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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zum Eigentlichen
Duecks Grundthese ist: "Manager und Schulen messen zu viel. Das
verleitet die Menschen und Schueler zum Beschummeln, aber nicht zum
Besserwerden. Zukuenftig koennen Computer aber noch viel genauer
messen, dann werden Menschen beurteilt, das macht sie gluecklicher und
bringt auch wirtschaftliche Profite."
Davon kann man halten, was man will; ich...
Veröffentlicht am 17. April 2003 von Amazon Customer

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Gegenwartsanalyse und naiv-optimistische Zukunfts-Prophezeihungen
Dieses Buch ist absolut lesenswert. Die Gedanken und Ausführungen zur Analyse der aktuellen Probleme unserer Gesellschaft/Wirtschaft sind toll und Gold wert. Duecks Prophezeihungen haben sich aber inzwischen als Naiv-Optimistisch entpuppt (zumindest bis heute). Er schreibt an mehreren Stellen sinngemäß "Das ist alles falsch" - und dann kommen die...
Vor 9 Monaten von egladil veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zum Eigentlichen, 17. April 2003
Duecks Grundthese ist: "Manager und Schulen messen zu viel. Das
verleitet die Menschen und Schueler zum Beschummeln, aber nicht zum
Besserwerden. Zukuenftig koennen Computer aber noch viel genauer
messen, dann werden Menschen beurteilt, das macht sie gluecklicher und
bringt auch wirtschaftliche Profite."
Davon kann man halten, was man will; ich halte sie nicht fuer den
Hauptbeitrag des Buches. Die amuesante Darstellungsweise mit den
vielen so realistischen und doch verrueckten Beispielen ist schon eher
ein Grund, das Buch zu lesen.
Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist Duecks aufgeklaerte
humanistische Grundhaltung, die in jeder einzelnen Geschichte
durchscheint. Ich selbst lese keine Buecher, um mich darueber zu
informieren, was "die Computer" bald mit unserer Gesellschaft
anstellen. Ich moechte wissen, wie ich mein eigenes Leben in die Hand
nehmen kann. Und dazu liefert Dueck mit seiner Ganzheitlichen
Betrachtungsweise viel Material zwischen den Zeilen. Wir wissen alle:
"Die Menschen sind verschieden." Aber was bedeutet das genau.
Vielleicht kann man das nur durch lange Erfahrung und Nachdenken
herausfinden. Zu beidem macht Dueck aber Beitraege: viele
einfuehlsame Beispiele und Reflektion anhand der Keirsey-Theorie.
Dueck hat ja die Theorie der Persoenlichkeiten in seinen spaeteren
Werken (insbes. Omnisophie) noch ziemlich erweitert. Ich meine aber,
dass die Verwendung von Keirsey als beispielhafte Typologie, wie er es
in "Wild Duck" tut, die wesentlich einsichtsvollere Loesung ist.
Keine der aktuellen Typologien (Keirsey, Enneagram, Omnisophie)
beschreibt den Menschen richtig gut. Wir muessen vielmehr ein Gefuehl
fuer die irren Unterschiede und die Moeglichkeiten bekommen. Und
Duecks sympathische Darstellung der Typen weckt richtig Lust auf's
Leben. (Und Mitleid mit den Managern. Vielleicht der erste Schritt,
sie zu erloesen?)
Dueck zeigt auch wie heutzutage das eigene Ego im Gegensatz zu guter
Arbeitsleistung steht (ganz im Gegenteil zu Adam Smith ;-). Das
Eigentliche ist: sich in der Zuschauerraum zu setzen. Die eigenen
Produkte aus der Sicht des Kunden zu betrachten.
Ein guter Mensch zu sein, kann man wohl nicht Rezept-artig lernen.
Wenn man sich aber seinem persoenlichen Lebenssinn naehern will, dann
ist dieses Buch eine Hilfe. Und dazu ist es noch total lustig zu
lesen! Nur manchmal ist Duecks berechtigte Gesellschaftskritik etwas
deprimierend. Aber vielleicht kann ja jeder einen kleinen Beitrag zur
Verbesserung leisten? (Michael Moore schlaegt das auch vor.) Dann
brauchen wir nicht auf die Revolution der Computer zu warten...
