Amazon.de: Kundenrezensionen: Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen informativ und unterhaltsam
Höchst informativ und unterhaltsam geschrieben! Wie von einem TELEPOLIS-Autor und Wikipedia-Mitarbeiter nicht anders zu erwarten, bietet das Buch eine Fülle von Informationen zu den Themen Freie Software, Weblogs und Wikis. Dabei macht der Autor aus seiner basisdemokratischen Grundposition kein Hehl - wer also eine „neutrale" Beschreibung dieser neuen...
Veröffentlicht am 3. Januar 2005 von Jochen Robes

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versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gute Übersicht ... wenig nützliches.
Gute Einführung in die schöne, bunte, "alles-wird-besser" Web-Welt, die auch die Schattenseiten und kritische Punkte anspricht. Leider allerdings wenig Inhalt der über schnell "ergooglebares" Trivialwissen hinausgeht...
Veröffentlicht am 8. Januar 2007 von F. Pfisterer

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen informativ und unterhaltsam, 3. Januar 2005
Höchst informativ und unterhaltsam geschrieben! Wie von einem TELEPOLIS-Autor und Wikipedia-Mitarbeiter nicht anders zu erwarten, bietet das Buch eine Fülle von Informationen zu den Themen Freie Software, Weblogs und Wikis. Dabei macht der Autor aus seiner basisdemokratischen Grundposition kein Hehl - wer also eine „neutrale" Beschreibung dieser neuen Online-Technologien sucht, ist hier fehl am Platz!! Denn mit dem Internet, so der Autor, haben wir die Möglichkeit, uns direkt an der „neuen, realdemokratischen Mediengesellschaft" zu beteiligen. Ihre Grundlagen sind die freie, unzensierte und nicht von kommerziellen Interessen dominierte Kommunikation und Kollaboration. Wie wir diesem Ziel mit Hilfe von Weblogs, Wikis und Peer-to-Peer-Applikationen näherkommen können, ist Gegenstand dieses Buchs.

Schon mal vorab einen Wunsch an die Neuauflage: An einigen Stellen habe ich, der ich weder Programmierer noch Informatiker bin, Schwierigkeiten gehabt, dem Autor bei der Beschreibung einzelner Applikationen und Diskussionen zu folgen. Zu technisch, zu komplex, so dass man sich schnell fragt, wie diese Seite der Geschichte zu einer Massenbewegung und Medienrevolution passt.
Auch die Verbesserungen, die der Autor im entsprechenden Kapitel für das Projekt Wikipedia vorstellt, richten sich vor allem an die Wikipedia-Community selbst. Hier wäre vielleicht etwas Rezeptionsgeschichte (z.B. Was sagen andere Medien über Wikipedia?) oder Nutzungsstudien (z.B. Was sind das für Personen, die dort schreiben? Wie werden Wikis in Bildungsprojekten eingesetzt?) für viele Leser interessanter gewesen.

Aber einen Stern Abzug gibt es nicht nur deswegen, sondern auch, weil sich der Autor auf den letzten Seiten noch einmal mit einigen (zu) eindringlichen Appellen an seine Leserschaft wendet, wie z.B. dem folgenden: „Schaffen Sie Ihren Fernseher ab und informieren Sie sich aus dem Internet." Sorry, aber das möchte ich dann doch lieber selbst entscheiden ...

