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4.0 von 5 Sternen Deckt sich mit meinen Erfahrungen
2002 habe ich meine Tour mit dem Motorrad durch Marokko gemacht. Da das Buch selbes Thema hatte und ich lesen wollte, welche Erfahrungen der Autor gemacht hat, habe ich es gekauft.
Der Schreibstil ist teils amüsant und informativ, manchmal aber auch arrogant, spannt dann aber; wenn auch manchmal erst Seiten später; wieder einen Bogen ins...
Vor 10 Monaten von Samuel Dimitri veröffentlicht

versus
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert
Wir sind durch den Titel auf dieses Büchlein aufmerksam geworden. Um es vorweg zu sagen, dieses Buch hat nicht viel mit Motorradfahren in der Wüste zu tun. Es ist nur eine Aneinanderreihung von übertriebener Selbstdarstellung und platten Vorurteilen jedem Fremden und allem Neuen gegenüber. Die angebliche Auslandserfahrung, erworben im zu oft genannten...
Veröffentlicht am 5. Februar 2009 von Barbara und Hansjörg


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, 5. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Wir sind durch den Titel auf dieses Büchlein aufmerksam geworden. Um es vorweg zu sagen, dieses Buch hat nicht viel mit Motorradfahren in der Wüste zu tun. Es ist nur eine Aneinanderreihung von übertriebener Selbstdarstellung und platten Vorurteilen jedem Fremden und allem Neuen gegenüber. Die angebliche Auslandserfahrung, erworben im zu oft genannten Managerjob, zeigt sich der marokkanischen Realität nicht gewachsen. Gefährliches Halbwissen und Scheuklappen bestimmen das Verhalten den Menschen gegenüber, die nicht wirklich alle der Al Kaida angehören. Diese Männer treffen sich lediglich in ihrer Landestracht mit ein paar Freunden um ausgiebig zu palavern, wie es in nordafrikanischen Ländern üblich ist!
Was weiter richtig anmaßend nervt ist der ständige Vergleich mit echten Entdeckern wie Kolumbus und Neil Armstrong. Auch dies ein weiterer Versuch die eigene Unfähigkeit als positive Eigenschaft zu verkaufen, das muß wohl an deren Job liegen!
Bei der Suche nach dem Weg zur Himmelstreppe, möchten wir nicht wissen wie der Autor reagieren würde wenn ein Endurotourist durch seinen Garten fährt, mit der lapidaren Begründung, MEIN GPS zeigt hier aber die Strasse!! Diese Familie ist sicher auf die eigen angebauten Erzeugnisse angewiesen, ganz zu Schweigen von der Achtung ihres Eigentums.
Die Regelung, nur geführt zur Himmelstreppe zu gelangen, hat schließlich auch den Sinn, der örtlichen Bevölkerung ein Auskommen zu verschaffen.
Das ewige Starren aufs GPS hat einen unverstellten und offenen Blick auf dieses schöne Land mit seinen gastfreundlichen Bewohnern verhindert.
Der Autor sieht sich zu jeder Zeit Gefahren ausgesetzt die nicht vorhanden sind. Dies wird auch noch dramatisch zum Ausdruck gebracht. Hier zeigt sich dass die Vorbereitungen zur Tour zwar lang aber nicht intensiv genug waren.
Übrigens sollte man zu dieser Reise keine "Sandallergie" entwickeln, wenn man dies, wie so vieles andere, überhaupt ernst nehmen kann.
Von der Faszination "Sahara", dem eigentlichen Ziel der drei Greenhorns wird dem Leser nichts vermittelt.
Auch wir bereisten mit unseren Enduros Marokko und können die hier beschriebenen Erfahrungen NICHT nachvollziehen! Deshalb können wir diese Buch nicht für Motorradreisende empfehlen.
Einen Stern für die Infos im Anhang und dafür, dass sie den Erg Chebbi erreichten.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel heiße Luft um Nichts!!!, 15. Mai 2012
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Buch und seine Geschichte ist einfach nur lächerlich und das Geld nicht wert. Finger weg vom Bestell-Button. Damit wäre das Wichtigste schon gesagt. Mehr Worte sollte man über das Buch auch wirklich nicht verlieren. Doch nun auch für die noch immer Interessierten etwas genauer: Michael und Frank, zwei Angestellte bei einem deutschen Großkonzern, die, dem Verlauten nach, im Bereich der mittleren Führungsebene tätig sind und sich für die Bereiche Qualität und Controlling verantwortlich zeigen, wollen mit ihren Motorrädern einen lange gehegten Traum verwirklichen