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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SM-Thriller: hervorragender SM, Thriller ausbaufähig
Den Inhalt bitte ich der Beschreibung bei Amazon zu entnehmen

CHARAKTERE

Die Charaktere bleiben sehr lange im Dunkeln. Der Leser erfährt sogut wie gar nichts über Sandra, ihren Meister Martin oder dessen Haushälterin Elena. Sie drei stellen die Protagonisten, andere Figuren gibt es nicht. Es handelt sich quasi um ein literarisches...
Veröffentlicht am 15. April 2012 von SaraSalamander

versus
3.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Sklavin
An und für sich ist das Buch nicht schlecht aber ich hatte einfach mehr erwartet.
Es ist aber interessant geschrieben, allerdings finde ich wird es erst zum Schluß richtig spannend wobei der Schluß fast schon wieder langweilig war. Da ich mir den Schluß schon viel füher genauso vorgestellt hatte.
Deswegen nur drei Sterne.
Vor 4 Monaten von Nicole Mayer veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SM-Thriller: hervorragender SM, Thriller ausbaufähig, 15. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Sklavin: SM-Thriller (Broschiert)
Den Inhalt bitte ich der Beschreibung bei Amazon zu entnehmen

CHARAKTERE

Die Charaktere bleiben sehr lange im Dunkeln. Der Leser erfährt sogut wie gar nichts über Sandra, ihren Meister Martin oder dessen Haushälterin Elena. Sie drei stellen die Protagonisten, andere Figuren gibt es nicht. Es handelt sich quasi um ein literarisches Kammerspiel an einem einzigen Ort (von der kurzen Einleitung auf dem Flughafen abgesehen) und mit lediglich drei Personen.

Obwohl die Geschichte aus der Sicht Sandras geschildert wird, bleibt ihr Handeln und ihre Vergangenheit unklar. Es beschleicht den Leser eine Ahnung, was der Grund für ihr Verhalten sein könnte, doch die Auflösung gibt es erst am Ende. 160 Seiten muss man hinter sich bringen, bevor auf den letzten 20 Seiten das bisherige Geschehen entschlüsselt wird und man mehr über Sandra und Martin erfährt. Elenas Geheimnis wird erst auf der vorletzten Seite in einem kurzen Nebensatz erwähnt und lässt viele Fragen offen. Auch die Vergangenheit von Sandra und Martin wirft mehr Fragen auf als zu beantworten.

Gelungen finde ich jedoch, dass durch die Erzählweise der Leser sich gut in Sandra hineinversetzen kann. Etwas, das normalen Lesern gerade bei dem Thema der kompletten Kontrollabgabe an den Meister schwerfallen dürfte. Alles aufgeben: das Geld, den Ausweis, die Kleidung, ja sogar die eigene Persönlichkeit, die eigene Stimme. Keine Rechte, kein eigener Wille. Dafür jedoch auch keinerlei Verantwortung. So unvorstellbar das für die meisten Menschen klingen dürfte, so nachvollziehbar und gekonnt beschreibt er diesen Gedanken.

SPRACHE, KULISSE

Die Sprache ist wie bei Torres gewohnt niveauvoll und angenehm, ich habe den Roman blitzschnell gelesen. Der Blick fliegt nur so über die Seiten, der Lesefluss ungestört und die Umschreibung der teilweise sehr drastischen Szenen gekonnt.

Dazu eine traumhafte Kulisse, die Lust auf Urlaub macht: spanisches Gebirge, weite Landschaften, das Haus auf einem hohen Bergsporn mit drei tief abfallenden Felswänden. Man vermeint selbst vor Ort zu sein, einen Blick auf das Panorama zu werfen. Etwas, das mich bereits an dem Buch SKLAVENJAGD des gleichen Autors sehr begeisterte.

EROTIK

Die Erotik in diesem Buch ist dem Hardcore - Bereich einzuordnen. Wie bereits in SKLAVENJAGD weniger aufgrund der Beschreibung oder der Handlung, sondern teils auch hier wieder aufgrund der Auslassungen und Andeutungen. Sandra gibt alles an ihren Meister ab, und dieser nimmt sich, was er will. Natürlich auch, aber nicht nur bezogen auf den sexuellen Aspekt. Der reine Geschlechtsverkehr ist es nicht, worum es hier geht, vielmehr die fantasievolle Gestaltung der Demütigung, des Schmerzes und der Unterwerfung. Der Autor versteht es, das Kopfkino anzuregen. Allerdings auf einer Stufe, die deutlich über Romance oder normale Erotik hinausgeht und eine Akzeptanz des Themas BDSM und auch der härteren Praktiken dieser Spielart voraussetzt. Er spielt nicht nur mit dem Körper, er spielt auch mit der Seele der Protagonistin, und dies auf einer Basis des Metakonsens, die bereits in den kriminellen Bereich übergeht. Dafür ist es ein Thriller, dafür ist es in Ordnung und spannend.

STORY, AUFBAU

Was mich allerdings enttäuschte, war der Handlungsaufbau. Das Buch beginnt sehr vielversprechend mit einer Szene am Flughafen, als Sandra sich für ihren neuen Herren zurechtmacht, sehr viele anregende Fetischelemente. Viele Fragen werden aufgeworfen, man hofft auf eine Steigerung der Handlung. Dann die erste Begegnung mit dem Meister. Sie kannte ihn nicht, hat jedoch alles für ihn hinter sich gelassen. Erst am Ende wird klar, warum sie dies tat und was sie sich davon versprach. Doch bis es soweit ist, vergehen fast 160 Seiten. Auf diesen Seiten geschieht fast nichts. Der Leser erlebt aus Sandras Sicht die Unterwerfung. Angekettet in der Box, eingekerkert in einem dunklen Loch, gepeitscht und mit dem Rohrstock bestraft, der prallen Sonne ausgesetzt, das Metronom als Taktgeber der Lust. Kreative Ideen, nette Umsetzungen. Aber erwartet hatte ich einen Thriller, bekommen eine erotische Umschreibung. Die Thrillerelemente waren mir deutlich zu wenig, die Handlung zu spärlich. Sie ließe sich hier in wenigen Sätzen, gar kürzer als meine Rezension selbst, beschreiben.

