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75 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen besonderes geeignet für "Normalesser"
Vegan for Youth ist meiner Meinung nach "nur" eine Weiterentwicklung von Vegan for fit.

Das einzige was neu ist - was ich aber umso toller finde - ist Meditation, Qigong, Streching; außerdem ist Acai und Acerola Pulver (besonders hoher Vitalstoffgehalt, antioxidativ) hinzugekommen und Vollkornreisprodukte sowie frisch gepresste Säfte. Alles andere...
Vor 13 Monaten von Maria Waldmeyer veröffentlicht

versus
778 von 875 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr unausgegorenes Machwerk
Erstmal vorab: ich bin ein grosser Fan von Attila Hildmann. Ich liebe seine Rezepte. Ich bewundere seinen bisherigen Werdegang. Und sein Buch ‚Vegan For Fit’ hat vor gut einem Jahr meinen gesamten Lebensstil revolutioniert und vieles in meinem Leben nachhaltig zum Positiven verbessert.

Dementsprechend gespannt war ich auf sein neues Buch, zumal er...
Vor 13 Monaten von wildeflowers veröffentlicht


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778 von 875 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr unausgegorenes Machwerk, 22. November 2013
Von 
wildeflowers (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Erstmal vorab: ich bin ein grosser Fan von Attila Hildmann. Ich liebe seine Rezepte. Ich bewundere seinen bisherigen Werdegang. Und sein Buch ‚Vegan For Fit’ hat vor gut einem Jahr meinen gesamten Lebensstil revolutioniert und vieles in meinem Leben nachhaltig zum Positiven verbessert.

Dementsprechend gespannt war ich auf sein neues Buch, zumal er es ja auf seinen Webseiten und Foren immer wieder als grössten Knaller aller Zeiten angekündigt hat.

Worum geht es in dem Buch? Er hat bei sich selbst und seinen VFF-Challengern immer wieder festgestellt, dass durch die Ernährungsumstellung auf die Vegan For Fit-Prinzipien nicht nur gesundheitliche Symptome verschwunden sind, sondern dass viele auch deutlich jünger aussahen.

Aufgrund dieses beobachteten Nebeneffekts hat er sich die Frage gestellt, was Altern eigentlich ist und wie bzw ob man dem entgegenwirken kann, oder ob der Alterungsprozess ein unausweichliches Schicksal ist, welcher Faktoren unterliegt, auf die der Mensch keinen Einfluss hat.

Seine Forschungen haben ihn zunächst an Orte in Japan und Italien geführt, wo überdurchschnittlich viele Menschen sehr alt werden.
Darüber hinaus hat er sich mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Alterungsprozesse auseinandergesetzt und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern mit einer neuen Gruppe von ‚First Challengern’ eigene Untersuchungen und Messungen durchgeführt, die sich zB auf den Antioxidantiengehalt der Haut oder den CO2-Ausstoss in der Atemluft beziehen, woraus man angeblich objektive Rückschlüsse auf den Gesundheits- bzw Alterungszustand des Körpers ziehen kann.

Von der Idee her finde ich das erstmal alles sehr gut und auch höchst interessant. Die Umsetzung liess dann allerdings sehr zu wünschen übrig.

Im ersten Teil des Buches beschreibt er in seinem typischen flapsigen Stil seine Reisen nach Japan und Italien, wobei aber ziemlich schnell klar wird, dass er mit seiner üblichen zielstrebigen Art nicht wirklich weiterkommt, sondern dass die Dinge oftmals anders sind, als er erwartet hat und dass es eine Menge gibt, was die Grundsätze aus Vegan For Fit mehr oder weniger relativiert.
Beispiele: die Japaner essen sehr viel weissen Reis…nach VVF ja eigentlich ein No-Go. Und in Italien wird viel Weissmehl in Form von Weissbrot und normaler Pasta konsumiert. Die dortigen alten Menschen sind auch keineswegs faltenfrei oder schlank, aber trotzdem sind sie ziemlich fröhlich, warmherzig und entspannt und werden eben auch überdurchschnittlich alt.
Und obendrein essen die Japaner zwar sehr viel Gemüse, leben aber keineswegs alle vegan, sondern es gibt viel Fisch. Und die italienischen Mamas in dem langlebigen Dorf waren auch der Meinung, er könne doch nicht nur von Gemüse leben, sondern müsse doch unbedingt auch mal Fleisch essen. ;-)

Was mir gefällt ist, dass Attila diese Beobachtungen nicht unter den Tisch fallen lässt, sondern den Leser an seinen Erkenntnisprozessen teilhaben lässt und immer wieder neue Fragen stellt.
Irgendwie merkt man ihm schon an, dass er ein wissenschaftliches Studium absolviert hat, aber in erster Linie ist er für mich an diesem Punkt ein typisches junges Kind unserer Zeit, welches mit seinem Weltbild an seine Grenzen stößt und sich in Widersprüche verwickelt, die er nicht auflösen kann. Und dann eben doch immer wieder krampfhaft versucht, die vorgefundene Realität in seine ursprünglichen Thesen zu pressen.

