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68 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 mal 5 Sterne und einmal einen weniger
Mir fallen einfach nicht genug Superlative ein, um dieses Lebenswerk künstlerischen Schaffens auch nur annähernd zu würdigen. Vor dem Hintergrund jeglichen Castingschrotts, Musikproduzentengehabes, die meinen etwas von Musik zu verstehen (und sich in entsprechenden Jurys vermarkten) und armen Sternchen, die sich wegen der Aussicht auf Ruhm völlig...
Veröffentlicht am 15. März 2007 von Rock Tullie

versus
14 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen blues glattgebügelt
Wunderschöne Verpackung. Vom Blues alle Kanten entfernt. Am Anfang jeder CD eine Einführung in die Thematik, ebenfalls glattgebügelt.
Vielleicht fehlt mir der Zugang, aber spätestens ab dem 3. Stück sind die Songs austauschbar, lediglich an den Instrumenten das Thema zu erahnen. Die Stimme zu weit vorn - und alles glatt produziert. Schade,...
Veröffentlicht am 22. März 2006 von Thomas Heine


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68 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 mal 5 Sterne und einmal einen weniger, 15. März 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Mir fallen einfach nicht genug Superlative ein, um dieses Lebenswerk künstlerischen Schaffens auch nur annähernd zu würdigen. Vor dem Hintergrund jeglichen Castingschrotts, Musikproduzentengehabes, die meinen etwas von Musik zu verstehen (und sich in entsprechenden Jurys vermarkten) und armen Sternchen, die sich wegen der Aussicht auf Ruhm völlig schmerzfrei ausbeuten lassen ist dieses 11 CD (plus Bonus-DVD) Earbook ein in der heutigen Zeit kaum für möglich gehaltenes Kunstwerk. Auch in zwanzig Jahren wird niemand auf das Jahr der Veröffentlichung schauen, weil diesem Werk eine Aura des Zeitlosen und des Ewigen umgibt, etwas, was nur ganz wenige Alben wie z.B. Thick as a Brick haben. Und hier veröffentlicht Chris Rea gleich 11 Stück davon!!!! Nun ist es nicht so, dass ich Chris Rea vorher nicht gemocht hätte --- im Gegenteil. Ich empfand Dancin with Strangers, The Road to Hell und mit Abstrichen auch noch Auberge und the Blue Cafe als tolle Alben. Aber dann kam ja der inzwischen hinlänglich bekannte Einschnitt in Rea's Leben, der jetzt dafür sorgt, dass er ausufernde Touren auf Anraten der Ärzte schweren Herzens meiden muss. Chris Rea überlebte eine schwere Bauchspeicheldrüsenerkrankung. Die Vorstellung,als er im Krankenhaus lag, dass er seiner Tochter die Frage nach dem besten Album nicht beantworten zu können, befreite ihn von allen Zugeständnissen an Plattenfirmen, Konventionen und Bedenken. Dass er die Blue Guitars selber finanziert hat, entzieht sich meiner Kenntnis, würde aber zu den aktuellen Mechanismen des Musikbusiness passen. Nach Überwindung seiner Krankheit lieferte er mit Stony Road einen ersten Vorgeschmack, eine reine Bluesscheibe, manchmal ein bisschen sperrig, aber frei von jedem Gedanken an Kommerz. Aber hier war schon irgendwie klar, den Driving home for Christmas- Rea wird es wohl nicht mehr geben. Als ich dann von seinem Vorhaben mit den Blue Guitars las, war ich Feuer und Flamme. Für die Entwicklung meines Geschmacks muss ich voranstellen, dass sich meine Liebe zum Blues auch erst mit zunehmendem Alter entwickelt hat (aktuell habe ich die 42 erreicht). Ich bekam das Earbook von meiner Frau zum Geburtstag und habe bis heute versucht, mich eingehend damit zu beschäftigen. Und eines lässt sich schon jetzt sagen, viele Songs erschließen sich nicht sofort, aber dann umso nachhaltiger, man entdeckt immer wieder Neues, man hört richtig die Spielfreude der Musiker. Zu den einzelnen Alben sagt Chris Rea selbst, dass er keinen