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Kundenrezensionen

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am 19. Juli 2005
Die Mauer ist gefallen und die DDR gibt es nicht mehr. Dennoch stolpert der Journalist Siggi Baumeister über übel zugerichtete Leichen und einem Komplott ehemaliger Agenten, die noch zur Zeiten der DDR ihre Arbeit aufnahmen. Was kann diese Leute interessieren, weiter „under cover" zu arbeiten?
Der Autor Berndorf veröffentlichte diesen Krimi bereits Anfang der 90er Jahre und verkaufte nur wenige Exemplare. Später gelang ihm ein gigantischer Durchbruch als Autor durch seine unnachahmlichen Eifelkrimis, und der KBV-Verlag veröffentlichte das frühe Werk „Der letzte Agent" neu. Fans von Jacques Berndorf wird es erfreuen.
Vor allem sei gesagt, dass dieser Krimi auf diese Weise endlich die angemessene Anerkennung erhält, denn „Der letzte Agent" ist nicht nur spannend und pfiffig geschrieben, sondern letztlich auch ein Krimi aus Eifeler Regionen. Besonders gefällig ist, wie Berndorf Lokalkolorit und Spannung vermischt. Wer „Der letzte Agent" liest, wird schnell feststellen, dass die Story in New York oder München nicht minder spannend wäre. Berndorf macht den schönen Eifeler Landstrich in jedem seiner Bücher zum „heißen Pflaster", und in diesem Krimi gelingt es ihm noch eine Spur deutlicher als in seinen anderen Büchern.
Es ist für einen leidenschaftlichen Leser nahezu unfassbar, dass dieses Manuskript Anfang der 90er Jahre fast in der Bedeutungslosigkeit verschwand, obwohl es einfach ein klasse Krimi mit charismatischen Typen à la Siggi Baumeister ist. Die Neuveröffentlichung im Jahr 2005 ist daher für Fans der Berndorf'schen Eifelkrimis ein sympathisches Lesegeschenk. Dieser Krimi ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, gewitzt und ein wahrer Lesegenuss.
Und Berndorf hat als Pfeifenraucher und Katzenliebhaber das Talent, dass man sich seinen Held Siggi Baumeister nahezu visuell vorstellen kann, ...sei es dass er seine Pfeife stopft, sei es, dass er seine Katze Krümel krault. Die ganze Schreibweise ist neben der genialen Spannung auch „menschennah". Alles wirkt realistisch und im positiven Sinne alltäglich... wenn da nicht ein paar Gauner die Idylle stören würden! Für mich ist dieser Berndorf-Krimi einer der Besten, die er bislang schrieb.
19.07.2005, Jean-Louis Glineur
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am 4. März 2006
Der Krimi trägt Berndorfs unvergleichliche und typische Handschrift: Eifel als Lokalkolorit, Baumeister als stur recherchierender Antiheld mit Pfeife und Vorliebe für Katze, und letztlich einem trockenen Humor, der Krimis gut tut.
Auch tut der Atmosphäre gut, dass eine „Tante Anni“ auftaucht – ganz untypisch für einen Krimi mit Mord und Totschlag. Berndorf ist literarisch „einfach anders“.
Im Gegensatz zu späteren und äußerst erfolgreichen Eifelkrimis fehlt bei „Der letzte Agent“ ein wenig die Atmosphäre, die den Eifelkrimi doch so aus macht. Dennoch wundert mich, dass die erste Veröffentlichung wenig erfolgreich war, denn im Vergleich mit vielen anderen deutschen Krimiautoren ist Berndorf in Sachen Spannung und Ideen für eine spannende Handlung bereits mit diesem Krimi auf der Überholspur gewesen. Und es muß auch nicht immer Manhattan, Detroit oder New York sein, wo es mächtig „kracht“. Der unbekannte Gegner zersiebt auch mal zwischenzeitlich Siggi Baumeisters Auto mit einem Kugelhagel. Warum soll das unrealistisch sein? Wo Verbrechen stattfinden, ist wahrlich nicht vom Ort abhängig, auch wenn die Eifel eher als still und entlegen gilt.
