Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Prime Photos Sony Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen10
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
9
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. Juli 2004
Vom deutschen Hörspiel-Markt weht eine frische Brise herüber. Nach den "Starbucks" Mysterie-Produktionen (Gabriel Burns) und dem gelungenen Debüt von "Ripper Records" im Bereich Spannung/klassischer Horror, erleben wir nun einen ganz starken Auftritt vom Label TITANIA-MEDIEN aus Leverkusen. Nach dessen Vorlage seines gefeierten Erstlings "Das indische Tuch" von Edgar Wallace, bieten die Rheinländer nun im Segment Grusel-Hörspiele gleich drei in sich abgeschlossene Klassiker an, deren Folge 1 "Carmilla, der Vampir" ist (Folgenübersicht s. unten).
TITANIA ist darauf bedacht den Aspekt der Ästhetik besonders zu betonen, was schon bei Wahl der Elfenkönigin aus William Shakespeares Sommernachtstraum als Namenspatronin versinnbildlicht wird. Liebe zum Detail sowie hochwertig-abwechselungsreiche Musik- und Geräusch-Kulissen machen aus den Hörspielen weit mehr als nur die Umsetzung einer Romanvorlage. Es entsteht im Kopf des Hörers ein Kunstwerk, das dem Niveau einer renommierten Theaterinszenierung jederzeit standhält. Es ist erstaunlich, dass in der heutigen, schnelllebigen Zeit überhaupt noch Produzenten das Risiko eingehen, diese nicht eben Mainstream-Handlung exzellent und aufwendig umzusetzen. Jeden Euro hört man heraus und die Investition in den CD-Kauf ist weit besser angelegt, als beim Lösen einer oft teureren Kinokarte für die x-te Hollywood-Produktion zum artverwandten Genre.
TITANIA ist mehr als nur Cinema für das Ohr, sondern verbindet von Harmonie inspirierten Unterhaltungsanspruch, technische Finesse, Sprachkultur und Literaturauswahl zu einer neuen Dimension des Hörspiel. Diese ist etablierten Verlagen kaum mehr möglich, da jene sich längst vom Idealismus und Schöngeist entfernt haben oder marktbedingt entfernen mussten. Umso bedeutender ist es daher, diese jungen Label allgemein zu unterstützen, da sie neue, noch brüchige Stützpfeiler für eine sich hoffentlich zu mehr Niveauakzeptanz hin verändernde Unterhaltungsindustrie bedeuten.
In "Carmilla, der Vampir" von J.S. Le Fanu geht es nicht um vordergründige Spannungshascherei. Die Handlung bildet eine der zentralen Vorgängergeschichten zu Bram Stokers Dracula. Oberflächlich könnte man die Plotgestaltung als langatmig abtun. Denn allein der Titel verrät natürlich schon die Grundlage des Geschehens. Aber wer wird sich Faust im Staatstheater ansehen und hinterher bekritteln von der Story doch schon mal irgendwo etwas gehört zu haben. TITANIA glänzt gerade durch die Umsetzung der klassischen Vorlage und kreiert aus perfekten Theater- bzw. Synchronsprechern (Stimmen von Natalie Portman, Julia Roberts, Christopher Lee, Whoopie Goldberg, Uma Thurman u.a.) respektive begeisternden Nachwuchstalenten eine Ensemble der stimmlichen Vielfalt und Elleganz.
Der ökonomisch denkende Hörer fragt sich sofort, wie das alles finanziert werden konnte? Nun ja, in den 50er und 60er Jahren (s. Durbridges PAUL TEMPLE) hat es großartige deutsche Hörspielproduktionen gegeben, die Straßenfeger wurden, aber auch sehr aufwendig öffentlich-rechtlich angelegt waren. Bleibt die Frage, wie ein solch junges Label diesen Kraftakt hinbekam? Jedenfalls ist es ihm zu danken. Es verwundert nicht, dass der Erstling "Das indische Tuch" mit dem Hörspielaward 2003 ausgezeichnet wurde. Qualitativ knüpfen die GruselKabinett-Folgen hier nicht nur unbeirrt an, sie setzen dem Ganzen eine Krone auf.
Dabei ist die Laufzeit mit rund 78 Minuten außergewöhnlich umfangreich, denn nur so war es möglich einen glaubhaften Spannungsbogen zu entwerfen. Gerade weil es bei Carmilla nicht um "Who-Done-It"-Spielchen geht, erlebt man auch wiederholtes Hören mit Gewinn. Angenehm ist die Covergestaltung im sich abzeichnenden Corporate Identity-Design mit Wiedererkennungseffekt. Positiv bleibt auch die überschaubare Trackzahl zu bewerten. Viele Label zerstückeln Ihre Ware oft lieblos in kleinste Häppchen. Gerade die Länge der Tracks ist ein Sinnbild für TITANIAs umfassenden Anspruch, bravo!
Wer Zauber, Romantik, Anspruch und Spanung nicht abgeneigt ist und zurecht technische Brillianz erwartet ist bei TITANIA bestens aufgehoben. Jetzt sollte der Hörspielfreund nur noch schnell seinen Buch- und Audio-Händler davon in Kenntnis setzen. Audio-Qualität braucht Fürsprecher; mehr denn je!
GruselKabinett Folgenübersicht:
Carmilla, der Vampir (1)
Das Amulett der Mumie (2)
Die Familie des Vampirs (3)
Inhalt von "Carmilla, der Vampir" (1) / Verlagsinformation
1868 in einer einsamen Gegend der Steiermark. Vor dem Schloss eines pensionierten Generals verunglückt eine Kutsche. Wirklich ein Unfall ...? Die mysteriöse Insassin ist gezwungen, ihre junge Tochter in der Obhut der Schlossbewohner zurückzulassen. Die ätherisch schöne Carmilla übt auf alle, aber besonders auf Laura, der gleichaltrigen Tochter des Generals, eine starke Faszination aus. Ein undefinierbarer Zauber umgibt das Mädchen. Noch ahnt niemand, dass Carmilla ein dunkles Geheimnis hütet.
Technische Daten / Sprecher:
Hörspielbearbeitung:
Marc Gruppe