Keine Nebenplots, keine Komplexität. Hier und da eine Andeutung. Ein neu entdeckter Blutfleck, ein gefundener Gegenstand. Die lebensbedrohliche Gefahr ist vorhanden, ich habe sie selbst jedoch nicht gespürt, sie wirkte auf mich imaginär, entstanden aus Sandras Vermtungen, keinen Moment lang real. Eine gefährliche Szene gibt es, doch das Wissen "sie wird eh nicht sterben, da kommen noch 100 Seiten" hielt meine Anspannung deutlich in Grenzen. Müsste ich eine Spannungskurve zeichnen, so wäre es eine fast gerade Linie mit nur sehr wenigen Erhebungen, erst im letzten Achtel hebt sich die Kurve und steigt im Showdown an.

GESAMTEINDRUCK

Insgesamt war der Roman sehr schnell gelesen, doch das Erleben stand hinter der Erwartung an den Autor und das Genre "SM-Thriller" leider sehr zurück. Schlecht war das Buch nicht, dazu schreibt Torres einfach zu flüssig, dazu baut er eine zu lebendige Kulisse auf. Ich bin sicher, es kommt bei den Lesern an und weiß hervorragend zu unterhalten. Meinen persönlichen Geschmack aber hat es dieses Mal leider nicht komplett getroffen, ich hätte mir mehr Komplexität und Handlung erhofft. Der Autor kann es besser, und so hoffe ich bereits auf das nächste Buch und werde auch dieses wieder gerne lesen.

FAZIT

Ein SM-Thriller vor atemberaubender Kulisse. Spannend geschrieben, die Situation der völligen Kontrolle gekonnt beschrieben, sodass der Leser sich sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen kann. Ein eher schlicht aufgebauter Roman, der dafür jedoch großen Wert auf eine klar Beschreibung setzt und in den erotischen Momenten zu überzeugen weiß. Handlungsorientierte Leser sollten nicht zuviel erwarten. Freunde anspruchsvoller Hardcore - Erotik dagegen werden begeistert sein.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem perfekten Meister, 11. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Sklavin: SM-Thriller (Broschiert)
Nachdem ich Sklavenjagd gelesen hatte, war für mich klar, dass ich den nächsten Thriller von T. de Torres lesen musste. Das erste Kapitel erzeugte bei mir bereits unheilvolle Vorahnungen. Nur um wenig später festzustellen, dass der Martin eigentlich ganz interessant ist. Hat Sandra in ihm doch den perfekten Meister gefunden? Wenn nur die Haushälterin Elena nicht wäre. Mit der Zeit kommen jedoch immer mehr, teilweise sogar verstörende, Details ans Tageslicht, die zeigen, dass jeder seine Geheimnisse hat.

Die vielfältigen SM Szenen bieten gerade dadurch, dass sie nicht seitenlang bis ins kleinste Detail ausformuliert sind, viel Nahrung zum Träumen. Ich fand dem Metronom besonders interessant, aber auch die tollen Anregungen für eine stilvolle unverfängliche Möblierung, die den Wohnraum mit wenigen Handgriffen in ein SM Zimmer verwandelt, sofern man das nötige Kleingeld oder die handwerkliche Begabung für die nötigen Maßanfertigungen hat. Nach der Lektüre werde ich in Zukunft ein Arrangement aus Blumentopfhaltern mit anderen Augen anschauen.

Der Autor hat es wieder einmal verstanden, einen spannenden Thriller im SM Milieu zu schreiben. Wobei sich die Alltags- und SM Szenen geschickt mit Spannungsszenen abwechseln und damit kleine Atempausen bis zum nächsten Nervenkitzel verschaffen.
Auch dieser Roman hat mich nach dem Lesen nicht völlig losgelassen, sondern gedanklich weiterbeschäftigt. Somit kann ich nur sagen: Ziel voll erreicht!
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3.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Sklavin, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Sklavin: SM-Thriller (Broschiert)
An und für sich ist das Buch nicht schlecht aber ich hatte einfach mehr erwartet.
Es ist aber interessant geschrieben, allerdings finde ich wird es erst zum Schluß richtig spannend wobei der Schluß fast schon wieder langweilig war. Da ich mir den Schluß schon viel füher genauso vorgestellt hatte.
Deswegen nur drei Sterne.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unmenschlich, 25. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Sklavin: SM-Thriller (Broschiert)
Im entferntesten ein Thriller im eigentlichen Sinn, denn eine richtige Handlung gibt es nicht, die einem Thriller gleicht. Man kann sich denken, was mit den Mädels passiert ist... ansonsten ist es für mich sehr unmenschlich und ich kann es mir nicht vorstellen, dass jemanden freiwillig so was mit sich machen lässt! Aber die menschlichen Abgründe sind eben tief. Warum muss SM immer brutal sein? Romantik und SM passen wohl nicht zusamen. Werde aber trotzdem einen weiteren Roman von diesem Autor lesen. Ob er wohl selber so eine Ader hat? Oder woher nimmt er diese Fantasien?
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Das Geheimnis der Sklavin: SM-Thriller
Das Geheimnis der Sklavin: SM-Thriller von Tomás de Torres (Broschiert - 30. September 2011)
EUR 17,50
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