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4.0 von 5 Sternen knapp und plakativ - aber gut!
Seit Ende Februar 2008 ist der neue "Atlas der Globalisierung - spezial: Klima" der Zeitschrift "Le Monde diplomatique" erhältlich. Er bietet mehr als einhundert aktuelle Karten und Schaubilder, die es dem Leser ermöglichen sollen, die Debatte rund um die Themen "Klimawandel", "Umweltzerstörung", "Artenschwund" und "Ressourcenverschwendung" verfolgen zu...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Stefan Erlemann

versus
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solala
Dieser Atlas muss wohl ein wenig unter Zeitdruck zusammengeschrieben worden sein, vielleicht wollte man ja im Mainstream der Klimawandeldiskussion surfen und den guenstigen Wind nicht verpassen. Jedenfalls ist das Heft erstens seltsam beliebig zusammengewuerfelt und zweitens voller Fehler. Zunaechst einmal sind viele Artikel zum Thema Klima vorhanden, aber dazwischen...
Veröffentlicht am 6. April 2008 von D. Maraun


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solala, 6. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Globalisierung spezial: Klima (Broschiert)
Dieser Atlas muss wohl ein wenig unter Zeitdruck zusammengeschrieben worden sein, vielleicht wollte man ja im Mainstream der Klimawandeldiskussion surfen und den guenstigen Wind nicht verpassen. Jedenfalls ist das Heft erstens seltsam beliebig zusammengewuerfelt und zweitens voller Fehler. Zunaechst einmal sind viele Artikel zum Thema Klima vorhanden, aber dazwischen viele andere, die nur mit Umweltschutz allgemein zu tun haben und einige, die nun ueberhaupt nicht passen. Was soll zum Beispiel ein Beitrag ueber Nanotechnologie und deren moeglichen ethischen Folgen in diesem Atlas? Klingt ein bisschen nach: Klima, Waldsterben, Biogemuese, ist doch alles irgendwie dasselbe. Dann die Fehler: Wenn man die Grafiken etwas genauer studiert, faellt einem auf, dass viele entweder nicht zum Text passen, unpraezise sind oder mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. So produziert Freiburg laut Grafik genau 10x so viel Strom aus Wasserkraft wie es im Text zu lesen ist und Deutschland hat offensichtlich schon alle AKWs abgeschaltet, da der Beitrag dieser Energieform in der Grafik gleich Null ist. Und ist es verwunderlich, dass es in Indien deutlich mehr Diarrhoe-Tote gibt als sagen wir in Costa Rica? Vielleicht waere eine pro tausend Einwohner Angabe da sinniger gewesen. Na, und zuletzt dieser typische, leicht kumpelhafte Ton, der in jedem 5. Satz noch einen Kommentar einfuegt ("Das kann niemand wirklich wollen"), damit auch der letzte versteht, dass Biosprit nicht die Loesung aller Probleme sein kann.
Nun, trotzdem 3 Sterne, weil in dem kleinen Heft trotz der Maengel auch eine ganze Menge Information ueber Umweltthemen steckt. Man sollte beim Lesen aber die Augen auf und den Kopf wachhalten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen knapp und plakativ - aber gut!, 1. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Globalisierung spezial: Klima (Broschiert)
Seit Ende Februar 2008 ist der neue "Atlas der Globalisierung - spezial: Klima" der Zeitschrift "Le Monde diplomatique" erhältlich. Er bietet mehr als einhundert aktuelle Karten und Schaubilder, die es dem Leser ermöglichen sollen, die Debatte rund um die Themen "Klimawandel", "Umweltzerstörung", "Artenschwund" und "Ressourcenverschwendung" verfolgen zu können und zu einem eigenen, fachlich fundierten Standpunkt zu gelangen.

Die Karten- und Materialsammlung gliedert sich in zwei Bereiche. Im ersten Teil wird eine Bestandsaufnahme der negativen Entwicklungen versucht, im zweiten Teil werden Möglichkeiten, die nach Meinung der Autoren die Menschheit hat, den negativen Trends entgegenzuwirken, aufgelistet.

