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am 28. September 2013
Vorab sei gesagt, dass ich nicht zu irgendwelchen "Fanclubs" gehöre, kein Challenger bin und mich auch nicht mit sozialen Netzwerken auskenne. Ich gehöre halt mit Ü50 noch zu der etwas anderen Generation :-)). Bisher war ich der klassische Allesesser, wenn auch mit einem unterschwellig nicht ganz so tollen Gefühl wegen der ständigen Fleischskandale und der Zustände in der Massentierhaltung.

Ich hätte mir trotzdem nie vorstellen können vegan zu essen, weil ich dachte: da kann ja nicht mehr viel übrig bleiben. Auch kenne ich einige Menschen, die die vegane Ernährung einige Zeit versucht haben, aber wieder davon abgekommen sind weil ihnen zu viel fehlte. Davon kann bei "Vegan for Fit" keine Rede sein. Die Rezepte sind durchweg sehr lecker und ausgewogen und die Entscheidung dabei zu bleiben fiel sehr schnell. Ich habe mir diese andere Art zu kochen und den etwas anderen Einkauf sehr leicht angewöhnt. Für alle Anlässe gibt es sehr leckere Alternativen, nur mit dem Essen im Lokal ist es etwas schwierig. Aber vielleicht tut sich da im Angebot der Restaurants noch was in den nächsten Jahren.
Ich werde die vegane Ernährung auch nicht kompromisslos betreiben, finde ich ein bisschen albern, wenn man sein ganzes Leben lang alles gegessen hat. Man bringt seine Familie und Freunde damit auch in Bedrängnis (was isst Du denn überhaupt noch?) und kann nicht erwarten, dass sich alle Menschen im Umfeld mit umstellen. Wenn ich weitgehend vegan lebe wird mich ab und zu mal ein Stück Kuchen (mit Ei und Butter im Teig) bei einer Freundin nicht umbringen.

Nun zu den körperlichen Veränderungen: Ich habe in sechs Wochen vier Kilo abgenommen, obwohl ich nur ca. 6 Kilo Übergewicht hatte, die aber vorher allen Diäten widerstanden haben. Ich habe so viel Energie wie schon lange nicht mehr und meine Wechseljahresbeschwerden haben sich erheblich verbessert, vermutlich durch den Anteil an Tofu in der Ernährung. Ich fühle mich mental sehr wohl, was in meinem oft sehr anstrengenden Beruf nicht grad selbstverständlich ist und fühle mich nicht mehr so erschöpft und ausgebrannt, was vorher ab und zu vorkam.

Einige Anmerkungen zu den kritischen Stimmen möchte ich noch loswerden. Sie hätten mich nämlich beinah davon abgehalten das Buch zu kaufen, was sehr schade gewesen wäre.

Die Kosten: Ja, vielleicht ist es etwas teurer, so wie immer wenn man hochwertige Nahrungsmittel kauft. Für mich in meinem 1-Personenhaushalt hat das aber keine Rolle gespielt. Ich habe auch nicht Alles an Obst und Gemüse in Bio-Qualität gekauft, da der nächste große Bio-Supermarkt über 30 km entfernt liegt war das für mich einfach auch nicht machbar und das Bio-Sortiment im heimischen Supermarkt ist recht begrenzt. Ich kann aber absolut nachvollziehen dass die Kosten für größere Familien ein Thema sind.

Der hohe Fettgehalt in einigen (wenigen) Rezepten: Es handelt sich hierbei um hochwertige Pflanzenfette. Würde man abnehmen wenn das zu viel wäre?

Die Kritik an den empfohlenen (teuren) Geräten: Soweit ich das in Erinnerung habe schreibt er nicht, dass man die unbedingt braucht, sondern welche Geräte Er verwendet. Beispiel: der Mixer. Ich habe die meisten Sachen auch mit dem Pürier-Stab meines (20 Jahre alten) 3-Mix hinbekommen. Nur für die Shakes habe ich mir, von dem Hersteller den er nennt, einen kleineren Mixer gekauft, ein absolut geniales Teil. Kostet in der Basis-Version unter hundert Euro. Den Spiralschäler für die Zucchini-Spaghetti gibt's für ca. 10 Euro. Mit dieser Ausstattung bin ich super zurecht gekommen.

Mir ist schleierhaft warum man ihn als arrogant und medieng... bezeichnet. Ich habe da eine andere Wahrnehmung. Mir gefällt seine unverkrampfte Art mit dem Thema umzugehen und ohne seine Medienauftritte wäre ich nie auf diese Art der veganen Ernährung aufmerksam geworden.
Vielen Dank Attila, 5 Punkte!
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am 27. Januar 2016
5 Sterne für das Konzept, aber nur weil es nicht mehr Sterne gibt.