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Seite ist absolut seine Zeit wert., 5. Juni 2005
Ich bin schon langjähriger Kunde von Amazon aber ich muss gestehen, dass dies meine erste Bewertung ist. Erst bei diesem Buch habe ich wirklich das Verlangen dem Autor gegenüber meinen Respekt gepaart mit Dankbarkeit auszudrücken. Das Buch öffnet einem gnadenlos die Augen.
Es erklärt wieso sich manche Menschen, obwohl sie sich wirkliche Mühe geben, einfach gegenseitig nicht verstehen. Wieso viele Menschen nicht gerne zur Arbeit gehen. Wieso die Gesellschaft, unser Schulsystem, unser arbeitgebendes Unternehmen, usw. Grundlegendes nicht sehen oder nicht sehen wollen und deshalb viel Potenzial verschenken. Wieso sich viele Menschen durchs leben mogeln MÜSSEN. Und Vieles mehr.
Aber das Beste ist, dass dieses Buch eine ganz klare Lösung dieser Probleme beschreibt.
Persönlich habe ich viel mitnehmen können. Es hat Spaß gemacht mal eine ganz andere Sicht auf die Politik, das Schulwesen, die Unternehmen, die Menschen aber vor allem auf das eigene Ich kennen zu lernen. Ich würde sogar soweit gehen, dass dieses Buch meine bis dato „beschränkte" Sicht dieser Dinge erweitert hat.
Fazit: Sollte man sich mit dem Inhalt des Buches identifizieren können, so hat das Folgen. Ich behalte auf jeden Fall die Botschaft im Hinterkopf und bin mir sicher, dass meine Umwelt aber vor allem meine Kinder davon profitieren werden.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich - die preiswerte Ausgabe des Kultbuchs!, 17. Juni 2005
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wild Duck: Empirische Philosophie der Mensch- Computer- Vernetzung (Taschenbuch)
Gunter Dueck schreibt hier über verschiedenartige Menschen und ihr Verhältnis zur modernen Arbeitswelt, die zunehmend vom Computer geprägt wird. Der Autor kennt sich aus mit dem Computer (er ist Mathematiker und entwickelte Optimierungsprogramme), weiß um den Arbeitsalltag im Management und die Probleme im Inneren des Großkonzernes. Dueck hat den Wissenschaftsbetrieb durchlebt und engagiert sich bei der Förderung junger Talente. Er hat zwei Kinder, die das deutsche Schulsystem durchleiden müssen, um später im Beruf erfolgreich zu sein, und er hat auch seine eigene Schulzeit noch nicht vergessen...
Gunter Dueck schreibt mit Sachkenntnis, Humor und menschlichem Einfühlungsvermögen, spart aber auch die unangenehmen Aspekte des heutigen Arbeitslebens nicht aus. Dueck sah früh die Gefahren voraus, die sich am Horizont der Arbeitswelt abzeichneten, weshalb sein Buch sich wohltuend unterschied von den vielen gleichzeitig erschienenen euphorischen Wirtschafts- und Managementbüchern anderer Autoren, die darum nach der Rezession von 1999 auch wieder sang- und klanglos vom Buchmarkt verschwunden sind. "Wild Duck" hingegen ist zeitlos und frisch geblieben und hat mittlerweile Kultstatus erreicht. Es hat das Zeug zum Klassiker, weil es wesentliche neue Erkenntnisse aus Psychologie und Philosophie vermittelt. Zwischendrin enthält das Buch, das wissenschaftlich gut fundiert und psychologisch so exakt erfaßt ist, humorvolle Geschichten aus dem Leben und überraschende poetische und visionäre Einschübe, die mich mitunter ein wenig an Stanislaw Lem erinnern.
Die preiswerte Taschenbuchausgabe macht das Buch zum empfehlenswerten Geschenk für Freunde allgemeinverständlicher wissenschaftlicher Literatur, Manager, Angestellte in Großkonzernen, Eltern schulpflichtiger Kiner, Studenten, Computerfreaks und Querdenker aller Art.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Unterschiedlichkeit der Menschen verstehen, 10. Juli 2005
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
'Wild Duck' ist im Englischen der Querdenker, und als solcher hat der Mathematiker und IBM-Forscher einen Ruf weg. Dueck analysiert und philosophiert über die Verschiedenheit der Menschen, die Gesellschaft, das Management, den Alltag, und entwickelt dabei verblüffende Ideen und Modelle. Damit erklärt er dann die Hintergründe vieler alltäglicher Probleme. Im Wesentlichen kritisiert er die Gleichmacherei und das Messen von allem nach gleichen Kriterien ("Omnimetrie"). Dueck teilt die Menschen mit einem vereinfachten Modell zur Psychoanalyse (Keirsey/ Myer-Briggs) in 4 Typen ein und beschreibt die Unterschiede und Krisenherde anhand vieler alltäglicher Kleinigkeiten. Seine unkonventionelle Sichtweise und vielen Beispiele führen zu erstaunlichen Aha-Effekten und Lachern, und sie machen die Welt um einiges klarer. Eine seiner zentralen Thesen ist, dass die Menschen unterschiedliche Arbeitsbedingungen benötigen um optimale Ergebnisse zu erzielen. Gleichmacherei führt demnach nicht zum gesellschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Optimum, sondern es werden individuell zugeschnittene Programme benötigt. Diese Feinabstimmung werden erst Computer in der Zukunft erreichen.
