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am 4. August 2007
Üblicherweise mache ich einen Bogen um Kurzgeschichten. Nicht dass ich der Ansicht wäre, die Erzählform hätte einen geringeren literarischen Wert als der Roman. Es ist einfach eine Erzählform, die mir als Leserin nicht wirklich liegt. Dennoch siegt manchmal die Neugier, so auch bei der Sammlung von Krimis aus dem Mittelalter "Mönche, Meuchler, Minnesänger", die Günter Krieger im Bookspot Verlag herausgegeben hat, und mir damit mal wieder bewiesen hat, dass Kurzgeschichten sowohl einen hohen literarischen Wert als auch einen enormen Unterhaltungswert haben können und dass Kleinverlage oft hochinteressante Bücher verlegen, die sehr liebevoll gestaltet sind.

Günter Krieger ist es gelungen etliche sehr namhafte deutsche Autoren für seine Krimis aus dem Mittelalter zu gewinnen, neben Bestsellergarantin Tanja Kinkel haben renommierte Autoren wie Dagmar Trodler, Titus Müller, Eric Walz, Kirsten Schützhofer, Belinda Rodik, Peter Erfurt, Petra Balzer de Garcia, Walter Laufenberg, Dieter Hermann Schmitz, Ruben Wickenhäuser und der Herausgeber selbst, Günter Krieger, Beiträge für die Anthologie verfasst. So unterschiedlich wie die Autoren sind natürlich auch ihre Beiträge, was "Mönche, Meuchler, Minnesänger" literarisch, thematisch und inhaltlich besonders attraktiv macht. Die Autoren führen uns in unterschiedliche Jahrhunderte des Mittelalters und Regionen des heutigen Europas, lassen uns das Leben unterschiedlichster Schichten erleben. Manche Geschichten sind dramatisch, manche unheimlich, manche humorvoll, manche sehr informativ, viele überraschend. Aber einiges haben die Geschichten auch gemeinsam: sie sind prall voller Emotion, mit historischer Genauigkeit erarbeitet und sprachlich ausgefeilt.

Günter Krieger ist es gelungen eine sehr gelungene Auswahl von Kurzkrimis auf hohem literarischen Niveau zu treffen. Es ist keine Geschichte dabei, die mir nicht gefallen hätte. Dennoch habe ich natürlich Favoriten, die ich nachfolgend herausheben werde. Eric Walz erzählt uns in "Die achte Konkubine" die Geschichte einer Burgherrin des Mittelalters, lässt uns tief in menschliches Fühlen und Handeln blicken und berührt dabei Fragen, die auch im heutigen Dasein von Interesse sind. Kirsten Schützhofer entwirft mit "Die Maikönigin" ein Bild der menschlichen Abgründe, die aus tiefer Emotion entstehen können. Peter Erfurt erzählt uns in "Arthurs letzte Liebe" wie Gehorsamspflicht und Moral gelebt wurden und werden können.

Dem Bookspot - Verlag gebührt ein großes Lob für das Buch "Mönche, Meuchler, Minnesänger". Genauso hochwertig wie die Sammlung der Kurzkrimis ist auch die Aufmachung des Buches, als Hardcover gebundenes hochwertiges Papier bedruckt in einer gut lesbaren Schriftart und erfreulicherweise liegt damit endlich mal wieder ein Buch vor, bei dem man sich nicht über Grammatik- und Druckfehler ärgern muss.

Kurz gesagt: Mit der Krimisammlung "Mönche, Meuchler, Minnesänger" erhält man ein Buch, das sein Geld allemal wert ist und mit dem man beim Verschenken wie auch beim selbst Behalten keinen Fehler machen kann. Einen Rat möchte ich Ihnen aber noch mitgeben: nehmen Sie sich in Acht vor Bilsenkraut!
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am 27. September 2007
Ja, das Mittelalter war eine dunkle Epoche, und doch ließen es sich die Menschen nicht nehmen, in den Lauf der Natur, der durch Hungersnöte, Naturkatastrophen, die Pest und kriegerische Auseinandersetzungen sowieso schon schwer zu überleben war, dem Schicksal, oder konkreter dem Tod eines Menschen auf die ein oder andere Weise nachzuhelfen. Dabei waren die Motive die gleichen wie heute: Hass, Liebe, Rache und Gier trieben die Menschen schon vor Jahrhunderten zu abscheulichen Taten. Und von einigen dieser Motive und Taten erzählt die Anthologie „Mönche, Meuchler, Minnesänger“, in der sich 12 namhafte Autoren historischer Romane ein Stelldichein geben und Kurzkrimis aus dem Mittelalter präsentieren.