erzieherischen Anspruch zu den einzelnen Bluesstilen hatte. Das mag sein, aber man erfährt trotzdem eine Menge. Album One, the Beginnings ist vor allen Dingen textlich eine Besinnung auf die ursprünglich Wurzeln des Blues in West Africa. Sound- und Songmäßig hier eher nicht, sondern es sind ganz modern und stark komponierte Songs. Anpieltipps West Africa/Cry For Home, wegen des Übergangs ist das für mich ein Song, White Man coming, Where the Blues Come from, Sing out the Devil. Mit Album two, Country Blues hatte ich mich anfangs etwas schwerer getan, erst einer der späteren Durchläufe ließ diese Songs wirklich bei mir landen. Hier besinnt sich Chris Rea auf traditionelle Intrumente wie akustische Gitarren und Banjo's. Dieses zweite Album muss man ganz auf sich wirken lassen. Der zuerst aufkommende langsame Eindruck trügt, da ist ganz schön Power drin. Album three, Lousianna & New Orleans, fällt durch das Stilmittel auf, das die meisten Songs beginnen, als wenn ein Tonarm auf die Vinylscheibe gelegt wird. Die ersten drei Songs klingen auch durchgängig sondmäßig aus dieser traditionellen Zeit, mit dem 4. Song sind die Aufnahmen aber wieder sehr modern. Anspieltipps sind You Got Dixie und One Night with you. Album Four Electric Memphis Blues sprach beim ersten Hören mich und meine Rockerseele ziemlich schnell an, auch ein sehr nachhaltiges Album mit ganz starken Stücken, Anspieltipp Electric Guitar und danach lässt man dieses Album sowie so weiter laufen. Hier findet man auch Elemente früheren Schaffens, wohl von allem Kommerz befreit auf den Blues beschränkt. Bei Album Five, Texas Blues, lernt man die Wuzeln von ZZ Top kennen, auch ein Album, was man durchlaufen lässt. Zu Album six, Chicago Blues fällt mir nur ein Kommentar ein: Cool!!!! Jazzige Elemente, auch hier wieder auf Vinylstil zurückgreifend, auch ein Album ohne Anspieltipps, einfach durchlaufen lassen. Album seven, die Blues Ballads, ist jenes, welchem ich als Einzelscheibe einen Stern abziehen würde, vielleicht ist mir der Rythmus zu langsam, zu gehaucht, ich weiß es nicht, aber bei 11 CD's darf das mal sein. Album Eight, Gospel & Motown, ist wieder ganz stark, schon verweisend auf die für den Blues etwas moderneren Zeiten, d.h. Rythmus und Instrumentierung nicht mehr so ganz traditionell. Anspieltipp ist Ball&Chain, Let me in und Are you ready. Eine meiner Lieblingplatten ist Album nine, Celtic & Irish Blues, wo man als Hörer so ein kleines Deja-Vu hat. Das Opening-Instrumental erinnert stark an Nothing to Fear, eines der wirklich guten Stücke aus der alten Ära. Derer Hinweise findet man mehr, genau hinhören ist hier angesagt. Album nine ist wieder durchgängig genial, doch möchte ich jedem Too far from Home ans Herz legen. Album ten, Latin Blues, muss ich gestehen, habe ich noch nicht so oft gehört, hat vom Sound und zweimaligem Durchlauf aber einen guten Eindruck hinterlassen. Das das gesamte Werk noch mit einem Riesenabschluss gerundet wird, hätte ich selbst nicht gedacht. Nachdem ich bis Album nine so alles in mich aufgenommen hatte, dachte ich, das kann ja eigentlich nicht mehr viel kommen. So muss ich zu meiner Schande gestehen, mit Album 11 bis zum Schluss gewartet zu haben. Und dieses Album ist mit das Stärkste deser 11!! Man hört richtig alle Einflüsse, denen Chris Rea in jungen Jahren unterworfen war und hat hier noch ein paa richtig geile Songs geschrieben. Ein Album, welches mehrere Durchläufe hintereinander verträgt. Die Bonus - DVD ist ein Dreingabe von der Stony Road und hat daher nur mittelbar mit diesen 11 Cd's zu tun. Alles in allem ziehe ich meinen Hut vor Chris Rea und kann mich nur bedanken, dass er es selbst in die Hand genommen hat. Wäre die Plattenfirma überzeugt gewesen, hätten wir vermutlich eine ganz andere Veröffentlichungsstragie erleben müssen. Man stelle sich nur vor Robbie Williams, Madonna oder wer was weiß ich noch wäre plötzlich kreativ geworden, die Plattenfirmen hätten alles an sich gezogen und das Ganze in Einzelscheiben über die Jahre verkauft (mit entsprechender Werbung versteht sich). Ein solches Werk wie die Blue Guitars erhalten wir nur, wenn echte Musiker allein verantwortlich bleiben. Ich wage zu prognostizieren, dass diese Leistung einmalig bleiben wird.