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessanter Überblick, 31. Januar 2005
Das Buch teilt sich in vier Kapitel auf. Im ersten Kapitel geht es allgemein um die Geschichte der Kommunikation (Wort, Schrift, Druck, Kirche, Radio, Fernsehen, Internet) immer im Kontext der Informationsfreiheit. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit OpenSource und GNU. Hier bekommt man einen guten Überblick über die OpenSource-Bewegung und die dahinterstehende Philosophie. Im dritten Kapitel geht es um Blogs. Der Autor stellt verschiedene Foren und Formen von Blogs vor. Auch hier legt er großen Wert auf die Informationsfreiheit. Im vierten und letzten Kapitel behandelt der Autor Wikis. Er stellt verschiedene Formen von Wikis vor und geht auf Netzwerk-Effekte ein. D.h. welche Vorteile ergeben sich, wenn viele Leute z.B. an einer Enzyklopädie wie Wikpedia mitarbeiten.
Um das Buch zu verstehen, sind keinerlei Vorkenntnisse über das Internet oder Computer erforderlich. Es ließt sich sehr flüssig und gibt einen guten Überblick über den derzeitigen Stand von OpenSource, Blogs und Wikis. Teilweise sind Themen etwas oberflächlich behandelt, aber als Einsteig in das Thema ist die Tiefe ausreichend. Wenn man sich schon mit den oben genannten Themen beschäftigt hat, wird man nicht viel Neues finden. Aber als Überblick ist das Buch allemal empfehlenswert. Allerdings sollte man das Buch auch kritisch lesen, denn der Autor ist von allem sehr begeistert. Er versucht zwar immer beide Seiten darzustellen, aber dies gelingt nicht immer vollständig.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Reise durch die freie Informationswelt im Internet, 19. Mai 2005
Eine Reise durch die Welt der freien Informationspublizierung im Internet. Ausgangspunkt ist eine interessante geschichtliche Hinführung von der Sprache über die Schrift bis hin zum Web. Danach folgen die Stationspunkte Open Source Bewegung und Weblogs-Netztagebücher. Das Ziel der Reise sind dann die kollaborativen Informationsangebote wie z.B. Wikipedia.

„Die heimliche Medienrevolution" gibt einen sehr guten Einblick in die Welt des nicht kommerziellen Webs, welches durch die Schwerpunkte Kommunikation, Austausch und Gemeinschaft geprägt werden. Wer viel mit dem Internet arbeitet für den ist das Buch sehr empfehlenswert. Es hilft durch die vielen Hintergrundinformationen und die geschichtlichen Zusammenhänge das ganze „System" Internet besser zu verstehen. Nützlich: Für die tägliche Recherche-Praxis im Internet habe ich beim Lesen noch eine Menge neuer Informationsangebote entdeckt.

Mich hat diese Fachschrift auch dazu angeregt nun ein eigenes Weblog-Projekt zu starten und mal mit Knoppix einen Einstieg in die Linux-Welt vorzunehmen.

Was fehlt ist ein Index-Verzeichnis. Vielleicht kann dies noch bei einer neuen Auflage ergänzt werden. Dadurch würde sich das Buch zu einem guten Nachschlagewerk weiterentwickeln.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gute Einführung, 14. Februar 2005
Die Vision, dass das längst nicht mehr so neue Internet revolutionäres Potential habe ist längst ein alter Hut. Vor fünf Jahren sollte diese Technologie die Wirtschaft revolutionieren, was dabei rauskam ist hinlänglich bekannt: verblendete Investoren gingen unter, fixe Dot-Com-Manager konnten vielleicht etwas Geld retten und sich absetzen. Die Seifenblase der neuen Ökonomie im Netz ist jedenfalls erstmal geplatzt.

Doch halt. Jetzt kommen andere Akteure an den Start: und die nutzen das Netz dafür, für das es geschaffen wurde: als Kommunikationsplattform und Medium mit flachen Hierarchien. Ganz neu ist diese Erkenntniss auch nicht, doch Erik Möller macht darauf aufmerksam, dass es erst durch einfach bedienbare Tools, wie Redaktionssysteme, Weblogs oder Wikis möglich ist, dass sich eine breite Masse am Netz beteiligt, als Sender und Empfänger, denn schließlich kann sich damit Otto Normaluser das erlernen von HTML und anderen kryptischen Technologien ersparen. Mit nur einem Klick ist er dabei.

