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am 28. Januar 2009
Diese Geschichte ist so ironisch und gleichzeitig so liebevoll geschrieben, dass man sie beim besten Willen nicht schnell durchlesen kann, sondern unter Umständen Wochen dafür braucht.
Wer literarischen Humor wollte, der musste sich in den letzten Jahren mit zum Beispiel Vollidioten und Millionären begnügen, meist beidem gleichzeitig. Soviel Heine, Fontane, Jean Paul, Valentin und Böll konnte man gar nicht lesen, wie belanglose Bücher mit banalem Humor veröffentlicht wurden. Imbsweiler kann hier Abhilfe schaffen. Er belebt die Tradition der politischen Satire neu, erzählt ganz wunderbar, muss nirgends moralisch sein, lässt Wortwitz und Situationskomik wie beiläufig ineinander übergehen. Und - nicht zuletzt - weiß er die Menschen so zu schildern, dass sie uns mit all ihren Fehlern ans Herz wachsen. Man findet solch herrliches Erzählen am ehesten noch bei Fontane oder in den Kalendergeschichten Hebbels. Aber auch den feinen Sarkasmus Heines, die bissige Empirie Bölls, den galanten Witz von Schnabel und Wieland weiß Imbsweiler treffsicher einzubauen.
Imbsweiler hat bisher einen guten und einen hervorragenden Krimi um den Privatdetektiven Koller veröffentlicht. Seine eigentliche Profession findet er hier und wer bisher Imbsweiler gemocht hat, lernt ihn jetzt in Bestform kennen: unterhaltsam, spannend, lustig und nachdenklich, intelligent und äußerst lesbar. Was aber am auffälligsten ist: Er schreibt so dicht, lässt Pointe auf Pointe folgen, dass andere Autoren daraus fünf Bücher hätten machen können. Für solch verwässerte Geschichten scheint unser Autor nichts übrig zu haben. Ein Glück für uns Leser.
Imbsweiler ist ein Leuchtfeuer in der Finsternis deutschen Humors!
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am 19. November 2007
Ein Krimi des Autors hat mich auf die Spur dieses Buches gebracht. Dies ist aber kein Krimi und sehr viel Verbrecherisches ereignet sich auch nicht, obwohl es teilweise im politischen Umfeld spielt. Dafür bietet der Roman beste Unterhaltung mit viel Witz und Ironie. Die Figuren reden wie im richtigen Leben und die Story überrascht mit immer neuen Wendungen. Und obwohl man ja weiß, worauf es hinaus läuft, kann man das Buch nicht weglegen. Schließlich spitzt sich alles auf den „Wolckensteiner Abend“ zu. Auf dem Fest laufen die Fäden zusammen und werden turbulent und unvorhersehbar entwirbelt. 430 eng bedruckte Buchseiten, das ist viel Stoff für schöne Lesestunden an einem stürmischen Herbst- oder Winterwochenende mit Tee und Plätzchen und mit der Muße für die komischen Abgründe des Alltags.
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