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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt zu empfehlen!
Der Hauptteil des Buches umfasst 762 Seiten - der Rest wird von den Anmerkungen zu den einzelnen Kapitel ausgemacht sowie der Bibliographie und den üblichen Personen- und Ortsverzeichnisse. Manche Kapitel haben über 400 Anmerkungen - hier wurde geklotzt, nicht gekleckert. All diese Verweise sind aber hilfreich beim Verständnis des mittlerweile über...
Veröffentlicht am 18. Juli 2008 von Media-Mania

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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verstümmelter Herodot
An einer zentralen Stelle seines Werkes fasst Herodot die Feindseligkeiten zwischen Griechen den Persern zusammen (Buch 5, Kapitel 98): In den zwanzig Geschlechtern vor Darius hätten die Griechen nicht soviel Unglück erlitten wie "unter dem Darius, dem Sohn des Hystaspes, unter dem Xerxes, dem Sohn des Darius und unter dem Artaxerxes, dem Sohn des Xerxes". So...
Veröffentlicht am 16. März 2012 von Martin Holtermann


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verstümmelter Herodot, 16. März 2012
An einer zentralen Stelle seines Werkes fasst Herodot die Feindseligkeiten zwischen Griechen den Persern zusammen (Buch 5, Kapitel 98): In den zwanzig Geschlechtern vor Darius hätten die Griechen nicht soviel Unglück erlitten wie "unter dem Darius, dem Sohn des Hystaspes, unter dem Xerxes, dem Sohn des Darius und unter dem Artaxerxes, dem Sohn des Xerxes". So lautet die insgesamt noch passable Übersetzung von J. Chr. F. Bähr aus dem 19. Jahrhundert - allerdings nicht in der Ausgabe des Marix-Verlages, die von Fehlern und Auslassungen nur so strotzt. Oben zitierte Aufzählung lautet dort: "Unter dem Datis, dem Sohn des Hystaspes, unter dem Xerxes, dem Sohn des Xerxes". Die Umsetzung der in Fraktur gesetzten Originals (das übrigens leicht im Internet gefunden werden kann)ist allenthalben höchst mangelhaft geraten: aufgrund ausgelassener Buchstaben und Wörter ist die Grammatik vieler Sätze gestört, was den Lesefluss empfindlich beeinträchtigt; unzählige Eigennamen sind falsch geschrieben ("Sofikles" statt "Sosikles", 5.92 und auch im Register; aus "Prexaspes" wird in 3.63 "Preparaspes")und im allerletzten Kapitel des Werkes (9.122) ist gleich ein ganzer Abschnitt von 19 (!) Wörtern ausgefallen. Da mutet es schon fast tragi-komisch an, dass im Impressum zwei Herren "für ihre kritische Textdurchsicht" gedankt wird. Diesen verstümmelten und entstellten Herodot wird niemand lesen, geschweige denn kaufen wollen.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt zu empfehlen!, 18. Juli 2008
Der Hauptteil des Buches umfasst 762 Seiten - der Rest wird von den Anmerkungen zu den einzelnen Kapitel ausgemacht sowie der Bibliographie und den üblichen Personen- und Ortsverzeichnisse. Manche Kapitel haben über 400 Anmerkungen - hier wurde geklotzt, nicht gekleckert. All diese Verweise sind aber hilfreich beim Verständnis des mittlerweile über 2000 Jahren alten Textes. Als Übersetzung wurde diejenige von Dr. Christian Bähr, die in Berlin 1898 erschien, gewählt. Die Anmerkungen sind ebenfalls von Bähr.

Der Text klingt zwar altmodisch, doch dies trägt dem antiken Charakter des Buches zugute. Es hört sich authentisch an, ist aber trotzdem immer noch gut verständlich und leicht zu lesen.
Der Inhalt ist, mit einer guten Grundbildung in Geschichte, gut zu verstehen und die Anmerkungen helfen enorm dabei, Wissenslücken auszugleichen. Es macht Spaß, Herodot zu lesen, denn man kann viele Analogien zu heutigen Geschehen herstellen und diese kritisch begutachten. Das gesamte Verständnis der Geschichte wird, nun ja, zwar nicht revolutioniert, aber man lernt sehr viel hinzu bei der Lektüre dieses Buches.

Für Geschichtsfans und diejenigen, die Herodot nicht im Original lesen können oder wollen, unbedingt zu empfehlen!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Babylon, 15. September 2008
Wer meint, über den Turm zu Babel werde nur in der Bibel (Genesis 11, 1-9) berichtet, liegt falsch. Auch Herodot berichtet in seinem ersten Buch (ab Kap. 178) über Babylon und seinen weltberühmten Turm, und er soll sogar selbst dort gewesen sein. Insonderheit bringt er auch architektonische Angaben: der Turm hatte einen quadratischen Grundriß und bestand aus acht stufenartig übereinander gebauten Einzeltürmen (wie eine ägyptische Stufenpyramide) und "man steigt auf einer Treppe hinauf, welche von außen ringsherum um alle diese Türme angebracht ist. In der Mitte ungefähr beim Hinaufsteigen ist ein Ruhepunkt mit Sitzen zum Ausruhen."
Robert Koldewey buddelte ab 1913 die Reste des Turms aus, dessen Grundmauern etwa 90x90 m sind; der Turm soll auch rund 90 m hoch gewesen sein.
Sehr hilfreich sind übrigens auch die zahlreichen Anmerkungen in dieser Herodot-Ausgabe.
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2.0 von 5 Sternen Uralte Übersetzung, 13. April 2014
Das ist ein wenig eine Mogelpackung. Es handelt sich um eine in den 1850ern erschienene Übersetzung aus dem Griechischen komplett mit den damaligen Erklärungen. Der Übersetzer ist nicht Lars Hoffmann - dieser hat bloss die Einleitung beigesteuert - sondern ein gewisser Johann Christian Felix Bähr (1798-1872). Wikipedia meint zu diesem Herrn: "Auch seine Übersetzungen von Herodot [...] galten Bährs Zeitsgenossen [...] als vorbildlich". Klingt nicht wirklich nach bleibendem Wert.