Möller beschreibt die Entwicklung der Medien von der hierarchischen Katholischen Kirche, die allsonntags in der Messe ihre Weltsicht verbreitete über die Erfindung des Buchdrucks, der die Moderne einläutete, kapitalistische und revolutionäre Printmedien, die Brechtsche Radiotheorie bis hin zu ihrer Verwirklichung im Internet. In besonderer Weise geht er - selbst aktiver Wikipedianer - auf die Geschichte und Technologie von Weblogs und Wiki-Systemen ein.

Das Buch ist ein Aufruf, sich aktiv am Netz zu beteiligen, Wissen zu teilen und sich unabhängig zu informieren. Die Grundannahme Möllers ist, dass das demokratische Potenzial des Internets ausgebaut werden muss, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Damits auch mit der heimlichen Revolution klappt.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Meine Weihnachtslektüre - das sagt doch alles :), 4. Januar 2007
Von Michael Voigt (Dresden, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Blogosphäre und die FLOSS-Community

Ich muss gestehen, dass ich vor dem Lesen des Buchs die Bloggerszene eher als einen Haufen pubertierender Teenies belächelt habe, die ihr Herzschmerz-Tagebuch nun auch noch online stellen. Auch wenn ich mir bewusst war, dass einige Journalisten Weblogs nutzen, um aus Krisenregionen unzensiert ihre persönliche Sicht zu transportieren, habe ich kaum geglaubt, dass es ohne erheblichen Aufwand möglich sein sollte, die interessanten Blog-Nachrichten aus Abermillionen von "Mein Freund, das Schwein, hat mich verlassen"-Einträgen irgendwie sinnvoll herauszufiltern. Um so mehr war ich begeistert, von Erik Möller sehr anschaulich Projekte kollaborativer Blogs wie das besonders faszinierende "kuro5hin.org" vorgestellt zu bekommen: Ein Online-Magazin, bei dem jeder einen Artikel zur Veröffentlichung einreichen kann. Die Qualitätskontrolle inklusive der Zulassung oder Ablehung des Artikels findet ausschließlich - und das finde ich das eigentlich Bemerkenswerte daran - über ein ausgeklügeltes Votingsystem durch die Benutzer-Community statt. Ich finde, dass Möller nur leicht übertreibt, wenn er in diesem Zusammenhang von einer Revolution der konventionellen Medienkultur spricht.

Durch mein Web-2.0-Unwissen habe ich bis dato auch kaum einen Zusammenhang zwischen der Blogospähre und der FLOSS- und Wikipedia- Community sehen können. Erik Möller zeigt auf, dass die beiden Communities zwar nicht äquivalent sind, sich durchaus aber stark überschneiden: viele der attraktiven Projekte der Blogossphäre wie slashdot (shlashdot kannte ich, ich war mir aber nie darüber im Klaren, dass es sich hier um ein erweitertes "kollaboratives Blog" handelt) und kuro5hin sind in den Kreisen der Linux- und Open-Source-Szene entstanden. Das von ihm angeführte Paradebeispiel für eine Verschmelzung von Web-2.0-Technologien und freier Inhalte aber ist Wikipedia selbst, da sie auf der kollaborativen Technik der Wikis aus der Blogosphäre aufbaut und zusätzlich ihre Inhalte frei lizensiert sind (was in einem Wiki nicht zwangsläufig der Fall sein muss). Eine Tatsache, die ich mir zuvor noch nicht bewusst gemacht habe.

