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124 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Weg zur Erkenntnis der Küche
Das Buch hilft wirklich beim Kochen. Aber anders als andere Kochbücher. Vielleicht kann man es am besten erklären, in dem man die typischen Fortschritte eines Singles beim Kochen betrachtet.

Stufe 1: Rezepte
Nachdem man die Tiefkühlpizzas wirklich nicht mehr sehen kann, kauft man sich das erste Rezeptbuch, eine Wage und einen...
Veröffentlicht am 9. März 2006 von Niclas Grabowski

versus
27 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine naive Kopie von Ferran Adria
Das Buch ist teuer und toll aufgemacht. Mit Wissenschaft hat das Buch ABSOLUT nichts zu tun. da gibt es wirklich Besseres in den Fachjournalen. Es ist Wissenschaftsjournalismus und der gelungene Weg, das Wissen des Altmeisters Ferran Adria für den unbedarften Konsumenten mit Kochallüren aufzubereiten und "auf den Löffel" herunterzubrechen. Man bemerkt...
Veröffentlicht am 30. September 2008 von ViennaDOC


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124 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Weg zur Erkenntnis der Küche, 9. März 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hilft wirklich beim Kochen. Aber anders als andere Kochbücher. Vielleicht kann man es am besten erklären, in dem man die typischen Fortschritte eines Singles beim Kochen betrachtet.

Stufe 1: Rezepte
Nachdem man die Tiefkühlpizzas wirklich nicht mehr sehen kann, kauft man sich das erste Rezeptbuch, eine Wage und einen Meßbecher. Man macht es dann wie beim Bund: Gekocht wird auf Befehl und nach Anleitung.

Stufe 2: Komplizierte Rezepte
Man wächst über sich hinaus. Statt nur Hühnchen gekonnt in 7,34 Minuten zu verbrennen, wird jetzt auch ein Fond angesetzt und eine Soße produziert. Aber bitte nicht ohne meinen Bourdain auf dem Küchentisch hinter mir.

Stufe 3: Improvisation
Ungefähr nach der 23. Soße stellt man fest, dass auch bei leicht veränderten Zutaten eßbare Nachrungsmittel die Küche verlassen. Jetzt ist der Damm gebrochen, und ein beliebiger Inhalt des Kühlschrankes kann verwertet werden. Es entstehen einige göttliche Genüsse und viele Desaster.

Stufe 4: Der Einkaufsrausch
Da der Kühlschrank für die ausufernde Kreativität nicht mehr ausreicht, begibt man sich auf Wochenmärkte, Delikatessenläden und Feinschmeckeretagen. Statt den Inhalt des Kühlschranks kocht man jetzt den ganzen Markt zusammen. Leider ist diese Phase mit extremen Kosten für komische Pilze und fremdartige Schinken verbunden.

Stufe 5? Und jetzt?

Irgendwie wird man langsam ehrgeizig und fragt sich, wie es klappt, dass die Profis in den guten Restaurants ständig neue Gerichte erschaffen, die nicht im Rezeptbuch stehen und dennoch genau so gut schmecken wie die Klassiker, teilweise sogar besser. Wie kombiniert man? Welche Basistechniken passen zusammen, so dass ein geniales Gericht auf dem Teller entsteht? Und warum schmeckt Gazpacho eigentlich kalt? Und warum kann man auch mit billigen Zutaten großartig kochen? Und muss das alles immer so lange dauern?

Genau jetzt hilft Dollase. Kommen wir also zur letzten Stufe:

Stufe 5: Die Kunst der sinnlichen Erfahrung
Der Autor erklärt, wie sich Geschmack, Aromen, Temperatur und Textur und Konsistenz verschiedener Zutaten sinnvoll kombinieren lassen. Er erklärt sozusegen die Kriterien, auf deren Basis kreative Küche gute Küche wird. Dazu hat er eine extrem spannende Mischung von leckeren, teilweise aber auch skurilen Beispielen zusammengestellt. Das Schöne ist, dass jedes der Beispiele mit seiner sinnlichen Wirkung beschrieben ist, man also seine eigenen Eindrücke hervorragend vergleichen kann. Extrem einsichtig und lehrreich.

