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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merci et adieu,Laurent Fignon !
Laurent Fignons Biographie ist die faszinierendste Schilderung der Karriere eines Radsport-Champions, die ich bisher gelesen habe. Noch nie hat einer so sympathisch-offen, kritisch-fair und humorvoll-eloquent sein Leben und seine Laufbahn erzählt; uns dabei diskret ins Peloton "geschleust", ohne dabei seine Rennfahrerzunft bloß zu stellen...
Veröffentlicht am 1. September 2010 von Klaus Angermann

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Paradedisziplin: Selbstdarstellerische Jammer-Tour
Um es vorweg zu sagen:
Da Radrennfahrer keine Wortakrobaten und Geschichtenerzähler sein, sondern vernünftig Rad fahren können müssen, lag die Latte an die entsprechenden Parameter, die bei sonstiger Lektüre abgeklopft werden, deutlich niedriger auf. Gibt es doch im einschlägigen Covadonga- wie anderen Verlagen durchaus unterhaltsame...
Veröffentlicht am 13. Juni 2012 von bxa


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merci et adieu,Laurent Fignon !, 1. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Laurent Fignons Biographie ist die faszinierendste Schilderung der Karriere eines Radsport-Champions, die ich bisher gelesen habe. Noch nie hat einer so sympathisch-offen, kritisch-fair und humorvoll-eloquent sein Leben und seine Laufbahn erzählt; uns dabei diskret ins Peloton "geschleust", ohne dabei seine Rennfahrerzunft bloß zu stellen.

Natürlich wäre er nicht Fignon - der Blonde mit dem Pferdeschwanz; der Intellektuelle mit der Nickelbrille; der mit dem ständigen Hauch von Spott in seinen hellblauen Augen - wenn er, als Rennfahrer wie auch als Veranstalter oder TV-Kommentator oftmals gegen den Strom schwimmend, gewisse Dinge nicht beim Namen nennen würde. Mit Härte, und auch mit leichtem Zynismus.

Noch habe ich die letzten Seiten seines Buches kaum gelesen, kommt aus Frankreich jäh die Nachricht von Fignons Ableben. Im Alter von nur 50 Jahren - das "Buch des Lebens" zugeschlagen.

Der Champion, dessen große Karriere ich für das ZDF kommentierte; der später bei EUROSPORT eine Zeit lang mein journalistischer Kollege war - zum letzten Mal sind wir uns im Juli in der Tour de France begegnet. Von der Krankheit gezeichnet, mit rauer Stimme; trotzdem elanvoll, überzeugend; mit Witz und spitzer Zunge gab Fignon im französischen Fernsehen seine Kommentare. Unvergessen, nach einer Pyrenäen-Etappe,der herzliche Dialog mit Lance Armstrong.

Nun hat Laurent Fignon - wie zuvor, 1987, sein großer Landsmann Jacques Anquetil - das ungleiche Duell mit dem unsichtbaren Gegner verloren. Wir sind betroffen; aber zugleich dankbar, dass er uns ein so großartiges, hervorragend übersetztes, Buch hinterlassen hat: "Wir waren jung und unbekümmert".

Merci et adieu, Laurent Fignon!

Klaus Angermann Wiesbaden, 31-08-2010
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für Menschen, die sich wenig für Radsport interessieren gut zu lesen - eine tragische Lebensgeschichte, 4. August 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Der mittlerweile schwer krebskranke ehemalige zweifache Tour de France - Sieger Laurent Fignon hat seine Autobiographie so geschrieben, wie er seine Rennen gefahren hat, angriffslustig und mit offenem Visier.

Während seiner aktiven Zeit ragte er, auch wenn er einmal nicht gewann, immer aus der Masse der anderen Fahrer heraus. Die Zeit, in der er seine Erfolge einfuhr, war vielleicht die letzte Ära im Radsport die frei war von den Skandalen und Doping und unlauteren Absprachen, obwohl auch Fignon zweimal positiv getestet wurde.

Dennoch erzählt Fignon von den großen Versuchungen, denen er immer wieder neu ausgesetzt war, denen er aber meistens widerstand. In seiner Autobiographie, die auch für Radsportlaien sehr interessant zu lesen ist, weil sie von den Höhen und Tiefen eines Menschen ehrlich und offen erzählt, geht es um die Licht- und die Schattenseiten eines harten Geschäfts.