Qualität freier Inhalte

Kritiker freier Inhalte führen gegen sie oft an (wohl meist mit der - bis jetzt - vollständig ungeprüften Wikipedia im Hinterkopf), dass ein Qualitätsproblem in ihrer Natur läge, da jeder in ihnen "herumfriemeln" könne und somit keine Qualitätssicherung möglich sei. Gekonnt beweist Möller, dass das Gegenteil der Fall ist: Als Gegenbeispiel führt er einerseits den Linux-Kernel an, der einer eher hierachischen, "konservativen" Qualitätskontrolle unter Führung von Linus Torwalds - ähnlich wie in einer konventionellen Firma - unterliegt. Anderseits zeigt er anhand von Debian (und kuro5hin) auf, dass durch geschickte Verwendung von Web-2.0-Technologien auch eine zuverlässige Qualitätsprüfung allein durch die Community möglich ist. Daraufhin lässt er durchscheinen, dass er -im Gegensatz zu Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger - eine Qualitätssicherung durch die Community gegenüber einer Kontrolle durch Experten zur Erstellung von "stable versions" von Artikeln für eine Wikipedia 1.0 vorzieht. Ob sich ein subtiler Fehler in einem Lexikonartikel ähnlich leicht durch Hinschauen möglichst vieler Menschen (unter denen möglicherweise die meisten keine Experten auf dem Gebiet sind) erkennen lässt, wie ein Bug in einem Softwareprogramm, sei dahingestellt.

Anonymität und Sicherheit

Stutzig gemacht hat mich, dass Erik Möller sich zwar durchaus der Gefahren der vollständigen Überwachung des Menschen durch elektronische Technologien bewusst zu sein scheint. So kritisiert er bespielsweise am Online-Zahlungssystem "PayPal" nicht nur, dass es Benutzer nach eigenem Belieben und oft ohne Angabe von Gründen sperrt, sondern auch, weil es eine vollständige Überwachung der Zahlungsvorgänge seiner Benutzer durch seinen Betreiber eBay möglich macht, und hebt die Überlegenheit eines anonymen Zahlungssystem wie eCash hervor. Auch macht er auf die enormen Potentiale aufmerksam, die Quelloffenheit von Software durch die Möglichkeit des offenen peer reviews für die Sicherheit bietet. Web-2.0-Technologien wie Blogs und besonders Social Networks ala MySpace und StudiVZ und auch dem semantischen Web tritt er aber hinsichtlich der Gefahr der Nutzerüberwachung vollständig kritiklos gegenüber. Doch damit nicht genug schreibt er auf Seite 217: "[...] Im März 2004 stellte die Firma HP ihre Vision einer 'Always-On-Kamera' vor, die direkt in eine Brille eingebaut ist. [...] Es ist gut möglich, dass sich auch unsere Wertvorstellungen zu Überwachung und Privatsphäre ändern, wenn wir uns den digitalen Blicken gar nicht mehr entziehen können: eine Entwicklung, die durchaus auch positive Folgen haben kann. In Korea wurde beispielsweise eine Handy-Kamera eingesetzt, um die Misshandlung einer Schülerin durch ihren Lehrer zu dokumentieren [...]". Die Bekämpfung von Kriminalität als Argument für die vollständige Aufgabe der Privatsphäre anzuführen halte für unzulässig - auch, wenn das im Zuge der sogenannten Terrorismusbekämpfung inzwischen Gang und Gäbe ist.

Die Zukunft freier Inhalte

Oft wird behauptet, dass die Ideen freier Software in ihrem Kern kommunistisch sind wie es auch Bill Gates einst behauptete Es mag etwas Wahres daran sein, da schließlich bis jetzt die meisten der Entwicklungen auf unbezahlter Basis geschehen sind, man freie Inhalte kostenlos verteilen darf und außerdem zumindest einige aus der Community es verurteilen, dass Unternehmen freie Inhalte kommerziell vermarkten. Da ich aber der Meinung bin, dass sich die Erschaffung freier Bits als professionelles Entwicklungsmodell nur durchsetzen kann, wenn sich mit ihrer Erzeugung auch Geld verdienen lässt, fand ich es schön zu lesen, wie pointiert Möller einer Meinung "freie Inhalte = Kommunismus" entgegentritt: "Auch die Entwickler von Linux oder die Autoren von Wikipedia müssen Miete, Nahrung, Kleidung und Versicherungsschutz bezahlen. Sicher, es wird immer Entwickler geben, die etwa durch ihre Eltern oder durch Universitäten gesponsert werden. Aber auf Papas Bankkonto lässt sich keine neue Ökonomie aufbauen. Das Internet hat das Potenzial, über elektronische Bezahlsysteme die freie Kultur zu katalysieren. Wenn Geld als Bedrohung angesehen wird und nicht als Chance, könnte das die Ziele der Bewegung gefährden."