Ja, dass Buch ist sehr teuer kalkuliert. Als Kochbuch für die Stufen 1 und 2 kann ich es daher nicht wirklich empfehlen. Ich hoffe, es gibt bald eine Taschenbuchausgabe.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Geschmack gekommen, 9. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Um es gleich vorneweg zu sagen: Dies ist kein Kochbuch. Das ist auch kein Nachteil, denn Kochbücher und Online-Rezepte gibt es ja inzwischen hunderttausende.

Dieses Buch ist vielmehr ein Bildungsbuch. Es hilft, zu erkennen, was Schmecken bedeutet. Mit süß- sauer - salzig - bitter - Natriumglutamat - ist nämlich noch längst nicht alles gesagt. Für mich als Laien war eine wesentliche Erkenntnis, welche Rolle die "Textur" des Essens beim Geschmackserlebnis spielt und wie die unterschiedliche "Länge" des Geschmacks der einzelnen Zutaten wirkt.

Ein Wort zum Preis: Das mag viel Geld sein. Wenn man es aber mit wissenschaftlichen Büchern vergleicht, ist es gar nicht mal so teuer. Vielleicht schafft es ja auch mal eine öffentliche Bücherei, statt noch fünf Grishams mal so ein Buch einzustellen, denn: Sie werden nach diesem Buch ganz anders essen als vorher. Das ist bei Erkenntnissen das Gute: sie halten ein Leben lang.