Attila ist geprägt von drei grundlegenden Glaubenssätzen unserer Gesellschaft.
Der erste ist der Glaube an naturwissenschaftliche Erkenntnisse und an die daraus folgenden Kausalitäten.
Konkret heisst das, dass man die richtigen Substanzen (Super-Foods) zuführen und die richtigen Messungen durchführen muss, dann hat man Krankheit und Verfall im Griff.
Und im Umkehrschluss heisst das, dass jeder, der das nicht tut, früher stirbt. Das stimmt aber so nicht, denn wäre das wahr, dürften die langlebigen Italiener keine Weismehlprodukte essen, keine Falten haben und nicht dick sein. Und die Challenger in seiner Studie dürften, keine schlechteren Messwerte bei emotionalem Stress haben, solange sie sich mit den richtigen Nährstoffen abfüllen….und das war ja anscheinend auch nicht so.

Der zweite Glaubensatz ist der Machbarkeitswahn: jeder, der sich ein Ziel setzt und diszipliniert irgendwelche Regeln befolgt, kommt immer zum angestrebten Ergebnis…..und wer ein Ergebnis nicht erreicht, war eben nicht wild entschlossen genug und ist selber schuld.

Und der dritte: wer gesund und glücklich sein will, muss schlank, ehrgeizig und sportlich sein und vor allem: jung bleiben! Diese Dinge sind hier und heute untrennbar miteinander kausalverknüpft und das hat einfach jeder zu wollen. Wer das anders sieht, macht sich was vor, ist zu undiszipliniert, neidisch, ein Loser und will einfach nicht zugeben, dass alle anderen menschlichen Werte dem untergeordnet sind.

Attila hat sich von einem übergewichtigen, computersüchtigen, unglücklichen jungen Menschen zum erfolgreichen Vegan-Koch, Bestsellerautor, Medienstar und Triathleten entwickelt.
‚Vegan for Fit’ hat diesen Weg und den Höhepunkt reflektiert.
Wer so eine kometenhafte Karriere hinlegt denkt wahrscheinlich, dass er sich auf dem ultimativ richtigen Weg befindet, der so immer weitergeht, da der immer grössere Erfolg ihm ja Recht gibt.
An ‚Vegan for Youth’ kann man sehen, dass das so anscheinend doch nicht läuft. VFF ist von den Thesen her kurz, knackig und auf den Punkt.
VFY versucht da anzuknüpfen, verheddert sich aber in immer mehr Widersprüchen und immer weiteren Fragen, deren Antworten aber nicht mehr auf der endlosen ‚Höher, Schneller, Weiter’-Ebene zu finden sind und eher philosophischer, als wissenschaftlicher Natur sind.
Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass Attila das irgendwie dämmert, aber er da jetzt erstmal nicht weiter weiss, weil seine bisherigen Erfolgstools und Strategien ihm nicht mehr weiterhelfen und ein menschlicher Reifungsprozess nötig ist, um erkennen zu können, wohin es als nächsten gehen müsste.

Auf S.274 steht: ‚Man kann tun was man möchte, um den Alterungsprozess zu stoppen und das Optimale herauszuholen (…) Dennoch: Man wird in absehbarer Zeit kein Allheilmittel gegen das Altern finden. Uns aller erwartet das Unvermeidliche…’

Trotz dieser Erkenntnis folgen dann wieder jede Menge Verhaltenstipps.

Ursprünglich war als Titel dieses Buches ja ‚Vegan Forever Young’ vorgesehen, was sich mMn sehr viel schmissiger anhört, aber was eben ein Versprechen ist, was dieses Buch nicht halten kann.
Nun ist der Titel zwar geändert, aber das Buch als solches scheint mir in dieser Form absolut überflüssig zu sein, da es keinerlei wirklich neue Erkenntnisse bringt.
Was mich besonders stört ist, dass teilweise noch nicht mal die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen abgewartet wurden.
Siehe S.70 bei der Telomer-Messung: ‚Die zweite Messung kann allerdings frühestens nach 180 Tagen stattfinden. Eher kann man keine Veränderungen der Telomer-Länge sehen beziehungsweise eine nicht eingetretene Verkürzung nicht sicher feststellen. Die Ergebnisse werden, sobald sie feststehen und geprüft wurden, auf der offiziellen ‚Vegan for Youth’-Webseite publiziert.’

Mir scheint, hier war dem Verlag wohl die Mitnahme des diesjährigen Weihnachtsgeschäftes erheblich wichtiger, als der Inhalt des Buches.

Ach ja, Rezepte gibt’s in dem Buch auch. Ich habe noch keins davon nachgekocht sie erinnern mich allerdings sehr an die Rezepte aus VFF, wobei ich mir aber sicher bin, dass sie auch diesmal wieder ziemlich lecker sein werden.