und Marokko bereisen, um hinter die Dünen von Erg Chebbi zu blicken. Mit einfach aufsitzen und losfahren ist es aber nicht getan. Die beiden überheblichen Selbstdarsteller mit null Ahnung und so gut wie keiner Fahrpraxis machen ein "Projekt" daraus. Es folgt zuerst eine einjährige Planungsphase. Am Schluß dieser Phase holen sich die beiden Möchtegern-Abenteurer noch eine dritte Person namens Bernd mit ins Boot. Die Abenteuerreise kann beginnen. Doch halt! Wovon reden wir eigentlich? Die drei Motorräder werden zunächst in einen Transporter verladen und nach Algeciras / Spanien verbracht. Nach der Fährpassage beginnt es nun endlich in dem Ort Ceuta. Es geht doch tatsächlich um eine Strecke von rund 1300 km auf asphaltierten Wegen durch Marokko. So viel zum Begriff Abenteuer in dieser Geschichte. Daß das "Projekt" zum Scheitern verurteilt ist und letztendlich alle drei Personen versagen, war schon mit Beginn des Buches und etwas Menschenkenntnis absehbar. Hierzu muß man noch nicht mal ein Seminar, dazu später noch mehr, besucht, geschweige denn studiert zu haben. Frank, der Führerscheinneuling, auf BMW unterwegs, überschätzt sich, verunfallt und muß aufgeben. Michael und Bernd setzten die Reise zu zweit fort. Bernd, unterwegs auf KTM, hat ein Problem: er will zwar in die Wüste, aber nicht auf Sand fahren. Den Ritterschlag erhält er, als ihn ein 70jähriger Marokkaner auf einer festen Schotterpiste am Rande der Wüste auf einem Mofa (!) überholt. Mein Ratschlag hierzu: gib dein Motorrad einfach ab. Eine KTM hat dich nicht verdient. Bleibt noch Michael. Auch der erreicht sein Ziel, nämlich hinter die Dünen von Erg Chebbi zu blicken, mit seiner Yamaha nicht. Eine Jeep-Safari macht ihm dies letztendlich möglich. Dafür nervt er während den gesamten Buches mit dämlichen Vergleichen. So hält er sich fortlaufend für Christoph Kolumbus, Neil Armstrong und Indiana Jones in einer Person. Einfach nur lächerlich. Zudem hat er wohl einige Seminare über Teamfähigkeit und Gruppendynamik besuchen dürfen, konnte sich von den Vorträgen etwas merken und versucht sein rudimentäres Wissen nun ständig an den Leser weiter zu geben. Gähn! Richtig ärgerlich wird es, wenn Michael, der Größte aller Entdecker und der ewige Kämpfer, Gefahren herbeiredet, die keine sind, und diese dann auch noch bis zum Gehtnichtmehr hochstilisiert. So ist für ihn unter anderem jeder Marokkaner ein Taliban. Und damit hat er auch einen Grund bloß keinen Einheimischen an sich heran zu lassen. Ja, ja, nur so und mit ständigem Blick auf das GPS kann man ein Land mit einer fremden Kultur richtig bereisen...
Hätten die beiden Autoren die Begriffe "Qualität" und "Controlling" mal auf ihre Geschichte angewendet, dann wäre dieser Müll nie erschienen. Und für das nächste Abenteuer bitte die Windeln gegen das Einnässen nicht vergessen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pubertärer Versuch einer Abenteuerreise, 16. Februar 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Ich kaufte mir das Buch, weil ich vor 2 Monaten sie selbe Strecke abgefahren bin und es deshalb immer interessant ist, eine andere Sichtweise kennenzulernen. Fangen wir mit dem Positiven an: der Titel sagt schon alles und das sehr aufrichtig: es war lediglich ein Versuch, in die Wüste zu gelangen! Des weiteren finde ich es tapfer von den beiden Autoren, über eine 17-tägige Tour 200 Seiten vollmachen zu können! Der Text ist recht flüssig geschrieben und ein paar bunte Fotos gibt es auch. Jetzt zu den weniger schönen Seiten des Buches. Die Geschichte geht so: zwei Schwaben bereiten sich ein Jahr lang, "akribisch", behaupten sie, auf eine Reise vor, die tausende deutsche Rentner jedes Jahr wieder genau auf die selbe Weise abfahren. Und zwar mit dem dicken Wohnmobil. Ihr tränenreicher Abschied von ihren Frauen, Kindern und Muttis Schürze ist herzzerreissend und wir Leser erwarten nun nur noch Schreckliches! Sie fahren schon mal vorsichtshalber mit dem Transporter nach Südspanien, merken, dass sie einen von drei Kfz.