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am 18. November 2012
Mit Chi Running bekommt man ein schlichtes Taschenbuch mit schlechten schwarz-weiß Abbildungen aber vollmundigen Versprechungen. Gespickt mit Zitaten von geheilten und geläuterten Läufern ist gerade der Anfang richtig ärgerlich und ich hätte es am liebsten weggelegt. Nein, ich will keinen Kurs buchen. Da es sich aber recht flüssig liest, kam ich doch irgendwann an den interessanten Teil des Buches. Die Beschreibung der Grundprinzipien des Tai Chi, die Danny Dreyer in seine Laufschule integriert hat.

Über Tai Chi selbst, lernt man nicht viel. Aber viel über Haltung und Lauftechnik. Körper ausrichten, alle Gliedmaßen lockern und von der Schwerkraft über die Straße ziehen lassen. Das Buch ist gespickt mit Übungen. Viele kann man zu Hause bereits ausprobieren und das Buch immer wieder zur Seite legen. Kontrolle vor dem Spiegel. Gehen mit lockerer Wade und lockerem Sprunggelenk. Ausrichtung des Beckens nach vorne und Einrollen des Nackens für eine gerade Wirbelsäule. Und man kann die Körperwahrnehmung mit einem Bodyscan üben, sich immer wieder auf korrekte Haltung kontrollieren.

Und dann geht es auf die Strecke. Die einzelnen Bewegungselemente nennt Danny Dreyer Form Focuses. Die verschiedenen Elemente der Chi Running Laufschule sind bis ins letzte Detail erklärt und mit einer bildhaften Sprache benannt, zur leichteren Visualisierung. Vieles davon kennt man vom Natural Running, Barfußlaufen oder Pose-Running, falls man sich damit schon beschäftigt hat. Einen richtigen Aha-Effekt wird eher jemand erleben, der mit weitausgreifenden Schritten auf der Ferse landet.

Ein Highlight stellt für mich das kleine aber feine Kapitel zum Berg- und Querfeldeinlauf dar. Die Übungen haben richtig Laune auf Trails und Höhenmeter gemacht. Die Tipps von Danny Dreyer zeugen davon, dass er sie alle selbst mit Schmerzen erfahren hat. Genauso wie die meisten seiner Tipps zu Gegensteuerung von klassischen Läuferzipperlein. Hier kommt der Autor deutlich authentischer rüber, als in seinen Werbebotschaften.

3 weitere Kapitel haben mir weniger gebracht. Das Kapitel zu Wettkämpfen, Ernährung und Chi Living (Chi Running als Lebensprinzip) fand ich inhaltlich sehr dürftig und wenig hilfreich.

Beim Einstieg in Chi Running war ich extrem skeptisch und die vielen Marketing- und Heilsbotschaften schienen die Skepsis zu bestätigen. Es hat sich aber gelohnt, sich intensiver mit dem Buch zu beschäftigen. Und die Fülle an Übungen macht es einem leicht, das Buch nicht nur zu lesen sondern auch zu erlaufen. Ich glaube nicht, dass die erlernte Lauftechnik ein Garant für verletzungsfreies Laufen ist. Ich habe für mich aber ein paar hilfreiche Lektionen mitgenommen, die mir mehr Spaß am Laufen bringen.

Danny Dreyer liefert weniger Theorie und dafür viele praktische Tipps eines Läufers, der sich dem effizienten Laufen verschrieben hat. Er kommt bei mir als Tüftler an, der im Selbstversuch seinen Laufstil bis ins Detail analysiert und optimiert hat… vermutlich mit viel Hilfe anderer Literatur. Seine Analysen sollte man dabei weniger physikalisch, als eher bildhaft verstehen und auf keinen Fall dogmatisch.

Wenn man beim Lesen die kritische Distanz zu seinen Heilsbotschaften wahrt, unter dem Begriff „Chi“ nicht mehr als eine Marketingbotschaft erwartet und die „Werbung“ ausblendet, kann man durchaus Einiges für das eigene Laufen mitnehmen. Dabei lautet die Devise des Buches nicht nur Lesen sondern gleich Ausprobieren.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Oktober 2013
Dieses Buch hat 320 Seiten, aus meiner Sicht gut 100 zuviel. Die Autoren sind Amerikaner und schreiben entsprechend redundant. Es liest sich jedoch flüssig, unterhält und ist ausreichend bebildert.