Und wie schon von anderen Rezensenten bemängelt finde auch ich es sehr daneben, dass beim Vorher-Nachher-Effekt der Challenger auf den Fotos sehr viel mit Beleuchtung, Make-Up und grafischen Tricks nachgeholfen wurde.

Fazit: das Buch ist einfach unfertig und somit eigentlich komplett überflüssig. Dafür kann ich nur einen Stern geben und empfehle Attila mal eine längere kreative Pause. Oder auch meditative Pause, denn auch seine Ausführungen zum Thema Meditation lassen noch sehr viel Entwicklungs- und Erkenntnispotential erkennen.
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76 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine praktisch und theoretisch orientierte Reflexion von VFY, 22. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
In dieser Rezension gehe ich anhand folgender Punkte auf meine 1-Stern-Bewertung ein:

1) Viel Text – wenig Inhalt

VFY ist ein Triät-Konzept, das nicht nur der Gewichtsabnahme dient, sondern auch gesünder und jünger machen soll. Jeder, der im Vorfeld die VFF-Challenge absolviert hat, hat genau diese drei Aspekte am eigenen Leib erlebt. Auch ich habe mit VFF abgenommen, wirke frischer und bin wesentlich fitter. Umso gespannter war ich auf VFY und die vom Autor tagtäglich angekündigten Erkenntnisse, die es mit sich bringen sollte. Wie eine Revolution wurde es angepriesen, eine alles verändernde Studie, die sich jedoch schnell in Luft auflöste.

Superfoods, makrobiotische Ernährungswissenschaften, Anti-Aging Stoffe im Gemüse … kennen wir alles schon. Auf diese aufgewärmten Floskeln folgt erst einmal ein ellenlanger Reisebericht, der sich sogar teilweise mit den VFY-Theorien widerspricht. Wie bereits in anderen Rezensionen angemerkt, stehen z.B. bei beiden langlebenden Dörfern in Japan und Italien Weizenmehl oder tierische Fette auf dem Speiseplan.

Auf mich wirkte der ganze Text wie ein Lückenfüller, um das Buch für 30 Euro auf den Markt bringen zu können. Für einen veganen Neuling vielleicht ansatzweise interessant, aber selbst da gibt es viel informativere Bücher, wie z.B. die China Study.

2) Weder fundierte noch ergebnisorientiere Erkenntnisse

Nachdem man Attilas Reiseabenteuer hinter sich gebracht hat, wird man mit wissenschaftlichen Fachbegriffen beworfen, die mit Sätzen wie „Freie Radikale sind die Gangster auf der molekularen Ebene“ (S. 49) wohl auch für die „coolen Vegangstas“ verständlich gemacht wurden. Jeder andere erkennt jedoch schnell: Hier wurde der Verjüngungseffekt, den jeder bei VFF oder überhaupt mit rohköstlicher und veganer Ernährung erlebt hat, mit viel Trara, Pauken und Trompeten verkauft. Nicht einmal einem Laien auf diesem Gebiet entgeht, dass weder Testergebnisse abgewartet wurden noch irgendwelche fundierten Beweise geliefert werden. So oder so, am Ende altern wir alle. Dass wir die Art der Alterung mit gesunder Ernährung beeinflussen können, ist kein wissenschaftlicher Durchbruch von Herrn Hildmann.

Wahrscheinlicher ist, dass das gesamte Buch ein Deal mit dem Messungsgeräte-Hersteller ist, für den sämtliche Tests überhaupt durchgeführt wurden. „Überraschenderweise“ sogar gleich mit einem Bestellschein für dieses überflüssige Gerät im Buch!

3) VFF-Gerichte leicht variiert „aufgetischt“

Nach diesen Erkenntnissen ist es dann auch nicht mehr verwunderlich, dass die Rezepte ebenso eine Enttäuschung sind. Ich selber mag Attilas Küche sehr gerne, und es ist auch die ein oder andere Bereicherung für das VFF-Konzept dabei, wie z.B. die Banana-Muffins, Ofenkartoffel 2.0, Onigiri, Coleslaw mit Kürbiscreme und Sesam-Tofu oder die schnell gemachten Suppen.

Damit hört es aber auch leider auf. Der Rest sind „originelle“ Rezepte wie Risotto mit Spinat, Gemüsenudeln mit Tomatensoße oder leicht abgeänderte VFF-Variationen. Ganz zu schweigen von den sich ewig wiederholenden Zutaten Babyspinat, Kürbis, Mandelmus und getrocknete Tomaten. Hier wäre ein günstigeres, dünnes und vor allem abwechslungsreicheres Heft mit VFF-Zusatzrezepten viel klüger gewesen und hätte die Verbraucher auch nicht derart verstimmt.