-Scheinen vergessen haben und können dann doch übersetzen und auf einer gepflegten Teerstrasse nach Marrakech fahren. Durch die vielen Polizeikontrollen kamen sie nur mit der "mentalen Stärke von Michael", der allen Polizisten einen furchtlosen, virilen Blick zuwarf. Einer des Trios verunfallt schon nach ein paar Kilometern, weil er so gut wie keine Fahrerfahrung hatte und die Maschine für ihn eine ganze Nummer zu groß war. Das übrig gebliebene Duo versucht ganz tapfer alleine über Strassen europäischen Standards in die Wüste zu gelangen. Wir Leser bekommen vor allem die grenzenlose Panik der beiden Pseudobiker mit, vor Einbruch der Dunkelheit kein Hotel zu finden (kommen dann Monster aus den Höhlen?), nicht genügend Benzin an Bord zu haben oder von den schmutzigen Kaftanträgern angesprochen zu werden. In diesen unheimlichen Figuren vermuten sie sowieso nur Banditen und Terroristen. In einem Jahr intensiver Vorbereitung hatten sie kein Wort Französisch oder Arabisch gelernt, was natürlich die Ängste gegenüber den "Islamisten" noch vergrößern musste. Der Autor Michael glorifizierte sich selbst in seine Reise als Entdecker und ständig sah er sich tödlichen oder noch schlimmeren Gefahren ausgesetzt. Für die beiden war ein simpler Wüstenausflug von 10 Kilometern mit ihren Bikes, wie für andere eine Reise zum Mond. Dazu kamen ständige Streitereien und Gehässigkeiten zwischen den beiden. Ihr Horizont reichte gerade vom starren Blick nach vorne auf das GPS, über weiter unten, auf den Deckel des Benzintanks, und weiter hinter in den Koffern auf ihren Benzinkocher und die vielen Tütensuppen, die sie dabei hatten. Zwischendurch 10 Pinkelpausen pro Tag am Strassenrand, mit großer Angst, dabei von Arabern belästigt zu werden; ihre Beschreibung der Toiletten, der doofen französischen Touristen, der doofen deutschen Rentner und überhaupt war vieles in eine klägliche Fäkalsprache getaucht. Bis auf eine nette Begegnung mit einer Marokkanerin auf einer Touristenrundfahrt im Jeep, haben sie keine Marokkaner kennengelernt, so gut wie keine marokkanischen Speisen ausprobiert und sich auch nicht für Architektur, Kultur oder Landschaften interessiert. Lustigerweise steht doch tatsächlich irgendwo im Buch, dass man auf dem Motorrad Land und Leute einfach besser kennenlernen könne! Ich denke, dass jeder von den, von ihnen so verachteten Rentnern in den TUI-Bussen, "die sie von ihren Bikes wegschubsten", mehr von Marokko mitbekommen hatte, als sie selbst. Trotz ihrer tiefen GPS-Gläubigkeit fanden sie den Weg zum Erg Chebbi nicht, zu anderen Punkten kamen sie trotz intensiver GPS-Benutzung auch nicht und erst der Touristenausflug mit dem Jeep machte sie etwas ruhiger und sie sahen wenigstens in ein paar Stunden mehr vom Land, als in 14 Tagen zitternder Motorradtour. Kurzum: drei kreuzbrave, schwäbische Häuslebauer wollen sich ein Abenteuer gönnen und fahren mit ADAC-Schutzbrief an das "Ende der Welt", trauen sich nicht in den Sand, entdeckten dabei das Trendwort "Sandphobie", verstehen kein Wort der Einheimischen, sind alle drei unerfahrene Biker, verfallen überall in Panik und sind am Schluss heilfroh, den Gefahren des dunklen Afrikas entronnen zu sein. Am meisten störte mich an diesem Reisebericht die negative Sichtweise, die sich unisono durch das ganze Buch zieht. Es kommt eigentlich nichts Schönes im Buch vor. Den Frauen musste der Ausflug mühsam "abgehandelt " werden, an die wunderschönen Kunstgegenstände Marokkos wurde nicht gedacht, es wurde nichts besichtigt (Aid Ben Haddou lag am Weg...), nur die Ammoniten wurden als kostenlose Mitbringsel vom Boden aufgeklaubt. Es war ein purer Egotrip von drei Männern, die einfach mit allem total überfordert waren. Sie hätten erst mal einige Urlaube lang in den Alpen üben sollen und uns Leser nicht mit einer Weicheigeschichte ersten Ranges langweilen müssen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein wüstes Erlebnis!, 5. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Auf der Suche nach einem passenden Geschenk für meinen sowohl für Motorräder als auch für Marokko begeisterten Ehemann fand ich dieses Buch bei Amazon. Thema passte und es war auch das einzige für diese Vorgabe! Das Titelbild Super und der Preis angemessen.