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen konsequenteste 180 Grad Drehung..., 14. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
halten wir eines gleich zu beginn einmal fest: den chris rea, den wir kannten, wird es nie wieder geben. kein i can hear your heartbeat" mehr. kein josephine". und wohl auch kein driving home for christmas".
mit seiner eigenen musikalischen sozialisierung mitte bis ende der 70er jahre war rea allem voran eines geworden: ein bis zur obsession passionierter verfechter des blues. da das leben als solches jedoch zu den tragischsten gehört bekam die welt kaum bis gar nicht mit, wie rea sich über zwei jahrzehnte lang durch alte blues-raritäten wühlte und daheim im kämmerchen ebenfalls nix anderes als den howln' chris gab. denn an den abenden, da stieg er stets auf die großen bühnen dieser welt und schenkte dem mob, was er verlangte. schöne, jedoch auch schrecklich schnörkellose musik für den simplen genuss.
mit seiner fast tödlichen erkrankung an der bauchspeicheldrüse (2000) dann die fast schon klischeehafte wandlung vom saulus zum paulus. was wäre gewesen", so sinnierte er auf dem krankenbett, wenn eine meiner töchter mich nach dem besten album meiner karriere gefragt hätte? mir wäre bloss die antwort übrig geblieben, noch niemals ein gutes album gemacht zu haben." und siehe da: schon mit dem nächsten album stony road" zeigte chris sich von einer exsaltiert bluesigen seite - sogar mit einigem kommerziellem erfolg.
und nun das: (blue guitars)", ein sogenanntes earbook". allein die aufmachung verdient schon respekt. blau und schwer liegt (blue guitars)" in der hand, als echtes buch vom format eines gemäldeführers. nicht ohne grund, hat rea neben der musik für dieses projekt doch auch den pinsel geschwungen und eine ganze serie malereien auf die leinwand gebracht. malereien, die den hörer/berachter auf der reise durch das bluesige universum des chris rea begleiten. und eine reise ist es fürwahr, denn chris rea hat innerhalb von 18 monaten nicht weniger als 137 blues-songs komponiert, die sich nun - auf 11 cd's verteilt - ebenfalls im earbook (blue guitars)" befinden. keine traditionals. keine cover. alles originale.
auf jeder dieser 11 cd's führt uns chris rea durch einen anderen blues-stil. latin blues". country blues". chicago blues". celtic & irish blues". Und auch wenn rea sich auf dem einband des earbooks heftig dagegen wehrt auch nur einen einzigen pädagogischen gedanken bei der ganzen sache gehabt zu haben: man lernt ganz ungemein. über den wert des blues für fast alle später entstandenen musikstile. über die leidenschaft die alte blues-meister wie z.b. charley patton antrieb. und natürlich über chris rea, auch über den lernt man einiges.
dass reas' stimme schon immer zu den ganz besonderen organen der musikindustrie gehörte ist nichts neues. doch es scheint als hätte diese stimme erst mit dem blues ihre wahre bestimmung gefunden. von der fachlichen seite ganz zu schweigen, rea klingt als hätte er nie etwas anderes getan als in einer endlosen blues-schleife spazieren zu gehen. kein wunder, dass sich dieses rekordverdächtige mammut-werk in englischen blues-kreisen bereits an auf die pole position gespielt hat.