4) Kosten, die dich altern lassen

Da ich schon eine Vielzahl der Gerichte aus VFY nachgekocht habe, kann ich bestätigen: Der Verjüngungsprozess wird durch die Geldsorgenfältchen gehemmt, die man beim Kauf der neuen Zutaten erhält. Die Gerichte, insbesondere die Frühstückszutaten, sind derart teuer und die Zubereitung so aufwendig, dass sie zu keinem Verhältnis zu dem Geschmackserlebnis stehen. Für solche Einkaufskosten erwarte ich eine Gourmetküche, keinen Morgenmüsli.
Gesunde Küche klappt auch wesentlich kostengünstiger, wie man es am Beispiel von Brendan Brazier, Alicia Silverstone oder der Rohkostküche (z.B. Rohvulotion), alle bei Amazon erhältlich, sehen kann.

5) Verbraucher wird hinters Licht geführt

Dies ist der Punkt, der mir persönlich am meisten aufstößt. Die Vorher-Nachher-Bilder sind an visueller Heuchelei nicht mehr zu übertrumpfen. Vorher sind die Personen mit einem Grauschleier belegt, ungeschminkt und schauen traurig in die Kamera. Hinterher dieselben Personen mit Make-Up, Rasur, neuer Frisur und breitem Lächeln. Der Verbraucher wird irregeführt und getäuscht.

An dem Product Placement störe ich mich hingegen nicht, an Werbung für ein Pharmaunternehmen allerdings schon. Das Nahrungsergänzungsmittel, für das Attila wirbt, ist widersprüchlich seiner Aussage ein apothekenübliches Arzneimittel, hinter dem keine vegane Philosophie steht. In der Produktpalette dieser Firma finden sich Inhaltsstoffe wie Gelatine, Fischöl und Bienenwachs wieder. Tierversuche sind auch nicht ausgeschlossen, da diese Firma kein Vegane Blume-Siegel aufweisen kann. Auch hier rate ich eher zu rein pflanzlichen Präparaten, die man über Amazon oder vegane Anbieter erhalten kann und die entsprechend tierleidfreie Siegel aufweisen.

Mit dieser Werbung begeht Attila den größten Widerspruch an seinem Konzept: Er rät jeden Tag (!) eine Kapsel dieses Präparats einzunehmen. So jedenfalls stand es auf der Seite des Pharmabetriebs. Jeden Tag! Denn das wäre ja einfach, auf diese Weise die fehlenden Vitamine aufzunehmen. Wenn vegane Ernährung dazu führt, dass ich jeden Tag Arzneimittel in Form einer Riesenkapsel zu mir nehmen muss, dann muss ich doch schwer an dieser Art der Ernährung zweifeln! Für mich ist das eher ein Zeichen der völligen Unterernährung und des Vitaminmangels.

6) Fazit:

Dass Attila die vegane Lebensweise nicht hundertprozentig vertritt, ist spätestens seit seinen TV-Auftritten bekannt. Doch dass ich für dieses gut vermarktete Halbwissen 30 Euro hingeblättert habe, schmerzt dann doch. Inzwischen habe auch ich begriffen, dass er einen Popstar-Status anstrebt und nicht für ideologische, tierrechtliche Werte oder Umweltschutz kämpft. Seine Theorien und Ratschläge ändern sich im Sekundentakt. In der einen Minute war Agavendicksaft gesund und vollwertig, in der anderen wird es uns komplett aus dem Ernährungsplan gestrichen. Dies war auch meine erste Frage, nachdem ich VFY durchgelesen hatte: Warum wurde ich vorher mit diesem Süßungsmittel vollgestopft?

Mein Tipp also: Bleibt beim Vorgänger oder genießt die Rezepte, falls der Geldbeutel es zulässt, ohne Erwartungen. Mehr noch rate ich zu einem günstigeren und vor allem dauerhaften veganen Ernährungskonzept. Denn hier geht es nur um eines: Vegan for Cash.
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75 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen besonderes geeignet für "Normalesser", 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Vegan for Youth ist meiner Meinung nach "nur" eine Weiterentwicklung von Vegan for fit.

Das einzige was neu ist - was ich aber umso toller finde - ist Meditation, Qigong, Streching; außerdem ist Acai und Acerola Pulver (besonders hoher Vitalstoffgehalt, antioxidativ) hinzugekommen und Vollkornreisprodukte sowie frisch gepresste Säfte. Alles andere sind bloß Mini-Änderungen.
Die Rezepte sind sehr schnell und einfach -> Anfängertauglich, aber trotzdem sehr lecker und gesund. Wer es noch schneller mag, macht keine Röllchen und Türmchen sondern wie sonst auch: Häufchen ^^

Für jemanden, der regelmäßig Yoga, Qigong o.ä. praktiziert und sich ohnehin schon gesund und vegan ernährt, gibt es eigentlich nicht viel Neues.
Aber wer auf diesen Gebieten noch recht unerfahren ist, hat hier ein absolut wunderbares Buch in der Hand!!! Die Meditations-, Qigong- und Strechingübungen sind sehr einfach, man wird sich nach 60 Tagen sicher besser fühlen und auch besser aussehen, ob jünger ist doch voll egal!

Schön finde ich auch, dass er uns an der Entwicklung der Challenge und seinen Erlebnissen teilhaben lässt - mal abgesehen vom Slang - so fühlt man sich als Challenger noch mehr eingebunden und die tolle Facebookgruppe dazu gibt Möglichkeiten sich mit Attila und seiner Crew sowie den Mitstreitern auszutauschen.