Wenn es also in Bährs Kommentaren heisst: "Auch im heutigen Ägypten ist...", dann geht es um das Wissen eines Heidelberger Bibliotheksdirektors, der Bismarcks Papa hätte sein können, über die Zustände im Ägypten seiner Zeit.

Bährs Anmerkungen sind indes nicht alle ohne Reiz. Aber der Humor ist manchmal unfreiwillig, so z.Bsp. wenn Bähr zu einer Stelle im 2. Buch, wo Herodot von fliegenden Schlangen berichtet, festhält: "Dieses Tier kommt jetzt wenigstens in Ägypten nicht mehr vor."
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Katastrophe!, 28. Februar 2011
Diese Ausgabe der "Neun Bücher zur Geschichte" vom Marix-Verlag präsentiert Herodot ganz unkritisch als "Vater der Geschichtsschreibung", trotz kaum vorhandener Systematik (der Autor springt kreuz und quer durch die Geschichte) und dafür umso ausgeprägterer Fabulierlust.
Die Übersetzung und die Kommentare sind sage und schreibe 150 Jahre alt und der Autor des Vorworts meint doch tatsächlich, die Publizierung dieser Ausgabe sei sinnvoll, da sie zu ihrer Entstehungszeit allgemeine Anerkennung genoss (obwohl er bekennt, dass es damals noch keinen "systematischen wissenschaftlichen Umgang mit Herodot" gab)! Kritik an Herodot sucht man hier vergebens - wenn sich der Meister in seinen "Historien" selbst einmal kritisch zeigt, erfährt er dafür vom Kommentator höchstes Lob; präsentiert er uns auch anno dazumal schon leicht widerlegbare Märchen oder benutzt das Erzählte zur Untermauerung seines Aberglaubens, übergeht man das mit Schweigen. Und wenn am Anfang des Buches von "neu gesetzt, korrigiert und überarbeitet" die Rede ist, fragt man sich, wo und inwiefern, denn sowohl der Text selbst als auch die Kommentare strotzen nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern.
FAZIT: Keine gute Werbung für den "Vater des Geschichten-Erzählens" - ein kritischer Umgang mit ihm hätte seinen heutigen Wert sicher aufzeigen können, die Marix-Ausgabe siedelt das Werk aber eher in der Nähe der Bibel an und betoniert Herodots Ruf als Märchenonkel.
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5.0 von 5 Sternen Herodot ... im 21. Jahrhundert?, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja! Herodot ist so gut, dass sich sogar Autoren der heutigen Zeit von ihm inspirieren lassen. Beispiel: "Blasmusikpop" von Vea Kaiser. Nein, lassen Sie sich von diesem Titel nicht in die Irre führen. Das Buch ist kein Heimatroman oder irgendeine Schnulze,
sondern eine sehr vergnüglich zu lesende "herodotisierte" Geschichte darüber, wie die Wissenschaft in die Berge kam.
Wer den klassischen Herodot kennt und dann das Buch von Vea Kaiser - danach - liest, wird verblüffende Parallelen zwischen
Herodot und der jungen neuzeitlichen Autorin feststellen.
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5.0 von 5 Sternen sehr zu empfelen, 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein umfangreiches, inhaltsreiches Buch zu Herodot.
Umfangreiche, übersichtliche Wiedergabe der Schriften von Herodot.
Viele Hinweise und Querverweise zu anderen Wissenschaften.
Gute Abbildungen.
Seinen Preis wert.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für Nicht-Historiker, 27. September 2013
Rezension bezieht sich auf: 9 Bücher zur Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Mit hohen Erwartungen ging ich an dieses Werk heran, wollte etwas über die Epoche und Kultur der damaligen Zeit erfahren. Doch ich wurde bitter enttäuscht. Es ist hauptsächlich eine Aneinanderreihung von Schlachten, Intriegen und Verschwörungen, ein Erobern, auf in den Kampf, bestialisches Niedermetzeln und Versklaven ... und allen voran die Herrscher = Mächtigen = Gewalttätigen. Wer in den Schlachten die meisten Menschen niedermetzelt, ist der Held und übernimmt die Macht. Wurde ein Herrscher beleidigt, weil er eine krumme Nase habe, schickte er der Beleidigung wegen hunderte Soldaten in den Kampf - und in den Tod. Ich bin kein Historiker und kann den Inhalt bzgl. Wahrheitsgehalt und Qualität der Übersetzung nicht beurteilen. Ich hatte eigentlich etwas im Sinne eines Spengler oder Friedell erwartet, doch davon ist das Werk weit entfernt. Etwa ab der Hälfte des Buches wurden meine Leseabstände immer größer und zum Schluss konnte ich das nur noch mit wenigen Seiten am Stück ertragen. Wer etwas über die Zeit wissen will, muss wohl die entsprechenden Kapitel aus einem Standard-Geschichtsbuch lesen. Ich konnte aus dem Buch nichts wissenswertes ziehen. Schade um die verschwendete Zeit.
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9 Bücher zur Geschichte
9 Bücher zur Geschichte von Herodot (Gebundene Ausgabe - 24. März 2004)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,84
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