Stil

Im Gegensatz zu einem sehr wissenschaftlich verfassten Buch wie beispielsweise "Volker Grassmuck: Freie Software - Zwischen Privat- und Gemeineigentum" ist die heimliche Medienrevolution eher im flocker-leichten Internetmagazin-Stil gehalten - was das Lesen durchaus sehr angenehm macht. Manchmal aber, finde ich, treibt es Erik Möller etwas zu weit und versteigt sich ins Polemisieren. So spricht er gerne von den "alten Eliten" und lässt sich sogar dazu hinreißen, die Mitarbeiter von Microsoft mit Priestern und Mönchen zu vergleichen: "Das 'Closed Source'-Modell von Windows ähnelt den sozialen Verhältnissen des Mittelalters. Mönche (Microsoft-Entwickler) bereiten die Wahrheit auf, Priester (Marketingstrategen) reduzieren sie nach Kriterien der Ausweitung und Unantastbarkeit des kirchlichen Monopols, und das gemeine Volk hat sie unkritisch aufzunehmen - eine andere Wahrheit neben dem Monopol ist nicht zulässig und wird mit allen Mitteln bekämpft.". Auch die historischen Darstellungen im ersten Kapitel sind mir zum Teil etwas zu einseitig und zu stark vereinfachend, wenn auch bestimmt nicht uninteressant.

Bemerkenswert hingegen finde ich, dass das Buch für ein Sachbuch sehr "flach" strukturiert ist - der Autor verwendet zusätzlich zu den Kapitelüberschriften nur eine weitere Tiefe an Unterpunkten -, der rote Faden durch das Buch aber nie ergraut und immer klar ist, worauf Möller hinaus will; die Unterpunkte gleichen eher den einwurfartigen Zwischenüberschriften eines Zeitschriftenartikels und verdeutlichen nur noch einmal, worum es im Fließtext gerade geht.

Fazit

Ich denke, dass das Buch für jeden, der sich für freie Software oder Open Content erwärmen kann, auf jeden Fall etwas bieten kann, aber auch politisch oder gesellschaftlich Interessierte sollten - meiner Meinung nach - um dieses Buch keinen großen Bogen machen. Zumindest für Medieninteressierte ist es ein unbedingtes Muss!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam und informativ, 23. Juli 2006
Ich habe mir die erste Auflage als PDF von der Webseite des Autors geladen.

Die Lektüre ist sehr vielseitig. Es wird im ersten Teil ausführlich auf den Missbrauch eingegangen, der im zeitlichen Ablauf mit unterschiedlichen Medien getrieben wird/wurde. Ausführlich wird außerdem der Kampf zwischen Open Source Software und Proprietärer Software eingegangen. Im letzten Teil werden Weblogs und Wikis sowie ähnliche Entwicklungen näher beleuchtet.

Ich finde es schade, dass sich die Darstellung der Wikis hauptsächlich auf Wikipedia und MediaWiki zu beschränken scheint.
Super finde ich die zahlreichen angegebenen Links, die einen auch ab und zu off-topic gleiten ließen oder z. B. zum ausprobieren von Everything2 und H2G2 führten. Es lohnt sich, den Links nachzugehen!

Ich lese das Buch für eine Seminararbeit und hatte noch nie so viel Spaß dabei! Es ist auch und insbesonders für Nicht-Informatiker geeignet, die sich in das Thema einarbeiten wollen. Technisches Geplapper und Source Code hält der Autor fein aus diesem Buch heraus. Bin begeistert!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gute Übersicht ... wenig nützliches., 8. Januar 2007
Gute Einführung in die schöne, bunte, "alles-wird-besser" Web-Welt, die auch die Schattenseiten und kritische Punkte anspricht. Leider allerdings wenig Inhalt der über schnell "ergooglebares" Trivialwissen hinausgeht...
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