselfeld angekündigten Krieg eingeleitet. Krieg in Slowenien, Kroatien und Bosnien!
Das Ziel war durch die "Serbische Akademie der Wissenschaften und Künste" definiert: Großserbien!
Die anderen mussten reagieren.
Die Anerkennung Kroatiens erfolgte erst nach dem Fall kroatischer Städte - man Denke nur an die Tragödie von Vukovar!
Die EU und die internationale Staatengemeinschaft haben hier viel zu spät reagiert. Tausende mussten sterben, hunderttausende wurden vertrieben.
Was würdet IHR in so einer Situation machen?
Fakt ist:
Die jugoslawische Volksarmee war ganz klar serbisch dominiert!
Sie hat Krieg geführt in Slowenien, Kroatien und Bosnien!
Sie war miltärisch haushoch überlegen (Die Waffen der zivilen Selbstverteidigung in Kroatien wurden vor Kriegsbeginn widerrechtlich von ihr beschlagnahmt und den aufständischen Serben übergeben)!
Serbien hat die orthodoxe Bevölkerung in Kroatien und Bosnien instrumentalisiert!
Der demokratische Westen hat diesem Treiben tatenlos zugesehen!
Nochmal: Der demokratische Westen hat tatenlos zugesehen! (Man denke nur an das Massaker in der UNO-Schutzzone Srebrenica)

Als Folge und weiter Tragödie von den ganzen Geschehnissen ist auch der Exodus eines Teils der Serben aus Kroatien zu sehen - ähnlich wie die Situation der Deutschen aus den Ostgebieten am Ende des 2. Weltkrieges. Mit einem großen Unterschied: da hat kein Hahn danach gekräht!

Schiller nimmt hier eine rein proserbische Position ein. Eigentlich ein Skandal, da der Aggressor und die Schuldfrage ganz klar sind.

Aus meiner Sicht ist er daher nicht besser als heutge Neonazis: sie verleugnen ein organisiertes Verbrechen gegen die Menschlichkeit!
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Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus
Deutschland und "seine" Kroaten: Vom Ustasa-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus von Ulrich Schiller (Gebundene Ausgabe - 21. Dezember 2009)
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