Der Beschenkte allerdings kommentierte die mehrmals gelesenen Inhalte höchst kritisch und fand die Berichte des Autors als nicht "Motorradfahrerwürdig".

Allerdings eine gute Streckenbeschreibung, einige Highlights des Gebietes wurden jedoch ausgelassen - insgesamt mutig, sich so darzustellen und zu veröffentlichen. Aber wie gesagt: sonst gibts nichts für dieses Thema ( oder ich hab's nicht gefunden....)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geldverschwendung, 10. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Ich muss ehrlich sagen, ich habs nicht geschafft das Buch ganz auszulesen. Die letzten 50 Seiten habe ich ausgelassen, es ging einfach nicht mehr.
Einen so schlecht geschriebenen Reisebericht habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gelesen! Oft hat man das Gefühl man liest den Aufsatz eines Unterstufenschülers!
Und auch wenn man den Schreibstil außer Acht lässt, kann man keine guten Worte über dieses Buch verlieren. Die Autoren legen auf Ihrer Reise eine erstaunliche Verschlossenheit gegenüber neuen Erfahrungen und Bekanntschaften an den Tag. Jeder zweite Einheimische an dem Sie vorbeifahren, wird sofort als Taliban-Kämpfer deklariert. Und wenn Kinder bei der Wegfindung helfen wollen wird ein Hinterhalt mit Raufüberfall vermutet.

Die ganze Reise über wird einfach nur dem GPS nachgefahren, egal ob es dabei quer durch einen privaten Gemüsegarten(Zitat:"Mein GPS zeigt hier einen Weg an, also fahren wir hier auch!") oder sonstwohin geht. Dabei geht der Blick fürs Wesentliche einer solchen Reise verloren. Denn von der Kultur in Marokko bekommen die Autoren genau gar nichts mit. Wie auch, wenn jeder Kontakt mit dem Einheimischen(Taliban) vermieden wird?
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schuster, bleib bei deinen Leisten, 16. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Ach, wäre er doch nur bei seinem Daimler geblieben.
Nichts gegen die Traditionsfirma in meiner schwäbischen Heimat. Dort ist der Autor des vorliegenden "Werks" sicher ein geschätzter Mitarbeiter, doch vom Schreiben sollte er besser die Finger lassen. Es ist einfach nicht jedem gegeben. Dafür gibt es nur ein zutreffendes Wort: Übel - und es verwundert, wie es überhaupt möglich ist, für so eine banal, formulierte Geschichte einen Verleger zu finden. Schon die Amazon-Ankündigung ließ nichts Gutes erwarten:
Glücklicherweise sind berufliche und private Interessen deckungsgleich. Im Jahr 2000 hat ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt in Brasilien neue Dimensionen in der Eroberung des Globus eröffnet, 2003, als sich eine neue berufliche Herausforderung im fernen Vietnam anbot, musste er nicht lange überlegen und für den fast zweijährigen "Genuss" war binnen zwei Wochen alles organisiert.

