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Kundenrezensionen

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am 2. April 2005
Das ausführliche Vorwort von Elke Heidenreich erklärt, warum Frauen, die lesen gefährlich sind, und vor allem waren: Lesen macht neugierig, Lesen macht kritisch, Lesen macht klug. Und es hält ab von den Tätigkeiten, für die die Frauen doch wohl geschaffen sind: Kochen, putzen, nähen, beten, Kinder erziehen.
Nicht umsonst sagte Marie von Ebner-Eschenbach: "Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt."
Das Buch ist in erster Linie ein wunderbares Bilderbuch, eine Sammlung von Bildern lesender Frauen. Nach vierzehn Seiten von Stefan Bollmann über die Geschichte des Lesens vom 13. bis 21.Jhd. enthält es in sechs Kapiteln Bilder von begnadeten, verzauberten, selbstbewußten,empfindsamen, passionierten und einsamen Leserinnen. Zu jedem Bild gibt es einen eher kurzen Text über Maler und Bild, manchmal auch über die dargestellte Leserin.
Für alle, die mehr wissen wollen, enthält das Buch noch eine Literaturliste. Ein schönes, interessantes und überraschendes Werk!
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am 15. Januar 2006
Das Buch fängt schon gut an - mit einem Vorwort von Elke Heidenreich. Sie schreibt, dass vor der lesenden Frau früher gewarnt wurde, weil "in ihrem Kopf etwas passierte, das nicht zu den dominanten Lebensplänen passte, die andere für sie machten."
Die Phantasie wird vom Lesen beflügelt, sie trägt die Leserin weg aus der Welt der 3 K's: Kirche, Küche, Kinder. Indem die lesende Frau sich Wissen und Erfahrungen aneignet, die eigentlich nicht für sie bestimmt waren, wird sie zur Bedrohung, sie wird gefährlich.
Dem Kapitel der Geschichte lesender Frauen geht der Herausgeber Stefan Bollmann anschaulich und detailliert nach.
Bilder und (einige) Fotografien von Leserinnen aus dem 13. bis 21. Jahrhundert werden gezeigt und interpretiert.
Bilder von F.Boucher,T.Roussel, E.Heckel und H.Matisse, um nur einige Künstler zu nennen, werden in kurzen Begleittexten vorgestellt.
Das vorliegende Buch ist ein "Muss" für Frauen ( und Männer), die gerne lesen und sich zudem für Kunst aus Malerei und Fotografie interessieren.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut; für knappe 20 Euro bekommt man ein ca. 150 Seiten umfassendes Kunstbuch, das zum Lesen und Betrachten einlädt.
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am 15. Juni 2007
In diesem Buch finden sich bekannte Künstler wie Rembrandt, Vermeer, Matisse und die oben genannten Manet und Van Gogh – zusammen mit weniger bekannten Kollegen, die noch zu entdecken sind oder wieder aus der Versenkung auftauchen müssen.

Sie alle verbindet, dass sie es auf unnachahmliche Weise schaffen, die Kraft des Lesens und der Leserinnen in ihren Bilder einzufangen. Es sind Bilder voller Anmut, Ausdruckskraft und Schönheit – alle sehr unterschiedlich und doch verbunden durch die lesenden Frauen in ihrem Mittelpunkt.

Das Buch beschreibt einen Bogen durch die Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Moderne des 20. Jahrhunderts. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig im 19. und 20. Jahrhundert. Sicher ein kluger Schachzug, denn besonders diese Bilder vermögen zunächst zu fesseln, nur um dann später dem Leser (oder der Leserin) dieses Buches die Augen für seine anderen Schätze zu öffnen.

Vielleicht ist man am Ende seiner Lektüre nicht wirklich schlauer, wenn es um die Frage geht, ob lesende Frauen nun gefährlich sind oder nicht. Und man kann vielleicht auch nicht den Zauber zwischen Kunst und Leserinnen lüften.

Aber wer Kunst und Bücher liebt und sich nicht vor lesenden Frauen fürchtet, sollte bei dieser kleinen Schatztruhe an besonderen Bildern zugreifen – denn es ist ein gefährlich gutes Vergnügen, in diesem Buch zu schmökern.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Oktober 2009
Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Allein schon das Titelbild. Was habe ich mich gefreut, als ich in Rom war und das Bild zufällig im Original gesehen habe. Was ich damit sagen will: Bollmann hat eine sehr interessante und ansprechende Auswahl an Bildern und Fotos lesender Frauen zusammengestellt, so dass für jeden Kunstgeschmack etwas dabei sein sollte. Die Kommentare sind durchweg gelungen. Oft habe ich das Gefühl, dass ich beim Lesen ähnlicher Kommentare den Inhalt gar nicht wahrnehme oder auf jeden Fall ein paar Minuten später wieder vergessen habe. Hier aber ist es anders. Man vergisst weder die Bilder noch die Kommentare. Was bedeutet Lesen für die jeweilige Leserin? Wo liest sie? Wie liest sie? Was liest sie? Wunderbar. Gut, dass es das Lesen gibt, dass es gefährliche lesende Frauen gibt und dass es Bücher wie diese gibt.
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am 1. Mai 2013
"Männer", behauptete Gottfried Benn, "wollen von Frauen doch nicht am Gehirn berührt werden, sondern ganz woanders." Der Dichter log oder er hatte schlichtweg keine Ahnung! Dieser Bildband ist der Beweis. Er versammelt Fotografien und Bilder von Künstlern aller Epochen - zu sehen ist: eine lesende Frau. Mal konzentriert, mal lasziv, immer aber versunken und geheimnisvoll. Man wandert beim Blättern durch die Geschichte lesender Frauen, und unwillkürlich entspinnt sich ein Film: man versucht, die Gedanken und Träume dieser Frauen zu erraten; zum Beispiel Van Goghs "Arlésienne", sie wirkt entrückt, ihr Blick unangreifbar stolz.

