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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in die die Apartheid durch die Gender-Polizei
Ich bekam das Buch von einer Freundin empfohlen.
Ich setzte mich in meine Leseecke - und las das Buch in einem Zug durch.
Bernhard Lassahn beschreibt schmerzlich und treffend den Wahnsinn, der im Namen der Frau veranstaltet wird.

Leider ist dieses Buch keine Satire, sondern eine treffende Beschreibung der Sezernierung der kleinsten Zelle der...
Vor 16 Monaten von Haike Gundherius veröffentlicht

versus
14 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Mann schreibt rot
Lassahns Buch kann man der Gattung der sogenannten "Streitschriften" zuordnen. Eine gewisse Einseitigkeit und Schwarz-Weiß-Malerei scheinen zum Wesen dieser Literaturform zu gehören. Zwischentöne sind da nicht gefragt, alle Register der Polemik werden gezogen.

An dieser Grobschlächtigkeit leidet auch Lassahns Feministenschelte "Frau ohne...
Vor 11 Monaten von Dr. P. veröffentlicht


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in die die Apartheid durch die Gender-Polizei, 15. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Ich bekam das Buch von einer Freundin empfohlen.
Ich setzte mich in meine Leseecke - und las das Buch in einem Zug durch.
Bernhard Lassahn beschreibt schmerzlich und treffend den Wahnsinn, der im Namen der Frau veranstaltet wird.

Leider ist dieses Buch keine Satire, sondern eine treffende Beschreibung der Sezernierung der kleinsten Zelle der Gemeinschaft: Die Familie.
So ist mir ist bis dato gar nicht aufgefallen, dass es in Deutschland kein Bundesministerium für Familie mehr gibt.

Bernhard Lassahn beschreibt treffend, warum bestimmte Werte verfallen und stellt unbequeme Fragen:
Wer hat ein direktes Interesse am Werteverfall der Familie?
Mit welchen Tricks werden Medizinstudenten zum Studium zugelassen werden, obwohl sie die Aufnahmetests nicht bestanden haben?
Warum gibt es an deutschen Unis neben den Professoren über 250 "Nebenprofessoren" teilweise ohne Professur und Lehrauftrag (Doppelbesetzung)?
Warum verstecken Bergarbeiter die Steinkohle im Berg, um sie danach mit viel Schweiß und Arbeit zu fördern?
Warum funktionieren paradoxe Dogmen in unserer heutigen Zeit so wunderbar (und) unauffällig.
Bernhard Lassahn schreibt für die Liebe zwischen den Menschen und prangert den "sexistischen Bolschewismus in einer Diktatur" mit harten Tatsachen an.
Für alle, die sich einen Überblick über die wahren Ziele des "Gender-Mainstreaming" verschaffen wollen.

