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am 24. November 2010
Nach seinem zum echten Bestseller besonders innerhalb der weiblichen Leserschaft mutierten Buch "Frauen die lesen sind, gefährlich" lässt der Autor Stefan Bollmann aus seinem offenbar großen Fundus zu diesem spannenden Thema ein weiteres Buch folgen.

Illustriert mit bekannten und unbekannten Gemälden bekannter und eher unbekannter Maler aus den unterschiedlichsten Epochen geht er in sechs Kapiteln mit kurzen und sprachlich immer eleganten Essays lesenden Frauen nach. Da sind die:

* Heilige, Sünderinnen, bibelfeste Leserinnen
* Philosophinnen, Frauenrechtlerinnen, Leserinnen verbotener Bücher
* Müßiggängerinnen, Genießerinnen, einsame Leserinnen
* Verführte und Verführerinnen, gefährliche Leserinnen
* Lehrerinnen, Salondamen, Vorleserinnen
* Reisende, Lebenskünstlerinnen, moderne Leserinnen

Immer wieder zeigt Bollmann in seinen kultur- und literaturgeschichtlichen Essays auf, wie der Kontakt zum Buch, die Praxis des Lesens zwar nicht immer die Lebenssituation der Frauen verändert hat, aber ihr Bewusstsein. Der Kontakt mit Büchern, das Lesen, und sei es das Lesen in frommen oder heiligen Schriften, verändert.

Stefan Bollmann ist es mit dieser Fortsetzung gut gelungen, ohne Wiederholungen die Geschichte des weiblichen Lesens in den Vordergrund zu rücken und ihr Beachtung zu verschaffen.
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Dieses Sachbuch beinhaltet abgedruckte Werke von Malern, die allesamt Frauen mit Büchern in den Händen porträtierten und abbildeten. Nebst den wundervollen und zahlreichen Bildern schreibt Stefan Bollmann zu jedem Werk einen Kommentar, in dem er das jeweilige Bild analysiert und beschreibt. So fühlt man sich als Leser wie ein Besucher in einer Kunstgalerie, der die Intention des Künstlers miterkennt und durch Bollmann das Gesehene in Worte fassen kann. Das Buch handelt von der Entwicklung und Beziehung der Frauen zu Büchern angefangen vom 16. Jahrhundert etwa bis zur heutigen Zeit.

Es schickte sich nicht als Frau Romane zu lesen, da sie dadurch gefährlich und klug, erfahren und feinfühliger für ihre reale Umgebung wurden. Man wollte die Frauen als Mütter, Hausfrauen, Mägde oder Dienerinnen halten und nicht zulassen, dass sich ihr Bildungsstand erweiterte. Die Kunstwerke stellen das weibliche Geschlecht in vielerlei Situationen dar: Beim spannenden Lesen einer Lektüre vor einem Fenster, in der Kutsche bei einer Reise, auf einer Couch ganz entspannt oder aber auch beim Ertappen des Lesegenusses durch eine weitere Person.

Ich kann dieses schöne Buch wärmstens empfehlen, es ist eine (Ver)führung durch die Kunstwelt, die die Frauen im Mittelpunkt stehen lässt und das Verschlingen dieses Buches lässt nicht zu wünschen übrig. Eindringlich erklärt wird jedes abgebildete Werk und man entwickelt tatsächlich ein Gefühl des Verständnisses für die damaligen Verhältnisse, die den Frauen zum Trotz zugesprochen wurden, obwohl sie diese Verhältnisse letztendlich brachen durch ihre Unabhängigkeit mit Frauenrechtlerinnen, Suffragetten etc.

Das Buch ist mit einem ausführlichen Vorwort versehen, darauf folgt der Hauptteil, der in verschiedene Teile unterteilt ist und letztendlich gibt es noch einen Index und weitere Leseempfehlungen u.A. des Autors. Lesen!