Ich habe vor fast 4 Jahren mit dem Buch angefangen, die Ernährung umzustellen. Und das war am Anfang sehr anstrengend, weil ich
a) kaum Kocherfahrung hatte (ständiger Unterwegs- und Auswärtsesser),
b) viele neue mir vorher nicht bekannte Lebensmittel dazu gekommen sind und
c) die Zubereitung frischer und sinnvoll zusammengestellter Mahlzeiten einfach Zeit in Anspruch nimmt.

Ich bin mittlerweile in der vierten (reinen) Challenge, die meisten Mahlzeiten sind sowieso fest in den Alltag integriert und werden mit Rezepten aus den anderen Büchern des Autors kombiniert. Alle Argumente, die ich bislang dagegen gehört habe, kann ich nicht nachvollziehen. Es kostet Zeit und Geld, sein wichtigstes Gut (nämlich Körper und Gesundheit) zu pflegen. Mit der Zeit bin ich aber routinierter und schneller geworden und weiß, wo ich welche zu welchem Preis bekommen kann. Auswärts esse ich einfach nicht mehr jeden Mist.

Letztendlich ist das Konzept insgesamt nur positiv zu beurteilen, wenn man wert darauf legt, dass
a) man sich ausschließlich pflanzlich ernähren möchte,
b) keine (oder möglichst wenige) verarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen möchte, also möglichst naturbelassen und
c) abnehmen möchte (kann alternativ ergänzt werden durch sich fitter fühlen, bessere Haut, verbesserte Gesundheit etc.), sowie
d) alle Argumente für Umwelt- und Klimaschutz und den Tierschutz sinnvoll und nachhaltig in einem erschlagen werden können.

Ich höre auf meinen Körper, und der fühlt sich so wohl wie noch nie zuvor. Das gesamte Ernährungskonzept ergibt Sinn in jeder Hinsicht. Wie bei jedem Konzept gibt es aber natürlich viel Potential, an dem sich andere Experten und Interessierte abarbeiten können - viel Spaß dabei. Ich folge dem Autor bei seiner Empfehlung die Zeit besser zu nutzen, z.B. PC aus, raus in die Natur, aktiv die Freizeit gestalten.