Regie:
Marc Gruppe

Musik:
Manuel Rösler

Produktion:
Marc Gruppe

Stephan Bosenius

Format:
1 CD (10 Tracks)

Länge:
ca. 77 Min.

Herausgabe:
Juli 2004

Besetzung
Rolle Sprecher
Carmilla Daniela Hoffmann
Laura Manja Doering
General Heinz Ostermann
Mme Perrodon Regina Lemnitz
Mile de Lafontaine Arianne Borbach
General Spielsdorf Christian Rode
Bertha Janina Sachau
Die Fremde Dagmar von Kurmin
Istvan David Nathan
Doktor Joachim Tennstedt
Händler Jens Hajek
Laura als Kind Theresa Mertens
0Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2004
Hörspiele, die nicht von den Labels Europa oder Maritim stammen, erregten bisher mein Misstrauen - oftmals zu Recht, denn leider waren viele Hörspiele der No-Name-Labels stümperhaft inszeniert. Endlich müssen die "Riesen" Maritim und Europa ernsthafte und vor allem ernstzunehmende Konkurrenz fürchten: Erst die John-Sinbclair- und die Poe-Reihe von Lübbe, und jetzt diese erstaunlich fesselnden drei ersten Folgen aus dem "Grusel-Kabinett" von Titania Medien. Ich hatte alle drei Folgen zusammen gekauft, aber vorsichtshalber nur die erste ausgepackt, um die zwei anderen notfalls wieder umtauschen zu können. Was soll ich sagen? Ichj geb diese Hörspiele nie wieder her. "Carmilla, der Vampir" und die zwei anderen Folgen aus dieser Reihe haben den richtigen Klang, eine glaubhafte, psychologisch einfühlsame Story (ohne Crash-Effekte, finde ich ganz wichtig!) und namhafte Sprecher, deren Stimmen aus Funk und Fernsehen bestens bekannt sind. Eines dürfte feststehen: Wenn Titania Medien weitermacht wie bisher, dann muss ich meionen Chef um eine Gehaltserhöhung bitten. Ein No-Name-Label ist Titania Medien jedenfalls nicht mehr.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2005
Hier wurde eine gute Geschichte perfekt umgesetzt. Besonders die Wahl der Sprecher ist hervorragend. Die deutsche Stimme von Julia Roberts passt einfach ideal zu der Figur der mystischen schönen Vampirin.
Auch jemand, der wie ich auf Horrorfilme steht kann sich bei diesem Hörspiel noch angenehm Gruseln. Die anderen Teile dieser Serie habe ich noch nicht, werde sie mir aber möglichst bald zulegen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. August 2005
Ich sammle schon lange Hörspiele und habe alle Gruselkabinett- Folgen die es derzeit gibt. Alle sind toll gemacht. "Carmilla, der Vampir" hat mich sofort fasziniert. Die Sprecher machen es einem leicht das Hörspiel zu verfolgen und einen Film vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Die Stimmen der Sprecher erkennt man sofort, egal ob Regina Lemnitz (z.B. Whoopi Goldberg) oder Daniela Hoffmann (z.B. Julia Roberts oder Calista Flockhart), dennoch hat man nicht ständig die berühmten amerikanischen Schauspieler vor Augen. Bei anderen Hörspielen irritiert es häufig wenn man die Stimme einer Rolle aus einem Hörspiel mit dem Aussehen eines Hollywood- Stars in Verbindung bringt.
Ich kann jedem nicht nur "Carmilla, der Vampir", sondern auch alle anderen Gruselkabinett- Hörspiele nur ans Herz legen. Besonders gruselig fand ich im übrigen "Die Familie des Vampirs".