und wenn man hört wie chris rea im interview, aber auch auf der ebenfalls zu (blue guitars)" gehörenden dvd spricht, dann weiss man, dass es dem mann verdammt ernst ist mit seiner neuen bestimmung. ein letztes mal noch, auf der farewell tour 2006" wird chris sich in großen hallen auf altbekannte manier seinen vielen fans stellen. dann jedoch wird er aufgehen in einer blues-band namens memphis fireflies". er wird den großen hallen den rücken kehren und nur noch die kleinen, enthusiastischen blues-clubs mit seiner stimme und seiner neuen musik beehren. und jeder, der das glück gehabt hat in (blue guitars)" hineinhören zu dürfen weiss, dass nur wenige musiker ihren weg jemals so verdammt gut gefunden haben werden wie dieser neue chris rea.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut unglaublich!, 13. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Ich habe das "ear-book" von Cris Rea gestern bekommen und es bis jetzt noch nicht mal ganz durchgehört, aber ich muß sagen, dass alles was ich bis jetzt davon gehört habe absolut unglaublich gut ist!
Jede einzelne CD entführt in eine andere Ärea und Gegend des Blues und ist von vorne bis hinten einfach fantastisch! Es stimmt einfach alles, die Musik, das Feeling, die Athmosphäre (teilweise mit analogem "Schallplattenknistern") und das alles gekrönt von Cris Rea´s superbem Gitarrenspiel und seiner unvergleichlich schönen sonoren Stimme, mit der er meiner Meinung nach einfach Blues singen muß! Ich bin der Meinung, dass sich Cris Rea mit diesem Werk ein Denkmal gesetzt hat und sich die Arbeit und der Mut 11 CD´s auf einen Schlag rauszubringen absolut gelohnt hat. Es mag zwar manchen etwas schrecken, eine solche Menge an CD´s von nur einem Künstler auf einmal zu kaufen, noch dazu mit "nur" Blues drauf, aber ich kann versichern, dass nie auch nur im Ansatz Langeweile aufkommt! Noch dazu bekommt man ein wunderschönes Buch mit sehr stimmigen Bildern und das alles zu einem vergleichsweisen "Spottpreis".
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Hörgenuß! Chris Rea's Lebenswerk ist wahrlich gelungen!, 6. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Beim Auspacken fallen einem die merkwürdigen Bilder ins Auge. Die Farben entsprechen nicht ganz meinem Geschmack, alles wirkt durch das ewigpräsente "Blau" sehr düster, ja fast morbide. Aber, es ist ja auch eine Bluesbox und keine Sunshine-reggae Album!

Das Booklet wird mit einem Interview eröffnet, indem erklärt wird warum und wieso dieses ergeizige Projekt entstand.

Danach wird zu jeder CD etwas zur jeweiligen Richtung geschrieben, so daß man etwas mehr zum jeweiligen Stil erfährt.

Schön und sehr informativ finde ich die Fotos, auf denen die für die Musik verwendeten Instrumente etc. gezeigt werden.

Die Musik:
Die erste CD eingelegt und nach den ersten 30 Sekunden dachte ich "Oh Gott nein!", aber dannach ging es erst richtig los.
Der Klang ist fantastisch, auch wenn mich das Plattenknistern am Anfang der CD 2 etwas störte.
Durch die Verwendung alter, teilweise historischer Ausrüstung, gibt es auf einigen Tracks auch einige "clicks" und etwas zischeln, aber das soll gewollt dazugehören.
Inhaltlich findet man hier 128 Songs, die alle von Chris Rea geschrieben wurden und die trotzdem -erstaunlicherweise- nicht langweilig werden! Ich selbst bin kein Hardcore Bluesfan, sondern eher ein Gelegenheitshörer, aber mir gefällt alles durch die Bank weg.