Meine Empfehlung: aufhören mit dem lamentieren, und einfach machen!
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am 9. September 2012
Ich bin seit Erscheinen des Buches bereits in dessen Besitz, also ca. 1 Woche. Ich habe bereits Vegan for Fun im Regal, und als erstes fiel mir auf, dass Attilas Rezepte noch kreativer geworden sind, und nicht mehr so sojalastig, was ja am Vorgänger ab und an kritisiert wurde. Über Erfolge bzgl. der Challenge kann ich nichts sagen, denn dazu müsste ich sie erstmal machen :). Aber nun zum Buch:
der Textteil zu Beginn ist voll mit interessanten Infos und Fakten, ohne jemanden damit zu erschlagen. Attilas Worte sind ansprechend und motivierend, was ich immer am wichtigsten finde. Er schafft es, Begeisterung zu wecken. ich selbst ernähre mich seit 1,5 Jahren vegan, daher musste ich nicht mehr überzeugt werden, aber ich denke, dass jeder davon profitiert, auch wenn er/sie sich nicht zum 100%igen Veganertum entschließt. Vegan for Fit verkörpert eine ansteckende Leidenschaft, wie es nur wenige Kochbücher schaffen. Eine gute Idee finde ich das Beiheft der Challenger, die das Programm im Vorfeld 30 Tage lang getestet haben und in Auszügen nun darüber berichten. Zu keiner Zeit habe ich das Gefühl, dass die irgendetwas beschönigt oder dazu gedichtet wird. Die Erfahrungsberichte und Vorher/Nachher Fotos sind sehr authentisch, was man bereits seit vielen Monaten auf diversen Plattformen (z.B. Facebook) mitverfolgen konnte. Essen macht glücklich. Pflanzliches Essen noch viel glücklicher. Diese Message transportiert dieses Buch. Viele Rezepte sind so ansprechend, dass ich sie mir mühelos auf jedem Mittagstisch daheim, jedem Partybüffet und jeder Dinnerparty vorstellen kann. Und Eindruck macht man auf jeden Fall damit!!! Ein großes Plus: Attila verwendet hochwertigste Zutaten, deren Aromen wunderbar zusammenfließen. Warum ich nur 4 Sterne vergebe:
Beim Durchblättern der Rezepte erscheint bei mir sofort ein Bild vor meinem geistigen Auge: junge Leute, Singles oder maximal zu zweit lebend.
Alle Rezepte sind auch jeweils für 2 Personen ausgelegt. Das ist an sich nicht das Problem. Ich aber koche für eine 5-köpfige Famile, und da passiert sehr schnell eine gehörige preisliche Explosion, zumindest bei den von Attila verwendeten Zutaten. Ich weiß, ich weiß, ....wir Veganer sparen dafür an Fleisch. Auch rauche und trinke ich nicht, aber dennoch habe ich 15 Jahre Erfahrung als Hausfrau und Mutter, sowie 5 Jahre Erfahrung als vegetarisch kochende Mutter und immerhin 1,5 Jahre Erfahrung als vegan kochende Mutter. Ich kenne mich also schon aus mit Preisen, und wenn ich Pasta mit Mandelmussauce mache, sowie dieses Wochenende, bin ich bei 5 Personen Ruckzuck bei 300g Mandelmus, und das ist happig. Geht also nicht ganz so oft. Wenn ich über einen längeren Zeitraum Rezepte daraus probiert habe, werde ich meine Erfahrung ggf. nochmal korrigieren, aber im Moment stellt es sich für mich so dar. Es nutzt ja nichts, wenn ich mir eine der "Belohnungen" gönne, in welchen teure Kakaobutter, Agavendicksaft, echte Vanille etc... verarbeitet sind, und meinen Kindern dann den "Dreck" aus dem Discounter vorsetze. Dasselbe gilt für alle Rezepte mit den vergleichsweise teuren Beeren (Goji, Aronia,...) oder auch Tofu. Wenn man guten Tofu will, muss man schon etwas mehr ausgeben.
Was ich bis jetzt in einer Woche ausprobiert habe (und worauf sich diese Rezension fürs Erste stützt):
Pancakes mit Himbeereis, Tofu Rührei. Früchtebrot. Zucchini Spaghetti alla carbonara. Kokos Schokoriegel. Vegan For Fit Schoki aus den Resten der Schokolade von den Kokosriegeln und die Gemüselinsen (wiederum ein preiswertes Gericht). Heute mache ich noch einen Wochenvorrat Riegel. Man sieht, ich habe recht teuer eingekauft. Dazu kommt noch Hafer- Reis- und Sojamilch, die gesunden Pausenbrote für die Schule..... und was man sonst noch so essen muss.
Übrigens: die Rezepte sind trotz ihrer Hochwertigkeit alle sehr simpel und bei mir super gelungen!
Mein Fazit: viele Rezepte sind für mich nur als besondere Ausnahme möglich bzw. durch entsprechendes Abwandeln. Es ist natürlich immer eine Frage von Prioritäten. Diese sind für mich persönlich beim Essen sehr hoch angesiedelt, aber immer Bio und immer hochwertig bei einer großen Famile funktioniert dennoch nicht. Vielleicht ist es auch nicht so gemeint vom Autor, allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass es ein Buch für "besondere Ausnahmen" sein soll, sondern eher für den täglichen Gebrauch. Daher mein Wunsch fürs nächste Buch: ein Extrateil, der mehr auf kinderreiche Familien eingeht, denn Kinder sind die Zukunft, und wenn wir sie an vegane Ernährung heranführen wollen, muss es auch leistbar sein. Man kann auch Schmackhaftes zubereiten ohne die vielen Extravaganzen
Der Preis des Buches ist natürlich auf den ersten Blick happig, aber jeden Cent wert. Wir geben soviel Geld für unnütze Dinge aus, da kann man ruhig mal in die eigene Gesundheit investieren. Unterm Strich ein gelungenes Werk mit tollen Fotos, vielen vielen Rezepten und Fitnesstipps, die wirklich für jeden machbar sind. Ein Schmuckstück im Regal und natürlich aufgeklappt neben der Arbeitsfläche! Ich denke, wir können von Herrn Hildmann noch viel erwarten!
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am 26. Dezember 2012
Ich habe lange überlegt, ob ich "Vegan for Fit" wirklich bewerten soll, denn zuerst war ich positiv überrascht von der Motivation, die er bei seinen Challengern freilegte. Allerdings sind in der Zwischenzeit meine Meinung zum Buch und vor allem zum Autor extrem negativ beeinflusst haben.
