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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spezieller, toll aufgemachter Bildband für Bicyclophile, 23. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Meisterwerke des Fahrradbaus: Handwerkskunst - Design - Technik: Handwerkskunst - Eleganz - Technik (Gebundene Ausgabe)
Jan Heine, Redakteur der Zeitschrift "Bicycle Quarterly", liebt Fahrräder, das liest sich klar aus den Texten heraus. Mit dem Fotografen Jean-Pierre Pradères ist er buchstäblich um die halbe Welt gereist, um herausragende Fahrräder aufzuspüren und für den Bildband abzulichten; der Schwerpunkt liegt deutlich auf französischen Fabrikaten. Es sind "Legenden und Träume des Fahrradbaus", die hier liebevoll in Szene gesetzt wurden. Die gezeigten Räder sind, wie der Autor im Vorwort erklärt, heute nur noch äußerst selten zu finden. Sie sind liebevoll von Hand konstruierte und mit großer Sorgfalt entworfene Gesamtkunstwerke; ihre Baumeister entwarfen nicht nur den Rahmen, sondern das komplette Rad mit Schutzblechen, Gepäckträgern, Vorbauten und so weiter, in das sich jedes noch so kleine Einzelteil harmonisch einfügt.
Eingeteilt sind die ausgewählten Fahrradtypen nach zeitlichen Epochen. Den Anfang machen "Die Gründerjahre" (1910 bis 1939). Jeweils zwei Doppelseiten sind einem Fahrradtyp gewidmet, etwa von La Gauloise, Hirondelle oder Reyhand. Die großformatigen Fotos zeigen die Fahrräder im Ganzen aus verschiedenen Perspektiven; auch Detailansichten, etwa von der Schaltung, sind vertreten. Da alle Fotos mit weißem Hintergrund arbeiten und viel Weißraum vorhanden ist, wirken die Abbildungen sehr edel, der Blick wird auf das Wesentliche gelenkt. Zusätzlich gibt es zu jedem Fahrrad auch einen erläuternden Text, der Besonderheiten hervorhebt und die Geschichte des Modells kenntnisreich umreißt.
Die fotografierten Räder sind natürlich nicht neu - Schmutz, Rost und Abnutzungserscheinungen haben vielen von ihnen über die Jahre ihr ganz eigenes "Gesicht" gegeben, auch wenn viele offensichtlich top gepflegt und über die Jahrzehnte hinweg instand gehalten wurden. Das wirkt charmant und authentisch und macht deutlich, dass die Reise der beiden Autoren eben auch eine spannende Zeitreise in die Handwerkskunst des Fahrradbaus ist.
Dem Abschnitt der Gründerzeit folgt "Die Blütezeit" mit Fahrrädern von 1940 bis 1959. Hier finden sich Fahrräder von Charrel, Follis oder schnittige Modelle von Alex Singer und René Herse. Es ist interessant zu sehen, wie perfekt die Räder aus den 50ern sind, immerhin liegt die Fertigung bereits mehr als 60 Jahre zurück; dennoch würden die Räder kaum Aufsehen erregen, würde man sie heute fahren - sie sind zeitlos schön. Auf das Blütezeit-Kapitel folgen die Jahre 1960 bis 2005 unter dem Titel "Die Tradition wird fortgeführt". Erneut finden sich hier viele Fahrräder von René Herse und Alex Singer, aber auch Goéland und Jo Routens.
Am Ende des Bildbandes befinden sich abschließend interessante Ausführungen zum Thema Originalität - die Autoren haben sich bemüht, bei allen Fahrrädern solche abzulichten, die nach Möglichkeit den Originalzustand repräsentieren, obwohl die Modelle größtenteils schon mehr als 40 Jahre alt sind. So haben die meisten gezeigten Räder noch ihre Originallackierung. Eine Auflistung gibt hier zu jedem Rad aus dem Buch die nicht originalen Komponenten an, also ob beispielsweise Felgen getauscht oder Flaschenhalter ausgewechselt wurden. An dieser Liste zeigt sich erneut der hohe Anspruch von Heine und Pradères, wirklich "unverfälschte" Liebhaberstücke zu zeigen.

"Meisterwerke des Fahrradbaus. Handwerkskunst - Design - Technik" ist ein sehr spezieller Bildband für Bicyclophile. Sehr schön in Szene gesetzt und hochwertig aufgemacht, mit fachkundigen und interessant zu lesenden Erläuterungen, ist dieser Band etwas für alle Fahrrad-Enthusiasten, die die Handwerkskunst der alten, in vielen Fällen von Legenden umrankten Modelle zu schätzen wissen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Details are missing, but overall a beautifull piece of work!, 26. Dezember 2012
Von 
Pim Rakers (Enschede, Overijssel (the Netherlands)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Meisterwerke des Fahrradbaus: Handwerkskunst - Design - Technik: Handwerkskunst - Eleganz - Technik (Gebundene Ausgabe)
I'm going to write this in English. I am Dutch, got the book in German, but my German writing skills are not really able to let me tell what I want to tell :)

This book is loaded with pictures that are beatifully shot and depict all these French beauties very well. Texts are short and sometimes a bit too short for my taste, but Jan Hein lets the bikes just speak for it self. Only down side I found is that sometimes certain specifici details are mentioned in the text but impossible or really hard to find in the pictures...