Viel Spaß im Gruselkabinett ;-)
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2005
In der Badewanne höre ich am liebsten Grusel-Hörspiele. Und da fiel mir heute die erste Folge aus Titanias Grusel-Kabinett wieder in die Hände. 68 Minuten lief das Hörspiel - und als ich nach dieser Zeit von dem Hörspiel gut gelaunt die Wanne verlioeß, waren meine Hände total verschrumpelt ... ;-)) Aber dieses Hörspiel ist es wert, in einem Zug durchgehört zu werden. Man wird beim Hören in eine vergangene Epoche versetzt, das Genre der Schauer-Romantik wird in der gesamten Titania-Seroie meisterhaft zum Leben erweckt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. August 2004
Ein atmosphärisch erstklassig in Szene gesetztes Hörspiel. Sprecher, Musik und Effekte sind absolut herausragend. Wohlige Schauder überziehen einen, sofern man gediegene Gruselromantik mag. Mit Splatter und Horror hat das Ganze natürlich nichts zu tun. Dieser Bereich wird ja auch von anderer Seite bestens bedient. Titania geht eigene Wege. Und das machen sie ausgesprochen gut! 5 Sterne.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2004
Ich bin ein sehr großer Fan von Hörspielen. Als ich dieses Vampirhörspiel entdeckte, mußte ich es mir sofort kaufen und wurde nicht bereut.
Die Sprecher dieser Hörspielbearbeitung sind wirkliche Könner des Fachs und leihen den amerikanischen Schauspielern oft ihre Stimme. Zum Beispiel dabei sind die Stimmen von Natalie Portman, Julia Roberts, Christopher Lee, Whoopie Goldberg, Uma Thurman u.v.a.m. Schon hier sieht man, daß Wert darauf gelegt wurde, dieses Hörspiel professionell zu bearbeiten.
Auch die Laufzeit mit fast 77 min. ist für so eine Produktion außergewöhnlich, da die meisten Hörspiele doch nur um die 50 min. laufen. Die Effekte und die Musik sorgen ebenso für die Gänsehaut, wie die Stimmen der Sprecher.
Wer auf Gruselhörspiele steht, sollte unbedingt in dieses Hörspiel reinhören. Es lohnt sich!!!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2004
Hier kommt ein Schauerhörspiel in bester 30er-40er Jahre s/w-Gruselklassiker-Manier. Das Coverbild erweckt zwar Erinnerungen an die gute, alte Zeit der Hammer-Studios, allerdings erzeugt dieses wunderbare Hörspiel durch die Umsetzung des klassischen Stils, gepaart mit einer gewählten Ausdrucksweise, eher Stimmungen, die einem aus den alten 30er/40er-Jahre Gruselstreifen bekannt sein dürften. Die Sprecher sind durch die Bank sehr gut besetzt und auch die musikalische Untermalung läßt einen für über eine Stunde in das Reich der Pahantasie entgleiten. Dieses Hörspiel hat keine Schock-Horror-Effekte, lebt aber von seinem stillen, heimlichen Schauer.
Meine Empfehlung.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
"Carmilla, der Vampir" ist die erste Folge der Reihe Grusel Kabinett vom Newcomer Label TITANIA-MEDIEN, in der bekannte Novellen der Schauer-Roamntik vertont werden.
Zusammen mit bekannten Synchronstimmen (u.a. Julia Roberts oder Reese Witherspoon) und orchestraler Musik ist ein grandioses Hörspiel gelungen, das Appetit auf mehr macht.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2005
Diese Hörspielreihe der Produktionsfirma Titania Medien wirbt auf den Inlays Ihrer CDs mit den Namen der (meist amerikanischen) Filmstars, deren deutsche Stimmen in der Serie Gruselkabinett zu hören sind. Verständlich, die meisten zum Einsatz kommenden Mimen sind in erster Linie wegen Ihrer Stimmen bekannt. Und leider sprechen die Schauspieler auch so, wie sie es beim Synchronisieren von Filmen tun: äußerst gestelzt, gekünstelt und unnatürlich. Hier setzt sich der billige Eindruck fort, den die amateurhaft gestalteten Covers vermitteln. Noch schlimmer ist das Skript des Hörspiels, welches man niemals als ernstzunehmende Umsetzung der Geschichte LeFanus bezeichnen könnte. Auch die - von Hall nur so durchtränkte - Umsetzung macht einen äußert laienhaften Eindruck. Die Musik ist in Ordnung, krankt aber manchmal an sehr künstlich klingenden Samples.
Kommen wir zu den positiven Seiten. Manja Doering gelingt es in den Passagen, in denen sie als Erzählerin zum Einsatz kommt, einen seltsam berührenden Ton anzuschlagen. Eine Mischung aus unbeteiligter Kühle und resignativer Traurigkeit. Diese wiedersprüchliche Stimmung ist tonangebend für das Hörspiel und verbreitet eine gewisse Tragik, die in der Novelle LeFanus so nicht vorkommt.
Die Vernichtung des Vampirs - in der literarischen Vorlage fast mit wissenschaftlicher Distanz erzählt und in eine allgemeinere Beschreibung des Vampirismus eingebettet - sollte im Hörspiel zu einem tragischen Moment werden, der immerhin die zwiespältige Faszination am Vampirismus deutlich macht. Die in aller Künstlichkeit quäkende Musik sowie die laienhaft-melodramatische Inszenierung dieser Szene erstickt diesen Ansatz allerdings im Keim.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €