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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich mal ein Kompendium...
...welches sich auf ausführliche und distanzierte Art und Weise mit den legendär gewordenen Geschehnissen in Norwegen Anfang bis Mitte der 90ger beschäftigt. Bis dato waren hierzu ja nur entweder Publikationen aus dem Nazi- oder Blackmetaluntergrund oder von der christtolich motivierten Gegenseite erhältlich. Das Buch portiert Fakten und Informationen...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2002 von Joba

versus
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an - leider ein wenig zu oberflächlich
Die Lobeshymnen, die von der Fachpresse und auch von Teilen dieser Plattform (siehe englischsprachige Ausgabe) auf dieses Buch gesungen werden, sind einigermaßen übertrieben. Man kann ihm aber dennoch nicht jegliche Qualität absprechen.

Wirklich sehr gut gelungen ist der erste Abschnitt des Werkes. Dort wird ein detaillierter, in diesem...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2008 von Stefan T.


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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich mal ein Kompendium..., 1. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
...welches sich auf ausführliche und distanzierte Art und Weise mit den legendär gewordenen Geschehnissen in Norwegen Anfang bis Mitte der 90ger beschäftigt. Bis dato waren hierzu ja nur entweder Publikationen aus dem Nazi- oder Blackmetaluntergrund oder von der christtolich motivierten Gegenseite erhältlich. Das Buch portiert Fakten und Informationen auf eine nahezu akademische Weise so dass das Buch einen populärwissenschaftlichen Touch bekommt. Insbesodere die Person von Varg Vickernes alias Greifi Grishnack (Burzum) wird sehr differenziert bewertet und jeder denkende Leser wird von sich aus zu dem Scluss kommen, dass es hier einen intelligenten jungen Mann gab, der in einer Phase pubertärer Rebellion durch verschiedene Faktoren und seinen unbändigen Drang zur Selbstdarstellung zu einer Ikone erst der stanischen und dann der rechtsextremen Szene wurde. Fakt ist, dass er in seinen Aussagen genauso wirr und krude ist, wie 90% aller "Führungsfiguren" aus diesem Umfeld. Ab 1995 distanzierte er sich beispielsweise vom Satanismus und behauptete, dnie diesen Kreisen angehört zu haben. Er sollte sich vielleicht mal seinen Text zu "Quintessence" anhören, welche DarkThrone auf ihrem Album Panzerfaust vertont haben...
Ich persönlich empfand bei der Lektüre des Werkes eine deutliche Spannung, denn es war hochinteressant, die Chronologie und die Zusammenhänge der Ereignisse nachzuvollziehen. Positiv zu bewerten ist auch, dass die Interviews mit Varg & Co. unzensiert übersetzt und veröffentlicht wurden, so dass sie, so menschenverachtend und pervers sie auch sein mögen, als zeitdokumente einen echten Wert besitzen. Nie werden sie nur für sich stehen gelassen, die dazu enthaltenen Kommentare sind hervorragend. Ich persönlich liebe Black Metal Musik, verabscheue aber Rassismus und Nationalsozialismus zutiefst. Insofern bedauere ich es, dass exzellente Musiker persönlich so verwirrt sein müssen, wie es Varg ist. Ich würde nie eine Burzumplatte kaufen.
Kleinere Mängel hat das Buch in der deutschen Übersetzung, die Aufmachung ist zu plakativ und das Lektorat war ziemlich mies. Auf manchen Seiten kommen hintereinander 12 auffällige Tipfehler. Der Inhalt ist jedoch tadellos und das Werk sei jedem, der ein wie auch immer geartetes Interesse an Jugendkultur, Extremer Musik und Kriminalitätsgeschichte hat, wärmstes empfohlen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an - leider ein wenig zu oberflächlich, 1. Dezember 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Die Lobeshymnen, die von der Fachpresse und auch von Teilen dieser Plattform (siehe englischsprachige Ausgabe) auf dieses Buch gesungen werden, sind einigermaßen übertrieben. Man kann ihm aber dennoch nicht jegliche Qualität absprechen.

Wirklich sehr gut gelungen ist der erste Abschnitt des Werkes. Dort wird ein detaillierter, in diesem Maße meines Wissens noch nicht vorhandener Abriss der Geschichte der in jeder Hinsicht extremen Subkultur des Black Metal geboten. Der Ansatz geht dabei sowohl von den musikalischen als auch von den philosophischen Wurzeln der Protagonisten aus, was bei einer so emotionalen und vielschichtigen Szene natürlich angebracht ist.

Trotz dieses guten Auftaktes wird aber schnell klar: das Buch kratzt nur an der Oberfläche. Aus meiner Sicht kommt dabei zwar der musikalische Hintergrund sehr gut heraus, aber bei der Beschreibung des Black Metal selbst, der ja maßgeblich für das ganze Buch ist, hapert es ein wenig. Der Klang der Musik, die Frage nach der Instrumentierung, sogar die Besetzung der besprochenen Bands bleiben völlig diffus. Hier hätte man durch zwei Sachen Abhilfe schaffen können: zum einen wäre eine beigelegte CD sinnvoll gewesen (was wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen nicht möglich war), damit sich Außenstehende, die noch nie etwas von dieser Musik gehört haben, überhaupt ein Bild davon machen können; andererseits hätte ich als Autor versucht, einen Art "Stammbaum" der wichtigsten Bands anzulegen, was das Lesen sehr erleichtert hätte. Die Namen und Verflechtungen der Personen empfand ich zum Teil als verwirrend, und das obwohl ich als Hörer dieser Musikrichtung wusste, von wem hier gesprochen wird. Wünschenswert wäre auch gewesen, sowohl die "Väter" als auch die "Söhne" dieser maßgeblichen Black-Metal-Generation zu befragen. Da vor allem Letzteres ausbleibt, entsteht das Gefühl, das Black Metal mittlerweile ausgestorben ist, was eindeutig nicht der Fall ist. So kommen beispielsweise Mitglieder von Immortal zu Wort, ohne zu erwähnen, dass die Band (trotz zwischenzeitiger Auflösung) derzeit noch aktiv und sehr erfolgreich ist - ähnliches gilt für Emperor und einige andere. Sogar unverzeihlich erscheint mir die Tatsache, dass nicht erwähnt wird, dass Mayhem, laut Buch die ursprünglichste und wichtigste Band von allen, immer noch Musik machen und auf Tour gehen, auch wenn sich die Besetzung verändert hat. Nichtsdestotrotz ist dieser erste Part sehr gut geschrieben und mutet zum Teil sogar populärwissenschaftlich an (wenngleich er es beileibe nicht ist).

Größere Probleme habe ich mit dem zweiten Teil des Werkes. Hier kommt hauptsächlich Varg Vikernes, die wohl berüchtigtste Persönlichkeit aus den Anfangstagen der Subkultur zu Wort. Es ist sehr interessant, dessen Ansichten zu den kriminellen Vorgängen, die von einfacher Auflehnung über Kirchenbrandstiftung bis hin zu Mord führten, zu erfahren, vor allem, wie sehr sich der Mann in Widersprüche verstrickt. Weniger gut ist hingegen, dass sich die Autoren mit zunehmender Dauer des Buches mehr und mehr auf Vikernes persönliche Philosophie konzentrieren und sich dabei vom Thema des Buches immer weiter entfernen. Die menschenverachtenden, weit "rechts" angesiedelten und völlig wirren Gedankengänge des bekennenden Nationalsozialisten sind auf Dauer sehr ermüdend und haben mit der Philosophie des Black Metal nichts mehr zu tun - was weder er, noch das Buch abstreiten. Trotzdem enden diese Betrachtungsweisen nicht, obwohl der Protagonist mittlerweile behauptet, niemals etwas mit Black Metal oder der Szene zu tun gehabt zu haben. Wie das alles noch zum Titel des Buches passt wissen wohl nur die Autoren selbst. Spätestens zur Mitte des Werkes hin, als es plötzlich um Vikernes krude Ansichten zu fliegenden Untertassen geht, war ich versucht, aufzugeben, oder zumindest ein paar Seiten zu überblättern. Fraglich, ob das an der stellenweise erbärmlichen Übersetzung liegt, oder daran, dass der Interviewte einfach wirres Zeug redet.