Einige der Fragestellungen: Warum sind so viele Menschen ständig überarbeitet, im Stress, erreichen ihre Ziele nicht? Wie ist es möglich, dass sich trotzdem nahezu jeder Mensch zum oberen Drittel zählt? Mit welchem Trick erreicht das "Sintflutprinzip" mit simplen Zufallsentscheidungen automatisch Optima? Wie überzeugen die manipulativen Topimierer? Duecks erstes Werk hat auf den letzten 100 Seiten zwar noch einige Längen, aber seine 5 Sterne hat er da bereits schon lange verdient.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft der Arbeit., 10. Januar 2003
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor Gunter Dueck wagt eine mutige Prognose: „Die kontrollierenden Computer der Zukunft werden erzwingen, dass Arbeit Spaß macht." Wohl jeder Leser, der das auf dem Buchdeckel liest hat da wohl seine Zweifel. Auch der Buchtitel ist einem nicht sofort verständlich, aber das Buch schafft Abhilfe und erklärt gleich zu Anfang, noch vor dem Inhaltsverzeichnis was damit gemeint ist.
In siebzehn Kapiteln beschreibt und erklärt der Autor wie die Computer den Menschen zum Glück zwingen. Das geschieht sehr sachlich, mit guten Thesen, starken Argumenten und anschaulichen Beispielen. Das der Teufel bekanntlich im Detail steckt und sich nicht alles messen und berechnen lässt ist auch dem Autor klar. Trotzdem lassen sich auch bei schwer greifbaren Problemen Optimierungskonzepte entwickeln und realisieren.
Viel Raum wird dem Menschen und seinem Charakter gewidmet. Humorvoll und kompetent wird ein Konzept entwickelt, diese unterschiedlichen Charakteren sinnvoll einzusetzen. Kein anderer als der Computer kann das besser. Das Plädoyer für den Computer ist insgesamt über vierhundert Seiten kurz. Langeweile entsteht nicht, viele Argumente sind neu und inspirierend. Also nicht nur eine neue Idee, sondern eine Fundgrube, ein Steinbruch voller neuer aufregender Gedankenstürme.
Ein kurzes aber ausreichendes Literaturverzeichnis ist am Ende des Buches zu finden.
Klar, der Autor hat irgendwann mal für IBM gearbeitet. Anders ist der Faible und Optimismusglaube in den Computer sicher nicht zu erklären. Aber der Optimismus schadet dem Buch nicht, sondern gibt ihm einen besonderen Charakterzug.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Buch für den Elfenbeinturm....., 30. November 2000
Von Ein Kunde
....aber eines für die Niederungen des Schul- und Arbeitsalltags. Ein potentiell heilsames für eine sich innovativ wähnende Gesellschaft, die wie besessen, und gleichzeitig doch so erbärmlich einseitig misst und misst - und dabei zunehmend den Sinn aus den Augen verliert. Den Sinn und die Würde.
"Wenn wir schon alles messen wollen: Können wir nicht einmal Schulnoten gegen Topimierung einführen: Eine Note über das Mass von Unwahrhaftigkeit, Angeberei, Brutalität, Mobbing, Unzuverlässigkeit, über Versuche, sich herauszureden, in Vorteil zu bringen, zu schummeln, durch Charme oder Unterwürfigkeit zu entwaffnen", fragt Gunter Dueck.