Dieses Buch beschreibt keine Fiktion: ES passiert gerade, ES ist passiert oder ES wird mit Sicherheit passieren. Beängstigend und mit geprüften Fakten untermauert, wagt Bernhard Lassahn einen genaueren Blick hinter den Horizont: Ein Blick auf eine Zukunft ohne Familie, ohne Kinder, ohne Enkel.
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63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen und Männer gehören zusammen, 29. Mai 2013
Von 
WoGo (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Wenn ein Mann sich kritisch zu den Themen Feminismus oder Gender äussert, wird ihm gern das Etikett 'Frauenfeind' angeheftet. Bei Lassahn funktioniert das nicht, zu deutlich springt aus jeder Zeile seine Verehrung für Frauen hervor, sein inniger Wunsch nach Gemeinsamkeit statt Trennung.
Punkt für Punkt listet er auf, wie langjährige Männerverachtung und auch -benachteiligung unsere Gesellschaft als Ganzes - also auch den weiblichen Teil - zum Negativen und zum Unglücklichen hin verändert hat. Der Autor schreibt streckenweise augenzwinkernd und durchaus humorvoll, schreckt allerdings nicht davor zurück, Feminismus und Rassismus auf eine Stufe zu stellen, Feminismus gar als die deutlich üblere Variante anzuprangern: "Das System der Apartheid in Südafrika etwa kannte »ehrenhafte Weiße«, die zwar nicht die richtige Hautfarbe hatten, aber immerhin so behandelt wurden. Bei Rassisten und Chauvinisten gibt es Grauzonen." Der feministische Sexismus hingegen kenne keine guten oder ehrenhaften Männer. Lassahn belegt seine Behauptungen: Bekanntlich ist die Dezimierung aller Männer auf 10% bei einer Lebensdauer von höchstens 50 Jahren oder die komplette Ausrottung der Männer bis heute eine typische Forderung feministischer Aktivistinnen - Solanas 'Manifest zur Vernichtung der Männer' wird immer wieder aufgelegt.
Der Autor bezweifelt, dass die Trennung der Geschlechter in gut (weiblich) und böse (männlich) irgend jemandem zum Glück verhilft, außer vielleicht ein paar Quoten-Professorinnen, denn normalerweise wollen Männer und Frauen bekanntlich zusammen leben und finden darin auch Erfüllung. Der Staat als (männerfinanzierter) Ersatzpartner mag manchen Frauen materielle Unterstützung bieten, Zufriedenheit oder Lebensglück jedoch nicht.
Insgesamt eine ausgesprochen brillante Analyse, flott zu lesen - Empfehlung! Leser, die zu der Meinung tendieren, dass Frauen und Männer zusammengehören, wie Yin und Yang, werden an diesem Buch ihre Freude haben und vielleicht Hoffnung schöpfen.
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg im Frieden, 3. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Die These, dass in den westlichen Gesellschaften ein beständiger, zäher Krieg gegen Männer geführt werde, steht im Zentrum von Lassahns großem Essay "Frau ohne Welt - Der Krieg gegen den Mann", der diese These in immer neuen Aspekten umkreist. Lassahn steht mit dieser Position nicht allein: Dass es einen „Krieg gegen die Männer“, einen „war on men“ gäbe, war gerade erst Thema eines viel zitierten und heftig angegriffenen Textes im Wall Street Journal, einer der wichtigsten Tageszeitungen der USA. Ganz ähnlich ist das Bild, dass eben erst die US-Psychologin Helen Smith in ihrem aufsehenerregenden Buch „Der Streik der Männer“ („Men on Strike“) zeichnet, in der sie westliche Gesellschaften als eine feindselige Umgebung für Männer beschreibt und so erklärt, warum immer mehr Männer sich aus gesellschaftlicher und familiärer Verantwortung zurückzögen – zum Schaden für alle.

Leben wir also tatsächlich in Kriegszeiten? „Wir können uns kaum vorstellen, dass es zwischen Frauen und Männern Krieg gäbe…(…) Der Krieg, in dem wir stecken, ist ein asymmetrischer und ein für viele unsichtbarer Krieg.“ (Lassahn, S. 8f.)

Lassahn bietet fast unüberschaubar viele Belege für männerfeindliche Positionen in Politik, Medien und Gesetzen. Er listet Buchtitel auf, die Männer durchweg als dumm, gewalttätig, liebesunfähig, nutzlos, ja lebensunwert darstellen (S. 33f.), zeigt am Beispiel der Gender-Forscherinnen Ingelore und Isabel Welpe die Position einer „female supremacy“, die Männer faktisch zu Untermenschen erklärt und dies im Rahmen der Gender Studies als seriöse Wissenschaft verkaufen kann (S. 35ff.).

Er erläutert, dass die Männerverachtung „von einer belächelten Minderheitenmeinung zur dominierenden Weltanschauung geworden“ sei (S. 40).

Er zeigt, wie feministische Sprachsteuerung die Ebene einer umfassenden menschlichen Gemeinsamkeit diffamiert und stattdessen auf einer Betonung der Geschlechterunterschiede besteht (S. 52 ff.) und „männerfreie Zonen“ (S. 72) schafft, arbeitet Gemeinsamkeiten von Sexismus und Rassismus heraus und zeigt, dass Sexismus, wenn er sich gesellschaftlich etabliert, „in die Selbstvernichtung“ führe (S. 62).

Er geht darauf ein, wie die Politik des „Gender Mainstreaming“ 1995 bei der Weltfrauenkonferenz in Peking als elitäres, undemokratisches Programm etabliert und später ohne ernstzunehmende Aufklärung der Bevölkerung in nationalen Politiken durchgesetzt wurde (S. 106ff.) und wie die rot-grüne Regierung das sogenannte „Gewaltschutzgesetz“ zu Beginn des Jahrtausends als Gesetz etablierte, das die Unschuldsvermutung zu Lasten von Männern aushöhlte und es ermöglichte, sie ohne Beweise von Übergriffen aus den gemeinsamen Wohnungen zu vertreiben.