Auch wenn ein Rezensent meint "Es geht beim ChiRunning weniger ums Running als um Chi." bin ich völlig anderer Meinung: es geht ausschließlich ums Laufen. Ich behaupte sogar, dass das mit dem Chi nur ein Marketing Gag ist, denn die Kraft, die den Kern der Theorie dieses Buchs ausmacht, ist schlicht die Erdanziehung. Wer also Anhänger von Tai Chi oder Qi Gong ist, wird wenig Freude an diesem Buch haben, es sei denn, sie oder er findet mit dieser Lektüre den Einstieg ins Laufen; mit dem Vorteil, von Anfang an weitestgehend verletzungsfrei zu bleiben.

Verletzungsfrei deshalb, und jetzt wende ich mich alle, die schon laufen, weil wir nach der im Buch beschriebenen Lauftechnik nicht auf der Ferse oder auf dem Vorfuß landen, sondern auf dem Mittelfuß. Warum wir hier vor Verletzungen der Plantarfaszie und der Achillessehne verschont bleiben, das erklärt uns Dr. Marquardt in seinem hervorragenden Buch natural running: Schneller, leichter, schmerzfrei, dem ich den Vorzug vor ChiRunning geben würde.

Jetzt aber zum Kern dieses Buchs:

Wenn wir die Kraft der Erdanziehung nutzen, laufen wir effizienter. Diese Kraft erfahren wir dann, wenn wir uns aus einer aufrechten Haltung leicht nach vorne neigen und bald einen oder zwei Schritte machen müssen, um nicht auf die Nase zu fallen. Viele Läufer neigen sich auch nach vorne, die meisten allerdings falsch, indem sie den Oberkörper aus der Hüfte heraus nach vorne kippen. Richtig im Sinne von ChiRunning wäre, sich aus dem Sprunggelenk heraus wie eine Säule nach vorne zu neigen ... und dann loszulaufen. Der Clou dabei ist, dass wir dabei automatisch mit dem Mittelfuß aufsetzen, der dann ohne große Kraftanstrengung quasi nur noch den Boden nach hinten wegschieben muss. Anders gesagt: Beim ChiRunning DRÜCKT man sich nicht mit jedem Schritt ab, sondern HEBT lediglich die Füße (um nicht nach vorne zu fallen). Anders ist das beim Power-Running, so von den Autoren genannt, wenn wir mit raumgreifenden langen Schritte uns mit viel Kraft vorwärts ziehen und dann auf der Ferse landen.

Wer sich mit dem sogenannten Natural Running (= verletzungsfreies Laufen, Anm. des Rezensenten) schon befasst hat, der weiß, dass man nicht durch längere raumgreifende Schritte schneller wird, sondern entweder durch entsprechende Armtechnik die Frequenz erhöht, oder, wie hier beim ChiRunning, sich einfach noch einen Tick weiter nach vorne legt und dadurch etwas längere Schritte macht UND DENNOCH den Mittelfuß weiterhin UNTER dem Körperschwerpunkt aufsetzt - die Schritt-Frequenz bleibt dabei gleich. Die im Sinne von ChiRunning optimale Kadenz der Schritte läßt sich über ein Mini-Metronom wie beispielsweise dieses hier gut justieren SODIAL(R) Schwarzes M50 Mini-Metronom mit blaue Drucktaste + Batterie

Besonders empfehlen kann ich dieses Buch vor allem jenen, die in ihrer Laufkarriere immer wieder von Verletzungen geplagt waren oder sind. Konnte man vor fünf Jahren nur erfahren, was die Ursachen beispielsweise von Achillessehnen-Schmerzen sind, ich zitiere aus einem Laufmagazin von 2008, " Wenn die Sehne schmerzt, welche Ursachen können hierfür verantwortlich sein", dann hörten wir damals von forschenden Medizinern, "Es ist ganz wichtig für die spätere Behandlung, die verschiedenen Ursachen von Achillessehnen-Schmerzen zu unterscheiden". Da aber war das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Uns Läufer interessiert doch vor allem, was die Ursache der Verletzung ist. Heute weiß man mehr, und auch dieses Buch hilft, zu verstehen, wie wichtig es ist, über den Mittelfuß zu laufen.