Sein "Traum" ist es, durch sehr viel umfangreichere und genauere Datenerhebung dem einzelnen Menschen in der Arbeitswelt gerecht(er) zu werden: "Topimierer" zu entlarven, beispielsweise, und wahre Optimierer in Erscheinung treten zu lassen. Ob wir auf diese Weise allesamt zu "besseren Menschen" würden, sei dahingestellt. Das brillant formulierte Anliegen des Autors ist im Interesse wirklicher VermögensBildung in einer modernen Leistungsgesellschaft jedenfalls gebührend ernst zu nehmen und möglichst breit zu diskutieren.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne 'Wild Ducks' keine humane Zukunft der Globalisierung, 12. November 2000
Von Ein Kunde
Da ich ein Buch schon während des Lesens daraufhin abfrage, ob ich es erneut lesen würde, kann ich für Vielleser die frohe Botschaft verkünden: es lohnt sich, dieses Buch von Gunter Dueck wiederholt zu lesen. Es ist dies meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, dem Facettenreichtum der behandelten Themen gerecht zu werden und die computergeleitete Zukunft der Globalisierung, die in diesem Werk verhandelt wird, verstehen zu lernen. ‚Wild Duck' nennt sich das Werk, zugleich auch ein ‚Beitrag zur empirischen Philosophie'. Der Rezensent verbringt sein wissenschaftliches Leben in der Nachbarschaft von ‚empirischen Philosophen'. ‚Wild Duck' als ‚message' an die Haustür angebracht würden sie wohl niemals durchgehen lassen, die ‚empirische Philosophie' von Gunter Dueck lässt ebenso die vorherrschende ‚empirische Philosophie' im Reich der ‚sacra academica' wie Zeugnisse aus dem Alten Ägypten erscheinen. Es ist noch gar nicht so lange her, und man hätte deshalb für einen derart kühnen Schreiberling Holz für Scheiterhaufen gesammelt. Doch was hat der empirische Philosoph Gunter Dueck verbrochen? Er sieht der Zukunft der Globalisierung ins Auge, nicht nach hinten, wie es einmal war und noch gepredigt wird, sondern nach vorne, wie es sein wird. Für ihn hat die profitorientierte Wirtschaft im globalen Kontext schon zu einem Quantensprung angesetzt. Unternehmerische Palastorganisationen der Vergangenheit und Gegenwart wandeln sich in vernetzte Zeltorganisationen. Das Lebenselixier dieser Globalisierung sind die vernetzen Computer. Von ausgebeuteten Knechten verwandeln sich die Computer zu partizipativen Wesen. Hierzu benötigt es ebenso vernetzt partizipativer, selbständig denkender und handelnder zukunftsorientierter Manager und Mitarbeiter als Intrapreneure und Glocalpreneure. Und diese nicht wie bisher ‚grau in grau', sondern in höchstmöglicher Vielfalt und Diversität, gepaart mit Lebenslust. Gerade auf diese menschliche Vielfalt und Unterschiedlichkeit geht Gunter Dueck in seinem Buch ausführlich ein. Alles dies, so verspricht der Autor der neuen empirischen Philosophie des Zeitalters der Wild Duck, lässt uns zu dem werden, was sich die Propheten und Philosophen mit extremen Fernblick in der Düsternis der Vergangenheit schon immer erfolglos von uns wünschten: Proaktivität, Kreativität, Schaffensfreude, Begeisterungsfähigkeit, Warmherzigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Teamfähigkeit, Altruismus. Gunter Dueck, Manager bei IBM, Forscher und Professor der Mathematik erweist sich damit als empirischer Realist ganz neuer Art; eben des neuen Zeitalters der Globalisierung. Lässt sich irgendwie empirisch bestätigen, dass er auf dem richtigen Weg ist? Ja! Im lieblichen St. Gallen in der Schweiz gibt es eine berühmte Universität, die im weltweiten Ranking der besten Managementhochschulen ganz oben angesiedelt ist, eine Kaderschmiede des Managements der Zukunft. Professor Martin Hilb, ehemaliger Manager und dort nun Lehrstuhlinhaber für Personalmanagement, hat in seinem jüngsten Buch zum Transnationalen Management den ‚Glocalpreneuer' mit Charktereigenschaften ausfindig gemacht, die wir zuvor mit Gunter Dueck aufgelistet haben. Der emeritierte Doyen der Organisationstheorie in St. Gallen, Professor Knut Bleicher, hat in jüngeren Beiträgen die computergeleiteten globalen Netzwerkorganisationen als ‚virtuelle Organisationen' in einer Weise beschrieben, wie sie Gunter Dueck als zukünftige Wirklichkeit voraussagt. Professor Peter Gomez, Rektor der Universität St. Gallen, hat schon 1993 von der Notwendigkeit des Wandels von der althergebrachten Misstrauensorganisation zur Vertrauensorganisation gesprochen. Dies lässt sich nicht mehr anders managen und ebenso wenig erzeugen und leben ohne die Menschen mit den Eigenschaften, die Gunter Dueck aufgelistet hat! Duecks empirische These lautet: Die computergeleitete profitorientierte Wirtschaft wird diesen Menschen erschaffen, weil ohne diesen Menschen die Zukunft der Globalisierung nicht zu verwirklichen ist. IBM sollte sich einmal mit der Universität St. Gallen in Verbindung zu setzen und sich dort mit einem ihrer kompetentesten Zukunftsmanager vorstellen. Ich persönlich würde dem Autor dort einen Lehrstuhl für empirische Philosophie wünschen, damit er mehr solche Bücher schreibt. Damit wir schneller weiterkommen, in eine richtig gute Zukunft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch verdient mehr als 5 Sterne..., 6. Oktober 2002
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
es verdient noch mindestens 5 Seifensieder dazu.