Zuerst:
Innerhalb von 30 Tagen soll man mit der "Vegan for Fit"-Challenge abnehmen. Dies geschieht über vegane Ernährung und - wenn möglich - Sport.
Der Autor verfolgt das "low carb, high fat"-Prinzip, das heißt, die Gerichte beinhalten große Mengen Fett, dafür aber wenige Kohlenhydrate. Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, für einen Tag das Fett zu berechnen: Er schlug mit knapp 150 g reinem Fett zu Buche. Auch wenn es sich um größtenteils ungesättigte Fettsäuren und damit eigentlich gesundes Fett handelt, ist dies eigentlich zu viel des Guten.
Durch das viele Fett ist man lange satt und isst dementsprechend weniger. Zudem verzichtet man während der 30 Tage u.a. auf Weißmehl und Industriezucker.
Dass man damit abnimmt, ist aber nichts neues, es ist ein altes Diätprinzip, dass immer wieder in Buchform an den Mann gebracht werden soll.
Auch finde ich es sehr schade, dass Hildmann auf der einen Seite den Veganismus (ich lebe selbst schon längere Zeit vegan) für seine Diätform nutz und diesem auch hilft, keine Frage, aber andererseits auch das Ganze immer etwas lächerlich wirken lässt und mit Kommentaren wie "Lederschuhe sind ja okay, man muss ja nicht so ernsthaft sein" auch noch gegen die Bewegung arbeitet. Das muss nicht sein!
Wenn man sich dann mit den Rezepten an sich auseinandersetzt, stellt man fest, dass viele teure Zutaten, wie schon oft hier angesprochen wird, verwendet werden. Das Nussmus als bestes Beispiel ist wirklich nichts für den kleinen Geldbeutel, da Attila Hildmann gerne mal in einem Rezept für zwei Personen 100 Gramm von ebendiesem verwendet. Da in einem Glas gerade mal 300 - 400 Gramm sind, hält dies natürlich nicht lange. Für den kleinen Geldbeutel sind die Rezepte großteils also nicht. Das teure Zubehör kommt ebenfalls dazu. Ich habe einen Highspeed-Blender, wie von Hildmann empfohlen, schon lange in der Küche stehen und habe dadurch den direkten Vergleich zwischen "Normalmixer" und Highspeed-Blender und kann nur sagen, dass das Ergebnis wirklich gravierend schlechter ausfällt, wenn man einen Standard-08/15-Mixer nutzt. Darum ist es fragwürdig, ob Rezepte, die derartige Utensilien benötigen, wirklich in ein Koch/Diätbuch gehören, dass für alle zugänglich sein soll.
Es gibt auch einige gute Rezepte, das soll natürlich auch gesagt sein. Kürbispommes, Schoko-Erdnussmüsli und Pancakes, um mal Beispiele zu nennen.
Damit kommen wir aber zu meinem zweitgrößten Kritikpunkt:
Das Copycat-Problem: Je weiter ich das Buch durchblätterte, umso öfter hatte ich den "das gabs doch schon bei xy?"-Moment. Hildmann kopiert fröhlich Zubereitungsideen, Rezepte usw. von Bloggern, Autoren, veganen Köchen. Und das finde ich absolut nicht okay, da er alles immer wie "sein eigen Werk" dastehen lässt.
Und nun mein größter Kritikpunkt, den sich Herr Hildmann vielleicht wirklich mal zu Herzen nehmen sollte (er liest diese Rezension ja eh, wie man auf Facebook verfolgen kann):
Die absolute Unfähigkeit, mit Kritik umzugehen.
Ich finde es sehr schlimm, zu lesen, wie hier auf negative Rezensionen reagiert wird! Jede Bewertung, die weniger als 4 Sterne aufweist, wird von Herrn Hildmann sofort auf dessen Facebook-Profil verlinkt, damit seine "Jünger" sofort mit dem Shitstorm beginnen können.
Jede negative Rezension wird mit zig Kommentaren versehen, damit derjenige bloß nicht den Mund aufmacht und den heiligen Hildmann beleidigt.
Man bekommt das Gefühl, dass weder Atilla, noch seine Challenger jemals das Wort "Meinungsfreiheit" gehört haben.
Dies ist eine freie Plattform und jedem steht es zu, seine Meinung kundzutun, wenn jemand keinen Erfolg mit der Challenge hatte, dann vergönnt es ihm doch bitte, dass er wenig Sterne gibt, denn das ist eine subjektive Einschätzung und wird jemanden, der das Buch wirklich haben will, sicher nicht vom Kauf abhalten.
Auch gegen vegane Kochkollegen und Veganer, die auch mit Herz und Verstand hinter dem Veganismus stehen, wettert er, während er absoluten Niveaulimbo betreibt. Glauben sie nicht? Scrollen sie mal auf seinem Facbeook-Profil ein paar Monate zurück, was man dort lesen kann, ist wirklich absolut niveaulos und eine absolute Dreistigkeit, die an "Möchte gern cooler Junge sein"-Image erinnert. So sollte keine medienwirksame Person agieren.
Und an Atilla persönlich: Wer sich in die Medienwelt begibt und somit den Rummel um seine Person freisetzt, der muss auch mit Gegenwind rechnen.
Es wäre wesentlich professioneller, dem einfach keine Beachtung zu schenken und sich mehr über positive Bewertungen zu freuen, statt jedem Negativ-Rezensenten gleich die Meute an den Hals zu jagen. Das würde nämlich auch besser zu deinem Image passen. So kann und will ich dich und dein Projekt einfach nicht ernst nehmen. ;-)
So und falls sich daran wirklich was ändert und weniger Shitstorm auf Kritiker eingeht, dann bin ich auch gerne bereit, meinen Stern nochmal zu überdenken.
113113 Kommentare|2.098 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2013
Das Buch habe ich gekauft, da ich schon länger ein paar wenige Kilo verlieren wollte und auch mit dem Low-Carb-Prinzip schon vor dem Kauf dieses Buches begonnen hatte. Ich hatte mir ein paar neue leckere Rezepte erhofft, die meinen Speiseplan bereichern sollten. Vegan lebe ich schon länger und auch die Zutaten wie Nusmus, Tahin, Quinoa, Amaranth etc. sind mir nicht fremd, daher dachte ich, dass das Prinzip was für micht ist.