Für Trail- und Bergläufer hält ChiRunning ein besonderes Schmankerl bereit, der Grund, warum ich es mir als Neuling am Berg gekauft habe. Statt auf steileren Passagen über den Vorfuß zu laufen, wird uns in Text und Bild gezeigt, wie man am Berg mit einem Seitwärtsschritt effizienter, also kraftsparender und damit schneller den Berg hochlaufen kann.
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Laufschulen gib es so viele wie es Läufer gibt; und da der Mensch von sich aus in gewissen Situationen gar nicht anders kann als laufen, kann man von vornherein sagen, dass Laufangebote sich an alle Mitglieder der Spezies Mensch richten. Nun, im Besonderen gilt dieser Wegweiser natürlich für diejenigen, die das Laufen, Joggen, Rennen, etc. für sich als Freizeit- oder sogar professionelle Sportbeschäftigung ansehen. Letztere Gruppe wird zumeist von diversen Fachleuten rund um die Uhr und in allen Bereichen betreut und kann bei speziellen Verletzungen oder Überlastungen auf das umfangreiche, medizinische oder sportpyhsiologische Wissen jener Koryphäen zurückgreifen. Die Breitensportler können das nicht, sich aber nun gleichsam sehr glücklich schätzen, denn Dreyer bietet hier einen umfangreichen und wohltuenden Leitfaden an.
ChiRunning, die sanfte Revolution der Laufschule, wie sich das Buch selbst betitelt, hält in den meisten Punkten das, was es verspricht. Es schaut nämlich zunächst einmal ganz genau hin. Anatomisch und physiologisch in die Abläufe bei dieser Fortbewegungsart und dessen vermeintlich häufigste Fehler, die unökonomisch und selbstzerstörerisch das eigene Gleichgewicht aus der Balance bringen. Dafür bietet Dreyer zahlreiche Alternativen und gibt exakte Anweisungen. Das aufgerichtete Laufen ist sicher, auch wenn dies in dem Buch auf typisch nordamerikanische Art und Weise so daherkommen mag, keine neue Erfindung, sondern seit jeher zentraler Bestandteil ausgewogener Bewegungspädagogen. Neu hingegen und sehr ausgeklügelt, das Herz dieses Buches sozusagen, ist die Anweisung, den Körper beim Laufen nach vorne fallen zu lassen, was mehrere Vorteile in der physikalischen Endabrechnung ergibt.
Auch der mentale Bereich, das ist das Positive, wird von Dreyer integriert. Ebenfalls nicht als Erster, aber dennoch mit wunderbarem Nachdruck, zeigt der in den USA in zahlreichen Medien bekannte Trainer, wie wichtig zentrale Prinzipien ostasiatischer Bewegungskünste in westlicher Sportambition seien können. Tai-Chi-Lehren werden hier auf geschickte und sinnvolle Art und Weise in die Gesamtessenz mit eingebaut. Lobenswert, lesenswert und nachahmenswert.
Auch der Aufbau des Buches zeigt einen gut strukturierten Geist. Theoretische Hintergründe, die schrittweise Hinführung in die Techniken, Optionen für ein individuelles Laufprogramm, ein mehr als guter Vorschlag für Auf- und Abwärmübungen und die prophylaktische Vorgehenswiese, um sich vor Verletzungen zu schützen, sind nur einige der vielen, profunden Kapitel dieses Buches. Nicht nur seine persönlichen Erfolge, sondern auch die seiner Schüler sprechen Bände.
Abschließend bleiben nur noch zwei nicht ganz so positive Dinge zu erwähnen. Zum einen wundert die Autorenvorstellung, denn Danny Dreyers Bild ist das einzige Konterfei über der pluralen Überschrift 'die Autoren'. Eine seltsam krude Mischung falsch verstandener Emanzipation, die auch schon im Titel 'Danny Dreyer mit Katherine Meyer' ersichtlich wird. Entweder beide ganz oder einer ganz, mein Vorschlag. Das zweite ist die, wieder mal typisch amerikanische und von dort in die Welt verbreitete, häufig missverstandene Ausrichtung auf Core-Muskeln. Die gibt es, auch in der amerikanischen Welt, überhaupt nicht, und wenn man diesen wichtigen Teil des Körpers schon extraklassifizieren möchte, dann bitteschön als tiefe Rumpfmuskeln, und nicht wie von Dreyer fälschlicherweise behauptet und dargestellt, als oberflächliche Bauch- und Rückenmuskeln. Betrachtet man das eine mit einem Lächeln und nutzt die Core-Ideen vom Verständnis eines stabilen Zentrums, was ja Dreyer auch häufig anbietet, ist dieses Buch eine absolute Goldgrube, die man jedem ans Herz legen kann. Und unbedingt allen Läufern dieser Erde. Und davon hat es ja mehr als genug.
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am 24. Juli 2015
Ich bin was das Buch betrifft geteilter Meinung.
Auf der einen Seite ist zu sagen, dass die Lauftechnik sehr gut funktioniert und definitiv hilft effizienter und auch in einem gewissen Umfang verletzungsvermeidender zu laufen. Starke Parallelen zur POSE Running Methode lassen sich allerdings nicht leugnen.