Sichtbar wird dahinter ein Mensch, der mit viel Witz und Humor Lebensgeschichte erzählt, in der der sportliche Ehrgeiz und Erfolg nur eine Etappe war. Die Etappe, die er nun mit seiner Krankheit zu bewältigen hat, ist vielleicht die schwerste. Man kann ihm nur das Beste und eine baldige Genesung wünschen.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieber tot als Zweiter!, 27. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Lieber tot als Zweiter! Laurent Fignon ist der wahre Champ der 80er Jahre und für mich ist er der Sieger jener Tour 1989 - Sie wissen schon -, mit der sein Buch auch sogleich beginnt. Ohne Umschweife. Ohne Ausreden. Direkt!

Laurent Fignons Autobiographie läßt uns die Entwicklung des Radsports in großem Bogen begreifen, historisch und weltweit. Seine größten Erfolge hat Fignon in der goldenen Ära des Radsports, den 80er Jahren, errungen. Er selbst markiert den Abschluss dieser letzten, unbekümmerten Epoche. Das Herz des Radsports schlägt in Frankreich; es ist die Tour de France. Sie wenigstens einmal zu gewinnen, das ist es, was jeder ernsthafte Radsportler will.
Radsport betreiben ist für Fignon gleichbedeutend mit Leistung und Lebensfreude. Spass haben und sich selbst nicht allzu ernst nehmen. Der Kern des Radsports ist die Attacke. Den Gegner durch häufigen Tempowechsel mürbe machen. Der Könner zeigt sein Stehvermögen auf langen Distanzen!

Das Buch ist eine Kampfansage an den modernen Radsport. Dieser ist in die Mittelmäßigkeit abgesunken. Der Radsport hat sich zum Defensivsport verwandelt und ist beherrscht durch wirtschaftliche Interessen, Technik, neue Spielregeln (kurze Distanzen, UCI-Kalender, Punktesystem, Globalisierung), Doping und Spektakel-Journalismus. So ist es auch nicht schade, dass seit Ende der 80er Jahre kein Franzose mehr die große Schleife gewonnen hat.

Fignon ist einfach Laurent Fignon. Er ist weder "Dachs" noch "Kannibale" oder sonst irgendwas. Fignon attackiert, polemisiert und polarisiert. Sein Buch ist so großartig wie sein Erfolg. Er ist offen und unverblümt; dabei kennt er kein Pardon für seine Gegner und auch nicht für sich selbst. Fehler begeht man, zu seinen Fehlern muss man stehen. Einfach davonlaufen war nicht sein's und wird es nie sein! Immer findet Fignon den Weg aus der Krise, zieht sich selbst aus dem Dreck. Nur wer die Dinge selbst in die Hand nimmt, so unglücklich die Dinge auch stehen mögen, findet zurück zu alter Stärke.

Das Buch ist voller Lebensweisheit und voller Lebensfreude. Es fasziniert. Es ist ein gutes Radsportbuch wie es kein anderes gibt. Man liest es atemlos und in einem Atemzug. Großartig, meisterhaft.

Der Radsport muss sich wieder auf seine Wurzeln besinnen. Radsport ist Leidenschaft:
Aufmüpfig, rebellisch, ehrlich.

Danke an den Covadonga Verlag, dem es gelungen ist, das Buch in Deutschland herauszubringen. In gewohnt guter Qualität und Aufmachung. Man muss kein Prophet sein: Dieses Buch wird viele Auflagen erfahren!

PS Laurent Fignon ist nach schwerer Krankheit am 31.08.2010 im Alter von 50 Jahren verstorben. Vielen Dank für alles und all die schönen Radsportstunden!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ( Tragische ) Ikone der GRANDE NATION, 21. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Was für ein bewegendes Buch!
Laurent Fignon ist eine lebende Legende der Tour
und auch heute ( trotz schwerer Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung ! )
immer noch ganz nah dabei ( Experte beim Sender TF1 )
In diesem Buch schildert er offen und schonungslos
seine Radsport Vergangenheit,
die geprägt war von beiden Extremen :
HÖHEN und TIEFEN!
( jeder Radsport Fan kennt die wahnsinnige Story der 8 Sekunden !)
Er schildert seine Erlebnisse brutal offen
und schont auch keine Ehemaligen ( Freunde + Feinde ) !
Schon gar nicht sich selbst!