Wesentlich gehaltvoller sind da schon die Sichtweisen auf die Szene "von außen", die sehr gute Aufklärungsarbeit in Hinblick auf Satanismus und satanistische Traditionen in Norwegen bieten. Damit diese Betrachtungen nicht einseitig bleiben, kommen auch etablierte Mitglieder der alten Szene (namentlich Isahn von Emperor) zu Wort, die sich mittlerweile weiterentwickelt haben und wesentlich intelligenter wirken, als das nach außen hin oft den Anschein hat. Ein krasser Gegensatz zu Vikernes also, der sich in eine völlig andere Richtung entwickelte. Auch das Interview mit dem "Vater" der Church of Satan, Anton LaVey, auf den sich diverse Protagonisten der Szene berufen, ist sehr erhellend und dürfte manchen Mitgliedern von satanistischen Bands einiges zu denken geben.

Der dritte Teil des Buches widmet sich der deutschen Szene und erliegt gleich zu Beginn ebenfalls dem "Vikernes-Syndrom". Hendrik Möbus, Mitglied der aus musikalischer Sicht völlig bedeutungslosen Band Absurd und verurteilter Mörder (mittlerweile wieder in Freiheit) spricht sehr ausführlich über seine Motive und seine Philosophie. Das ist zwar - wie beim norwegischen Vorbild - prinzipiell sehr interessant, hat aber mit Black Metal als Musik recht wenig zu tun.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch gut und notwendig ist, um tieferen Einblick in die Szene zu erhalten. Leider ist es - neben eklatanten strukturellen Schwächen und einem katastrophalen Lektorat - ein wenig zu oberflächlich, was Black Metal als Musik betrifft. Somit wird eigentlich nicht ganz eingehalten, was der Titel verspricht, zumindest aus meiner Sicht. Empfehlenswert für interessierte Außenstehende und kritische Mitglieder der Szene ist es jedoch allemal, vor allem auch weil es an alternativem Lesestoff ein wenig fehlt. Aufgrund der genannten Mängel bleibt dennoch nur die Durchschnittswertung.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ, aber nicht universal, 26. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Lords of Chaos hat sich über die Jahre hinweg zum Standardwerk avanciert, wenn es um die Szene in Skandinavien und die Geschichte rund um Euronymus, Varg Vikernes - Mayhem und Burzum geht. Sicherlich nicht ganz zu unrecht, so beinhaltet das Buch durchaus einige interessante Informationen über den zeitlichen Ablauf und Details zu den Kirchenschändungen etc. Im zweiten Teil verkommt das Buch allerdings zu einer sich repetierenden Mutmassung über Varg Vikernes Charakterwandlung und seine angeblich rechte Gesinnung. Wie Varg Vikernes wirklich denkt, sei nun dahingestellt, das entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings sollte man bei der Lektüre nicht das Hirn ausschalten, sondern die Motive des Autoren ebenfalls im Hinterkopf behalten. Dessen Band "Blood Axis" kann sich nämlich auch nicht als ganz unbefleckt bezeichnen, was der Geschichtskundige wohl schon am Namen feststellen wird. Fazit: Gutes Buch aus subjektiver Sicht des Autors, informativ aber mit Vorsicht zu geniessen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Übersicht, 20. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Vorliegendes Werk ist vermutlich das bisher beste Kompendium über Black Metal und seine Vorgänger. Die Autoren beleuchten mit viel Detailverliebtheit die Vorgänge die zum Entstehen der okkulten/satanischen Musik bzw. des Black Metal und seiner Übergriffe in Norwegen und Deutschland führen. Gut daran ist, dass die Autoren auch die Anti-Helden aus dem Hause Burzum, Mayhem, Emperor... zu Wort kommen lassen und deren Aussagen NICHT unkommentiert in den Raum stellen. Besonders für deutsche Interessenten ist sicher das Kapitel über den Mord von Sondershausen von Interesse. Die Autoren gehen auch sehr genau auf die Auswüchse des Black Metal in Richtung NS-Ideologie und Neuheidentum ein.