„Man kann den Frauen von Rot-Grün, die dieses Gesetz durchgebracht haben, den Vorwurf nicht ersparen: Sie haben getreu der feministischen Unart des Wegguckens gehandelt, und alle Forschungen, die belegten, dass häusliche Gewalt zu gleichen oder sogar zu größeren Teilen von Frauen ausgeht, unter den Tisch fallen lassen. Sie kannten die Studien. Sie wussten, was sie tun.“ (S. 150)

Am Grundsatzprogramm der SPD und dem berüchtigten Satz, die männliche Gesellschaft müsse überwinden, wer die menschliche Gesellschaft wolle, verdeutlicht Lassahn dann, warum er dem Feminismus einen Vernichtungswillen unterstellt:

„Die Gemeinschaft, die für sich selbst die ‚Menschlichkeit‘ in Anspruch nimmt, will sie (die Männer) nicht. So wird mit der Sprache das Männliche vom Menschlichen getrennt. Als ich dem Feminismus (…) einen Vernichtungswillen bescheinigte, mag das noch übertrieben gewirkt haben. Das ist es aber nicht. Der Vernichtungswille ist real.“ (S. 162)

Natürlich lässt sich auch hier wieder fragen, ob nicht eben diese Position übertrieben ist. Feindseligkeiten gegen Männer, auch gegen alle Männer, lassen sich sicherlich in vielen Statements von Politikerinnen, Journalistinnen, Lobbyistinnen und ihren männlichen Bündnispartnern finden, auch in gesetzlichen Regelungen – aber „Krieg“? „Vernichtungswille“? Was rechtfertigt diese Wortwahl?

Lassahn zitiert den Richter Harald Schütz: „‘In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern, widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehen geschieden, ihnen ihre Kinder entzogen, der Umgang mit ihnen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder missbraucht zu haben erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestselbstbehalt herabgesetzt werden. Die Dimension solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß und sollte seinen Platz auf der Bühne, nicht in unserer Rechtswirklichkeit haben.‘“ (S. 156)

Eben solche rechtlichen Rahmenbedingungen wären nicht möglich, wenn es lediglich um zivile Interessengegensätze zwischen Müttern und Vätern ginge, die auch prinzipiell zivil moderiert werden könnten. Sie sind nur möglich als Resultat einer Politik der erbitterten Feindschaft, die nicht einmal mehr momentelang bereit ist, Situationen auch aus der Perspektive der Bekämpften zu betrachten. So ist es sehr schlüssig, wenn Lassahn schon zu Beginn seines Buches die Goldene Regel zitiert („Was du nicht willst, was man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu.“, S. 21) und ihren Bruch als „Zivilisationsbruch“ darstellt.

Das ist treffend. Eine politische Position, die eine zivile Gemeinsamkeit von Männern und Frauen verneint, die gesellschaftliche Bedingungen schlankweg und ausgerechnet als „Patriarchat“, also als „Väterherrschaft“ beschreibt, zivile Ordnungen als scheinhaft darstellt und behauptet, dass sie – sei es in der Sexualität, im Familienleben, in der Berufswelt, in der Kommunikation oder der Politik – grundsätzlich von Gewalt und Machtausübung geprägt sei, die natürlich immer nur von einer, der männlichen Seite ausginge: Eine solche Position entwirft tatsächlich eine Kriegslogik.

Wer aber an solchen Bedingungen etwas ändern möchte, wird kaum ausgerechnet bei denjenigen Gehör finden, die diese Kriegslogik entwickeln, sie propagieren und ihr selber folgen. Wer etwas ändern möchte, muss Menschen ansprechen, die das Verhältnis der Geschlechter NICHT im Lichte einer Freund-Feind-Logik betrachten und betrachten wollen. Lassahns Buch, das inhaltlich klar und scharf, im Ton und in der Zielsetzung allerdings nirgendwo kriegerisch ist, entwickelt ein gutes Muster dafür.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Surrender vor "Gender": Das darf nicht geschehen. Bernhard Lassahn zeigt, weshalb, 16. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Bernhard Lassahns neues Buch hat bisher, Stand 15. Juni 2013, fünf Amazon-Rezensionen erhalten, alle mit 5 Sternen – das war's. Weshalb, kann man in ebendiesen Rezensionen nachlesen, und dem dort Gesagten stimme ich voll und ganz zu. Das Buch ist meisterhaft in seiner "leisen", schönen, geschmeidigen, unaufgeregten Sprache; ich habe mich an etlichen Stellen gewundert, wie Lassahn es schafft, solche Contenance des Ausdrucks zu wahren, statt in einen dröhnenden #AUFSCHREI auszubrechen. Denn bei ihm geht es um mehr als um Senioren-Mitternachtssexismus am Tresen. Es geht um eine großangelegte TOP-DOWN-Gesellschaftsveränderung ohne demokratische Legitimierung, ausgeheckt von einem kleinen, nichtrepräsentativen Häuflein vorwiegend lesbischer Frauen – eine Gesellschaftsveränderung, die der Gesamtgesellschaft mit ihrer überwältigenden Mehrzahl heterosexueller Menschen aufgezwungen wird.