Diese Anthologie ist wirklich ein besonderes Kleinod, denn die hier präsentierten Krimis aus dem Mittelalter sind durch die Bank weg sehr gelungen, und ich könnte nicht eine einzige benennen, die mir nicht gefallen hat. Da gibt es Verbrechen in den höchsten Adelskreisen, bei den wohlhabenden Bürgern, den Handwerkern und den ärmsten Bauern. Es gibt Verbrechen aus den unterschiedlichsten Motiven und die verschiedensten Todesursachen, doch eines ist allen Krimis gemeinsam: Sie enthalten nicht nur Spannung und Kurzweil, sondern entführen den Leser auf nur wenigen Seiten in eine vergangene Zeit und erzählen nicht nur von verbrecherischen Ereignissen, sondern vermitteln gleichzeitig auch ein für die Kürze der Seiten beeindruckendes und atmosphärisch dichtes Bild des damaligen Lebens mit all seinen Schwierigkeiten, den Einstellungen und dem (Aber-)Glauben der Menschen.

Jeder der Autoren zeigt seinen unnachahmlichen Stil, so dass eine Vielfalt geboten wird, die für Abwechslung und spannenden Lesespaß sorgt. Liebhaber historischer Romane kommen genauso auf ihre Kosten wie Krimifans, deshalb ist „Mönche, Meuchler, Minnesänger“ ohne Einschränkung zu empfehlen!
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Das Mittelalter war ein farbenfrohes Kaleidoskop vieler menschlicher Regungen, guter wie auch schlechter, doch immer geprägt von Religiosität und dem Willen, den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen, insbesondere bei den unteren Bevölkerungsschichten. Nicht zu guter letzt kommen schließlich die Todsünden und auch die ritterlichen Tugenden aus der Zeit des Mittelalters.

Das vorliegende Buch aus der Reihe BOOKSPOT HISTORY des Bookspot Verlags gibt vielen engagierten Autoren die Möglichkeit ihre ganz persönliche mittelalterliche Krimigeschichte zu veröffentlichen. Herausgekommen ist ein Kaleidoskop ganz unterschiedlicher Krimis aus dem religiösen Bereich, wie auch in Schänken und Gaststuben, als auch am Hofe so manches Fürsten und Grafen.

Natürlich finden sich hier so manche Gifte, welche gerne bei der Verwendung in Hexentränken Eingang gefunden haben sollen, beispielsweise das berühmte und berüchtigte Bilsenkraut.

Doch auch die Liebe und die Irrungen und Wirrungen des Lebens finden sich in den Geschichten wieder. Konkubinen und traurige Ehefrauen, wie auch Mönche, denen das Blut in den Adern gefriert bei so mancher Beichte.

Das Buch beinhaltet ein schönes Kaleidoskop an Geschichten mit Krimicharakter rund ums Mittelalter, das pralle Leben wie auch das Sterben, zeigen uns einen Blick auf diese Zeit, welche - glücklicher Weise - vorbei ist, doch einen Blick zurück ist sie immer noch wert!

Empfehlenswert
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am 5. Oktober 2007
Nicht immer geht es darum, in klassischer Krimi-Manier einen Mord aufzuklären. Manchmal sind es dunkle Geheimnisse, die der Leser Seite für Seite aufdeckt oder spannende Begebenheiten, die geschildert werden. Dennoch treffen im Grunde alle Geschichten den inhaltlich festgelegten Rahmen dieser Anthologie.

Die Kurzgeschichten haben ein angenehm hohes Gesamtniveau, kaum eine Geschichte fällt im Vergleich zu den anderen stark ab oder wirkt deplatziert. Eine doch recht homogene Sammlung an thematisch ähnlichen Storys zu finden, ist nicht leicht - hier hat Herr Krieger gute Arbeit geleistet.
Natürlich bedeutet das nicht zwingend, dass alle Beiträge der Anthologie gleich gut empfunden werden. Das allerdings gehört bereits zur Ausrichtung des persönlichen Geschmacks.
Zudem haben die Geschichten eine knackige Kürze von manchmal sogar nur zehn Seiten. Für den Leser monumentaler Schinken vielleicht manchmal schon zu kurz, bietet sich dadurch der schnelle Genuss für zwischendurch noch mehr an; die Qualität geht indes bei einer solchen Kürze erfreulicherweise nicht verloren.