Positiv fand ich:
+ die Grundprinzipien der Challenge, also keine tierischen Produkte, keine Aroma- oder Zusatzstoffe, keine stark industriell verarbeitete Nahrung, kein Weizen, kein Zucker usw. Kartoffeln sind übrigens auch nicht erlaubt.
+ es gibt zu allen Rezepten Bilder, die sehr ansprechend sind. Auch zu Hause kann man diese schöne Optik problemlos erreichen, das Auge isst ja schließlich mit ;)
+ die Rezepte sind so konzipiert, dass sie massentauglich sind, es gibt z. B. Bologneserezepte, Pizza, Rührei, Torten, Pommes, Sushi
+ die Rezepte sind leicht nachzukochen

Für alle die, die sich vorher nicht sonderlich gesund oder vegan ernährt haben, also durchaus ein Gewinn und der Einstieg in eine neue Lebensweise. Viele haben durch dieses Buch ertmals erfolgreich abgenommen, bei vielen sind Kankheiten oder andere Leiden verschwunden. Das freut mich wirklich sehr, ohne dieses Bucch hätten sie sich vielleicht niemals der veganen Ernährung zugewandt. Viele sind bei der veganen Ernährung geblieben, womit sich das Erscheinen dieses Buches mehr als gelohnt hat, hierauf kann Attila Hildmann wirklich stolz sein.

Für mich persönlich überwiegen allerdings die Negativpunkte:
- die Rezepte waren nicht so kreativ und abwechselungsreich, wie ich es mir erhofft hatte. Gefühlt besteht jedes 2. Rezept aus Zucchini, vor allem aus einer Zucchini-Zomatensoßen-Mandelmus-Kombi. Es gibt Zucchinilasagne, Zucchinispaghetti Bolognese, Zucchini-Pilz-Lasagne, Zucchini mit Amaranth-füllung (natürlich auch mit Tomaten und Mandelmus), eine Tomatensuppe mit Zucchini und Mandelschaum... Kurzum: Viele Gerichte ähneln sich einfach zu sehr, von einem Kochbuch dieser Aufmachung und vor allem zu so einem Preis wünsche ich mir kreativere Rezepte. Sorry, aber gekochter Blumenkohl mit Currysoße ist kein tolles Gericht, vor allem keins, für das ich ein Kochbuch brauche. Für den Preis und das Format erwarte ich vor allem mehr Rezepte oder auch einfach Ideen und Variationsmöglichkeiten.

- Viele Rezepte kamen mir auffällig bekannt vor. Ich besitze unter anderem die veganen Kochbücher von Kris Carr, Chloe Coscarelli (die Bücher sind informativer, enthalten viele Tipps, sind wunderschön aufgemacht und enthalten viel mehr Rezepte) und Going Raw von Judith Wignall. Dort lassen sich eine Vielzahl der von Attila Hildmann verwendeten Rezepte oder Rezeptkomponenten finden. Ja, man muss das Rad nicht immer neu erfinden und es ist schön, wenn einige Rezepte auch für den deutschsprachigen Leser zugänglich gemacht werden, aber von einem solchen Buch von einem bekannten Vegan"koch" erwarte ich einfach mehr eigene Rezepte.

- Der saisonale Aspekt geht völlig verloren. Klar, auf diesem Thema liegt nicht das Hauptaugenmerk, aber ich hätte mir schon ein paar Rezepte mit winterlichem Gemüse gewünscht. Überhaupt werden sehr viele Gemüsesorten völlig vernachlässigt, während andere wie schon erwähnt ohne erkennbaren Vorteil ständig verwendet werden.

- Die Rezepptbeschreibungen sind teilweise mehr als "schlampig". Es sind in der Zutatenliste Zutaten aufgeführt, die in der Zubereitungsanweisung nie wieder auftauchen, Ein Petersilienpesto (so der Titel) kommt gänzlich ohne Petersilie aus und die Zubereitungsanweisungen sind oft sehr unstrukturiert. Ich weiß, dass diese Probleme wohl in der 2. und 3. Auflage behoben wurden, aber so etwas darf auch in einer ersten Auflage nicht in einem solchen Ausmaß passieren, es handelt sich nicht um Ausnahmen.

- Es fehlen einfach Informationen. In der Einleitung wird zwar behauptet, die Challenge fußt auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, aber das war es auch schon. Als Beleg dient eine Kopie von Attilas Vordiplom in Physik, was auch immer das zu sagen hat... Das Buch richtet sich ja stark an diejenigen die sich vorher (übertrieben ausgedrückt) von Pommes und Cola ernährt haben, daher wäre eine kleine Warenkunde zu den verwendeten Lebensmitteln doch sehr informativ. So hätte man die Seiten sicherlich sinnvoller nutzen können als Fotos vom Autor auf jeder Seite zu zeigen. Ich möchte kein wissenschaftliches Sachbuch, aber man kann solche Informationen auch ansprechend aufbereiten. Es reicht ein kleines Informationskästchen auf der jeweiligen Rezeptseite anstelle von Anekdoten aus Attila Hildmanns Leben. Mit mehr Informatinen zum Challengeprinzip könnte man sich auch selbst Gerichte zusammenstellen, aber das ist alles andere als erwünscht.
Ja, ich kann lesen und mich im Netz über alles informieren, ich kann selbst entscheiden, welche Zutaten ich austausche und ob ich mich zu 100% an die Challenge halte, aber wenn ich ein so umfangreiches Buch zu einem ach so "innovativen" Ernährungskonzept kaufe, möchte ich eben genau dort Infos finden.

