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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann kommt der Everest?, 18. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
Willumeit schreibt in dem amüsanten, auch dem Laien zugänglichen kleinen Büchlein über seine späte Leidenschaft, das Klettern. Dabei muss er es zu beachtlichen Fertigkeiten gebracht haben, denn Ereignisse wie niederstürzendes Geröll, Abstürze senkrecht ins Nichts, Erfrierungen in den Eiswänden schottischer Berge (es scheint dort nicht nur Schafshügel zu geben), um nur weniges zu nennen, kann man, ohne daran zugrunde zu gehen, wohl ohne sehr viel Training nicht überleben.
Willumeit hält ironisch Distanz zu sich, aber ein bisschen stolz ist er wohl (mit Recht) auf seine Leistungen als Spätberufener. Unterhaltsam ist sein Verhältnis zu Ralf, der ihn zu dem Sport gebracht hat, und mit dem ihn eine herzliche Hassliebe verbindet, was man sofort nachempfinden kann.
Für mich als jemand der Sport (wenn überhaupt)nur in der Fläche betreibt und Höhenangst bereits beim Blick aus dem Fenster bekommt, ist dieses Buch ein gelungener Versuch zu erklären, warum es Menschen gibt, die stundenlang an steilen Felsen hochklettern, um dann sofort auf der anderen Seite wieder abzusteigen. Der Weg scheint wie so häufig das Ziel zu sein. Die schlappen 10€ für das Buch sind eine gute Investition. Jetzt frage ich mich nur noch: Wann kommt der Everest?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Alpinisten, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
Wovon handelt das Buch?
Von einem, der auszog, das Klettern zu lernen und dabei nicht nur den Berg, sondern hauptsächlich sich selbst entdeckt.

Und wie liest es sich so?
Viel bequemer und amüsanter als ein Ausflug auf den Mount Everest!
Der Nicht-Alpinist muss sich an einigen Stellen kühn über Fachausdrücke hinweghangeln. Man kann aber darauf vertrauen, dass Begriffe, die einem aus dem Alltag nicht vertraut sind, entweder ein Kletter-Utensil oder eine bestimmte Steinform beschreiben. Also: Einfach nicht hinunter sehen, darauf vertrauen, dass der Sicherungshaken im Textgestein hält und weiter lesen - schnell wird man mit der Aussicht auf überaus funkelnd witzige Passagen belohnt.

Wer sollte dieses Buch lesen?
A) Der Kletterer, der wissen möchte, warum er das um Himmelswillen immer wieder auf sich nimmt.
B) Der Mensch, der sich anschickt, Kletterer zu werden und das vielleicht noch gar nicht weiß.
C) Jemand, der einfach nur verstehen möchte, was die Kollegin, den Freund, die Liebste oder den Liebsten zu lebensgefährlichen Ausflügen treibt, wo man doch bequem die Seilbahn nehmen könnte.

Fazit:
Bringt Spaß. Bergeweise.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch in Norddeutschland gibt es gute Kletterer, manchmal, 18. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
Ja, wie wird man eigentlich Kletterer? Besonders wenn man aus Norddeutschland kommt, wo ja wenig Berge rumstehen. Einfach: man hat Talent, Lebenserfahrung und etwas Glück bei Bücherfunden in Antiquariaten. Christoph Willumeit beschreibt höchst amüsant und unterhaltend wie er durch Zufall mit Mitte 30 zum Alpinen Klettern kam und seinem Berichten nach 10 Jahre später durchaus beeindruckende Leistungen vorweisen kann. In 14 Kapiteln klettert, quält, keucht, fürchtet und freut sich der Leser mit ihm durch diverse anspruchsvolle Alpen Routen mit imponierenden Namen und auch Patagonien wird nicht ausgelassen. Durch seine Selbstironie und den meisterlichen Wortschwung hält Herr Willumeit den Leser, ob Novize oder Alpenkönig, bis zum Schluss bei guter Laune. Ein Buch für die, die wissen wovon er redet und die, die noch auf den Bergruf warten, es lohnt sich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deja-vu für alle "bekloppten" Flachländer..., 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
...jedenfalls für mich: aus der gleichen Stadt stammend, der Impuls zum Klettern ebenfalls der (Berg-)Literatur entsprungen, bei Kletterbeginn (natürlich in den Dolomiten) noch ein paar Jahre älter und auch ständig mit der Nikotinsucht ringend.
Christoph Willumeit beschreibt mit viel Selbstironie seinen ganz persönlichen Weg in die Berge. Wie im wahren Leben geht meist alles gut - trotz so manchen Handicaps wie fehlender Kondition, nackter Angst, zu spätem Aufstehen oder Stress mit dem Seilpartner. Allen, die den angelsächsischen Humor lieben und lieber Brunnert als Messner lesen, wird dieses Buch gefallen. Fragt sich nur eines: sollte ich ihn mal in einer Route treffen - hat er dann ne Kippe für mich?
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5.0 von 5 Sternen leichte kost - aufbauend komisch, 22. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
der klappentext verspricht wirklich weder zu viel, noch zu wenig.
Die mehr oder weniger aneinander gereihten kurzgeschichten sind angenehm zu lesen und sind zudem oft sehr witzig gestaltet. Man hat auf jeden fall das gefühl, dass es sich dabei um die wahren eindrücke handelt. Nichts verfälschtes und keine heroischen beweihräucherungen und dennoch etwas lehrreich (keineswegs in technischer hinsicht).
Das Buch gibt Anregungen und lässt darauf hoffen, dass man selber noch die möglichkeiten hat (gerad als Flachlandbewohner) ein paar interessante Ausflüge in den Bergen zu erleben.
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5.0 von 5 Sternen Buch des Jahres, 24. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
Das ist die alpine Buchempfehlung des Jahres. Wunderbar geschrieben,
köstlich zu lesen, versehen mit viel Humor, Ironie und auch Sarkasmus.
Christoph Willumeit gelingt die hohe Kunst der Selbstverspottung in
genialer Weise.