Aufgezwungen WIRD – nicht: "werden soll". Denn das zugrundeliegende Programm "Gender Mainstreaming" ist exakt seit dem 1. Mai 1999 europaweit (!) verbindliche (!) Politik, und es muss (!) von sämtlichen (!) staatlichen Institutionen umgesetzt werden. "Gender Mainstreaming" wiederum ist Spross einer älteren Bewegung, nämlich des Feminismus – welcher mit "GM", so einige Autoren, seine "dritte Welle" erreicht hat. Lassahns Buch ist nun aber weniger Darstellung dieser Phänomene, sondern es widmet sich deren realen Konsequenzen. Es durchdenkt, es denkt weiter. Tief, sachlich, objektiv und, wie gesagt, erstaunlich nüchtern angesichts der Größenordnung dieser Konsequenzen. Die daher niemand mit der Lupe suchen muss: Sie sind in den Alltag eingedrungen, sie verändern ihn, sie bestimmen ihn teilweise schon.

Aber nicht in eine gute Richtung, wie Lassahn in letztlich erschütternder Weise zeigt. Denn sie laufen hinaus auf: Segregation, Apartheid der Geschlechter. Das ist sicherlich der Grund, weshalb Bernhard Lassahn sein Buch-Triple, wovon "Der Krieg gegen den Mann" der erste Band ist, als "Trilogie zur Rettung der Liebe" bezeichnet: Lassahn möchte diese Apartheid nicht. Er möchte sie verhindern – respektive wieder rückgängig machen. Und er sieht, was hierzu nur das Mittel sein kann: Liebe. Diese aber müsste (wieder) zugelassen werden, statt ihr nach und nach ihre unabdingbaren Grundlagen zu entziehen. Zu diesen Grundlagen zählt an vorderster Stelle das Medium, welches den Menschen zum Menschen macht – die Sprache.

Es ist daher kein Zufall, dass in Lassahns Buch die Sprache eine so wichtige (m.E. die zentrale) Rolle spielt. Die Sprache ist das Herzstück menschlicher Gemeinschaftlichkeit. Ich erinnere mich gut an das Entsetzen, das mich schon bei der sogenannten "Rechtschreibreform" ergriff – nämlich viel weniger wegen der Dummheit der (zudem miserabel begründeten) einzelnen Gewaltakte gegen die Sprache, sondern wegen der grundlegenden Tatsache, dass hier eine TOP-DOWN-Manipulation an gemeinschaftlich Gewachsenem stattfindet. Denn macht man das Fass TOP-DOWN-Manipulation einmal auf, so bekommt man es nicht wieder zu – und vor allem: Es handelt sich dabei um das sprichwörtliche Fass ohne Boden. Ist etwas evolutiv Gewachsenes einmal bewusst und gezielt TOP-DOWN-manipuliert worden, so ist es nichts Gewachsenes mehr. Schon gar nichts GEMEINSCHAFTLICHES mehr. Und jede versuchte Maßnahme, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, ist ihrerseits Manipulation – also das exakte Gegenteil von evolutivem Wachstum –, und sie kann per definitionem nie mehr enden, da Simulation von Wachstums-Ergebnissen nicht an ein Ziel gelangen kann.

Jedoch sind die Konsequenzen der "Rechtschreibreform" geradezu lächerlich irrelevant im Vergleich zu dem, worum es Lassahn geht: Die Auswirkungen der "geschlechtersensiblen" etc. pp. Sprache. Ich nenne diese, gedenkend George Orwell und seiner sozialen Dystopie "1984", FEMI-NEUSPRECH. Der analytische Scharfsinn, mit dem Lassahn die BEDEUTUNG von Femi-Neusprech für die menschliche Begegnung (vor allem die der Geschlechter) herausarbeitet, ist ein klares Alleinstellungsmerkmal seines Buches. Das gab es in bisherigen Literatur nicht einmal annähernd – man nehme nur Lassahns "Mengenlehre", die m.E. platterdings unverzichtbar ist für das Verständnis der Konsequenzen von Femi-Neusprech. "Der Krieg gegen den Mann" ist daher im Wortsinn maßstabsetzend. Leider deshalb, weil die aufgezeigten Konsequenzen so gewaltig, so zersetzend sind.