Fazit:
Wenn für euch gesunde und/oder vegane Ernährung neu ist, genauso wie Meditation, dann solltet ihr unbedingt zugreifen und die 60 Tage-Challenge probieren! Lasst euch von den neuen Rezepten inspirieren und probiert mal was Neues! Ihr werdet erstaunt sein, sowohl vom Geschmackserlebnis als auch von der Wirkung! Und inspiriert eure Freunde! Aber Vorsicht: missionieren ist hier fehl am Platz! Die Schlachtvideos von Tieren gehören hier sicher nicht hin!!! Es geht um Inspiration!

Wenn ihr euch schon gesund ernährt, aber vielleicht noch nicht vegan und meditiert habt ihr auch noch nie, dann werdet auch ihr begeistert sein!

Für alle, die sich bereits vegan und gesund (vielleicht sogar rohköstlich) ernähren, Yoga und Meditation bereits regelmäßig praktizieren, für die ist es ein nettes Rezeptebuch mit neuen inspirierenden Gerichten, aber mehr auch nicht ;) aber es lohnt sich mal einen Blick zu riskieren!

Anmerkung:
Besonders schön finde ich, dass Attila so viele "Normalesser" auch Omnis genannt, dazu inspiriert, veganes Essen mal auszuprobieren. Selbst Stefan Raab wird langsam ein Fan von Attila, weil seine Gerichte total auf den europäischen Gaumen abgestimmt sind und überzeugen! Er ist unglaublich kreativ und zaubert köstliche vegane Buletten, Bolognese, Lasagne, Pizza, Mayonaise, Milch, Sahne, Milcheis, Torten, "Bounty", "Hanuta" und und und... lasst euch überraschen!

Danke Attila Hildmann!
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247 von 286 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin gelangweilt!, 18. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Das neue Buch hat sich bereits am Freitag zu den anderen drei Büchern von Attila, die bei mir im Regal stehen, dazugesellt. Durch seine wahnsinnigen Ankündigungen bei facebook habe ich mich total auf das Buch gefreut, zumal ich von Vegan for Fit wirklich begeistert bin. Dies ist aber wahrscheinlich so, da dies mein erstes veganes Buch war.

Was mich stört:

- die Vorher-Nacher-Bilder: die ersten Bilder sind grau belichtet und die Teilnehmer ungeschminkt; die Nachher-Bilder sind wärmer belichtet und die Teilnehmer geschminkt. Sinnlos!
- die Rezepte: nichts Neues.... oder nur abgewandelt... die Apfel-Zimt-Hirse-Creme (sehr lecker) wird jetzt einfach nur mit einem anderen Getreide und bisschen anderem Obst angepriesen...
- Eintönige Rezepte: mir fehlen Zutaten wie Champignons, Zuckerschoten etc... es wird einfach nicht die ganze Vielfalt der Nahrungsmittel verwendet, sondern nur diese, die allen Anschein nach die bevorzugten von Attila sind (Zucchini, Aubergine, Brokkoli).... was einfach schade ist. Warum z. B. kein Blumenkohl? Erbsen?
- die teuren Pülverchen.... naja.... auch keine neuen Erkenntnisse. Wer sich vorher schon intensiv mit gesunder Ernährung beschäftigt hat, wusste das alles schon.
- die Berichte über seine Reisen sind so informationslos... wahnsinn, wie man so wenig Informationen in so viel Text packen kann.

Mein Fazit:

Wer die Art und Weise von Attilas Rezepten mag und sich nicht daran stört, dass es eigentlich nicht wirklich neue Geschmackserlebnisse gibt, ist mit dem Buch gut beraten.
Wer noch nicht vegan is(s)t, kann sich schöne Anregungen holen, wird aber schon bald andere Bücher dazukaufen, da die Rezepte einfach zu einseitig sind. Es muss nicht immer 40 Minuten dauern, bis man mal was auf dem Tisch hat, es gibt auch einfache, vegane Gerichte, die auch für Menschen mit wenig Zeit geeignet sind. Positiv: Die Rezepte sind relativ einfach nachzukochen und die Aufmachung des Buches ist sehr sehr schön. Ich liebe es, wenn es Rezeptfotos gibt. Also: Ein wirklich schönes Buch, die Rezepte schmecken eigentlich alle wirklich gut, aber wer Vegan for Fit schon hat, wird nicht viel neues entdecken.

Mein Tipp an Attila:

Geh mehr auf deine Fans ein: Es wird immer wieder gefragt, welche Gerichte man gut einfrieren kann. Wie wäre es mit einem kleinen Frost-Symbol, was darauf hinweist?
Versuche wirklich, alle Dinge in die Rezepte einzuarbeiten. Klar, jeder kann freiwillig die Zutaten austauschen, aber deine "Jünger" machen nunmal das, was du vorgibst, sei dir deiner Verantwortung bewusst.
Geh mal weg von diesem Abnehm-Wahn. Von gesunder veganer Ernährung nimmt man ganz natürlich ab, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Die hast du uns nun mitgeteilt, es wird Zeit für ein Vegan for quick oder ein Vegan for family. Denn ganz ehrlich: Für Kinder sind deine Rezepte nichts! Und es ist zeitintensiv.