Ja, so sehen heutzutage einige "berufsmäßige Abenteurer" aus. Die "Eroberung des Globus", was für eine schwachsinnige Aussage, denn nur wenn es sich wirtschaftlich lohnt, sind sie bereit den Globus zu entdecken - aber nur dann. Kein eigenes Risiko, immer abgesichert von der Unfallversicherung bis hin zur Firmenrente. Das Korsett das sie nicht bereit sind abzulegen, verhindert offensichtlich tiefgründige Reisefreude und ein sich Einlassen auf das zu bereisende Land, um das Wesen und die Sichtweise seiner Bewohner zu verstehen.
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1.0 von 5 Sternen Das schlechteste was je gelesen habe, 26. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Eigentlich bin ich kein Freund von Rezensionen.
Hier schliesse ich mich den vorangegangenen Kommentaren die max. einen Stern geben an und kann dieses Buch nur als völlig überflüßig bezeichnen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles übertrieben..., 22. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Ich bin Student, habe eigentlich keine Kohle, habe mir jahrelang ein Motorrad und die nötigste Ausrüstung zusammengespart und bin letztendlich alleine bis in den Erg Chegaga bei Mhamid gefahren. Über alle Atlasgebirge, den Cirque de Jaffar und die Schlucht, durch das Rif und natürlich auch die bekanntesten Städte. Ich habe den Kontakt mit den Einheimischen gesucht und gefunden, ihre Kultur kennen- und zu respektieren gelernt, bin von Berbern in Stampflehmhütten eingeladen worden und habe deren Lebensweise erlebt. Eine spannende Reise, deren wichtigstes Motto "Inschalla" war. Mein Motorrad ist mit Zigarettenfiltern am Getriebe und einem Tuch an der Gabel geflickt, ich bin mit Motoröl im Getriebe gefahren und habe geklauten Sprit gekauft. Meine Kundenrezession ist glaube ich schon spannender als euer ganzes Buch. Ich hoffe ihr erkennt irgendwann, worauf es beim Reisen wirklich ankommt.
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4.0 von 5 Sternen Deckt sich mit meinen Erfahrungen, 5. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
2002 habe ich meine Tour mit dem Motorrad durch Marokko gemacht. Da das Buch selbes Thema hatte und ich lesen wollte, welche Erfahrungen der Autor gemacht hat, habe ich es gekauft.
Der Schreibstil ist teils amüsant und informativ, manchmal aber auch arrogant, spannt dann aber; wenn auch manchmal erst Seiten später; wieder einen Bogen ins verständnisvolle, weshalb Dinge in diesem Land anders sind, als bei uns. Für manchen Leser mag das sicherlich verstörend wirken, zumal der Autor oftmals seine Gedanken so direkt niederschreibt, wie er diese auch denkt, wo wir aber sagen würden: "So etwas darf man denken, aber nicht laut aussprechen." Hat man sich darauf eingelassen und einige Seiten gelesen, so lernt man den Autor doch noch als sympathischen, zwar mit Ecken und Kanten, Abenteuerbegeisterten kennen... und auch im Verlauf der Reise mit Seiten, die man so vielleicht nicht erwartet hätte.