Nach dem neuesten, grotesken Höhepunkt femisexistischer Sprach- und Gesellschaftsunterwanderung – der TOP-DOWN-Installation des Begriffs "Professorin" für Professoren beiderlei Geschlechts an der Universität Leipzig – sagte die Rektorin des Instituts, Beate Schücking, in einem Interview (Süddeutsche Zeitung vom 6. Juni 2013): "Keine Angst, liebe Männer. Wer souverän ist, wird damit fertigwerden." Man lese Lassahns Buch, um zu ermessen, wie skandalös, geradezu verbrecherisch ignorant solches Herunterspielen der Zersetzungskraft von Femi-Neusprech ist, und welche perfide Arroganz in solcher Lässigkeit liegt. Mir persönlich hat Lassahn mit seinem Buch gezeigt, ja bewiesen: Femi-Neusprech ist keine randständige Bagatelle. Femi-Neusprech ist der Großkatalysator zur Zersetzung der Beziehungen zwischen Männern und Frauen.

In einer der bisherigen Rezensionen des Lassahn-Buchs steht ein Satz, der in größtmöglicher Knappheit und Präzision das Geschehen einfängt – ich gebe ihn in Versalien wieder:

WAHNSINN, DER IM NAMEN DER FRAU VERANSTALTET WIRD.

Ja, Wahnsinn. Und zwar nicht "der Frauen", Gott bewahre!, sondern: Wahnsinn IM NAMEN der Frau. Im Klartext: Das oben genannte Häuflein von Frauen und seine (o ja, auch männlichen) Helfer missbraucht "Die Frau" als Trojanisches Pferd, um die Verwirklichung seiner Ziele nicht etwa nur zu erreichen, sondern zu erschleichen. Trojanisches Pferd heißt: BETRUG. Es muss daher auch unbedingt heißen: Im Namen "der Frau" – in Anführungszeichen. Denn mit der Frau (so es eine solche gibt außerhalb von Platons Höhle) hat das alles ebenso wenig zu tun wie mit der überwältigenden Mehrzahl der realen Frauen. Und "die Frauen" gibt es so wenig wie "die Männer" – es sei denn, es ist damit die große statistische Mehrheit gemeint. Doch sind deren Vertreterinnen genauso wenig wahnsinnig wie "die Männer", weshalb sie alle, Frauen wie Männer, die Beendigung des Gender-Wahnsinns verdient haben. Vor allem aber: nötig haben, denn sonst – siehe Bernhard Lassahn.

Eine Anmerkung für potentielle Lassahn-Leser weiblichen Geschlechts: Nehmen Sie das Buch ruhig "pars pro toto". Hier sehen Sie, was "die Männer" NICHT wollen (und übrigens auch noch nie gewollt haben): Krieg gegen die Frauen. Und bedenken Sie, dass es für Männer nur eine einzige Möglichkeit gibt, den (seit mehreren Jahrzehnten) TATSÄCHLICH stattfindenden Krieg gegen den Mann nicht ihrerseits mit Krieg zu beantworten: Sie können nur die Frauen darum bitten, den Krieg gegen den Mann ZU BEENDEN. Lesen Sie Lassahns Plädoyer für die Beendigung dieses Krieges, und überzeugen Sie sich vom tiefen Empfinden der Männer für die Frauen. Es existiert nach wie vor.

Noch zu einem Detail im Buch: Lassahn berichtet über Norwegen, wo sich seit einiger Zeit Vergewaltigungsserien durch ausschließlich muslimische Männer ereignen – und der Staat schützt die Frauen nicht, um sich nicht der "Ausländerfeindlichkeit" schuldig zu machen. Die Frauen trauen sich daher nur noch mit schwarz gefärbten Haaren auf die Straße, usw. Hierzu schreibt der Autor: "Die politisch korrekte Berichterstattung steckt in einer Zwickmühle, weil sie sich entweder dem Vorwurf ausgesetzt sieht, zum Fremdenhass beizutragen oder das Leid der Frauen zu bagatellisieren." Es folgen äußerst differenzierte und relevante Überlegungen zu dieser Sache; ich selbst lese sie auch wie folgt: Der "political correctness" sind enge Grenzen gesetzt. Stößt – wie hier – "PC" der einen Sorte auf "PC" einer anderen Sorte, so ist Blockierung die Folge, welche Menschen gefährdet. Man sollte daraus lernen, indem man die "political correctness" als solche und ganze auf den Prüfstand stellt. Und natürlich jede einzelne Sorte davon – also auch diejenige, welche von Feminismus und Genderismus eingeklagt wird. Was passiert, wenn man es nicht tut, das geht aus Bernhard Lassahns Buch hervor.