- Weiter oben habe ich die massentauglichkeit der Rezepte gelobt, aber genau darin sehe ich auch einen negativen Aspekt. Ich habe das Gefühl, dass z. B. unbedingt Tortenrezepte in das Buch mussten. Heraus kommt eine Torte, die zwar keinerlei Getreide enthält aber dafür fast ausschließlich aus Nusmus und Agavendicksaft besteht, oder eine Joghurttorte für die man schwer zu beschaffendes Sojalecithin braucht. Oder eine Pizza, für die ich den Boden endlos im Ofen trocknen muss. Die Frühstücksgerichte enthalten Unmengen an Agavendicksaft (der nicht gerade unumstritten ist), überhaupt gibt es sehr viele süße Gerichte, aber das ist Geschmackssache.

FAZIT: Für mich persönlich war das Buch ein Fehlkauf, die Rezepte sind mir nicht vielfältig und kreativ genug. Für die, die einen Einstieg in eine neue Ernährungsform suchen, aber durchaus empfehlenswert, dafür vergebe ich die 2 Sterne. Ich habe das Buch weitergegeben und hoffe, jemandem damit was Gutes getan zu haben.
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am 8. September 2012
...und drangeblieben. Wow - und nun zum Buch und die Sterneverteilung:

- einen ganzen Stern für die Einleitung von Herrn Hildmann. Toller Text, gut und motivierend, verständlich geschrieben.
- einen ganzen Stern für die Fotos - egal ob das Essen oder Herr Hildmann strahlend lachen auf den Bildern zu sehen ist - es motivieret auch so glücklich sein zu wollen (die Sorge ich würde vegan verhungern und immer schlecht gelaunt rumlaufen wird einem echt genommen)
- die Rezepte: Wer diejenigen die hier aneinandergereiht 5 STRERNE verleihen als Kumpel von Herrn Hildmann halten der irrt. Die Rezepte alleine sprengen hier das Sternekonto. Sie sind einfach: TRAUMHAFT. Ich will gewiß niemanden überreden vegan zu leben (wenn ichs könnte, wenn es helfen würde, wenn das so einfach ginge, tät ichs natürlich) ABER ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal in meiner fast 40zig-jährigen Fleisch-esser-Karriere so lecker und zufrieden gegessen habe. Und mit diesem Buch war es für mich der richtige Zeitpunkt ade Fleisch, Milch, käse... zu sagen und mich ab dato tatsächlich vegan zu ernähren. Und ich dachte immer: das schaffe ich nie! nie ohne Milch, nie ohne Käse - und jetzt? Ich bin sprachlos, dankbar und stolz.

Die Nebeneffekte: ich habe seitdem ich mich nach dem Buch ernähre abgenommen, boah der Hammer (das hatte ich nicht vor, da ich mich mit meinen 5kilos zu viel, die mich seit Jahren ärgern abgefunden hatte...) ich fühle mich wirklich powerful und motiviert. Ich habe keinen Heißhunger auf Schokolade, die Rezept egal ob die süßen die Frühstücke oder die Hapuptspeisen sind extrem lecker. Meine Haut ist reiner. Ich koche so richtig gerne (was vorher nicht der Fall oder eher selten war) ich trinke über den Tag verteilt meine Tees. Es hat sich vieles verändert und ich hatte mir gesagt ich schaus mir mal an, so ganz ohne Druck. Ich möchte dazu sagen dass mich diese System im Umgang mit unseren Tieren und den Produkten dazu in letzter Zeit immer mehr unzufrieden gemacht hat. Sprich ich war auf der Suche nach einer Lösung für mich. Ich habe sie gefunden.