Besagter Herr Willumeit ist 37 Jahre alt, starker Raucher, leidenschaftlicher
Alkohol-Trinker, ordentlich übergewichtig, ausdauernder Langschläfer,
akademischer Lebenskünstler und . . . . . lebt zufrieden in den Ebenen
Hamburgs. Wahrlich nicht die besten Voraussetzungen für einen
Bergsteiger.

In einer durchzechten Nacht hört er erstmals von George Mallory. Tags
darauf beschließt er, wiewohl wieder nüchtern, Kletterer zu werden.
Das war der Anfang.

13 Jahre später, also heuer, klettert er noch immer. In den Dolomiten,
den Westalpen, in Schottland. Wie es dazu kam, warum er damit nicht
aufhört, auch davon handelt dieses Buch. Freilich auch von der
grandiosen Anatomie eines Streits. Bitte unbedingt lesen, Seite für
Seite, uneingeschränkte
Empfehlung.
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4.0 von 5 Sternen Lockere präzise Sprache, 14. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
Wie der Autor seinen Einstieg und seinen schnellen Werdegang zum guten Kletterer beschreibt, ist amüsant und klingt ehrlich.
Seine Höhen, Tiefen und Ängste, seine Stürze und Beinahekatastrophen sind beeindruckende Lehrbeispiele.
Mir fehlen nur mehr und bessere Bilder und Routenerklärungen im Detail, aber dann wäre das Buch vermutlich auch teurer geworden.
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5.0 von 5 Sternen Supergut und superlustig, 28. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
DIESES BUCH HABE ICH MIR AUFGRUND DER BEURTEILUNGEN BEI AMAZON GEKAUFT. ICH INTERESSIERE MICH SEHR FÜR BERGSTEIGERLITERATUR, NATURGEMÄß WIRD ES DABEI OFT SEHR DRAMATISCH. DIESES BUCH BILDET EINEN ABSOLUTEN GEGENSATZ ZU VIELEN ANDEREN BÜCHERN AUS DIESER KATEGORIE.DAS BUCH IST WITZIG UND KURZWEILIG, ICH HABE OFT LAUT LOSGELACHT. AUßERDEM MACHT DIESES BUCH MIR ALS FLACHLANDTIROLER MUT SO ETWAS AUCH MAL IN KLEINEREM MAßSTAB ZU VERSUCHEN. BEI ALLER WITZIGKEIT TEILTE SICH MIR ABER DOCH EINE GEWISSE FASZINATION MIT UND DER AUTOR HAT ES GESCHAFFT DAS ICH DIESES BUCH NUR SCHWER AUS DER HAND LEGEN KONNTE. MEIN NÄCHSTER URLAUB WIRD IN DEN ALPEN STATTFINDEN..WILL MAL ECHTE BERGE SEHEN. ICH KANN DIESES BUCH NUR EMPFEHLEN!!!
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5.0 von 5 Sternen Kletterbuch für Eingeweihte und Laien, 22. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
Hier weiß einer genau, was er tut: beim Klettern (andernfalls hätte er wohl nicht mehr darüber schreiben können) und beim Schreiben auch, denn selbst ich als Nichtkletterin habe das handliche Büchlein in einem Rutsch verschlungen. Kenner finden hier zweifellos viele schöne Routen besprochen, Laien aber bekommen auf höchst unterhaltsame Weise eine Ahnung davon, wie das so ist mit der Kletterei: die keuchende Anspannung am Berg, das erlöste Rumgealbere am Gipfel, die Dynamik in der Seilschaft, gewürzt durch die Schönheiten der Natur, die Unbilden des Wetters und fernsehergroße Flugobjekte. So nah lässt der Autor den Leser an sich heran, dass man manchmal fast vergisst, dass man gerade sicher und trocken auf dem Sofa sitzt. Und obwohl es in Christoph Willumeits Bergwelt keineswegs dauernd idyllisch oder heroisch zugeht, hat man nach der Lektüre ein bisschen besser verstanden, warum dieser Sport für viele, die ihn ausüben, zur Leidenschaft wird. Sehr gut und der Stimmung zuträglich sind im Übrigen die Schwarz-Weiß-Fotos, die sich durch das Buch ziehen.
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5.0 von 5 Sternen Seilakt, 18. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man Kletterer wird: Reportagen von einem, der rein zufällig den Berg rufen hörte. (Broschiert)
Von der Bar zum Berg. Anschaulich, amüsant und intelligent auch für Nichtkletterer. Eine humorvolle Selbstbetrachtung. Erfahrenswertes über Schwierigkeiten und Freuden, die die Nähe mit dem Kletterpartner mit sich bringt. Lesenswert, besonders wenn man sitzt und der Autor schwitzt.
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