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Ich beginne die Besprechung mit dem Motto des Buches selbst:

"Spring auf deine Füße, schwinge deine
Fäuste, drohe dem ganzen Universum und
warne es, dass dein Herz nicht länger
ohne wahre liebe Leben kann!"
HAFIZ

Welwoods Buch ist kein Ratgeber mit ein paar Liebes-Tipps und Tricks - er spricht nicht den Kopf an, er spricht unsere tiefste Sehnsucht nach wahrer und vollkommener Liebe an - und zeigt uns, wie wir diese Liebe erfahren können - unabhängig von einem anderen Menschen. Wer sich auf dieses Buch einlässt, der bereitet sich darauf vor, seine tiefste Herzens-Wunde zu heilen, das tiefen Misstrauen der Liebe gegenüber, "unsere verwundete Beziehung zur Liebe selbst" (S. 12)

"Die verfahrendsten Probleme in menschlichen Beziehungen können auf das zurück geführt werden, was ich die Stimmung von mangelnder Liebe nenne, auf einen tief sitzenden Verdacht, den wir alle in unserem Inneren hegen, dass wir nicht einfach nur dafür, dass wir der sind, der wir sind, geliebt werden könnten oder als solcher nicht wirklich liebenswert seinen. Diese Grundunsicherheit macht es uns schwer, Vertrauen in uns selbst, in andere Menschen oder das Leben selbst zu haben.

Die Tatsache, dass wir nicht durch und durch wissen, dass wir wirklich geliebt werden oder liebenswert sind, untergräbt unsere Fähigkeit, Liebe frei zu geben und zu nehmen. Das ist die Kernwunde, welche zwischenmenschliche Konflikte und eine ganze Reihe bekannter Beziehungsprobleme verursacht.
Nicht vertrauen zu können, die Furcht zu haben, missbraucht oder abgelehnt zu werden, Eifersucht oder Rachsucht zu hegen, defensiv zu mauern, streiten zu müssen, um zu beweisen, dass man Recht hat, sich leicht verletzt oder beleidigt zu fühlen und anderen die Schuld an unserem Schmerz zuzuweisen - das sind nur einige der Weisen, auf die sich unsere Unsicherheit, ob wir geliebt werden oder liebenswert sind, zeigen." (S. 12 f.)

"Ich würde Liebe ganz einfach definieren, nämlich als eine kraftvolle Mischung von Offenheit und Wärme, die uns erlaubt, echten Kontakt herzustellen, Freude und Wertschätzung zu empfinden und in Harmonie zu sein - und zwar mit uns selbst, mit anderen und mit dem Leben an sich." (S. 15)

Das Buch findet überall sehr schöne, berührende Worte - es ist sanft, zärtlich und weise wie die Liebe selbst. Es ist überaus dicht an weisen Sätzen, sehr mitfühlend.
Es ist entstanden nach dem 11. September, als der Autor in sich selbst ein sehr liebloses Gefühl auftauchen sah - und das in ihm immer noch tief sitzende Gefühl der Trennung und des Grolls anschauen ließ. Er weist auch auf das Mitgefühl Dalai Lamas hin - angesichts der Qualen des tibetischen Volkes.
Also: Das Buch ist - unter der Sanftweit und Weisheit der Worte - ein sehr politisches Buch - weit mehr als manch ein politisches Manifest: Wir müssen ALLE unsere Wunden heilen.

"Es ist wahr, dass wir ein Recht auf vollkommene Liebe haben. Das ist unser Recht von Geburt an. Das Problem ist aber, dass wir sie an den falschen Orten suchen - außerhalb von uns selbst, in unseren unvollkommenen Beziehungen mit unvollkommenen Menschen, die ebenso verwundet sind wie wir selbst." (S. 26)

Die Kapitel des Buches:

1. Vollkommene Liebe, unvollkommene Beziehungen

2. Die Stimmung des Grolls

3. Den Groll loslassen

4. Vom Selbsthass zur Selbstliebe

5. Heiliges Verlangen

6. Die Liebe, die Sie frei macht

"Es gibt keine Getrenntheit.
Zu wissen, dass Sie geliebt sind, bedeutet dann zu wissen, dass Sie Lebe sind. Wenn Sie Ihr Abwehrverhalten ablegen und der Liebe erlauben, sich in sie zu ergießen, werden Sie eins mit der Liebe, wie eine Eisscholle, die zu dem Fluss wird, in den sie schmilzt. So wie das Eis in Wirklichkeit immer eins mit dem Fluss war, hat das Gefrieren des Herzens nur eine vorübergehende Trennung von Ihrer Natur als Liebe erzeugt.
Dass wir in die Liebe schmelzen, ist das, was die Seele immer gewollt hat. Die Erleichterung, die das bringt, geht viel tiefer, als nur über den Schmerz der Kindheit hinaus zu wachsen. Sie heilt die universelle spirituelle Wunde der Getrenntheit von der Liebe." (S. 160)