LEIDER ist das Buch SEHR ungeschickt strukturiert, ein schnelles Nachschlagen wird daher erschwert und es finden sich grobe Auslassungen. Als Beispiel seien nur die Geschehnisse um Dissection-Chef Nödtveidt erwähnt, die in einem Satz abgehandelt werden. Hier scheinen die Autoren etwas die Lust verloren zu haben.
Alles in allem jedoch ein sehr aufschlussreiches Buch, dass jedem "ernsthaften" Metall-Interessierten ans Herz gelegt sei!!
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwarzmetal und Hirnschwund, 4. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Das Buch war lange Zeit nur als englischsparache Version erhältlich und ist nun endlich auch in deutscher Sprache erschienen. Das Werk bietet einen gelungenen Überblick über die Entstehung und die Ursprünge von Black Metal Bands wie Mayhem , Emperor usw. ; und beschäftligt sich Hauptsächlich mit den größtenteils kriminellen Ereignissen in Norwegen und ganz Europa (der Selbstmord von Dead , die Ermordung von Euronymus , Kirchenbrände use.). Dabei werden viele Beteiligte in Interviews zu ihrer Sicht der Dinge befragt , wobei das bei Varg von Burzum (keine Ahnung welchen Namen er derzeit trägt) oft ein recht zweifelhaftes Vergügen ist.
Insgesamt gesehen ein sehr gelungenes Buch , auch für Rockhistory interessierte nicht Black Metaller.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für jeden Musik-Interessierten..., 29. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Dieses Buch offenbart einem die ganze Szene - die extremste Sund rebellischste Szene die es je gab. Ich spreche hier von Black Metal, der letzten großen rebellischen Ausgeburt der Musik. Die Geschichte um die legendären Mayhem aus dem hohen Norden Europas dessen Gitarrist Euronymous eine Szene schuf, die bald darauf ganz Skandinavien erschütterte und den Heavy Metal als iedologische Instanz gegen die Gesellschaft benutzte. Eines der Haupttehemen des Buches ist der Personenkult um Varg Vikernes, dem Mastermind der 1-Mann Band Burzum, ein gefürchterter Brandstifter mit terroristischen Tendenzen aber einer musikalischen Ader die weltweit in dem schwarzen Untergrund legendär wurde. Hier wird ihnen alles erklärt: Von der Perversion dieser von damaligen Jugendlichen betrieben Szene, den abartigen Gedankengängen der Oberhäupter und der heutigen Meinung der damaligen Szene-Haupt-Aktivisten, oder wie viele der Schwarzmetaller vom Satanismus zum neo-faschistischen Heidentum konvertierten! Ein sehr empfehlenswertes Sachbuch!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr informativ aber rechts angehaucht..., 13. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Um es möglichst kurz zu machen:
Das Buch ist hoch interessant und gut recherchiert. Geht man von den Fakten bezüglich Black Metal aus ist das Buch durchaus als Standardwerk zu gebrauchen.

ABER

Das Buch schafft es über 400 Seiten nicht die Fixierung auf Vikernes abzuschütteln und noch dazu kommt es einem so vor, als wolle einen das Buch für nationalistische und rechte Gesinnung gewinnen. Denn warum sonst behandeln ganze Kapitel die rechte Gesinnung Vargs, die Band Absurd und nationalistische bzw. heidnische Ideologien?
Weiterhin werden ausführlichst zahlreiche Verbrechen abgehandelt bei denen meistens unklar bleibt, was Black Metal denn nun überhaupt mit diesen zu tun hat. Ich frage mich warum diese teilweise abartigen Kriminalfälle in dem Buch auftauchen müssen...

