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am 27. September 2013
Mit hohen Erwartungen ging ich an dieses Werk heran, wollte etwas über die Epoche und Kultur der damaligen Zeit erfahren. Doch ich wurde bitter enttäuscht. Es ist hauptsächlich eine Aneinanderreihung von Schlachten, Intriegen und Verschwörungen, ein Erobern, auf in den Kampf, bestialisches Niedermetzeln und Versklaven ... und allen voran die Herrscher = Mächtigen = Gewalttätigen. Wer in den Schlachten die meisten Menschen niedermetzelt, ist der Held und übernimmt die Macht. Wurde ein Herrscher beleidigt, weil er eine krumme Nase habe, schickte er der Beleidigung wegen hunderte Soldaten in den Kampf - und in den Tod. Ich bin kein Historiker und kann den Inhalt bzgl. Wahrheitsgehalt und Qualität der Übersetzung nicht beurteilen. Ich hatte eigentlich Informationen über die Lebensweise der Menschen, über Kunst und Kultur, Technologie, Handwerk, Baukunst, Architektur, Medizin und Erkenntnisse in Naturwissenschaft erwartet, doch davon ist das Werk weit entfernt. Etwa ab der Hälfte des Buches wurden meine Leseabstände immer größer und zum Schluss konnte ich das nur noch mit wenigen Seiten am Stück ertragen. Wer etwas über die Zeit wissen will, muss wohl die entsprechenden Kapitel aus einem Standard-Geschichtsbuch lesen. Ich konnte aus dem Buch nichts wissenswertes ziehen, obwohl Herodot seiner Zeit mit Sicherheit über entsprechendes Wissen verfügte. Kurzum: Das Werk ist eine Kriegsberichterstattung und der Beobachter ist an allen Fronten mit dabei.

Cicero nennt Herodot den "Vater der Geschichtsschreibung". Seltsam nur, dass bis heute viele unter Geschichte immer nur die politische Geschichte verstehen. Für mich ist die Kultur-, Wissenschaft- und Technik-Geschichte viel wichtiger, denn die Errungenschaften in Kultur, Wissenschaft und Technik haben die Menschheit vorangebracht. Der Eroberungswahn der Mächtigen war und ist für die Entwicklung der Menschheit eher von Nachteil.
Herodot war ja angeblich auch politisch aktiv. Mich würde aus wissenschaftlicher Sicht interessieren: Warum hat Herodot geschrieben? Wurde er dafür bezahlt und wenn ja von welcher politischen Seite? Wurde er beim Verfassen seiner Geschichte unter Druck gesetzt? Oder war seine Motivation vergleichbar mit der von z.B. Aristoteles und Platon? Wenn heute über einen politischen Konflikt berichtet wird, gibt es garantiert mindestens zwei verschiedene Varianten. Zu Herodots Zeiten war das bestimmt nicht anders. Viele antike Quellen sind widersprüchlich. Falls jemand eine belegbare Quelle hat für die Motivation von Herodot diese Kriegsaufzeichnungen zu verfassen, wäre ich für einen kurzen Hinweis im Kommentar sehr dankbar.

Mit meiner Kritik will ich nicht die Leistung von Herodot herabwürdigen, aber Leser, die das Buch vielleicht lesen wollen, einen (subjektiven!) Eindruck vermitteln. Deshalb: Nichts für Nicht-Historiker.
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