Von anderen Rezensionen als "Fremdenfeindlich" kritisiert, habe ich ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass in Marokko "Gastfreundschaftlichkeit" oftmals unter dem Schleier des "Verkaufenwollens" daherkommt. Gleich schon am Hafen in Marokko angekommen, wird man förmlich von 15 Marokkanern und mehr regelrecht umlagert, die einem ihre Dienste anbieten wollen, um die Formalitäten am Zoll zu erledigen. Selbst im vermutbaren dünnbesiedelten Rifgebirge taucht wie aus Zauberhand, wo auch immer man 10 Minuten oder mehr Pause macht, plötzlich ein Händler auf und will einem irgendwas verkaufen (meistens Drogen). Das muss man einfach als gegeben nehmen... und auch auf Dauer entspannt sehen, denn dies wird einen die gesamte Reise über begleiten, wo auch immer man sich bewegt. Die Menschen haben oftmals keine Arbeit und versuchen dann natürlich auf anderem Wege zu Geld zu kommen, was auch verständlich ist.

Letztendlich hat es mir einige kurzweilige Stunden bereitet, dieses Buch/Erfahrungsbericht zu lesen. Am Ende des Buches befindet sich eine durchaus brauchbare Packliste.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein paar gute Seiten in der Mitte, ansonsten, naja, 26. Dezember 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mit dem Motorrad in die Sahara: Der Versuch mit 3 Enduros die marokkanische Wüste zu erreichen (Broschiert)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich eine ähnliche Reise plane. Bei dem Titel habe ich keine literarischen Glanzleistungen erwartet, sondern eine interressante Reisebeschreibung.
Die bietet das Buch auch, zumindest an den (wenigen) Stellen, an denen die Reise tatsächlich spannend war. Doch der Reihe nach:

Im Schreibstil eines sehr ausführlichen, persönlichen Reisetagebuchs schreiben Frank und Michael im Wechseln über die Reisevorbereitungen und den Beginn der Reise. In chronologisch überkorrekter weise wird jede Pinkelpause aufgeführt. Leider erleidet Frank bald einen Unfall und reist wieder ab, somit wird die zweite Hälfte des Buches nur von Michael geschrieben. Der dritte Mitfahrer, Bernd, tritt leider nicht als Autor in Erscheinung.

In der Buchmitte wird es einmal richtig spannend, als die beiden (Frank fehlt bereits) in unwegsamem Gelände unter Zeitdruck und von zwielichtigen Zeitgenossen (absichtlich) fehlinformiert versuchen ihr Tagesziel zu erreichen. Hier kann man nachvollziehen, wie die Nerven blank liegen und kann das Buch nicht weglegen!
Diese harte Etappe setzt Mitfahrer Bernd so hart zu, dass er fortan durch Abenteuerunlust glänzt und nur noch nach Hause will. Weitere Abenteuer folgen deshalb (fast) keine mehr, was sehr schade ist. Dies lässt auch Autur Michael deutlich durchklingen. Er kann nicht verheimlichen, dass er gerne noch weiter auf unbefestigten Wegen gefahren wäre. Mit (für mich) nachvollziehbarem Unverständnis lässt er sich mehrfach über Bernds "Sandallergie" aus. (Bernd weigert sich durch Sand zu fahren).
Möglicherweise hätte Bernd das Buch durch seine Sichtweise hier aufwerten können.

Ich war selbst dieses Jahr in Marokko und fand das Buch schon deshalb lesenswert, da ich vieles wiedererkannte.
Ich hätte mir von dem Reiseteam mehr Abenteuerlust, von den Autoren einen geschulteren Schreibstil, und vom Verlag mehr Bilder gewünscht.

Allgemein kann ich das Buch so nicht unbedingt empfehlen. Für den, der auch so eine Marokkoreise plant ist es aber sicherlich einen Blick wert.
Die drei (zwei) hatten sicherlich einen Urlaub, den sie nicht vergessen werden. Allzu außergewöhnlich und abenteurlich ist die Reise allerdings nicht. Da hilft es auch nicht, wenn Michael sich selbst andauernd mit Kolumbus, Indiana Jones und anderen (wenn auch scherzhaft) vergleicht.
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