Wer vom Fernsehen die Nase voll hat und den Abend mit einer guten Flasche Wein im Sessel vor der Anlage verbringen möchte, der findet hier das richtige musikalische Material.
Wer die Stoney Road CD kennt und mag, der wird auch mit der Box "Blue Guitars" glücklich werden. Wer nur die Mainstreammusik von Rea mag, der mag hier vielleicht nicht ganz auf seine Kosten zu kommen.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke, Chris Rea!, 17. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Ich vermag meine Begeisterung kaum in Worte zu fassen. Hier passt einfach alles. Chris Rea liefert mit Blue Guitars ein Geschenk an jeden Bluesfan. Der Mann hat 11 CDs in top Qualität abgeliefert. Die Aufmachung des gesamten Werkes ist so liebevoll, dass ich es wie ein rohes Ei behandle. Zudem habe ich die limitierte Edition mit der Unterschrift von Chris Rea bekommen. Das war ein zusätzliches Sahnehäubchen. Angefangen habe ich mit Album Nr. 6, Chicago Blues. Diese Scheibe hat mich direkt gefangen und ich habe sie rauf und runter gehört. Weiter ging es mit Texas Blues. Auch hier zeigt Rea, dass er ein Ausnahmemusiker ist, der endlich seine wahre Bestimmung gefunden hat. Rea, der Schmuserocker der 80er und 90er, ist ein Bluesman!
Man hat nie den Eindruck, dass hier einer auf Blues macht. Nein, es klingt echt authentisch, wie es bereits bei Stony Road der Fall war.
Er greift hier derart genial in die Seiten, dass ich eine Gänsehaut bekomme. Ich hoffe sehr, dass die Gesundheit von Chris Rea sich nicht weiter verschlechtert und wünsche ihm von Herzen alles gute für die Zukunft. Hoffentlich bleibt er dem Blues treu. Es macht einfach Spaß, ihm zuzuhören. Er hat wirklich Spaß bei der Sache und das überträgt sich auf den Hörer!
Danke, Mr. Rea!
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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!! 11 CDs, 1 DVD mehr als 50 Gemälde von Chris Rea!, 3. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Das einmalige Werk enthält 11 CDs mit über 130 neuen Titeln, 1 DVD und über 50 Bilder der Künstlers!
Die elf Kapitel seines Blues-Universums benennt Chris wie folgt: Beginnings, Country Blues, New Orleans, Electric Memphis Blues, Texas Blues, Chicago Blues, Blues Ballads, Soul And Motown Blues, Celtic/Irish Blues, Latin Blues und 60s And 70s (Modern).
"Ich finde es jetzt sehr spannend zu hören, wem welches Album am besten gefällt."
Und so beschreibt Chris sein Lebenswerk:
„Blue Guitars ist mit sehr viel Liebe entstanden. Achtzehn Monate lang, zwölf Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche habe ich daran gearbeitet und jede einzelne Sekunde davon genossen. Die Recherche, das Aufnehmen und das Komponieren hat mich wahrlich inspiriert und ich hoffe, dass ich meine Begeisterung und Freude auch meinen Hörern vermitteln konnte. Obwohl ich vom Blues beeinflusst war, ist es keine Reihe von Alben mit „erzieherischem" Anspruch. Vielmehr handelt es sich um eine Zusammenstellung von Songs, die dem Hörer sogar dann gefallen können, wenn er sich nicht mal ansatzweise dem Blues verschrieben hat, weil ziemlich alles - von Motown bis Metal - seine Wurzeln im Blues findet. Ich hoffe, es gefällt Euch."
Aus dem freundlichen "Man On The Beach" ist ein echter Teufelskerl geworden. Das EarBook ist die bemerkenswerte Zusammenstellung von 130 neuen Songs! Dieses Wahnsinns-Projekt ist Anwärter für das Guiness Buch der Rekorde! Frank Zappa nahm vor über 20 Jahren sechs Studio-Alben in einem Jahr auf, der Red Hot Chili Pepper John Frusciante übertraf die Marke im letzten Jahr um ein Album. Doch Rea legt jetzt mit dem EarBook "Blue Guitars" gleich elf Alben vor, deren über 130 Songs er binnen eines Jahres geschrieben und aufgenommen hat. Eine einmalige und bemerkenswerte Leistung!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal Klartext reden hier, 22. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Lieber Chris Rea,...bist du eigentlich noch ganz bei Trost?