Auf der anderen Seite sind einige dieser Tipps sehr praxisfern. Zum Beispiel die Überlegung, dass ein Triathlet beim Wechsel vom Rad zum Lauf erstmal ein wenig umhergehen soll bevor er auf die Laufstrecke geht. Kein Triathlet der Welt, der etwas auf sein Wettkampfergebnis schaut wird dies machen. Desweiteren nervt dieses Gerede über Chi und chinesische Philosophie mit der Zeit und verpasst dem Buch einen extrem esoterischen Anstrich. Genauso wirkt der Autor oft sehr besserwisserisch und als ob sein Weg der einzig wahre Weg wäre, so z.B. zum Thema Pulsmesser und GPS-Uhr (sehr dogmatisch).
Auch das der Leistungsgedanke und das Setzen von sportlichen Zielen so verdammt wird, stößt irgendwie sauer auf. Als jemand der seinen Sport ernst nimmt, sollte man sich auch Ziele setzen, allerdings nicht verbissen und ohne Rücksicht auf Verluste darauf hin arbeiten. Sonst trainiert man nur wirr in der Gegend rum.

Fazit: Die Technik funktioniert und lässt einen definitiv schneller, schöner und ausdauernder laufen, auch Verletzungen werden stark vermieden und reduziert. Den stark philosophischen und esoterischen Anstrich des Buches muss man aber ab können oder ignorieren ;-).
Ob man gleich von einer Revolution sprechen kann ist fraglich.
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am 23. November 2013
Gefällt mir sehr gut . Die Vorgaben sind in der Praxis gut umsetzbar . Leider ist das neue Buch von Danny Dreyer nur in Englisch zu erhalten.
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am 28. Oktober 2015
ChiRunning ist nicht mein erstes "Natural Running" Buch, ich kannte bereits das Buch mit eben diesem Namen von Dr. Marquardt. Beide propagieren eine ähnliche Mittelfußtechnik, die dem Laufen barfuß nahekommt. Aber erst durch "ChiRunning" konnte ich diese mühelose Art des Laufens erlernen, die Danny Dreyer propagiert. Dieses sich "fallen lassen" in den Schritt durch eine, je nach Geschwindigkeit angepasste Körper (vor)Neigung bei gleichzeitiger Entspannung des Unterschenkels schenkte mir ein völlig neues Laufgefühl. Dreyer legt viel Wert auf sog. Form-focuses, deren achtsame (!) Einhaltung zu einer korrekten Körperhaltung und als Folge dessen zu einer korrekten Lauftechnik führen. Bemerkenswert ist die von ihm propagierte Hüftrotation, die man tatsächlich bei vielen Spitzenläufern beobachten kann. Dies habe ich in dieser Form noch in keinem anderen Laufbuch gelesen.
Dreyer entwickelte seine Lauftechnik zusammen mit einem großen Meister des Tai Chi, Meister George Xu. Daher rührt auch dieser ganzheitliche Ansatz, der sich durch ChiRunning wie ein roter Faden zieht. Seit ich mit dieser Lauftechnik vertraut bin, hat sich auch mein Gang und sogar mein Fahrradfahren verändert: Seither fahre ich mit lockerer Beinmuskulatur, vorher hatte ich permanent meine Waden und Oberschenkel regelrecht verspannt, was mir aber bislang nie aufgefallen war. Die Essenz des ChiRunning lässt sich in alle Lebensbereiche tragen, so dass die Energie (Chi) im Körper fließen kann und nicht unnütz verbraten wird. Und diese Energie spürt man, ob man es nun Chi oder anders nennen mag. Vielleicht klingt es überheblich, aber wenn man diese Technik erlernt (und man lernt hier selbstverständlich nie aus) sieht der Großteil aller Läufer, die man so beobachtet, ziemlich beklagenswert aus, so schnell sie auch unterwegs sein mögen. Und man wundert sich kaum, dass 65% aller Läufer mindestens einmal im Jahr verletzt sind. Wenn die Mehrzahl der Tennispieler so laufen würde, wie die Bevölkerung hierzulande überwiegend "joggt", dann würden vermutlich ständig Arme brechen.
Die Umstellung von (meinem) Fersengetrampel hin zu einem ökonomischen Laufstil ist eine Herausforderung, die man nicht unterschätzen sollte. Aber ich habe es keine Sekunde bereut, auch wenn meine Laufumfänge erst mal deutlich heruntergeschraubt werden mussten. Nun erfreue ich mich an jedem einzelnen Schritt.
Als ganz wichtige Ergänzung zu jedem Laufbuch kann ich noch "Ready to Run" von Kelly Starrett empfehlen. Damit kann man sich selbst überprüfen, ob man muskulär und v.a. in der Beweglichkeit imstande ist, verletzungsfrei zu laufen. Denn schon eine eingeschränkte Hüftfunktion, geringe Sprunggelenksbeweglichkeit o.ä. (die man durchaus mit Übungen deutlich verbessern kann) wird früher oder später dazu führen, dass es irgendwo kneift und schmerzt und die Knie qualmen...
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am 3. Juni 2013
Als Hobbyläuferin haben mir schon die ersten Kapitel enorm geholfen, entspannter und schmerzfreier zu laufen. Dieser Sport wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. Kann ich nur empfehlen!
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am 24. Oktober 2013
Man sollte sich von dem Tai Chi nicht abhalten lassen, wenn man mit sowas nichts anfangen kann. Manchmal nervt die Begeisterung des Autors für Tai Chin und die Übertragung vom ChiRunning in alle Lebensbereiche schon etwas, aber darüber kann man hinweglesen.
Da ich schonmal ein Jahr Tai Chi, Chigong und Seven Star Mantis KunFu gemacht habe, komme ich mit seiner Terminologie ganz gut klar und weiß auch was er meint, wenn er von der in Watte gehüllten Nadel redet, trotzdem nervt seine übersprudelnde Begeisterung für Tai Chi schon manchmal. Daher der eine Punkt Abzug.