~Bücher-Liebhaberin~
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Mir hat schon "Frauen, die lesen, sind gefährlich" ausgesprochen gut gefallen und mit "Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug" ist Stefan Bollmann eine würdige Ergänzung oder Fortsetzung gelungen. Sowohl seine Auswahl von Bildern und Fotos lesender Frauen als auch seine Texte sind sehr ansprechend. Schon das Vorwort ist sehr intelligent und interessant geschrieben. Bollmann gliedert das Buch in der Folge dann in verschiedene Kapitel:
Lesen befreit
Liebes Buch, mach mich fromm
Die Stunde der Frauenzimmer
Der Purpurpalast der süßen Sünde
Professionelle Leserinnen
Leserinnen im Aufbruch.
Jedes Kapitel beginnt mit einer Einleitung. Dann folgen die Bilder. Meist nehmen sie eine Din A4-Seite in Anspruch und werden selten aufgespalten. Auf der gegenüberliegenden Seite findet man den entsprechenden Kommentar von Bollmann.
Man merkt auf jeder Seite, dass er sein Thema gefunden hat. Er kennt sich unglaublich gut aus und besitzt noch dazu die Gabe, sein Wissen anekdotisch darzustellen, sodass das Buch an keiner Stelle trocken wird. Einziges Manko: Es gibt keine Belege zu seinen vielen interessanten Zitaten, sodass man sie nur schwer finden kann. Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr.
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Bereits vor fünf Jahren veröffentlichte Stefan Bollmann den Bildband "Frauen, die lesen, sind gefährlich", der schnell zu einem Bestseller wurde. In vielen Facetten erzählte er darin die Geschichte des weiblichen Lesens. Im Mittelpunkt des Bild-Text-Bandes standen Gemälde, Zeichnungen und Fotografien von Künstlern aus allen Epochen, die sich mit dem Motiv der lesenden Frau beschäftigten.

In den zurückliegenden Jahren war Bollmann weiterhin auf Streifzügen durch die Bildersäle der Museen gewesen und stieß dabei immer wieder auf wunderschöne Bilder, sodass er sich mit dem Elisabeth Sandmann Verlag zu einer Fortsetzung, zu einem neuen Buch entschloss.

Lesekundige Frauen hat es zu allen Zeiten gegeben und so führt die Spur der bildnerischen Darstellung der lesenden Frauen von den frommen Frauenfiguren des Christentums über die Renaissance bis zur Modernen Kunst unserer Tage. Der Autor verfolgt anhand der Gemäldeabbildungen die weibliche Emanzipation. Zuerst waren die lesenden Frauen an die heimelige Sphäre des Hauses gefesselt, doch nach und nach verließen sie ihren angestammten Platz am Fenster und traten ins Freie. Von hier aus war es aber noch ein großer Schritt bis zum Lesen als Freizeitbeschäftigung oder zur Lektüre als sinnlichen, ja erotischen Akt. Nicht ohne Grund wurden lesende Frauen von den Männern als Gefahrenherd angesehen.

Parallel zu diesem Aufstieg der Lektüre zur Nummer eins unter den weiblichen Freizeitbeschäftigungen wurde die lesende Frau auch zu einem Lieblingssujet der Maler. Neben einigen bekannten Gemälden wie "Drei Frauen in der Kirche" (Wilhelm Leibl) oder "Tafelrunde bei Herzogin Anna Amalia" (Georg Melchior Kraus) bringt der wunderbare Bildband vor allem zahlreiche bildnerische Neuentdeckungen wie "Hotel Lobby" (Edward Hopper) oder "Zwischen den Zeilen" (Nick Cudworth), die Stefan Bollmann mit kurzen und äußerst lesenswerten Begleittexten vorstellt.

Das reichhaltig illustrierte Nachschlagewerk "Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug" ist mit seiner schönen Gestaltung ein höchst interessanter Kunstspaziergang durch die Geschichte des Lesens vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, und ganz nebenbei eine wirkliche Zierde, die in keiner Bibliothek fehlen sollte. Ein sehr empfehlenswertes Buch - nicht nur für Liebhaber der Malerei.