Fazit: Gut recherchiertes Buch, allerdings sollte man es mit kritischer Grundhaltung angehen.
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15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Det som engang var..., 16. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Black Metal ist nahezu Geschichte, der Initialfunke der Bewegung lange verloschen. Was weiterlebt ist eine Abart des ursprünglichen Musik-Stils...
Um sich ein anschauliches Bild von den Ursprüngen und Motivationen, dem Lifestyle und der politischen, gesellschaften Wirkung des Phänomens Black Metal zu machen, ist Lords of Chaos ein als äußerst wertvoll anzuerkennendes Dokument, das mittels Interviews, Zeitungsberichten und Photos einen authentischen Rückblick bietet.
Jedoch ist das Buch weit entfernt davon, objektiv oder gar wissenschaftlich ausgerichtet zu sein, so stehen sämtliche Aussagen (und Irrglauben) unkommentiert und vor allem unkorrigiert im Raume, was in einigen Fällen schade oder auch nur bemitleidenswert ist. Eine soziologisch-philosophische Komponente hätte dem Werk kaum einen Abbruch getan!
Ohne steht es irgendwo in der schwer durchschaubaren Penumbra zwischen Kult und Glorifizierung juveniler Unreflektiertheit.
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4.0 von 5 Sternen Cui bono?, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Ja, was soll man zu "Lords of Chaos" sagen? Mit Sicherheit äußerst lesenswert, da eine Fülle von Informationen geboten wird, wie man sie in dieser Dichte zum Thema sonst noch nicht gesehen hat. Trotzdem, wenn man sich vor Augen hält wer der Hauptautor dieses Buches ist, so beginnt man sich nach einiger Zeit doch zu fragen, was Michael Moynihan mit "Lords of Chaos" eigentlich bezwecken will. Es ist, m. E., gut im Hinterkopf zu behalten, dass Moynihan der Mann hinter "Blood Axis" und nicht gerade als Freund des Christentums, da eine monotheistische Religion, bekannt ist. Hat hier jemand plötzlich sein Herz für Christen entdeckt, die unter satanistisch motiviertem Terror zu leiden haben? Wohl kaum! Es hat vielfach den Anschein, dass hier eine Ehrenrettung insbes. des modernen, "philosophischen" Satanismus versucht werden soll, indem man davon deutlich die Aktionen aus dem (skandinavischen) BM-Milieu absetzt und auf dessen komplizierten sozialen Hintergrund hinweist. So entsteht der Eindruck, dass die Motivation weniger im Satanismus zu suchen ist, als vielmehr bspw. in gruppendynamischen Prozessen, die aus dem Ruder gelaufen sind oder auch in der eigenwilligen Interpretation regionaler Kultur-Traditionen (Stichwort: Oskoreien). Dies alles wird von Moynihan und seinem Co-Autor mit außerordentlich Eloquenz dargeboten. "Lords of Chaos" ist ein Buch das man, wie so oft im Bereich von Neo-Folk und Artverwandtem, mit kritischem Geist lesen sollte, dann ist es für den Interessierten ein echter Gewinn, nicht zuletzt wegen der deutlichen Sprache in den Interviews mit den "Größen" aus dem weltweiten satanistischen Musik-Untergrund!
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4.0 von 5 Sternen Gutes Sachbuch, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund (Taschenbuch)
Gutes Sachbuch, eine kritische Auseinandersetzung mit dem Inhalt ist jedoch nötig, da die Autoren die Meinung einiger Protagonisten kommentarlos wiedergibt.
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Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund
Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund von Didrik Soderlind (Taschenbuch - Dezember 2008)
EUR 19,95
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