Ein Informatikkenner verfaßt ein poetisches (!) und amüsantes (!) Buch über sein Fach und dessen Auswirkungen. Dabei bezieht er andere Wissenschaftsgebiete wie Psychologie und Philosophie ein und kommt zu ungewöhnlichen Schlüssen. Ein Buch von einem Experten und Könner, geschrieben auch für Nichtexperten über menschliche Typen und die Zukunftsmöglichkeiten, die das Zusammenwirken von Mensch, Gesellschaft und Computer bietet.
Die Seifensieder gehen einem auf, während man sich amüsiert durch die einzelnen Kapitel wühlt und dabei nebenher auch noch freudig die bittersten Pillen der Selbsterkenntnis runterschluckt, weil der Autor es menschenfreundlich anstellt und sie in lustige Geschichten packt.
Ein Buch bei dem man ständig ausrufen möchte: Ja! Genau! Das ist es!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, auf das es ankommt!, 13. November 2000
Von Ein Kunde
Mutig, wissend und ausserordentlich engagiert stellt sich ein Insider und Manager der wohl brennendsten Frage unserer Zeit: "Wie ist es in einem computerdominierten (Arbeits-)Leben um den Menschen als Menschen bestellt, und wie wird sich sein Verhältnis zu sich selbst und zur Welt künftig gestalten?" Duecks Analysen sind messerscharf, seine Zustandsbeschreibungen konfliktträchtig, seine Schlüsse und Empfehlungen eine einzige Herausforderung.
Und dennoch -
In keinem anderen Buch zum Thema Mensch und Arbeit ist mir je so viel Wärme, Wohlwollen, Humor, so viel tiefe, unsentimentale Menschlichkeit begegnet. Kein anderes fordert mehr Würde, Toleranz und Freiheit. Keines vermittelt mehr Hoffnung, als dieses flammende Plädoyer für die kompromisslose Anerkennung der Verschiedenartigkeit von Menschen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr intelligent und amüsant!, 26. Juni 2003
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Gunter Dueck bietet einen erfrischend neuen Ansatz zum Verständnis von systembedingten Leistungsbarrieren. Zugleich zeigt er Wege, wie ein Computereinsatz, der den unterschiedlichen menschlichen Charakteren gerechter wird, diese Probleme überwinden kann. Dueck macht mit seinem Plädoyer für eine individualisierte, sinnvolle Menschenbehandlung und seiner Schilderung der herrschenden Missstände im Maschinenzeitalter oft nachdenklich, er bietet aber auch Hoffnung. Teils sachlich, teils spielerisch, oft auch satirisch liefert er überzeugende Thesen zum Zukunftspotenzial einer effektiveren Mensch-Computer-Vernetzung. Der lockere Schreibstil mit humorvollen Beispielen macht die Lektüre des Buches zu einem erfreulichen und horizonterweiternden Erlebnis. Wir empfehlen dieses Buch allen, die Verantwortung für die Weiterentwicklung anderer Menschen tragen, sei es als Manager, Politiker, Lehrer oder Elternteil.
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Wild Duck: Empirische Philosophie der Mensch- Computer- Vernetzung
Wild Duck: Empirische Philosophie der Mensch- Computer- Vernetzung von Gunter Dueck (Taschenbuch - April 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,82
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