Ein Buch , das bei mir viele Erinnerungen an die goldenen 80er" geweckt hat!
Für Radsportfreunde und Nostalgiker wie mich gleichermaßen geeignet!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Radsportive Zeitgeschichte intelligent und wohltuend anders!, 21. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Laurent Fignon war nicht nur ein außergewöhnlicher Sportler, sondern auch ein, in der Szene durchaus nicht eben üblich, außergewöhnlich intelligenter Mensch; entsprechend vermittelt sein Buch einen Einblick in die Szene, abseits der häufig anzutreffenden Selbstbeweihräucherung von Sportlern.

Ein durch und durch lohnenswert lesenswertes Buch über den leider viel zu früh verstorbenen Menschen Laurent Fignon und den Radsport insgesamt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er war jung und unbekümmert ..., 27. Oktober 2010
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
... war Laurent Fignon, der in Zusammenarbeit mit Jean-Emmanuel Ducoin seine Biografie geschrieben hat.

Auch in Zusammenarbeit ist mein Bericht entstanden. Ich habe ihn gemeinsam mit meiner besseren Hälfte verfasst.

Wer ist dieser Laurent Fignon?

Er gehört einfach zur jüngsten Radsportgeschichte. Sowohl triumphale Erfolge, als auch tragische Begebenheiten bring man mit ihm in Zusammenhang.

1983 hat er - schon im Alter von 22 Jahren - die Tour de France gewonnen. Auch 1984 gewinnt er die Tour. Danach muss er aber operiert werden und ob er zurück kommen kann in den Radsport ist ungewiss. Man hört erst einmal nicht mehr von ihm...

Als Sieger des Giro di 'Italia kommt er 1989 wieder zurück, was niemand so wirklich geglaubt hatte. Was danach passierte hat vielleicht der ein oder andere noch in seinen Gedanken. Es war sehr spektakulär, als acht Sekunden ihn vom Sieg gegenüber Greg LeMond trennten. Auch war dies die Geschichte eines "evtl. nicht ganz regelkonformen Lenkers", der durch die Medien ging.

Inhalt und Gliederung:
==================

Das Buch ist in 37 Kapitel untergliedert. Es beginnt mit dem Kapitel über die legendären 8 Sekunden.

Es beginnt:

Wir hatten vor nichts Angst ...
Sakrileg. Beleidigung. Unvernunft: Diese Stichwörter hatte ich für die Einleitung dieses Buches, sozusagen als Prolog, lange im Voraus gewählt; schließlich habe ich gezögert, sie zu Papier zu bringen, sie publik zu machen, sie preiszugeben. Womöglich könnten sie im Wandel der Zeit als Pseudobeweise ausgelegt werden, dabei spiegeln sie lediglich eine Realität wider - meine Epoche. Und in der Tat: Wir hatten vor nichts Angst ... Aber nicht um jeden Preis:

Dieses Buch ist durch Selbstreflexion entstanden: Es ist eine Zeitreise, deren Etappen durch eine länst untergegangene Welt führen, die noch Männer und nicht ausschlließlich Athleten formte. In meinem Inneren dominierte stets der Mensch den Sportler. Aus dem Traum erwacht, die Augen weit aufgerissen, wollte das Rennfieber nicht mehr von mir lassen ...

Meine Meinung zum Buch:
=====================

Fignon erklärt sich als offenen und ehrlichen Menschen, der mit anderen und natürlich auch mit sich ehrlich umgeht, unumwunden und keinesfalls ängstlich seine Gedanken zum Thema Sport - besonders Radsport - aufschreibt.

Es ist ein faszinierendes und mitreißendes Buch, welches viele Hintergrundinfos preisgibt, die nicht immer positiv sind, aber halt ehrlich und wahrhaftig. Fignon zeigt sein Leben, wie er zu diesem Sportler wurde, was er für Höhen und Tiefen erleben musste...

All diese Gedankengänge gibt er sehr zu Herzen gehend, spannend und flüssig zu lesen wider. Man hat einen ungetrübten Blick hinter die Kulissen des Profi-Radsports der 80er Jahre, der noch so ganz anders war, als er heute "LEIDER" ist. Es war noch die Golde Ära des Radsports, in der Laurent Fignon mitfahren durfte.

Leider hat sich alles sehr zum Nachteil dieses Sports entwickelt, umso mehr haben mein Mann und ich dieses Buch mit großem Interesse verfolgt. Man kann sehr gut Vergleiche ziehen zu heutigen Begebenheiten und alles Für und Wider abwägen.