Ich schiebe einfach mal kurz Album Eight rein um mich kurz zu vergewissern, dass es nicht möglich ist, 137 neue Songs zu machen in einigermassen akzeptabler Qualität. Mein Vorurteil war: "Ja klar, jeden Morgen kurz die Gitarre rausgezogen und was aufgenommen".
Nach dem ersten Lied dachte ich dann wouw: "Habe wohl gerade das beste erwischt, naja, mache ich mir ne Best-Of Liste von den paar die gut sind".
Jetzt habe ich bereits 2 CDs durchgehört und denke ich träume.
Auch Leute die Blues nicht so sehr lieben und denken, dass seien einfach 11 Harcore-Blues-Scheiben: VERGESST ES EINFACH!
Ich komme mir vor wie 20 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt: On The Beach, Shamrock Diaries, Dancing Wiith Strangers...
Wie ist es nur möglich 137 top Songs herzuzaubern. Ich meine alleine das Album Eight könnte ein "Best of" von nie gehörten Songs sein.
Chris, du bist meiner Meinung nach ein (leider) total unterbewerteter Stern am Musikhimmel.
Hast dich nie vom Mainstream gross beeinflussen lassen oder davon, ein Vermögen mit deiner Musik zu machen. Deine Songs kommen tief vom Innern deiner Seele, das spürt man deutlich.
Ich bin gerührt, fasziniert, kann es kaum fassen.
Lieber Chris Rea,...bist du eigentlich noch ganz bei Trost?
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt, Herr Rea!, 15. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Seit drei Tagen läuft dieses unglaubliche Werk mit 11 CD`s, einer DVD, allen Texten und phantastischen Bildern in einem aufwendig gestaltetem Kunstbuch rauf und runter.
Man kann es kaum glauben, dass das alles in 18 Monaten enstaden sein soll. Wahnsinns Musik in so facetten reicher Form habe ich noch nie erlebt. Hier ist wirklich ein ganz Großer am Werk.
Ich habe angefangen mit der CD 2: Country Blues. Das Beste was ich je zu diesem Thema gehör habe. Instrumente, Komposition, Stimme und Sound, einfach genial.
Als zweites habe ich CD 6: Chicago Blues aufgelegt. Hier zeigt sich die wahre Größe von Chris Rea. Wahnsinns Musik mit einer hinreißenden Gitarre.
Erstaunlich ist, dass Rea das Niveau über alles DC`s mühelos halten kann. Phantastische Musik auch CD 7: Irish Blus, mit einem bekanntem Intro aus "expresso logic" im Opener. Nahtloser Übergang zu CD 10: Lattin Blues. Rhymus, Sax und Percussion sind vom Feinsten.
Zurück zu erdigen Blues: Auf CD 4: Electric Menphis Blues, CD 8: Gospel Soul Blues und CD 5: Texas Blues findet man alles wieder, was den Blues aus macht, ohne dass jemals langweilig wird.
Für mich ein Höhepunkt diese unglaublichen Schaffenskraft: CD 3: Louisiana & New Orleans Blues. Egal ob man noch nie in New Orleans war, Augen zu , CD rein und schon steht unmittelbar im Frensh-Quater.Ein sagenhaftes Feeling.Unglaubliche, musikalische Vielfalt.
Die DVD ist ebenfalls in erstklassiger Qualität und erzählt die Endstehungsgeschichte zu Stony Road in einem Studio in der Provance. Das ganze zwar ohne Übersetzung, macht aber nichts und ist der dichten Atmosphäre eher zuträglich.
60€ sind `ne Menge Holz. Aber selten habe eine solche Summe so gerne investiert, wie in dieses großartige Lebenswerk.
Eine Frage blieb mir allerdings nach dem ersten Komplettdurchgang sofort hängen: Was macht dieser Rea eigentlich danach? Hoffentlich alles außer aufhören.