Ansonsten ist es einfach nur ein sehr guter Laufstil der über die Tai Chi Schiene auch recht gut erklärt wird. Sowohl der Laufstil, als auch der Weg dahin ist nachvollziehbar und sehr gut beschrieben.

Wenn man allerdings bedenkt, dass viele Afrikaner diesen Laufstil nur dadurch erlernen, dass sie von kindesbeinen an entweder gar keine, oder sehr schlechte Schuhe haben und damit laufen gehen, dann erscheint es übertrieben da so ein Aufriss drum zu machen. Als Laufanfänger reicht es eigentlich aus konsequent barfuß joggen zu gehen und auf seinen Körper zu hören, da landet man ganz automatisch bei dem Laufstil, weil es der Weg des geringsten Widerstandes ist.
Wer allerdings wie ich seit jahrzehnten "falsch" (mit gradem Bein und gekrümmten Rücken die Ferse vor sich in den Asphalt rammen) läuft, der hat schon ein hartes Stück Arbeit vor sich das wieder zu ändern. Und genau da hilft dieses Buch, wenn man sich drauf einlassen kann.
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am 27. August 2014
Wenn ich Kniebeschwerden habe, denke ich: Heute lieber nicht laufen. Wenn ich aber dann doch laufe sind die Kniebeschwerden wie weggeblasen. Bekomme ich während des Laufens Beschwerden, weiß ich daß ich in mein altes verhaltensmuster gefallen bin. Ich konzentriere mich neu auf meine Haltung, Entpannung der Fußgelenke und der Knie und nach ein paar Metern sind die Beschwerden zurückgegangen. Klasse Buch, aber ich stehe erst am Anfang des Weges. Dies Buch ist im Moment wie eine Biebel für mich.
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am 27. Mai 2011
als leidenschaftliche, aber immer wieder von laufbeschwerden geplagte läuferin finde ich danny dreyer's 'chi-running' definitiv einen versuch wert. diese 'sanfte' lauftechnik wird in wort und bild sehr anschaulich erläutert und durchaus nachvollziehbar dargestellt. die methode soll auch wettkampftauglich sein (was ich selber noch nicht ausprobiert habe), aber für gesundheitsläufe und in leichtem gelände bewähren sich schon die grundkenntnisse allemal(in aller kürze: laufen aus der körpermitte heraus, leichte neigung des körpers, entspannte gliedmaßen, ausnützen der schwerkraft zum vorwärtsbewegen). lesen ist gut, ausprobieren ist besser!
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