Es ist aber nicht zuletzt der weite Horizont des Autors, seine Bildung, und ganz schlicht: seine Intelligenz, die "Der Krieg gegen den Mann" zu einem so guten Buch macht. Wer sich der Lektüre vorbehaltlos öffnet, findet sich deshalb auf einen "Beobachterposten" versetzt, von dem aus er dies zu sehen bekommt: wie primitiv, wie ungeheuer einfältig, wie DUMM jene totalitären Ideologien sind, von denen das Buch erzählt.

Schließlich wird klar: Frauen und Männer sind nicht unabhängig voneinander. Sie können es gar nicht sein. Und wird versucht, es zu erzwingen, so ist – um hier nur von der Frau zu sprechen! – das Resultat: FRAU OHNE WELT. Apartheid der Geschlechter ist kein anzustrebendes Ziel, da UNMÖGLICH. Ich habe kürzlich dieses Zitat gefunden:

"Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe!"

Es stammt von Johann Wolfgang von Goethe.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sprachlich präzise, 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer im Zeitalter der Genderhysterie Argumente braucht, die dies Gekrampfe als Ideologie entlarven, ist mit diesem Buch bestens bedient. Lassahn gelingt es, ohne Weinerlichkeit oder Übertreibung auf die Missstände hin zu weisen, die heute aus der Sehnsucht nach Gleichberechtigung jenen Krieg kennzeichnen, gegen den er mit seiner Trilogie anschreibt.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht grandios, aber brilliant, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Hab am Sonntag angefangen und wollte nur mal das 1. Kapitel lesen, konnte aber nicht aufhören und hab's sofort verschlungen.
Grandios ist ja nach Ansicht des Autors kein akzeptabler Ausdruck mehr. Dann würde ich sagen brillant, sowohl die Argumentationsstränge, die oft überraschenden Querverbindungen und die Lesbarkeit. Quellenverzeichnis im Nachtrag hätte zwar auch nicht geschadet, aber so macht er sich weniger angreifbar. Und angegriffen wird er sicherlich. Darauf kann er einen lassen.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das neue Grundlagenwerk der Feminismuskritik, 6. Juni 2013
Von 
Arne Hoffmann (Springen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Ich habe Lassahns Buch gestern mit großem Interesse gelesen. Besonderes Vergnügen erwächst dabei aus der sprachlichen Meisterschaft Lassahns – von allen Mitgliedern der Männerbewegung kann er wohl am besten mit der Sprache umgehen, und es bereitet einem große Freude zu sehen, wie kluge Gedanken auch entsprechend klug formuliert werden. Immer wieder gelinkt es Lassahn auch, seine weitreichenden Kenntnisse an Politik und Philosophie, Geschichte und Literatur in seine Darlegungen einzuflechten – auch mit der feministischen Literatur hat er sich erkennbar intensiv auseinandergesetzt. Grundlegende Kritikpunkte an dieser Ideologie, vom Geschlechterrassismus über die Besessenheit von Sexualität und die Manipulation unseres Denkens bis hin zur totalitären Implementierung seiner Politik ohne demokratisch gesichertes Mandat (Stichwort "Gender-Mainstreaming"), legt Lassahn nicht nur überzeugend dar, sondern dank seines leicht ironischen Stils auch überaus eingängig.

Der Schriftsteller Robert Gernhardt nannte Lassahn einmal den "Neuen Milden". Diese Bezeichnung trifft in gewissem Sinne auch Lassahns aktuelles Werk: Aufgeregtes Gepolter ist seine Sache nicht. Er schildert schlicht seine Wahrnehmungen und welche Gedanken er sich darüber macht. Seine Analysen sind jedoch trotz des sanften Tonfalls in ihrer Wirkung vernichtend – wenn sie denn auch entsprechend gelesen würden. Leider ist der deutsche Buchmarkt inzwischen in mancherlei Hinsicht ebenso verflacht wie die Geschlechterdebatte, so dass Lassahns Buch, das eigentlich ein vielzitierter Debattenband werden sollte, nicht die besten Chancen gegen seichten Plunder hat, der im Handel breitflächig ausgelegt wird. Da hilft es nur, auf dieses Buch mit Nachdruck aufmerksam zu machen und es weiterzuempfehlen.