Die ersten fünfundzwanzig Doppelseiten befassen sich mit so unterschiedlichen Themen wie "Degradierung der Böden", "Preis der Mobilität", "Flächenfraß", "Das sechste Massensterben der Erdgeschichte", "Wasserknappheit", "Hochseefischerei" und "Die steigende Verbreitung von Nano-Teilchen". Dabei wird jedes Thema mit einem längeren Text, einer oder zwei Weltkarten und mehreren Grafiken, Tabellen und Diagrammen umrissen.

Auffallend dabei ist zunächst die extreme Komplexität der Grafiken und Weltkarten. Hier wird auf kleinstem Raum versucht, möglichst viele Informationen unterzubringen. Darunter leidet die Verständlichkeit. Nicht selten muss man minutenlang die Legende studieren und die verschiedenen Kategorien im Geiste nachvollziehen, ehe sich ein Grundverständnis der Karte herausbildet. Dem Laien und nicht universitär oder autodidaktisch mit solcherart Karten und Tabellen vertrauten "Semifachmann" fällt es dabei sehr schwer die Grundaussage zu verstehen und Trends und Wertungen nachzuvollziehen. So beginnt der Kartenmarathon mit einer Weltkarte, die die Größenverformung der Erde aufzeigt, wenn man den "ökologischen Fußabdruck" zu Grunde legt. Dieser Fachbegriff erschließt sich allerdings erst, wenn man den Text gelesen hat und die Karte länger studiert. Aus der Legende und den wenigen Angaben, die auf der Karte zu lesen ist, kann man weder verstehen, was dieser "Fußabdruck" ist, noch was sein Verbrauch pro Kopf in Hektar aussagt. Noch weniger kann man die Verformung der Karte deuten oder in nutzbare Aussagen übersetzen.

Noch etwas fällt bereits in diesem ersten Kontakt mit den Themen und Meinungsbildern, die in diesem "Atlas der Globalisierung" angebahnt werden, auf: Die Zielrichtung ist sehr kritisch, lässt keinen Raum für Widerspruch und ist nicht unbedingt objektiv - und versucht es auch nicht zu sein. Aussagen wie "Die Erde verkraftet knapp zwei Milliarden Menschen mit gehobenem Lebensstandard" oder dass "bereits in den 80er-Jahren der ökologische Fußabdruck der Menschheit größer als der Planet selber ist" sind - da sie als Tatsache, die nicht hinterfragt wird, dargestellt werden - zumindest fragwürdig.

Doch abseits dieser eher politischen Zielrichtung und "Meinungsmache" ist dieser Atlas ein Quell der Information und Überraschung. Unzählige Informationen kann man gewinnen, die man so noch nicht einordnen konnte, viele der täglichen Berichte und Aussagen werden verständlicher und lassen sich klarer abgrenzen und ob ihres Wahrheitsgehalts gewichten.

Vor allem der zweite Teil des Atlasses, in dem positive Entwicklungen in einzelnen Ländern oder Regionen vorgestellt werden, die dem allgemeinen Trend der Umweltzerstörung und Ressourcenverknappung entgegenwirken, ist sehr interessant.
So wird erläutert, wie sich Schweden ölfrei machen will, warum in Indien die erneuerbaren Energien boomen, dass Müll heutzutage wertvoller Rohstoff ist, wie in New York auf Natur und nicht Technik gesetzt wird, und Dongtan, eine chinesische Ökostadt, wird vorgestellt.

Fazit des zweiten Teils ist die Möglichkeit jedes einzelnen Menschen, etwas zu tun und die Welt etwas weniger der Zerstörung anheim fallen zu lassen. Auch der Politik wird der Spiegel vorgehalten und sie wird durch die Beispiele, die weltweit gesammelt wurden, dazu angehalten, selbst etwas zu tun und den Trends entgegen zu wirken.