Berndorf ist nicht grundlos Deutschlands erfolgreichster Krimi-Autor geworden, und der Fan dieser Serie um Verbrechen in der Eifel wird das Buch gerne lesen. Zweifel hatte ich gelegentlich nur an Berndorfs Krimi „Eifel-Filz“, weil das Ende mir zu abrupt kam. „Der letzte Agent“ aber versteht indes, Spannung pur zu vermitteln. Und selbst wenn ich diesen Krimi als etwas schwächer bezeichne, dann ist er in Schulnoten immer noch „gut“.
Berndorf ist und bleibt ganz klar mein Favorit für deutsche Krimis.
Jean-Louis Glineur
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am 19. April 2005
Der Titel "Der letzte Agent" ist bereits 1993 in einem anderen Verlag erschienen. Dies ist auch das Manko dieses, wie immer, gut geschriebenen und recherierten Siggi Baumeister Romans, denn der Roman spielt in der Zeit kurz nach der Wiedervereinigung. Es geht um Stasiagenten in der Bundesrepublik, die auch nach der Auflösung ihres Staates weiter arbeiten. Doch sie werden systemmatisch umgebracht. Siggi stolpert über ihre Leichen und ist so mittendrin in der deutschen Wirklichkeit zu Beginn der 90er.
Dieser Roman hat alles, bis auf Rodenstock, aber dafür tritt Tante Anni auf, die auch im letzten Roman dabei ist, was einen Siggi Baumeister Krimi ausmacht.
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am 16. Juli 2012
wirklich sehr schade.....!
Nachdem ich vor ein ein paar Monaten die Eifelkrimis von Jaques Berndorf entdeckt habe, bin ich ein richtiger Fan geworden, im speziellen von den Hörbuchausgaben, gesprochen vom Autor selbst.
Schade, dass der Autor diese Ausgabe nicht selber gelesen hat.
Der ausgewählte Sprecher liest den Text völlig emotionslos, ohne Veränderung der Tonlage einfach nur ab. Diese Stimme wird der Figur "Siggi Baumeister" leider in keinster Weise gerecht. Ich habe nach nur einer Stunde Hören aufgegeben, somit kann ich zum Inhalt nicht viel sagen.
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am 24. Juli 2011
.....schade!
Ich bin ein Baumeister/Berndorf-Fan und dadurch so schnell nicht zu erschüttern, auch wenn mal ein Buch nicht gerade gelungen war, aber ich frage mich, wer da verantwortlich für die Auswahl des Vorlesers war. Die Stimme ist unangenehm und nervend.
Das Hörbuch ist nichts für Autofahrten; ich habe es nach der Hälfte während der Fahrt beinahe aus dem Fenster geschmissen.
Zum Glück sind die anderen Hörbücher, die ich kenne, wesentlich besser gelungen!
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am 21. Juli 2005
......da hat man sich nun an ihn gewöhnt, an Siggi Baumeister, an sein Leben, an seine Frauen, an seine Tiere, hat mit ihm gelitten und sich gefreut, wie mit einem guten freund halt......und dann dieses. ich habe das Buch im Handel kurz überflogen, aber dann die Sache mit Tante Anni, die taucht doch erst viel später richtig auf dann hier auch noch früher? Nein, der Roman passt nicht zu dem Leben meines Freundes Siggi Baumeister,wie ich ihn kenne und liebe. Ich habe das Buch dann da gelassen wo es war, im Regal. Da warte ich lieber auf den nächsten, echten, Bericht von Siggi und wie es denn weitergeht in seinem Leben und in seiner Eifel und mit seinen Freunden ( und Freundinnen ), und wenn noch ein Mord passiert oder zwei oder drei......das nehme ich mit in Kauf........Hauptsache Siggi erzählt von sich........
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. März 2007
Das ist der schlechteste Krimi der Eifel-Reihe.