Es sind zum Beispiel Kapitel wie: Geliebte Schulzeit, Junger Hüpfer und alte Hasen, Glaubwürdig und geradlinig, Ehrenkodex, Schattenseiten des Ruhms, Koks im Sonderangebot, Positiv aufgefallen, Der große Blonde ist zurück usw. usw., die dem Leser kompex und detailliert von allen Seiten, in allen Facetten, den Sportler Laurent Fignon nahebringen und seinen Sport von allen Seiten beleuchten. Ob es die sportlicher Seite ist oder die Seite, die die Medien daraus machen und das Finanzielle. Fignon schreibt sehr realistisch und gibt seine Gedanken wider.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Eindrücke, 12. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Das war wirklich noch eine andere Zeit im Radsport (wenn man Fignon glauben mag). Sehr interessant zu lesen. Sein Schreibstil war zum Teil sehr poetisch. Viele interessante Eindrücke aus einer Zeit, in der auch Bernard Hinault noch aktiv war (und auch über ihn bekommt man einiges mit). Fignon war sehr überzeugt von sich und seinen Leistungen (muss man wohl auch - sonst kann man keine Tour gewinnen). Aber er zollte auch anderen Respekt - insbesondere dem "Dachs" Hinault.
Für mich klingt es glaubhaft, was er schreibt: Keine große Medizin, die hinter den Siegen stand. Nur die wirklich Großen haben die Monumente gewonnen. Und dann kam EPO und das ganze andere Zeug und auf einmal konnte sonst wer mithalten.
Als ich das Buch gelesen habe, hat mich leider die krasse Realität eingeholt: Während dessen verstarb Laurent Fignon, einer der wirklich Großen im Radsport.
Viele Hintergründe der für mich immer noch faszinierendsten Sportart werden von ihm beschrieben.
Ein tolles Buch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schöne Einblicke in die Profiradsportszene, 12. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Früher war (im Profiradsport) alles besser.
So lässt sich dieses Buch wohl in einem Satz zusammenfassen.
240km statt 190... 3 Bergetappen hintereinander, statt 2. Ja, damals war die Tour de France zweifelsohne fordernder als sie es heute ist.
Ob es eine kluge Entscheidung war, die große Schleife zu kürzen mag ich als Amatuer nicht sagen.
Man hat als nicht-Profi einfach zu wenige Extremerfahrungen auf dem Rad gemacht um so etwas beurteilen zu können und genau da nimmt einen der Autor an die Hand und erklärt schrittweise warum er dieser Auffassung ist.
Alles in allem hat mir das Buch die Augen geöffnet über die heutigen Zustände in der Profiszene.
Das Thema Doping kommt natürlich auch nicht zu kurz, wobei mir Fignon sich bei diesem Thema zu naiv darstellt.
Er ist der festen Überzeugung das das Dopen in den 80'ern (als es noch kein EPO gab) kaum einen Effekt hatte und ein mittelmäßiger Fahrer trotz Dopings niemals einen Weltklassefahrer überhohlen könne. Vielleicht war das Doping vor der EPO-Ära noch nicht so effektiv, Betrug ist es aber allemal und Fignon wurde zweimal positiv getestet. Und wer mit Amphetaminen dopte als es noch kein EPO gab, der hätte es sicher auch damit getan.
Generell kann ich die Einnahme leistungsfördernder Mittel nicht verurteilen, zumal die jungen Fahrer ja von ihren Teams regelrecht dazu gedrängt wurde. Sich aber danach als Unschuldslamm darzustellen dagegen schon.
Darum gibt es einen Stern Abzug.
Trotzdem klare Kaufempfehlung für Radsportinteressierte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Titel für Radsportfreaks, 12. November 2010
Von 
Rainer Telesko (Olten, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Das Buch von Laurent Fignon beleuchtet alle Facetten des modernen Radsports und dessen Funktionsweise. Wer wissen möchte, wie einer der grossen Stars der 80er Jahre rückblickend und manchmal augenzwinkernd diesen Sport sieht, erfährt alles in dieser kurzweiligen Autobiographie mit vielen Anekdoten. Sehr traurig, dass Laurent Fignon schon von uns gegangen ist!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fignon - Wir waren jung und unbekümmert (Broschiert)
Das Buch liest sich gut. Es wird kein Held skizziert, und doch zieht man den Hut vor Ihm. Wenn seine Aussagen zu seinen Berührungspunkten mit Doping stimmen (ich würde es gern glauben), dann war er ein ganz Großer seines Faches.
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Fignon - Wir waren jung und unbekümmert
Fignon - Wir waren jung und unbekümmert von Laurent Fignon (Broschiert - 7. Juli 2010)
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