Der "Atlas der Globalisierung" ist der Versuch einer Bestandsaufnahme und eine Warnung, viele Dinge anders zu sehen und vor allem anders zu machen. Er gibt unzählige Informationen an die Hand. Leider sind diese nur schwer zu erlangen und aus den Karten und Grafiken herauszulesen. Zumindest erfordert es viel Mühe und Zeit vom Leser. Zudem muss immer wieder die Neutralität und Objektivität der Daten und ihre Aufarbeitung bezweifelt werden. Doch bleibt dieser Atlas dennoch ein wichtiger Versuch in der Flut der Meldungen und Untergangsszenarien, die einem tagtäglich in den Nachrichten begegnen, einen eigenen, fundierten Standpunkt zu gewinnen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 22. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Globalisierung spezial: Klima (Broschiert)
Wer wissen will, welche Auswirkungen das tägliche Tun und Handeln auf das Klima(geschehen) hat, der hat hier eine exzellente Möglichkeit, sich umfassend weiterzubilden.
Mit, wie ich finde, sehr guten Grafiken und Erläuterungen erklären die Autoren eindringlich, wie weit wir bereits fortgeschritten sind, nennen aber gleichzeitig Alternativen. Ohne dabei allerdings den Ernst der Lage zu leugnen.
Besonders gut finde ich dennoch die leicht positiven Signale, die gesetzt werden, gerade zum Ende des Buches.
Sicher wird das Buch sowieso nur lesen, wer sich mit dem Thema ernsthaft oder zumindest halbwegs ernsthaft auseinander setzt, deswegen möchte ich hier noch mal die vor dem Buch warnen, die sagen "nicht schon wieder so was". Doch, es ist schon wieder eine kritische Auseinandersetzung. Anders wird sich aber auch nichts ändern! Deswegen würde ich mich persönlich freuen, wenn so etwas in Schulen zum Pflichtprogramm gehören würde.
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4.0 von 5 Sternen Faktisch, 3. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Globalisierung spezial: Klima (Broschiert)
Faktisch einwandfrei hält das Buch alle klimatischen Erreignisse der letzten Jahrhunderte bereit und schildert fast in FORM von Zeitungsberichterstattung die aktuelle Lage.
Aufgeführt werden Beispiele aus verschiedenen Ländern die einen klimatischen Verträglichkeitsbeweis des Menschen zur Erde daestellen sollen.
Das Buch selbst kommt allerdings nicht über das Stadium der Jetztzeit hinaus, die Erde werde das schon überleben der Mensch schafft sich eben die Natur zum Feind und muß sich mit Ihr messen.
Leider reiht sich das Buch damit in die zahllose Menge der Volksverdummenden Werke zum Thema Klima ein,Regenwälder werden weiter gerodet, Atommüll weiter vergraben, Kohlekraft weiter gebaut und nicht zuletzt setzt die die deutsche Autoindustrie weiter auf Diesel der bei Kleinkindern sich nachweißlich in Partikelform in der Lunge absetzt.
Aber da die Natur ich den wirtschaftsgebaren des Menschen unterordnen muß,bleibt nur übrig das bemerkenswerte letzte Kapitel des Buches über die Schere Arm und Reich zu lesen.
Vielleicht stehen irgendwann einmal die globalen Verlierer bei den Verursachern auf der Matte.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtig!, 26. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Globalisierung spezial: Klima (Broschiert)
Ich habe bereits Einiges zum Thema Klimawandel und anderen von Menschen verursachten Veränderung unserer Umwelt gelesen. Warum ich den Atlas der Globalisierung empfehlen kann, ist seine hervorragende Übersichtlichkeit. Kurz und prägnant werden Fakten durch sehr gute Grafiken verdeutlicht. Die Texte sind informativ, ohne zu langweilen. Zum Aufbau ist zu sagen, dass es eine Zweiteilung gibt:
1) Probleme der Globalisierung wie Klimawandel, Wasserverknappung, Resourcenverknappung, Industriekatastrophen,...
2) Lösungsansätze zu den drängensten Problemen oft anhand bereits bestehender Beispielprojekte wie Einsatz erneuerbarer Energien in Indien, Autofreiher Städte,...
Mein Fazit: 10 Euro die gut investiert sind.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder: Sehr zu empfehlen!!!, 3. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Globalisierung spezial: Klima (Broschiert)
Wie der "Atlas der Globalisierung" einfach nur zu empfehlen.
Aber leider kein Herdcover!
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ARRAY(0xaa6701f8)

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Atlas der Globalisierung spezial: Klima
Atlas der Globalisierung spezial: Klima von Le Monde diplomatique (Broschiert - 28. Februar 2008)
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