Liebe Grüße....
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der dicke olli vom zdf, 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Vielleicht erinnert sich jemand an mich. Ich war der „dicke Olli“ in der ZDF-Doku „Vegetarier gegen Fleischesser“.

Nachdem mir der Professor bei der Eingangsuntersuchung die rote Karte gezeigt hat, musste was passieren

Als dieser zu mir meinte, dass ich aber radikal was ändern muss, wenn ich meine Kindern noch aufwachsen sehen will, wurde mir erstmals klar worauf mein Lebenswandel hinläuft.

Lange Rede kurzer Sinn ... Attila hat mir da sehr geholfen, obwohl ich anfangs total gegen Vegan war, jedenfalls für mich. Er hat mir bei den ersten Schritten geholfen.

Dann ich habe seine Bücher gelesen, nach ihnen gelebt und gekocht und das tu ich heute noch. Inzwischen specke ich nach Vegan for Youth ab, um die Gesundheitsschäden auch rückgängig zu machen.

Was soll ich euch sagen ...mir geht es super … ich kann wieder mit meinen Kids rumtoben, schlafe nicht mehr laufend ein und habe bis jetzt 33 Kilo verloren. Die Zeiten mit 140 Kilos auf der Waage und dem tödlichen Quartett, wie der Doc es nannte, sind endgültig vorbei.

Meine Blutwerte damals katastrophalen Blutwerte sind heute top und aus diesem Grund werde ich auch weiter machen, bis das Fett möglichst ganz weg ist. Ich kann das nur jedem empfehlen, der schlecht dasteht und sich was Gutes tun will.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit Mängeln...., 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...dennoch ist es eine gute Ergänzung zu Vegan for Fun und Vegan for fit.

Gut:

In dem Buch geht es um körperliche Verjüngerung. Dass es dabei dann um stressfreieren Alltag, sowie Sport ( zum Druckabbau und körperlicher Fitness) als auch gesunder Ernährung ist daher logisch aber auch nichts neues.
Dennoch ist das Buch gelungen denn er hat sich definitiv mit dem Thema beschäftigt und wirklich auseinandergesetzt.
Darum geht es in dem Buch auch.

Die Rezepte sind teils umgewandelt und auch nicht mehr so tofulastig. Wer die letztern Vegan for-Bücher hat hat mit diesem Buch eine Ergänzung die sich sehr gut für den Sommer eignet.
Auch hat er hier die Hauptzutaten zuerst aufgelistet womit man einen großen Teil der Rezepte abdeckt.

Zu den Vorher-Nachher Bildern kann ich sagen dass hier natürlich mit Licht gearbeitet wurde.
Man sieht hier dass die challenger wo besonders übergewichtig waren mehr abnahmen, als die die sowieso dünn waren.
Eine verjüngte Haut ist allerdings auch ein Prozess über Jahre. Und es kommt dabei auch auf den Lebensstil und dessen Bedingungen an. Dies sichtbar in nur 60 Tagen zu zeigen wäre eine Illusion. Die Haut ist nach der Zeit natürlich reiner aber jünger? das sieht man auf so einem "Ausweis"Foto nicht.
schlecht.

Schlecht:
Warum er ausgerechnet den italienischen veganen Teil nimmt und nicht auf Rezepte der japanischen 850-jährigen veganen Küche greift ist marketingtechnisch klar:

Letztere besagte Küche besteht nämlich zu 90% aus Algen. Tofu wird hier roh gegessen ( was mit dem Supermarkt-tofu nicht geht,wohl aber mit dem aus dem Asia-Markt)
Auch scheiden sich hier gern die Geister was Geschmack und Bissgefühl ist daher wäre es risikoreich gewesen..
ABER 4 Rezepte aus dieser Küche hätten nicht geschadet und wären doch eine Bereicherung gewesen wenn man bedenkt dass 850 Jahre lang vegan gekocht wurde und wird.
Das war eine seltene Möglichkeit und hätte dem Buch definitiv etwas besonderes gegeben.

Und übrigens: Miso-Suppe ohne Miso ist witzlos. Das wäre genauso wie wenn man eine Rote-Beete-Suppe Tomatensuppe nennt.
Eine gute vegane Miso-Suppe wäre nach der Recherche in Kyoto das Mindeste gewesen.

Fazit: Gutes Buch aber nicht außergewöhnlich. Im Vergleich zu Vegan for fun und vegan for fit um 1/3 schlechter. Jedoch als Ergänzung der Rezepte wegen für Sommer besser.