An einer Stelle erwähnt Lassahn die von Radikalfeministinnen eingebrachte Forderung, Valerie Solanas faschistisches "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" sollte in jedem Nachttisch liegen. Eine Forderung, die bei Solanas Machwerk schlicht obszön zu nennen ist, ergibt Sinn, wenn es um die "Trilogie zur Rettung der Liebe" geht. Dass noch zwei Bände mit derselben sprachlichen und inhaltlichen Wucht wie "Der Krieg gegen den Mann" folgen werden, ist schon fast ein bisschen unheimlich.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Autor, der Frauen liebt, 26. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch liest sich mit Vergnügen, ist sorgfältig recherchiert und schlüssig argumentiert.
Lassahn benennt die Dinge, die man intuitiv im Alltag manchmal wahrnimmt, aber schnell beiseite schiebt,
weil man ja mit Arbeit und Familie beschäftigt ist.
Ich gehe davon aus, dass die Wirklichkeit den Geschlechterrassismus einholt (weil Frauen und Männer sich gegenseitig brauchen).
Wenn man nach der Lektüre des Buches durch die gedanklichen Anregungen dabei ein bisschen besser nachhelfen kann, ist das auch ganz praktisch.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das sollte man sich mal ansehen oder anhören, 12. Juni 2013
Von 
Andi - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Bernharnd Lassahn, vielen bekannt durch die Kindersendung "Käpt'n Blaubär", ist kein Freund lauter Worte. Man schätzt ihn dafür. Ein Mann von Geist, und wenn man sich "Käpt'n Blaubär" anschaut, von einem heiteren und freundlichen Geist. Er betreibt keinen Alarmismus und keine Inflation der Sprache. Was ist das? Das ist, wenn der Intelligenteste in der Runde zum "Genie" erklärt wird, man von einer "Geschäftsphilosophie" spricht oder ein etwas erfolgreicherer Film gleich ein "Kult" ist. Mit solchen Übertreibungen findet eine Abwertung der Begriffe, ihre Inflationierung statt, ein Übel unserer Zeit. Das ist nicht Lassahns Fall. Wenn er also solche krass-starken Wörter wie "totalitäres System" in den Mund nimmt... ist er jetzt umgekippt und will mit Lautstärke um die hart umkämpfte Aufmerksamkeit feilschen? Oder sollte man sich dieses ja nun wirklich nicht dicke Buch mal vornehmen? Er macht auf etwas aufmerksam, wovon ein Professor schon vor Jahren feststellte: "Wahrscheinlich ist es schon zu spät". Dass er damit richtig liegen könnte, zeigt sich auch daran, dass er heute schweigen und anonym bleiben will. Man hat ihm mit Nachdruck klar gemacht, dass das besser für ihn sei.

Mit leiser Sprache wird Feueralarm für die Demokratie gegeben und es es heißt: "Dies ist keine Übung."
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kampf gegen den Mann, 2. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann (Broschiert)
Schon der erste Teil "Der Krieg gegen den Mann" des von Bernhard Lassahn als Trilogie angelegten Zyklus 'Frau ohne Welt' ist ein Feuerwerk an Fakten. Dieses Buch ist eine Sammlung aller relevanten Themenbereiche, die mit Feminismus, Feminisierung und Kampf gegen den Mann in Zusammenhang stehen. Es ist eine großartige Zusammenfassung auf kleinem Raum - der erste Teil von Frau ohne Welt zählt gerade mal 176 Seiten.

Bernhard Lassahn ist bekannt als Kinderbuchautor und Erfinder der Käpt'n Blaubär-​Geschichten. Seine Sprache ist klar und direkt, seine Beispiele sind durchweg verständlich, manchmal muß man sogar schmunzeln. Lassahn findet Worte für die Schieflagen im Verhältnis der Geschlechter - und damit für die Schieflagen unserer Zeit.