Danke Attila Hildmann für diese Buch und sein Engagement... und am Ende bleibt der Satz für mich:" verlassen wir die Erde ein bisschen besser als wir sie vorgefunden haben." Danke, es begann tatsächlich mit einem kleinen ersten Schritt... ich freue mich auf jeden der ihn geht!
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am 2. Oktober 2015
Ich bin kein Attila-Fan und nicht in dieser Community. Mir ist das Drumherum so ziemlich egal. Es ist mir ebenso egal, dass er an mir verdient. Mir ist das Endergebnis wichtig - sonst nichts. Diese Bewertung ist folglich neutral.
Ich bin kein Vegetarier und kein Veganer. Aber mich hat interessiert, wie vielfältig man vegan kochen kann und wie es auf Dauer schmeckt, ob man Fleisch und Milchprodukte vermisst und ob sich wirklich etwas körperlich (Gewicht, Beschwerden) ändert. Fazit: JA! Es schmeckt, es tut gut, man nimmt ab und man kann leicht den täglichen Gelüsten widerstehen, da man rundum gesättigt und zufrieden ist. Das hat mich fasziniert. Allerdings werde ich nicht zum dauerhaften Veganer. Ich werde unter der Woche vorwiegend vegan leben, Milchprodukte weitestgehend meiden und nur am Wochenende Biofleisch/Fisch essen.
Jetzt ins Detail: Ich habe 80% aller Rezepte probiert und bin wirklich begeistert. 10% der Gerichte waren ok, 80% waren sehr lecker und 10% waren der Hammer. Keines der Gerichte war so, dass man es nicht mit Appetit essen konnte. Die Portionen sind meist richtige "Männerportionen", so dass man teilweise mit einer Portion zwei volle Mahlzeiten hat (vor allem bei Stufe 2 Gerichten). Oft war ich so satt, dass ich abends gar nichts mehr gegessen habe. Das passiert mir sehr selten! Die Snacks habe ich also gar nicht gebraucht und habe abends dann einen Shake getrunken, wenn kein rechtes Hungergefühl hochkam.
Wo ich allerdings zustimmen muss, ist, dass die Zutaten recht teuer sind, vor allem da man sie ja in Bio-Qualität kaufen soll. Aber wer sich für vegan im Sinne der Gesundheit und der Umweltfreundlichkeit entscheidet (auch wenn er nur testet), den sollte das nicht abschrecken. Dafür erhält man leicht nachzukochende, abwwechslungsreiche, optisch und geschmacklich sehr ansprechende Mahlzeiten. Das sollte es wert sein.
Warum ich keine 5 Sterne gebe? Weil das Blabla über ihn mich in diesem Buch nicht interessiert. Die fachlichen Infos über Zusammensetzungen der Zutaten (Mineralstoffgehalt, Vitamine...) waren jedoch interessant. Ich mag es eben sachlich/fachlich, aber das ist Geschmackssache.
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am 20. Januar 2016
Wirklich gut! Machbare Rezepte, super lecker auch für Nicht- Veganer 😉. Der Vorspann überzeugt aber vielleicht auch hartgesottene Fleischliebhaber. Abnehmen ohne Stress und hungern, schön....
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am 12. Dezember 2012
WOW
... eigentlich würde ich zu gerne nur dieses eine Wort hier stehen lassen, aber ich merke schon, dass ich wieder ins schwärmen gerate.

Vorgeschichte:
Ich hatte mir nach der 3. Schwangerschaft ziemlich viele Kilos einfach angefuttert - aus langeweile und aus Stress. Oft gab es Nudeln, weil einfach schnell ging. Ich habe bis Jahresanfang 2012 auch noch ALLES gegessen ... sehr gerne Fleisch und Fisch und Milchprodukte. Im Januar dann haben wir begonnen, den Fleischkonsum immer mehr einzuschränken. Es gab viel Fisch und sonst sehr gerne die vegetarischen Pasten aus dem Bio-Markt.

Irgendwann machte es in meinem Kopf einfach KLICK und ich wollte endlich was an meinem Aussehen ändern. Wollte wieder in mein Brautkleid passen, wollte mehr Energie haben und meine Haut verbessert wissen. Durch Zufall bin ich auf youtube auf die Challenger-Videos gestoßen und habe sie mir alle der Reihe nach angesehen, mitgefiebert und dachte wieder und wieder ... WOW. Noch nie zuvor hatte ich tatsächlich eine Diät in dem Sinne durchgezogen, habe mich zwar reingelesen, aber immer störte mich etwas: zu teuer, zu fleischlastig, der Jojo-Effekt, zu viel Verzicht, Regeln über Regeln, ...

Das Buch:
Zunächst stöhnte ich auch über den Preis des Buches, weil ich von einem Kochbuch ausgegangen bin, es ist allerdings viel mehr als nur das. Es ist ein Buch voller Motivationen, Ideen, Anregungen, Tipps, ... absolut durchdacht von der ersten bis zur letzten Seite. Wenn man beginnt das Buch zu lesen, dann lies es bis zum Ende. Viele Fragen erklären sich im Text von ganz alleine. Die wenigen Regeln, die Attila Hildmann hier vorgibt, die sind auf jeden Fall umsetzbar - auch für Menschen, die im Schichtdienst arbeiten.

Meine Motivation:
* Ich wollte an Gewicht verlieren.
* Meine Haut sollte feiner werden.
* Ich wollte neue Zutaten kennenlernen.
* Ich wollte sehen, ob man sich vegan wirklich ernähren kann.
* Mein Brautkleid, da wollte ich wieder reinpassen.
* Ich wollte wieder mehr Energie haben.
* ....

