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am 14. April 2005
Wer schon mal selbst mit dem Rad die 21 Kehren hinauf nach Alpe d'Huez gefahren ist, der weis, dass jede Kurve einem Rennfahrer gewidmet ist, der hier eine Etappe der Tour de France gewinnen konnte. In den Kehren 15 und 13 findet man die Schilder mit dem Namen Peter Winnen. Er hatte seine erfolgreichste Zeit als Rennfahrer in den frühen 80er Jahren, als es noch kein EPO, keine Klickpedale und Bremsschaltgriffe gab und die Szene von Bernard Hinault dominiert wurde. Winnen beschreibt in Briefform seine Erlebnisse beim Werdegang vom vielversprechenden Amateur und Olympiateilnehmer zum Profi bei den Mannschaften von Godefroot und Peter Post. Das Buch ist ungemein spannend und unterhaltsam geschrieben. Das mag vor allem daran liegen, dass der Autor einen ehrlichen Einblick in sein Innenleben zulässt. Mit einer sehr authentischen Sprache, auf empfindsame Menschen vielleicht ein wenig derb wirkend, gelingt es Winnen, vor allem radsportlich „vorgebildete" Leser sinnlich zu faszinieren. Beim Lesen riecht man förmlich das Lederfett und den Schweiß. Man kann Winnens Erleben unmittelbar nachvollziehen, wenn er beschreibt, wie er im Rennen stundenlang auf den „viereckigen Hintern und die viereckigen mechanisch mahlenden Waden" Bernard Hinaults gestiert hat. Er lässt teilhaben am Gefühl der völligen physischen Verausgabung nach schweren Bergetappen (siehe Titelbild) und beschreibt unpathetisch, fast banal, wie er seine wichtigen Siege in Erinnerung hat. Einblicke in die Macho-Welt der Rennfahrerszene wechseln sich ab mit sensibel empfundenen Details am Rande der Rennstrecke. Wer dieses Buch lesen will, sollte genügend Zeit einkalkulieren, es fällt nämlich ungemein schwer, das Lesen vor der letzten Seite zu unterbrechen.
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am 21. Juni 2006
Endlich ein Buch aus dem "inneren Zirkel" des Radsports, das auch wirklich lesbar ist:

Peter Winnen hat's offenbar nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf. Und kann das, was dort vor sich geht - und bei aller subjektiven Willkürlichkeit doch auch für jeden Hobbyradsportler nur zu vertraut und nachvollziehbar bleibt - auch noch unterhaltsam zu Papier bringen.