Normalerweise mag ich die Eifelkrimis sehr gerne, aber diesen hier habe ich nach etwa 2/3 angewidert weggelegt, weil es einfach keine Freude machte ihn zu lesen. Es wimmelt von unsympatischen und/oder langweiligen Menschen (incl. H. Baumeister!!), die Geschichte holpert nur so dahin, es kam bei mir einfach kein Interesse auf die Geschichte weiterzuverfolgen. Nur an ganz wenigen Stellen blitzt das schriftstellerische Können, das ich an den anderen Bänden der Reihe so mag durch.

Hätte ich dieses Buch als erstes von Jacques Berndorf gelesen hätte ich garantiert kein weiteres gekauft.

Dieser Band wäre besser in der Versenkung in die er zurecht verschwunden war geblieben.
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Jaques Berndorf erster "Siggi Baumeister"-Krimi wurde im März 2005 im Verlag "kbV" neu aufgelegt. Geschrieben hat Jaques Berndorf den Krimi bereits Anfang der Neuniziger. Anscheinend war der Roman in seiner damaligen Ausgabe im Lübbe-Verlag nicht so gut bei der Leserschaft angekommen. Jedenfall wurde dieser Krimi nun vom Verlag "kbv" wieder aus der Versenkung gehoben.
Jetzt, Jaques Berndorf hat bereits 12 EIfel-Krimis veröffentlicht, hat der Autor bei seiner Leserschaft bereits einen so großen Vertrauensvorschuss, dass man sich auch erlauben kann diesen alten Schinken wieder neu aufzulegen; so mein Eindruck!
Der bestärkt sich dadurch, dass ich "Der letzte Agent" für einen durch und durch langweiligen Krimi halte. Ohne Witz, ohne Pointe. Mit amöbenähnlichen Charakteren ... Eindimensional.
Einzig und allein die Neugier hat mich angespornt das Büchlein fertig zu lesen.
Siggi Baumeister und die Menschen um ihn herum sind in diesem Krimi recht eindimensionale Wesen. Tante Anni (die wir in späteren Eifel-Krimis besser kennenlernen) hat hier ihren ersten Auftritt. Aber auch sie ... ist einfach blaß. Eine resolute alte Dame, die's ständig gut meint und immer was kocht oder bruzzelt.
Die Handlung ist verworren und wird mit der Aufklärung des Falles auf den letzten beiden Seiten für mein Empfinden lächerlich bis abstrakt. Die Bauern und Menschen in der Eifel sind stets hilfsbereit. Gerne leihen sie eHerrn Baumeister ihr Auto, damit er es dann geschrottet wieder zurückbringt.
Siggi Baumeister klärt in dem Krimi übrigens die Zusammenhänge in einem Spionagefall in dem BND, Verfassungsschutz, Politik(er), hochrangige Vorstandsvorsitzende und BKA verwickelt sind. Fünf Tote kommen in dem Krimi vor. Die erste Leiche findet Baumeister bei einem Spaziergang in einem großen Waldbruch. (Ja, an den großen Sturmschaden von 1993 eriennere ich mich lebhat. Eifel, Taunus und WEsterwald waren davon betroffen. Bäume lagen darnieder wie wenn sie umgeknickt wären ...) Von da an ist er in die Geschichte verwickelt und wittert - pleite, wie er im Moment ist - eine Story.
Ein paar vermeintlich übriggebliebene Marxisten aus der ehem. DDR spielen in dem Agentenring die Hauptrolle.
Siggi Baumeister klärt den Fall (das erwarten wir als Leser ja auch) Stück für Stück und hat einen derart genialen Riecher zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein, dass es schon absurd erscheint.
Das Aberiwitzige dabei ist aber, dass er als Journalist ja an einer Story dran ist, die er schließlich an den "Spiegel" verkaufen will. Und liebenswürdigerweise läßt der Mann vom BND ihn auch gewähren. Baumeister schient der einzige zu sein, der in der Lage ist diesen Fall zu lösen. Wirkt auf mcih ein wenig lächerlich ...
Alle Schurken in dem Krimi, die grad noch (über)leben - es gibt ja fünf Tote! - die werden bei Siggi Baumeisters Befragungen redselig. Wir haben eine durch und durch blonde Sekretärin (mit Ferienwohnung in der Eifel) bei der sich alle Fäden zusammenziehen und die von nichts etwas gewußt hat, aber mit allen im Bett war. Mit Siggi Baumeister auch ...
Mein lieber Kokoschinski! - Das alles ist zumindest für meine Belange so weit hergeholt und wird in dem Krimi auch so lapidar und ungeschickt erzählt, dass der Krimi für mich ein einziger Reinfall war. - Dabei möchte ich Jaques Berndorfs andere Krimis nicht abwerten, ich hab ja schon zwei gelesen ("Eifel-Träume" und "Die Raffkes"), die haben mich zwar auch nicht vom Hocker gerissen, aber waren einen großen Tick besser als "Der letzte Agent".
Typischer Fall von "gut gemeint"- Die Qualität des Taschenbuches:
Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Krimi (Taschenbuch) auf unnötig dickem Papier (hochweiß gebleicht! Wer macht denn sowas, frag ich mich da ... !) gedruckt ist!
Wenn man ihn einhändig lesen will, verzweifelt man schier an der Steifigkeit der Blätter. Ständig klappt das Ding zu!
(End' vom Lied ...)
Eine ärgerliche Nebensächlichkeit vielleicht, aber das und die oben angeführte Kritik an der Handlung, lassen mich zu der Erkenntnis kommen: Ein eindeutiger Fehlkauf!
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am 12. März 2007
Ich habe noch nie ein Hörbuch vorzeitig beendet, selbst das richtig schlechte "Eisfieber" von Ken Follet habe ich mir bis zum bitteren Ende angetan. Als ich aber "Der letzte Agent" gehört habe, war ich bitterlich enttäuscht und habe es vorzeitig beendet. Nicht das die Geschichte so schlecht war, nein, der Vorleser hat mich wahnsinnig gemacht. Wer diesen Mann gecastet hat, muss taub gewesen sein; einschläfernd, ohne Gefühl für Texte und verschiedene Personen, einfach gesagt: Schlecht!

Schade, das wäre vielleicht kein schlechter Roman geworden. Mein einziger Trost bleibt, daß es ein Geschenk war und ich kein Geld dafür ausgegeben habe.
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am 27. Mai 2012
Oder besser: Der Preute-Berndorf-Baumeister-Trott zieht weiter. Das "Gerippe" der Geschichte besteht aus dem, was Berndorf schon in früheren Büchern benutzt hat; und diese Wiederholungen machen 80% der Geschichte aus. Die restlichen 20% bestehen aus "Überraschungen", aus dem Hut gezaubert, weil's sonst nicht weitergeht.
Das Buch ist das, was ich "Airport-Literatur" nenne: Kann am Flughafen (oder Bahnhof) gelesen werden, weil die Geräusche drumherum nicht beim Lesen stören. Und wenn das Buch auf der Bank oder im Flugzeug/Zug liegen bleibt, ist es kein Verlust.
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