Erfolge:
* Ich habe nicht gleich so viel Gewicht verloren, wie einige andere berichteten, aber immerhin waren es 3 kg und halte diese nunmehr auch noch 2 Monate später. Viel wichtiger als die Kilos sind mir aber meine Maße, denn ich habe mehr als 1 Kleidergröße an Umfang verloren. Gemessen an Taille, Gesäß, Oberschenkel, Oberarm, Brust habe ich zusammen in den 30 Tagen der Challenge 17,5 cm verloren!!!
* In mein Brautkleid passe ich zwar noch immer nicht, aber ich bekomme zumindest schon das erste Stückchen des Reißverschlusses wieder zu und von ehemals 10 cm, die offen blieben sind es nur noch 5 cm.
* Mein Hautbild im Gesicht ist viel feiner geworden. Ich empfinde die Poren auf den Wangenknochen nicht mehr so riesig und auch mein Umfeld meint, ich sehe viel frischer aus.
* Vitalität habe ich definitiv bekommen, ... ich weiß nicht, ob es am Matcha liegt oder am Grünen Tee oder einfach nur, weil nichts tierisches mehr dabei ist, aber wie dem auch sei, ich bin wacher, ausgeglichener und in meinen Gliedern steckt die Energie, dass ich selbst nach einer 5-Uhr-Dienst-Woche gerne täglich noch joggen gehen mag.
* Durch das empfohlene begleitende Sportprogramm, welches man sich selber aussuchen kann, habe ich auch wieder Spaß an Fitness bekommen - ohne Studio. Einfach zu Hause per youtube oder DVD oder eben auf der Straße joggend.
* Neue Zutaten habe ich auf jeden Fall auch kennen- und lieben gelernt! Ich wusste immer nicht, was man mit Mandelmus so anstellt oder wozu ich gepufftes Amaranth bräuchte, ... JETZT WEISS ICH ES UND JETZT LIEBE ICH ES.
* Ich bin seither (habe die erste 30-Tage-Challenge im Okt. gemacht) nur 3x leicht verschnupft gewesen, ... das war nach 3-4 Tagen wieder weg. Demnach kann ich behaupten, dass ich mich auch gesünder fühle.
* Auch meine Augen merken das. Jetzt gerade sitze ich am Schreiben hier und brauche keine Brille ... ich sehe alle Buchstaben recht genau und das, ohne dass ich mit der Nase am Bildschirm klebe. Auch im Alltag ist es nicht schlimm, wenn ich einmal keine Brille auf habe.

FAZIT:
So vieles hat sich verändert, so viel Neues ist dazu gekommen und wenn ich ehrlich bin: Ich vermisse nichts! Dank der einfachen Rezepte von Attila Hildmann, die wirklich JEDER nachkochen kann, hat sich mein Speiseplan sehr verändert - nicht nur meiner, auch der meiner Kinder. Noch nie zuvor habe ich ein "Kochbuch" derart ausgiebig genutzt. Sonst waren es immer nur so 2 Rezepte, ... jetzt sind es so viele und es wird nicht langweilig - einfach nur aus dem Buch zu kochen. 30 Tage sich auf dieses Konzept einzulassen ist nicht sehr schwer. Es ist durchaus machbar. Wer eh schon Vegetarier oder Veganer ist, dem wird es leichter fallen, als einem Omnivor - wie ich es war. Ich hatte meine kleinen Hindernisse zu überwinden, aber dank der Unterstützung in der facebook-Gruppe konnte auch ich gut durchhalten. Jetzt gilt für mich: Nach der Challenge ist vor der Challenge und so einige Rezepte sind so fest verankert, dass ich sie nunmehr aus dem FF kann und immer wieder mache. Es ist nicht aufwendiger als ein anderes Gericht. Es bedarf ein wenig mehr Vorbereitung, aber dank der neugewonnenen Energien hat man diese Zeit definitiv. Wie gesagt, ich bin Mutter von 3 Kindern, lebe hier mit meinem Mann und gehe Vollzeit in 2 Schichten arbeiten. Die Investition von 30 EUR hat sich gelohnt! Und das Freestylen danach macht auch Spaß!

DANKE ATTILA HILDMANN ♥
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am 9. August 2013
Ich mach es knapp und kurz.
1) Veganismus ist super - eine zu befürwortende Bewegung
2) Auf das Gewicht achten ist gesundheitlich betrachtet sehr zu befürworten
3) Sport ist sowieso gut.
4) Gut aufbereitete Kochbücher mit tollen Abbildungen und ausführlichen Texten sind ein Genuss.

Das Buch vereint eigentlich alle 4 positiven aufgezählten Punkte. Wieso nur ein Stern?
Der Autor lässt jeden "Code of Conduct" eines rechtschaffenden Autors vermissen. Das Buch ist größtenteils aus anderen Quellen ohne Angabe zusammenkopiert, der diätische Ansatz ist eine ordinäre Low-Carb-Diät und das Verhalten gegenüber Kritik ist schlichtweg ignorant und plump (siehe Facebook-Präsenz des Autors).

Das Buch ist deshalb nicht unterstützenswert. Schade für die Bewegung.
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