Lassahn hat mit "Der Krieg gegen den Mann" ein Werk vorgelegt, das einen Überblick bietet über den aktuellen Stand feministischer Ideologisierung, die feministische Umgestaltung des Bildungssystems, des Rechtsstaats, der Justiz und der anderen die Lebenswelt jedes Einzelnen tangierenden Bereiche. Zitat: Sexismus ist ein Selbstmordprogramm, nur mit Verzögerung. Es endet für alle tödlich, aber die anderen sollen zuerst sterben." Lassahn führt weiter aus: Der nächste ,Faschismus' wird nicht mit den alten Parolen auftreten, sondern mit neuen Masken. Auf den ersten Schuß können wir noch lange warten. Die verächtlich gemeinte Bemerkung, jemand sei offenbar zu blöd, daß er ,den Schuß nicht gehört' habe, trifft in diesem Fall zu: Es hat noch keinen gegeben - doch der Krieg hat längst begonnen."

Es ist in den letzten Jahren vermehrt über Feminismus und die damit in Zusammenhang stehende Verbannung alles Männlichen aus dem öffentlichen Raum, die Zerstörung der Familie und anderer gesellschaftlich relevanter Themen geschrieben worden. Zunehmend kritisch, da die Feminisierung der verschiedenen Lebensbereiche durchweg negative Auswirkungen auf Lebensqualität und Identität der Menschen hat und sich damit äußerst negativ auf die Gesellschaft und die westliche Kultur auswirkt.

Ganz deutlich wird bei Lassahn, daß Männer und Frauen unterschiedlich sind. Sie ergänzen sich wunderbar. Es kann sich aber nur ergänzen, was nicht gleich ist. Genderkritikern wird gern Frauenfeindlichkeit unterstellt. Das funktioniert bei Bernhard Lassahn nicht. Man spürt deutlich, daß sein Plädoyer für die Liebe kein Gewäsch ist. Es ist authentisch, er meint alles, wie er es sagt.

Der Autor arbeitet die grundsätzlichen Unterschiede im Denken und Fühlen der Geschlechter klar heraus: Das Objektivitätsprinzip, das den Mann befähigt, sein ganzes Selbst unter eine Sache zu stellen, führt dazu, daß er seinen Körper als Werkzeug zur Durchsetzung seiner Ideen und Visionen benutzen kann.

Auf der anderen Seite steht das weibliche Subjektivitätsprinzip, das seinen Ausdruck darin findet, daß Frauen sich über ihre Körperlichkeit definieren. Ihnen ist das Miteinander wichtiger als das rein sachbezogene Handeln. Daraus folgend empfinden Frauen sachliche Äußerungen von Männern, die ihren Wünschen nicht entsprechen, als Angriff. Die unterschiedlichen Denkmuster von Männern und Frauen werden von den Feministen zu Grabenkämpfen zwischen den Geschlechtern aufgebauscht: Doch in Wirklichkeit liegt der Schlüssel in einem natürlichen Miteinander. Eine Einsicht, die vor Achtundsechzig niemand in Frage stellte.

Lassahn: Doch mit dieser angeblichen Empfindsamkeit geht eine Grausamkeit Hand in Hand. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern, was Gearhart [Sally Miller Gearhart, geb. 1931, angloamerikanische Radikalfemanze; Anm. d. Autors] den Männern antun möchte, deren Bestand sie pauschal auf zehn Prozent und deren Lebensdauer sie auf 50 Jahre begrenzen will. Die besondere Fürsorglichkeit und Zuneigung, die sie innerhalb der Grenzen ihrer Gefühlswelt entfaltet, korrespondiert mit einer bis zum Vernichtungswillen reichenden Empfindungslosigkeit gegenüber allem, wovon sie sich getrennt denkt und was jenseits ihres Kokons liegt."

Feministen betrachten die Geschlechter nur unter dem einen Merkmal der Geschlechtlichkeit, das ist sehr gefährlich, denn was bleibt, ist die rein sexuelle Identität. Und die wird mit fortschreitender Feminisierung versucht aufzulösen, sodaß am Ende (und in der Theorie) der neue, geschlechtslose Mensch steht. Lassahn konstatiert die Abwendung von der Liebe, weg von den lebensrelevanten Fakten und Identifizierungen - hin zu der einen puren Sichtweise des Sexuellen. Die Frau, die sich vom Manne gelöst hat verliert ihre Welt.
Gespannt warten wir auf die beiden folgenden Teile seiner Trilogie zur Rettung der Liebe!
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Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe von Bernhard Lassahn. Tel 1: Der Krieg gegen den Mann
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