Warum haben die Leserinnen die Herren von Dürer bis Hopper fasziniert? Vielleicht, weil sie gefährlich sind.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Juni 2010
Ehrlich gesagt, hab ich mir viel, viel mehr von diesem Buch erwartet.

Im 21. Jahrhundert hat gewiss niemand mehr Angst vor lesenden Frauen. Allerdings stammen die meisten der Gemälde auch aus dem 18.-19. Jahrhundert.

Die Zusammenstellung der Bilder ist grandios, aber die Texte dazu, das Vorwort von Elke Heidenreich (deren Bücher ich SEHR schätze!) und Stefan Bollmanns Pamphlet über das Lesen - nein, das hätte ich nicht gebraucht.

Schade!
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am 2. April 2005
Das Vorwort von Elke Heidenreich eröffnet viele Blickwinkel, die zum Weiterdenken anregen.
Stefan Bollmann breitet das spannende Kapitel der Lesegeschichte von Frauen anhand von ausgewählten Bildern vor der/dem Lesenden aus. Schon dieses Bildmaterial ist ein wahrer Augenschmaus.
Es ist keineswegs neu, Frauen auf bestimmten Gebieten geistige Nahrung zuzugestehen. Man denke da an Kochbücher und Hauswirtschaftslehren. Ansonsten war die Lektüre über Jahrhunderte allerdings ausschließlich geistlicher Natur. Das Christentum war die Religion des Buches, es schätzte z.B. Jesus die Frau als interessierte und gebildete Person, wie die Geschichte von Maria und Martha zeigt.
Frauen, die lesen, sind gefährlich - sind gefährdet. Das sind auf den Punkt gebracht, die beiden Seiten dieser Medaille. Einzig Lesen eröffnete in der Vergangenheit Frauen viele Informationen und Gedankengänge, für die keinem Rechenschaft abzulegen war. Ohne Begrenzung durch die eigene Lebensform konnte geträumt werden. Die Gefahr war und ist der dann drohende Realitätsverlust. Dadurch, daß die geneigte Leserin ihre Freizeit damit verbringt, sich mit den Abenteuern von Prinzessinnen oder Show-Größen zu identifizieren, bleibt sie selbst leider immer noch in ihrem Schattendasein als treusorgende Ehefrau und Mutter, die unbeachtete Stenotypistin.
Intensives Lesen als eine Form schöpferischer Freiheit war (und ist?) vielen suspekt und verleiht den Frauen, die diesem Hobby frönen und darüber reden, etwas Unheimliches, besonders für Männer. Die schätzen es nämlich gar nicht, wenn ihnen bei ihren Planungen durch ihre Partnerin Unvorhergesehenes in die Quere kommen könnte.
Sich finden, sich verlieren. Eine Grenze. Leicht zu übersehen. Die Folgen können verheerend sein.
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am 3. Mai 2009
Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Beim Lesen des Vorwortes ist mein Mittagessen angebrannt, also lebt man wirklich gefährlicher als Frau, wenn man liest?
Ich kann den Autoren Stefan Bollmann und Elke Heidenreich nur zustimmen, das Frauen sich durch das Lesen einen Freiraum schafften, der sie fern von ihren vielen Pflichten brachte und ihnen viel Wissen vermittelte. Was mich zum Nachdenken brachte, ist die Tatsache das belesene Frauen nicht gern gesehen sind.
Und auch wenn es jetzt alle Männer abstreiten, es ist in unserer Gegenwart noch so, das Frauen mit Wissen nicht immer die beliebtesten sind. Alles schon erlebt!
Wenn man sich mal bei Buchlesungen die Besucherinnen anschaut! Mit Absicht Besucherinnen, denn die Besucher gehen da völlig unter.
Jetzt aber zum Buch, ein sehr hochwertiges Buch mit vielen eindrucksvollen Bildern lesender Frauen, dass man sicherlich sehr oft in die Hände nimmt oder gemeinsam mit Freundinnen liest. Die Thematik verleitet zu heftigen Diskussionen.
Es bringt uns aber auch die Botschaft an den Büchern festzuhalten, denn sie können wahre Schätze sein. Und es fordert auch die Männer zum nach- bzw. umdenken auf.
Eine Bereicherung in meinem Bücherregal.
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am 19. Januar 2013
Beim Durchlesen und Anschauen dieses wirklich schönen Bildbandes freut man sich, ein richtiges Buch in den Händen zu halten. Ein Buch nicht nur für Frauen.
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am 18. April 2014
Habe es als Geschenk für meine Schwester gekauft. Sie war begeistert. Der Einband ist auch wirklich hübsch. Würde ich nochmal verschenken.
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