Wem die Passagen, in denen denn vielleicht doch ein bißchen sehr viel über Frauen und wie man sie am besten erobert schwadroniert wird, zu viel werden, der mag sie halt überspringen. Aber Achtung, daß man nicht zu weit springt ... schon der nächste Satz könnte wieder einer sein, den man auf keinen Fall missen sollte.
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am 29. März 2005
Peter Winnen schildert sein (Radsport-)Leben in Briefen an seinen fiktiven Studienfreund Hans.
Der Leser bekommt einen Einblick in die Gefühlswelt eines Tour-de-France Etappensiegers zu einer Zeit als Bernard Hinault der Patron des Feldes war.
Die sehr direkte Ausdrucksweise Winnens macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Auch das Thema "Doping" wird offen behandelt. Für Radsportfans ein Muss!
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Wie oft fragt man sich, was man eigentlich stundenlang auf dem Rennrad macht. Berge in glühender Hitze oder im Regen hoch und runter fährt... Beine tun weh? Egal... Peter Winnen bringt es einem näher, diesen Irrsinn nicht zu verstehen, aber doch nachzufühlen und zwar auf einem ganz anderen Niveau. Die Leiden bei den Profis ... Die Sucht nach dem Fahren.. Das schwarze Kapitel Doping. Das alles beschreibt Winnen in Form von Briefen an einen Freund... Herausragend die Schilderungen seiner Etappenerfolge in Alpe D'Huez... Nur getragen durch den Willen fahren diese Irren Berge hoch, wo man zu Fuß Schwierigkeiten hätte.. Und das nach ein paar Bergen und 200 km in den Beinen...
Absolut faszinierend...
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am 17. März 2009
Peter Winnen gibt einen tiefen Einblick in eine typische Radsportkarriere. Zuerst die Begeisterung, der Idealismus und die Erfolge. In jungen Jahren bereits Radrennprofi mit gutem Einkommen und Status und vor allen Dingen viel Freude an einem aussergewöhnlich attraktiv erscheinenden Beruf. Dann die Zeit der ganz grossen Erfolge bei der Tour de France, zweimal Etappensieger der Alpe d'Huez (wow !!) und vierter Platz Gesamtwertung. Danach der Niedergang des Körpers nach aktivem Raubbau und noch während der Zeit die Toperfolge auf der Tour de France - der dritte Platz. Der letzte ganz grosse Erfolg aber offenbar bereits mit Doping. Danach der jahrelange Niedergang der Karriere. Peter Winnen schreibt in Tagebuch- bzw. Briefform sehr zugänglich und offen und bei den Schilderungen der Tour de France Etappen zum Teil ungemein spannend und es macht Spass das Buch zu lesen. Die Botschaft für mich war, dass eine Radsportkarriere brutal und den unglaublichen Talenten nicht angemessen ist. Sie sollte doch lieber ein Jugendtraum bleiben. Die Alpe d'Huez kann man ja auch auf einem Hobbyrennen und nicht vorne im Feld hochfahren. Dann hat man wenigstens Spass dabei und ein ganz bischen sich wie Peter ausgezehrt gefühlt.
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am 24. November 2005
Wer selber viel Rennrad fährt, kann sich voll und ganz in die Gefühlswelt von Peter Winnen hinein versetzen. Er schreibt so, wie ihm das Maul gewachsen ist, immer wieder köstlich, streckenweise auch brutal, wenn es um die Leiden während einer Bergetappe geht. Sehr kurzweiliges Buch. Investition hat sich gelohnt.
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am 17. September 2008
Diese Buch schildert in kurzen Episoden, eben in mehr oder weniger langen Briefen, das ganze aktive Sportlerleben des Peter Winnen. Man merkt beim Lesen sofort, dass der, der sie geschrieben hat, die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Es ist jedes Mal ein Genuss, mit welcher Liebe zum Detail Peter die kleinsten Dinge beschreibt. Ganz besonders faszinieren mich die vielen Ausblicke nach rechts und links des aktiven Sportlerlebens; Freundin, Familie und auch viele banale Dinge am "Rande der Strecke". Viele Dinge, die für den Jungprofi genau so neu sind, bzw. waren, wie für den Leser, werden mit einer großen Portion Idealismus und Naivität geschildert; so wird eine sehr menschliche Art und Weise rüber gebracht, in der man sich selbst immer wiederfindet.
Dieses Buch unterscheidet sich von anderen Biographien grundlegend und sollte AUF JEDEN FALL von jedem Radsportfan gelesen werden. Aber eigentlich nicht nur von Radsportfans, sondern von jedem, der sich mit der professionellen Ausübung eines Sports auseinandersetzen möchte. Ich denke, es gibt zu anderen Profisportarten viele Parallelen.
Viel Spaß beim Lesen...
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am 4. Dezember 2008
Auf den ersten paar Seiten ist es mir schwer gefallen, einen guten Einstieg zu finden und mir kamen die Zeilen verwirrend vor. Im frühen Verlauf jedoch freundete ich mich mit dem Stil des Buches rasch an und erfreute mich über die erfrischenden Schilderungen. Nicht nur über Aspekte des unmittelbaren Radrennsports sondern auch über die "Nebenschauplätze" eines Profis. Vom Wetter über den Besenwagen, das Verhalten nach einem Ausscheiden, die (schlechten) Hotels und ein wenig Erotik. Die perfekte Mischung zwischen spannenden Berichten über das Dasein des Profis mit alltäglichen Problem(ch)en fesselt. Ein etwas anderer Stil. Jedoch exzellent gelungen.
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am 12. November 2007
Peter Winnen schafft, was so vielen Erinnerungen ehemaliger Spitzensportler abgeht: er vermittelt sein Insiderwissen auf anspruchsvolle, fast literarische Art und das immer mit einem Augenzwinkern und viel Selbstironie. Ich habe das Buch in einem Rutsch heruntergelesen und werde es sicher noch einmal lesen. Von all den Radsportbüchern, die ich gelesen habe, ist eigentlich nur noch 'Mythos Klassiker' von Rolf Gölz an dieses hier herangekommen. Bravo, Herr Winnen!
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am 16. Januar 2011
... der trockene Humor, dieser Abstand in der Betrachtung/ Beschreibung seines eigenen Leidens fasziniert mich , sehr schön sind seine Wahrnehmungen/ Naturbeschreibungen im " Vorbei fahren"
... alles zusammen sehr realistisch und ehrlich erzählt

... ein Buch zum wiederholten Lesen
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