Ein Wort zum Autor: Jürgen Dollase wirkt in seinen Kolumnen manchmal extrem überheblich und apodiktisch, wie eine Art Gastro-Ranicki. Auch wenn er seine persönlichen Lebensumstände schildert ( da habe ich mir eben vierzig Töpfe gekauft usw. usw.), dann sind das vielleicht Aspekte, die einen an der Übertragbarkeit seiner Maximen auf das Leben von Normalmenschen zweifeln lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Beim Kochen ist wie überall: Am besten lernt man von den Besten.
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41 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schmecken ganz neu entdeckt! Ein Erlebnis!, 5. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Die Geschmacksschule beschreibt im Detail einzelne Bestandteile, die wir mit unserem Geschmackssinn erkennen. Hier werden sie im Detail vorgestellt. Gut verständlich und wissentschaftlich belegt zeigt dieses Buch, wie man den Genuss beim Essen um ein vielfaches steigern kann. Bei den Rezepten erlebt man aufregende Neuigkeiten, welche sich einfach zubereiten lassen. Im ersten Teil gibt es den wissenschaftlichen Hintergrund, im zweiten Teil soll man aktiv werden und sogenannte 'Löffelgerichte' nachkochen. Spätestens dann wird klar, was einem beim Essen bisher entgangen ist...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Erkenntnisse zum bewußten Essen, 28. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Der Autor Jürgen Dollase, ein bekannter Restaurantkritiker und Kolumnist, versucht in seinem Buch dem Leser ein völlig neues Eßbwußtsein zu vermitteln. Der Leser wird systematisch dazu gebracht eigene Geschmackserlebnisse, Grundwahrnehmungen wie süß, sauer, salzig und bitter sowie Umami (Geschmacksverstärker) neu zu entdecken. Jeder, der sich fürs Essen und Kochen interessiert, lernt , wie man seine gesamte Sensorik bei Essen einsetzen kann, um neue Erfahrungen zu machen. Sehr empfehlenswert.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön, aber aufwändig, 27. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Aus der Menge der derzeit angebotenen Kochbücher hebt sich die Geschmacksschule von Jürgen Dollase eindeutig ab: Das bewusste Schmecken, die Schulung der Geschmacksnerven stehen hier im Vordergrund, nicht das konkrete Rezept zum Nachkochen. Was passiert, wenn man süß mit sauer kombiniert, knusprig mit weich, heiß mit kalt? Wie überlagern sich verschiedene Aromen und Texturen, welcher geschmackliche Eindruck bleibt zum Schluss? Was verändert sich, wenn man ein paar Pinienkerne hinzufügt, oder einige kleine Apfelstückchen, oder gar einen Happen Räucherforelle? Jürgen Dollase erklärt es seinem Leser genau und anschaulich und lässt ihn dann im Selbstversuch das Gelernte in die Tat umsetzen. Die Geschmacksexperimente haben allesamt auf einem einzigen Esslöffel Platz - was einerseits originell und überschaubar ist, andererseits aber einen ziemlichen Aufwand erfordert. Ob es viele gibt, die den Anregungen tatsächlich folgen und die Löffelgerichte" in ihren Mikroportionen (man nehme drei Croutons...) in die Tat umsetzen? Dennoch: ein neuer, erfrischender Ansatz und einige Erkenntnisse, die vielen Amateurköchen neu sein dürften.
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27 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine naive Kopie von Ferran Adria, 30. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist teuer und toll aufgemacht. Mit Wissenschaft hat das Buch ABSOLUT nichts zu tun. da gibt es wirklich Besseres in den Fachjournalen. Es ist Wissenschaftsjournalismus und der gelungene Weg, das Wissen des Altmeisters Ferran Adria für den unbedarften Konsumenten mit Kochallüren aufzubereiten und "auf den Löffel" herunterzubrechen. Man bemerkt recht deutlich, dass Hr. Dolasse kein Koch, sonder ein intelligenter Kochtopfgucker ist. Das vorgetäuschte Wissen ist nicht selbst erarbeitet sondern sehr geschickt angelesen und journalistisch gewichtet. Mit den Altmeistern der Molekulargastronomie, wie Ferran Adria, Heston Blumenthal und Thomas Vilgis wird er sich nicht so schnell messsen können. Da müsste er die spitze Feder ablegen, und selbst beweisen, was er kann. Seine Löffelexperimente sind trotzdem lustig, um auf einer Party Eindruck zu schinden. Und dafür ist ja das Buch wohl geschrieben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Geschmackssinn neu entdecken, 2. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch wird für jeden, der nicht gerade schon selbst auf extrem hohem Niveau zu kochen und damit auch schmecken und geniessen gelernt hat, eine neue Welt erschliessen. Jürgen Dollase macht dem Leser bewusst und auch beschreibbar, was die meisten von uns sonst nur mit lecker, salzig, würzig, cremig o.ä. hätten beschreiben können. Er benennt all die (zusätzlichen) sensorischen Erlebnisse im Mund konkret und zeigt uns, wie wenig wir doch wirklich bewusst zu essen vermochten und jetzt zu lernen vermögen. Manchmal scheint (im Nachhinein) so selbstverständlich zu sein, was er schreibt, und schon die Einleitung ist diesbezüglich absolut erhellend. Denn zunächst wird der Hamburger von McDonalds in allen Facetten analysiert. Warum er so ist, wie er ist. Weltweit, überall gleich und ganz genau berechenbar auf eine sehr speziell massentaugliche einfache Formel reduziert. Danach gibt es ganz viel gut greifbare Theorie, die sich mit jedem Lesen mehr und mehr erschliesst (ich habe das Buch seit 6 Jahren und gewinne immer wieder neue Anregungen daraus). Und eben viele Rezepte mit konkreten Handlungsanweisungen, die auch jede normale Küche ganz eindeutig deutlich bereichern können. Und seien es so triviale Tips wie beim Olivenöl oder Essig eben bewusst die exklusiven Varianten (erste Pressung, nur ein Anbaugebiet, alter Balsamico etc. etc.) zu wählen oder Schalotten statt Zwiebeln zu verwenden. Oder das Fleisch erst auf dem Teller zu würzen, z.B. mit frisch gemahlenem (!) Pfeffer und Fleur de Sel. Hier gilt einmal mehr, dass es das Leben und den Genuss verändern kann, zu erfahren, also wirklich auszuprobieren, was vorher nicht denkbar erschien. Bis hin zu sehr viel anspruchsvolleren Vorschlägen. Absolut 100 Prozent empfehlenswert. Gönnen Sie sich dieses Buch und lassen Sie sich auf die Reise zu neuen Geschmackserlebnissen ein. Sie werden es garantiert nicht bereuen. Dieses Buch kann Ihr Leben bereichern, wenn Sie sich darauf einlassen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschmacksschule, 27. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschmacksschule (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir von diesem Buch mehr erhofft. Die Löffelgerichte von denen jeder hier schwärmt finde ich nicht gut. Der Anfang dieses Buches war eigentlich ziemlich interessant, leider ist der interessante Teil nur viel zu kurz. Die Hälfte des Buches besteht aus den Löffelgerichten, wo bei manchen ein paar gute Ideen drin stecken.

Ich habe mir viel mehr erhofft von diesem Buch.
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Geschmacksschule
Geschmacksschule von Jürgen Dollase (Gebundene Ausgabe - 1. September 2005)
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