Klarer Kauf und zu Weihnachten ein irre Geschenk für Fans.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Abgesang, 16. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Wer kennt nicht die größten Hits dieses Guitaristen mit der unverwechselbaren Stimme? Josephine, Let's dance, Road to hell und wie sie alle heissen.

In letzter Zeit wurde es aus kommerzieller Sicht ruhiger um ihn. Nach überstandener schwerer Krankheit und zwei von den Kritikern hoch gelobten aber aus Verkaufsicht eher gefloppten Blues-Platten kommt Chris Rea noch einmal mit etwas neuem - und das hat es in sich. 11 (ELF !) CDs als Abschiedsgeschenk an seine Fans. Nett verpackt als gebundenes Buch mit Texten und selbst gemalten Bildern. Sehr geschmackvoll! Die Aufmachung erinnert an alte Zeiten der Vinyl-Platte. Mitlesen und mitträumen.

Aber nun zum Wichtigsten, der Musik. In den letzten Jahren wurde ich durch Chris Reas Neuerscheinungen nicht gerade vom Hocker gerissen. Es gab diese fürchterliche Road to hell Part 2 CD, die die Klasse des Vorgängers suggerierte aber nur schwache Elektronik-Versuche beinhaltete. Dann die letzten beiden Platten, auf denen Chris Rea auf neuem Label dem Blues fröhnte. Interessant zwar, aber einfach nicht so berührend wie seine alten Klassiker. In diesem Gefühl machte ich mich an die neuen Scheiben heran - vorsichtig bis skeptisch. Und dann die Überaschung: schon die erste CD (The beginnings) ist eine richtige Bombe. Eingeleitet vom athmosphärischen "West Africa" über das gitarrenorientierte "Cry for love" und der potentiellen Single "The king who sold his own". Der Abwechslungsreichtum alleine dieser ersten CD liess mich staunen. Diese Qualität hatte ich nicht erwartet. Und so stand mein Mund noch offen, als ich die nächsten CDs reinschob und gar nicht mehr aufhören konnte weiterzuhören. Nach der CD "Beginnings", die dezente afrikanische Einflüsse hat, kommen zwei CDs, die eher in Richtung "Stony Road" gehen, stärker Blues orientiert: "Country Blues" und "Louisianna & New Orleans". Wobei je weiter man hört es auffällt, dass die ersten 2-3 Stücke einer Scheibe das Motto vorgeben und die restliche Stücke nicht ganz so strikt dem Motto folgen. Nach meinem Geschmack - aber darüber lässt sich ja bekanntlich nicht streiten - sind die CDs 2+3 nicht ganz so eingängig wie der Rest. CD 4+5 "Electric Blues" und "Texas Blues" treffen dann wieder genau meinen Puls: die elektrische Gitarre stark im Vordergrund und auch das Tempo der Stücke deutlich angehoben - ganz stark. CD 6 "Chicago Blues" geht auch noch in die ähnliche Richtung wie die beiden Vorgänger, leichte Harmonika Einflüsse. Auch sehr stark. Danach CD 7: "Blues Ballads" - der Name ist Programm. Schöne ruhige Melodien, passend für einen gemütliche Abend bei Kerzenschein und einem Glas Wein. CD 8 "Gospel Soul Blues & Motown" ist die eingängigste Scheibe. Schöne radiotaugliche Tracks, perfekt für das Autofahren geeignet. CD 9 "Celtic & Irish Blues" beginnt wie "Beginnings" mit einem langem Instrumental "Celtic blue" und dem irgendwie bekannt klingendem "Too far from home". Auf dieser CD zitiert sich Chris Rea mehrfach selbst - aus meiner Sicht nicht wirklich verwerflich: auf diese Art gelingt ihm der Spagat zwischen den alten Fan-Wünschen und seinem Anspruch an die Kraft der Blues-Wurzeln. Auch CD 9 kommt damit in meine "Die muss ich noch häufiger hören" Ecke. CD 10 "Latin blues" besitzt wieder eine andere dezente Einfärbung: Karibische Klänge, Reggae - schöne Klänge für die Garten-Party bei heissem Wetter und kühlen Drinks. Sehr eingängig und schön. Abschluss bildet CD 11 "60s & 70s", die mit einigen wirklich nach diesen Jahrzenten klingenden Tracks beginnt, dann aber massiv an Tempo gewinnt und mit "Clarkson Blues" und "Mindless" mindesten zwei richtige Kracher vorweisen kann. Auch das groovende "Ain't that just the prettiest thing" ist einer der Höhepunkte der Platte. Damit gehört auch CD 11 zu meinen persönlichen Favoriten.