Manfred Orlick
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am 16. März 2011
Lesenswert. Allerdings in vielen Punkten tendenziös und nur schlecht belegt. Beispiel: Im Vorwort werden Bilder genannt, die als Abbildung fehlen; die Künstler fehlen auch im Register. Quellen werden grundsätzlich vermieden. Bemitleidenswert sind die Zungenschläge: Beispiel S. 23 Katharina und Hypatia. Sinnvoll wäre ein Vergleich des angesprochenen Bildes mit Memmlings "Mystische Hochzeit der Katharina von Alexandria" gewesen, weil dort sowohl die (hl.) Maria als auch die (hl.) Barbara lesend dargestellt werden. Wieso Marinari die Katharina dargestellt haben soll, bleibt unerfindlich - wohl nur dem offen zutage getragenen Antichristianismus geschuldet. Zwischen den Personen Katharina und Hypatia klaffen mindestens 100-200 Jahre; zudem ist die Geschichte der Katharina keineswegs "Legende", sondern lediglich "nicht belegt", wie viele Biografien aus der spätrömischen Zeit. Die hier angedeuteten Mängel beeinträchtigen auch im Weiteren die Lektüre insgesamt. Schade! Die Auswahl und Präsentation ist demgegenüber durchaus ansprechend. Gut, dass die dümmlichen Kommentare von Elke Heidenreich aus vergleichbaren Zusammenhängen hier fehlen.
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am 17. Februar 2012
Ein tolles Buch! Es beschäftigt sich mit dem Thema "Lesen in der Malerei" und speziell mit der Darstellung der lesenden Frau. Der üppig ausgestattete Bildband enthält zahlreiche Abbildungen bekannter und unbekannter Künster aus verschiedenen Epochen. Das älteste Bild, das ich entdeckt habe, stammt von 1490, von Lorenzo Costa und stellt eine lesende Maria dar. Das modernste Bild ist von Nick Cudworth, einem noch lebenden englischen Maler. Es stellt ein Bild im Bild dar: vor dem Hintergrund des berühmten Gemäldes von Jan Vermeer, der Briefleserin in Blau, liest eine junge Frau im Vordergrund einen Brief.

Auch Gemälde von einigen Malerinnen sind enthalten: z.B. Gwen John (1876-1939) - "Die Studentin", Anne Dorothea Therbusch (1721-1782) - Selbstbildnis, oder von Sofonisba Anguissola (um 1530-1625) - "Die Schwester der Künstlerin in Nonnentracht". Diese fast in Vergessenheit geratene Renaissancemalerin war zu Lebzeiten sehr gefeiert, später wurden ihre Werke jedoch männlichen Malern zugeschrieben.

Die Darstellung der lesenden Frau ist nichts Ungewöhnliches: in den Stunden , die die Frauen Modell saßen, mussten sie sich mit irgendetwas beschäftigen. Später stehen lesende Frauen in Gemälden auch sinnbildlich dafür, dass der Bereich des Roman-Lesens bzw. der Belletrisik eine weibliche Domäne ist. Frühe Abbildungen von lesenden Frauen, wie Maria oder Maria Magdalena, deuten auf ihre Funktion im christlichen Heilsplan hin.

Wir erfahren von Salonieren, Frauenzimmern, Leserinnen im Aufbruch, von gebildeten, sinnlichen, wilden, leidenschaftlichen Frauen u.v.m. Jedem Bild ist ein ein- oder mehrseitiger Text zugeordnet, der sich mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzt. Ich vermisse ein Gesamtverzeichnis aller im Buch verwendeten Gemälde zu besseren Übersicht. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich an dem Bildband habe. Denn Bildauswahl und dazugehörige Texte sind aussagekräftig und informativ.

Fazit: dieses Buch ist kein Buch, das man wie einen Roman am Stück liest, sondern eines, das man im Wohnzimmer liegen hat und immer mal wieder zur Hand nimmt. Es ist angenehm "unwissenschaftlich" - einfach ein schöner Bildband.
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am 18. Februar 2014
Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Frauen, die lesen, sind gefährlich", das mir vor einigen Jahren viel Freude bereitet hat. Die Texte sind kluge Beschreibungen der vielen, gut ausgewählten Bilder. Ein wunderbares Geschenk für alle Frauen, die gerne lesen, und vielleicht auch kluge Männer.
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