Another big problem that this book brings a long is the fact that I desperatly need a Singer or Hersé now!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Fahrrad nicht nur Fortbewegungsmittel - auch Kunstwerk ..., 7. Februar 2013
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Meisterwerke des Fahrradbaus: Handwerkskunst - Design - Technik: Handwerkskunst - Eleganz - Technik (Gebundene Ausgabe)
Für Fahrrad-Freaks habe ich einen literarisch-bildhaften Leckerbissen entdeckt. Es war so: Ich suchte ein Geschenk für einen Bekannten. Es sollte nicht nur einfach eine Flasche sein, weil es ein besonderer Geburtstag war. Da war guter Rat teuer. Ihr kennt mich, ich stöbere auch gern in Büchern, wenn ich ein Geschenk suche. Nun ist der zu Beschenkende nicht gerade als eine Bücherratte zu bezeichnen, daher war ich mir nicht sicher, ob ich fündig werden würde, so lange, bis ich ein Buch fand, welches sich mit dem FAHRRAD beschäftig – in Wort und Bild – historisch und modern – seine Entwicklung darstellt …

Nun hatte ich ein Problem weniger – mein zu Beschenkender schläft sozusagen mit seinem Rad und wacht mit ihm auf *g* …

Fahrradbau ist Handwerkskunst – das wird in diesem Buch eindeutig klar !!!

Beginnend wird doppelseitig gezeigt, welche Fahrräder im Buch speziell erklärt werden. (50 an der Zahl)

Im Jahr 1910 geht die Geschichte des Fahrradbaus los. Eines der ersten Fahrräder mit Gangschaltung – das „Bi-Chaine“ geht in Produktion ..
Weite wegweisende Kapitel der Fahrradgeschichte sind das Jahr 1947 mit René Herse, der für den „Concours de Machines“ das bisher leichteste komplett ausgestattete Fahrrad aller Zeiten
baute. In den 50ern kamen dann die Aluminiumräder auf (Barra, Marcadier oder Caminargent).
Neben der Geschichte des Fahrradbaus erlebt man hier auch – natürlich untrennbar – Radrenngeschichte mit.

… und das gesamte Buch ist absolut genial, beeindruckend und detailliert illustriert und bebildert. Man kann bildhaft eindrucksvoll nachvollziehen, wie sich das FAHRRAD als Produkt und als Sportgerät sowie Fortbewegungsmittel entwickelt hat.

Leseprobe:

La Gauloise
Bi-Chaine 1909 – 1910

Seit den späten 1880er Jahren unternahm Paul de Vivie, besser bekannt unter demP seudonym „Vélocio“, lange Radtouren, die 40 Stunden nonstop über Hunderte von Kilometern führten.

Frankreich ist zu großen Teilen bergig, und so wurde Vélocio zu einem der ersten Verfechter der Gangschaltung. Bevor es zuverlässige Schaltwerke gab, entwickelten zahlreiche Tüftler die unterschiedlichsten Systeme zum Gangwechsel. Das Doppelkettenfahrrad war eins dieser Systeme.



meine zusammenfassende Meinung:
==========================

Es war ein Geschenk, welches bei meinem Bekannten sehr gut ankam – er hat mir sogar empfohlen selbst zu lesen und es mir auch tatsächlich überlassen, weil er meinte, man kann mit diesem Buch so viel über das Fahrrad lernen, das wäre sicher auch für mich, als umfassend interessierte Person spannend und aufschlussreich. Klar, einiges an Wissen, was hier vermittelt wird ist logischerweise fachspezifisch, aber alles zusammen genommen ist der Spagat perfekt, der sicher das Fachpublikum heranzieht, aber auch einfach Radfahrer, die wissen möchten, was sie da ständig unterm „Hintern“ haben …

In diesem Sinne kann ich sagen, das das Buch zwar sachlich ist, aber alles andere als trocken, es ist durch die zahlreichen historischen Hintergrundgeschichten sehr spannend und informativ und nicht mit jeder Menge Fachbegriffe versehen, die kein Normalsterblicher verstehen würde. Es handelt sich beim Buch um einen Bild-, Textband, der viele Illustrationen (ganzseitig) enthält, die die ohnehin verständlichen Texte nochmals bildhaft untermalt. Die aufnahmen zeigen oft auch interessante Details vom jeweiligen Rad oder eben das gesamte Rad in seiner Schönheit und immer auch die Person, die historisch damit in den ersten Zusammenhang gebracht werden kann.

Der Bildtextteil ist in jeweilige zeitliche Epochen gegliedert, wobei der letzte den Zeitraum von 1960 bis 2005 zeigt. Es kommt im gesamten Buch sehr gut rüber, das das Bauen eines Fahrrades nicht nur ein Handwerk ist, sondern schon fast eine Kunst, wenn man die Geschichte des Rades historisch zurück verfolgt. Die Konstrukteure bewiesen immer wieder handwerkliches Geschick und fertigten so per Hand nicht nur die Rahmen an, sondern auch die Schaltungen oder Bremsen und weitere Komponenten. Es geht beim Radbau um Funktion, Form und auch Eleganz.

Die Texte sind verständlich geschrieben und geben sehr gut wider, was den Radbau geschichtlich gesehen interessant macht und überhaupt ausmacht. Die Fotografien, so sagt das Buch, sind teilweise im Studio entstanden und aufwändig produziert oder auch aus Archivbildern reproduziert worden. Es sind hier bekannte Klassiker zu sehen, aber auch Räder, die weniger bekannt, aber umso interessanter sind.

Alles in allem ist das Buch sehr empfehlenswert in seinem gesamten Zusammenspiel !!!
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Meisterwerke des Fahrradbaus: Handwerkskunst - Design - Technik: Handwerkskunst - Eleganz - Technik
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