Chris Rea schreibt, dass Woodstock eigentlich noch eine weitere Scheibe gegönnt werden müsste, er es aber bei den 11 belassen wollte. Schade eigentlich, wäre sicherlich ein Genuß gewesen, Jimi Hendrix, Santana oder Joe Cocker Anleihen zu hören. Aber sei es drum: die 11 CDs in dieser tollen Aufmachung sind für jeden, der Chris Rea in den früheren Jahren gern gehört hat ein Geschenk. Die vordergründige Blues-Tradition fällt nicht so stark in das Gewicht wie bei Chris Reas beiden letzten Platten. Die Sammlung beinhaltet 11 höchstabwechslungsreiche CDs für viele Stunden genüsslichen Zuhörens. Damit ist die für den Normal-CD-Kauf doch recht teure Anschaffung aber definitiv gerechtfertigt. Bleibt nur zu Hoffen, dass Chris Rea vielleicht doch noch weitermacht, auch wenn es derzeit eher nicht so aussieht.

Chris, thank you.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 14. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Blue Guitars (11 CDs + 1 DVD + Buch) (earBOOK) (Audio CD)
Auch ich muß meine Begeisterung für die neue 11-CD & 1 DVD Box von Chris Rea kundtun.
Der hatte im letzten Jahr nichts anderes zu tun, als über 130 neue Songs aufzunehmen und die jetzt alle auf einen Schlag zu veröffentlichen. Ein Mann hat seine Bestimmung gefunden. :-)
Wieso gleich 11 CDs? Im Interview gibt er dazu die Antwort: "I just started to think that I wanted to make this - completely for the Hell of it. My labour's free, my studio's free, what else am I going to do this year except cry, because we're all getting old?" Es hätten sogar 50 CDs werden können, aber irgendwo mußte er einen Punkt machen.
Bekanntlich hat Rea ja nach seiner schweren Krankheit im Jahre 2000 zum Blues gefunden und die "seichteren" Pop-Songs hinter sich gelassen. Ihm ging es darum, diese neuen Songs nun auch zu veröffentlichen und damit kundzutun, wie seine Karriere auch hätte verlaufen können. Wenn seine Bauchspeicheldrüse "morgen ganz aufgibt", sollen die Leute dieses Werk sehen und sagen, "Das war Chris Rea".
Auf der neuen Box haben Blues- und 80er-Jahre-Rea aber zusammengefunden. Das klingt alles sehr harmonisch und mit typischen Rea-Chord-Changes versehen sehr melodisch. "Stony Roads" meets "Auberge". Kein Vergleich zur "Blue Jukebox", die ich persönlich eher langatmig fand.
Die Box ist hervorragend aufgemacht, nämlich als Buch mit 11 einliegenden CDs in Papp-Covern. Das Buch enthält ein Interview, natürlich die Songtexte und Erläuterungen zu jedem Song, gemalte Bilder von Rea und Photos von den Aufnahmen.
Die abschließende DVD mit dem Weg zu "Stony Road" dokumentiert die Entstehungsgeschichte der CD und lief bereits mehrfach im Fernsehen (u.a. WDR Rockpalast). Da ich sie noch nicht hatte, ist meine Rea-Sammlung jetzt (mehr oder weniger) komplett.
Die Box ist ein Muß für alle Rea-Fans, von denen es hoffentlich noch ein paar gibt.
Kaufen, kaufen, kaufen! :-)
Andreas Schwartmann
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