Brauchen wir dann überhaupt noch einen anderen, um zu lieben? Achtung, das könnte auch wieder eine Falle der Trennung sein. Die SEELE ist im Absoluten wie im Relativen zu Hause, sie ist absolute wie auch relative Liebe. Es gibt das eine nicht ohne das andere. Wir erfahren das Absolute im Relativen - das Relative als Erscheinung des Absoluten. Es gibt kein "heiliges DU" ohne das DU des anderen. BEIDES zu lieben und sich bewusst zu sein - es ist dasselbe und doch etwas anderes - dieses Paradox leben zu können, ist die Auflösung des Lebensdramas. (Das sind jetzt allerdings meine Worte.)

So wie am Anfang ein Motto stand,
so möge auch am Ende eines des Autoren stehen (S. 172):

"Wenn die Liebe oder die Leidenschaft
ungehindert fließt, erlebt man sie
als Glückseligkeit.
Und wenn wir zur Glückseligkeit
in unseren Adern erwachen,
fließt sie als strahlende Liebe
aus uns heraus."
JOHN WELWOOD

Mein Fazit: Es gibt eine schmerzliche Kluft zwischen reiner Liebe in unserem Herzen und den schwierigen Beziehungen, in denen wir leben. Diese Kluft stellt ein Rätsel dar, das einen verrückt macht und das jeder von uns "lösen muss, oder er wird in Stücke zerrissen" (D.H. Lawrence, S. 10 des Buches).
Das Buch ist überaus hilfreich, dieses Lebenrama zu lösen.
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am 28. Oktober 2012
Eins der wenigen Bücher die ich nicht lese und sofort wieder verkaufe oder verschenke.
Dieses lohnt es sich wirklich immer wieder hervorzuholen und damit zu arbeiten.
John Welwood erklärt höchst interessant die Zusammenhänge, die dazu führen, dass Beziehungen scheitern und man sich immer wieder Liebe aus einer neuen Beziehung erhofft. Er leitet dazu an, dies auch zu erkennen und zu heilen.
Allerdings finde ich die Übersetzung des Titels etwas irreführend, da es gar nicht darum geht, eine Beziehung aufzupeppen. Viel passender finde ich da den englischen Originaltitel: Perfect Love, Imperfect Relationships: Healing the Wound of the Heart.
Er sagt eigentlich alles aus, worum es geht.
Absolute Empfehlung und unbedingte 5 Sterne!
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am 18. Oktober 2010
Das beste was ich kenne, um Liebe in Beziehungen zu erhalten und wachsen zu lassen. Es zeigt, wie man sich selbst erst mal heilen kann, um sich nicht vom Partner abhängig zu machen. Ganz präzise und klar, so einfach wie möglich. Allerdings keine Patentrezepte - man sollte bereit sein, an sich zu üben. Ich werde dieses Buch allen jungen Paaren schenken, denen ich Glück für ihre Beziehung wünsche.
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am 9. Dezember 2014
Dies ist das bisher beste Buch für mich (als Psychotherapeutin...) um ganz konkrete Anleitung zu bekommen, mit schmerzhaften Gefühlen so umzugehen, dass sie weder einem selbst schaden noch einem Gegenüber. Sehr einfach und wirksam sind die achtsamkeitsschulenden Wahrnehmungsübungen für mich. Und voller Mitgefühl ... und so schreibt auch John Welwood.
Einfach gut für ganz viel Frieden im Herzen.
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am 17. Februar 2015
Hallo,
ein untypisches Buch. Das Thema Liebe und Mitgefühl ist sicher auch Thema in anderen Büchern. Hier ist es Hauptthema. Die Liebe und das Mitgefühl wird von Welwood konsequent gesetzt, durchdacht und dann in seinen Möglichkeiten dargestellt. Das "Neue" ist, ein großer Vorteil gegenüber manch anderen Büchern, dass Lösungswege angeboten werden. Lösungen für die, die denken, sie wären (warum auch immer) abgeschnitten vom Gefühl bedingungsloser Liebe, die nicht mehr wissen, wie sie sich mit dieser "kontakten" können, um wieder ein mitfühlender und offener Mensch zu werden. Wichtig ist, dass diese Liebe nicht in Abhängigkeit von anderen existiert, sondern in einem selbst angelegt ist, man muss nur in Kontakt mit dieser stehen. Wie das geht, darum geht es.
Wer hier weitergehen möchte beziehungsweise ergänzende Literatur lesen möchte, dem sei das Buch von Russell Kolts an sein oder ihr Herz gelegt, in dem gezielt der Umgang mit Wut und Ärger gezeigt wird inkl. vieler Übungen sowie das Buch von Andreas Knuf "Ruhe ihr Quälgeister".
Viele Grüße
Stephan Peters
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