"Mönche, Meuchler, Minnesänger" ist eine schöne Anthologie, die gekonnt historische Schauplätze und Inhalte mit kriminalistischen Elementen und einer angenehmen Kürze verbindet. Wie üblich in solchen Sammlungen, wird nicht jedem Leser jede Geschichte gefallen - aber das soll jeder für sich selbst herausfinden. Lediglich der Preis ist ein kleiner Wermutstropfen, trotz der hübschen bunten Aufmachung des Hardcoverbuches.
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am 28. August 2007
Anthologien sind so eine Sache, besonders wenn es ums Mittelalter geht. Aber manchmal geht es doch gut, sehr gut sogar, wie in diesem Fall. Dem Herausgeber ist es gelungen zwölf sehr namhafte deutsche historisch sattelfeste Autoren für seine Krimis aus dem Mittelalter zu gewinnen, sicher nicht einfach. Neben Bestsellerlieferantinnen Tanja Kinkel und Dagmar Trodler haben weitere erfolgreiche Autoren wie Titus Müller, Eric Walz, Kirsten Schützhofer, Belinda Rodik, Peter Erfurt, Petra Balzer de Garcia, Walter Laufenberg, Dieter Hermann Schmitz, Ruben Wickenhäuser und der Herausgeber Günter Krieger selbst Beiträge für die Anthologie verfasst. So unterschiedlich wie die Autoren sind natürlich auch ihre Geschichten, was "Mönche, Meuchler, Minnesänger" aber besonders unterhaltend und auch literarisch attraktiv macht. Die Autoren führen uns in unterschiedliche Gegenden Europas, lassen uns vom Bauern bis zum Fürsten, von der Hure bis zum Mönch das Leben der unterschiedlichsten Schichten erleben. Hoch oder niedrig geboren, alle Geschichten sind packend und voll mit Liebe und Hass, Blut und Vergebung. Ich habe jede Seite verschlungen, dieses Buch darf bei keinem Mittelalter-Liebhaber im Bücherschrank fehlen.
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am 24. August 2007
Wenn sich so bekannte Namen wie Tanja Kinkel, Belinda Rodik, Dagmar Trodler, Eric Walz, Titus Müller usw. gemeinsam in einem Buch wiederfinden, dann durfte man sich einiges erwarten. Nicht zu Unrecht, das Buch, vom Verlag auch schön ausgestattet, ist ein kleines Lesefest für die Liebhaber des spannend erzählten Mittelalters geworden. Keine einzige Geschichte hat mich enttäuscht, Herausgeber Günter Krieger hat klug ausgewählt! Wenn Sie etwas für den Weihnachtsgabentisch suchen - mit diesem rundherum gelungenen Buch werden Sie allen Mittelalter- und Krimi-Leseratten eine echte Freude bereiten.
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am 3. August 2007
Der Titel würde vermuten lassen, dass hier der übliche Mittelalter-Kampf und Krampf daherkommt, aber die 12 Autoren, die meisten Bestsellerautoren im Bereich der Mittelalterromane, haben hier eine Mischung abgeliefert, die Spannung mit Witz, historische Genauigkeit mit Fabulierlust verbindet. Besonders gut haben mir dabei die beiden Geschichten von Dagmar Trodler und Peter Erfurt gefallen.
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am 27. Juli 2007
...ist diese Auswahl an Mittelalter-Krimis von Günter Krieger, chapeau! Renommierte Genre-AutorInnen wie Tanja Kinkel, Titus Müller oder Dagmar Trodler bieten eine durch und durch gelungene Auswahl, die teilweise augenzwinkernd daherkommt wie "Der Räuber" von Titus Müller oder "Der zweimal verschenkte Prinz" von Walter Laufenberg, teilweise dramatisch wie "Die Maikönigin" von Kirsten Schützhofer oder "Arthurs letzte Liebe" von Peter Erfurt. Prächtig fand ich "Die Bilsenmarie" von Dagmar Trodler, "Schlacht auf dem Lechfeld" von Günter Krieger und "Tot seit tausend Jahren" von Dieter H. Schmitz, weil sie eine unglaubliche Atmosphäre haben und man sich das mittelalterliche Leben - wie es wohl wirklich war, jenseits von Hollywoodfilmchen - lebhaftest vorstellen kann. Mein absoluter Favorit ist allerdings "Die achte Konkubine" von Eric Walz, der aus der Sicht einer Burgherrin die weibliche Konkurrenz auf der Burg ihres Gatten beschreibt. Eine absolute Topstory mit völlig überraschendem Ende, einfach genial! Fazit: kaufen und lesen, das Buch ist schön aufgemacht, gut lektoriert und alle Geschichten sind lesenswert bis sehr gut, einige sogar herausragend!
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