Herr Hildmann, wie wäre es wenn Sie für das nächste Buch nach Asien reisen und vielleicht dort mal die vegane Küche besser erkunden?
Generell wären globale vegane Rezepte mal etwas schönes und eine Optimierung Ihrer Rezepte.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Habe selten sonst so gute Rezepte gefunden, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Zuerst vorab: Die "Triät" habe ich noch nicht gemacht, das habe ich mir für den Urlaub vorgenommen.Bis jetzt benutze ich das Buch als ganz normales Rezeptbuch. Und davon bin ich begeistert. Was besonders heraussticht:
- Alle Rezepte, die ich bis jetzt gekocht habe, lassen sich sehr einfach halbieren, wenn man mal für sich alleine kocht. Oder multiplizieren, wenn's mal mehr Leute sind.
- Alle Gerichte sind richtig schnell zuzubereiten. Die meisten Sachen sind in einer halben Stunde auf dem Tisch. Das klappt also auch gut nach der Arbeit.
- Alle Gerichte, die ich probiert habe, haben tadellos geklappt. Es gab keine Probleme, ich mußte nie improvisieren.
- Die portionen sind "anständig " bemessen. Auch Menschen, die gerne essen (und nicht nur den Teller dekorieren wollen)werden satt und befriedigt. Überhaupt ist der Befriedungs- und Wohlfühlfaktor bei den Speisen sehr hoch.

Was mir nicht gefällt (deshalb einen Stern Abzug), ist das manche Zutaten ziemlich teuer sind.
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37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspiration und veganes Kochbuch zugleich - die Mischung macht es, 4. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Attila Hildmann ist als veganer Kochbuchautor derzeit omnipräsent und ein gern gesehener Gast in verschiedensten TV-Shows. Genauso bin ich vor ein paar Wochen auf ihn und seine Rezepte aufmerksam geworden - ich dachte, wer ist der Typ, der solche Köstlichkeiten aus Süßkartoffeln & Co. zaubert? Der die vegane Küche in Zusammenhang mit einer Art von gesunder Ernährungsweise bringt, die Krankheiten möglicher Weise reduziert? Ich war neugierig und wollte einfach nur mehr erfahren.
Gesagt, getan – ich habe "Vegan for youth" gelesen, ausprobiert und meine eigenen Schlüsse daraus gezogen:

Attila Hildmann berichtet von seiner ganz persönlichen Reise – wie er zur veganen Ernährung fand, es sein Leben und seine Gesundheit beeinflusste und welche Erfahrungen er aus seinen ersten beiden Büchern "Vegan for fun" und "Vegan for fit" zog. Nämlich, dass einige Teilnehmer seiner damaligen "Vegan for fit"-Challenge sich danach gesünder und irgendwie verjüngt fühlten, mehr Leistung erbrachten und das sich durch den Verzicht von Fleisch- und Milcherzeugnissen sogar Krankheitserscheinungen wie Bluthochdruck, Diabetis, Neurodermitis usw. deutlich bei einigen verringerten.

Attila Hildmann ging seit dem Folgendes nicht mehr aus dem Kopf: Kann man irgendwie wissenschaftlich beweisen, dass die vegane Ernährung den menschlichen Organismus derartig positiv beeinflusst? Gibt es auf der Welt Bevölkerungsgruppen, die sich vegan ernähren und dadurch besonders gesund sind oder sogar deshalb sehr alt werden? Attila machte sich auf die Suche nach den "100-Jährigen", bereiste die Welt mit wissenschaftlichen Equipment im Gepäck und kam voller Inspiration nach Berlin zurück.

"Vegan for youth" bietet Einblick in andere Kulturen, die vegane Ernährung und deren gesundheitsförderndes Potential. Neben all den Zahlen und Fakten beinhaltet "Vegan for youth" eine große persönliche Herausforderung für den interessierten Leser: Die "60-Tage Triät", bestehend aus köstlichen veganen Rezepten sowie Anleitung für Meditation und Fitness - eine ganzheitliche Challenge.

Mein Fazit

In letzter Zeit habe ich mich im Bereich der Kochbücher immer mehr mit der veganen Ernährung beschäftigt. Und seit dem ich mit dem Lesen von "Vegan for youth" begann, geisterte folgender Gedanke durch meinen Kopf: Kann es sein, dass die vegane Ernährung so viel gesünder ist? Warum habe ich das noch nie probiert, obwohl mir Tiere so am Herzen liegen? Schadet ein Selbstversuch? Nein!

Und deshalb ich habe mich dazu entschlossen, mir und der veganen Ernährung eine echte und unvoreingenommene Chance zu geben.

Meine persönliche Herausforderung wird es sein, die Challenge an mich und meine Muskelerkrankung anzupassen. Da ich weder Sport treiben, noch radikale Diäten machen kann, brauchte ich eine gesündere Perspektive für mich, um fit zu bleiben. Vielleicht habe ich sie dank Attila Hildmann gefunden? Die Meditation ist auf jeden Fall ein Teil der Triät, den sogar ich neben der veganen Ernährung gut umsetzen kann.

Seit 10 Tagen lebe ich nun vegan, stecke Tag für Tag meine Nase in den Rezepteteil des Buches und erfreue mich der Vielfalt. Bisher klappt die "Umstellung" ohne Probleme und Rückfälle.
Ich habe ca. seit dem dritten Tag folgende Veränderungen festgestellt:

- Heißhungerattacken auf Süßes gibt es kaum noch und falls das doch mal passieren sollte, kenne ich jetzt vegane Leckerbissen :-)
- Ich bin den ganzen Tag gesättigt, ohne Unmengen essen zu müssen.
- Ich habe bedeutend mehr Energie und bin (meistens *g*) gut gelaunt.

Über all die anderen gesundheitlichen Aspekte kann ich erst nach mehr als 60 Tagen berichten.
Punkte, die die "Vegan for youth"-Challenge meiner Meinung nach etwas erschweren:

- Leider lebt nicht jeder in einer Metropole, wo es zahlreiche Bioläden in der unmittelbaren Nachbarschaft gibt. Entweder weicht man in dem Falle dann auf Bio-Onlinestores aus, was weder kostengünstig noch langfristig ökologisch vertretbar ist. Oder man kauft das Bioobst/-gemüse, was man vor Ort bekommt und der Rest ist dann eben ohne Bio-Siegel. Das muss jeder für sich selbst entscheiden - vegan ist es allemal.
- Bio gibt es selten zum Discountpreis. Das ist auch ok. Wer aber mit der "Vegan for youth"-Challenge liebäugelt, der sollte wissen, dass für Matcha-Tee, Acai- sowie Acerola-Pulver usw. noch mehr Ausgaben auf einen zukommen.
- Wenn man dann so viel Geld in eine gesunde Ernährung "investiert2, sollte man beim Kauf von Acai und Acerola auf die maltodextrinfreie Variante achten. Dieser Hinweis stammt aus der VFY-Gruppe und fehlt leider im Buch.
- Vegane Küche heißt, dass man Zeit fürs Kochen einplanen muss und das jeden Tag.

Ich bin mir nicht sicher, ob "Vegan for youth" Menschen anspricht, die seit langem vegan leben. Jedoch ist es das Buch auf jeden Fall ein toller Einstieg in die vegane Küche.

"Jedes vegane Essen zählt"

Mich hat Attila Hildmann mit seiner Lebensfreude angesteckt, seine Rezepte machen Lust auf mehr und ich bin gespannt, wie weit mich die vegane Ernährung bringt. Mein persönliches Ziel ist es, mich über die Challenge hinaus vegan zu ernähren - nur mir zuliebe. :-)
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, nicht nur für Veganer!!, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Als ehemaliger Fleischtieger hatte ich das große Glück eine der wenigen sein zu dürfen, die die Vegan for Youth Challenge vorab ausprobieren durfte. Und was soll ich sagen.... Neben den 10 kg die ich bis heute verloren habe, hat sich auch meine Lebenseinstellung, meine Haut/Ausstrahlung und mein sportlicher Ergeiz total zum Positiven verändert. Fleisch kommt mir sicher nicht mehr auf den Tisch!!

Das Buch übertrifft meines Erachtens auch das "Vorgängermodell"! Die Rezepte sind gut überdacht,sehr sehr lecker und vorallem problemlos nachzukochen. Besonders toll finde ich es auch, dass ich meine Lieblingsrezepte aus Vegan for Fit in die Triät integrieren und einbauen konnte.

Die Kritik, dass diese Ernährungsweie "teuer" sei kann ich nur abwenden. Jeder KANN muss aber nicht diverse Geräte und Essezen verwenden. Das ist jedem selbst überlassen. Es gibt zahlreiche Rezepte in dem Buch, die mit wenig Geld nachzukochen sind und fantastisch schmecken!!

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!!!
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein Kochbuch, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Ich bin kein Leser von Kochbüchern und hatte dieses Buch daher zunächst beiseite gelegt. Bis ich die ersten knapp 90 Seiten genauer ansah: das ist ein Lehrbuch ersten Ranges, gut verständlich und gleichzeitig anspruchsvoll mit meiner Ansicht nach wirklich neuen Ansätzen. Absolute Kaufempfehlung für die ersten 90 Seiten, die schon alleine das Geld rechtfertigen! Wer es billiger haben möchte, wartet auf die Kindle-Edition im März.

Die vorgestellte Challange-Kur habe ich noch nicht ausprobiert, kann also nichts dazu sagen, doch das im Buch liegende Booklet mit der liebevollen Präsentation von 10 "Chalengern" (= normale Menschen, die das gemacht haben) ist extrem motivierend. Und sollte ggf als erstes gelesen oder zumindest angeschaut werden.

Meine besondere Anerkennung der Fotografin: ich finde, jedes Foto in diesem Buch ist ein kleines Kunstwerk.
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Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen
Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen von Justyna Krzyzanowska (Fotografie) (Gebundene Ausgabe - 15. November 2013)
EUR 29,95
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