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am 2. Juli 2007
In der Fortsetzung von "Das Spiegelhaus" hat die inzwischen verstorbene Frau Matt den beiden Überlebenden aus dem "Spiegelhaus", Cora und Beatrice, das Haus vererbt. Eine neue Familie mit zwei Kindern zieht im Spiegelhaus ein, die offensichtlich nichts von den schrecklichen Vorgängen weiß. Nur der Vater, Wolfgang Talweg, zieht Erkundigungen ein ...

Beatrice hat die pflegebedürftige Frau Matt in den letzten Jahren betreut und lebt nach deren Tod isoliert und abgeschottet im kalten Haus der alten Frau; sie vegetiert so vor sich hin. Cora, die erfolgreiche Balletttänzerin, zieht sich bei einem Auftritt in den USA eine schlimme Verletzung zu, und muss zurückkommen ...

Warum bleiben die Mädchen am Ort des schrecklichen Geschehens? Das fragt man sich die ganze Zeit, und kann es sich nur insofern erklären, als sich wohl eine absolute Lähmung auch längere Zeit nach den Ereignissen eingestellt haben muss, die zur Handlungsunfähigkeit führt. Es wird beschrieben, dass selbst die Psychologin keinen Zugang zu den Mädchen bekommen hat. Warum aber verlassen sie das Spiegelhaus selbst dann noch nicht, als das Ganze wieder von vorne beginnt? Als die Mädchen Briefe erhalten, die nur von Patrick stammen können, der aber in der geschlossenen Anstalt sitzt?!

Ramona Diefenbach zeichnet auch mit ihrem Nachfolgeroman ein sehr feinsinniges psychologisches Porträt der verführten Verführerinnen, die ihre Unschuld bei einem Mörder verloren haben. Wieder lässt sie die Hauptpersonen in der "Ich-Perspektive" erzählen und wieder ist ihre Sprache präzise und schonungslos. Auch wenn ich bei diesem Krimi einige Ungereimtheiten festgestellt habe (mehr als beim "Spiegelhaus") so gebe ich ihm doch vier Punkte wegen seiner sprachlichen Ausdruckskraft und Spannung hoch drei!

Besonders das letzte Drittel lässt einen kaum Atem holen und den Roman in einem Rutsch durchlesen. Man kann hier nicht mehr aufhören zu lesen. Dennoch frage ich mich, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn Frau Diefenbach das Thema des Spiegelhauses nicht erneut aufgewärmt hätte, sondern sich einem anderen gewidmet hätte. Das Zeug dazu hätte sie mit Sicherheit!
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2011
'Die Schneckenspur' ist die Fortsetzung von Ramona Diefenbachs Debüt 'Das Spielgelhaus'. Auch wenn dieser erste Teil mich nicht überzeugen konnte, hatte ich die Hoffnung, dass meine offenen Fragen sich in diesem Teil komplett auflösen würden.

Inzwischen sind acht Jahre vergangen. Beatrice und Cora haben die Geschehnisse mit Patrick nie richtig verarbeitet. Ihre Retterin ist vor kurzem verstorben und hat den beiden Frauen ihr Haus hinterlassen. Doch Ruhe finden sie in dieser Umgebung noch immer nicht. Da ist der neue Nachbar, der sich komisch verhält und plötzlich taucht ihr Peiniger auf und sinnt nach Rache.

Schon vom ersten Teil war ich gewohnt, dass die Autorin ständig die Erzählperspektiven wechselt. Wenn man dies weiß, achtet man mehr darauf, wer gerade erzählt. Am Anfang sind dies Wolfgang, der Nachbar und die altbekannte Beatrice. Auch im diesen Teil werden die Sprünge nicht groß gekennzeichnet und besonders die ersten Wechsel der Perspektive sind sehr schwer, da man noch nicht weiß, wer diesmal erzählt. Später kommt erneut eine dritte Erzählperspektive hinzu, denn Patrick, der Psychopath aus dem ersten Teil, ist wieder mit von der Partie. Einerseits ist dieser Stil dem Leser bekannt, aber man fragt sich, ob Ramona Diefenbach keine neuen Ideen hatte, als wieder drei Personen einzubeziehen. Die ursprüngliche Situation mit dem zurückgekehrten Psychopathen hätte ebenfalls gereicht.

Am Anfang klären sich eine Fragen, die der Leser vielleicht im ersten Teil zum Schluss hin noch ungeklärt fand. Dafür geht die bekannte Ramona Diefenbach Logik weiter. Warum verkaufen die Mädchen nach dem Tod nicht das Haus? Das ist die auffälligste Frage, die sich mir stellte. Die Pflege der alten Dame war noch nachvollziehbar, aber danach hätte ich nicht alleine in diesem Haus wohnen mögen. Bei anderen Opfern konnte ich dies stets begreifen, da diese dem Täter keine Chance geben wollten, ihr Leben zu zerstören, weil dies eben ihr Heim war. Dort merkt man, dass die Opfer zwar leiden, aber stets gegen ankämpfen. Bei Cora und Beatrice hingegen dominiert die Angst und die Schmach. Verarbeitung, Bewältigung sind hier nicht vorzufinden. Nicht nur an diesem Punkt fehlte mir das Verständnis. Die Autorin setzt viele Dinge voraus, die einfach verworren, unpassend oder unlogisch sind. Erklärungen, warum diese Situation nun entsteht oder entstanden ist, fehlen zu oft. Dadurch machte mir auch dieses Buch kaum Spaß.
Neben den Handlungen bereiteten mir die Emotionen ebenfalls große Schwierigkeiten. Gefühle werden erwähnt, aber sie sind so blass beschrieben, dass sie gekünstelt und unverständlich wirken. Vieles wirkt in der Fortsetzung blass. Die wesentlichen Fakten aus dem ersten Teil erfährt der Leser zwar, aber die Figuren sind alles andere als lebendig. Hätte ich nicht den vorhergegangenen Teil gelesen, ich hätte mir die Protagonistinnen überhaupt nicht vorstellen können. Wobei sie im ersten Teil schon eher farblos wirkten.

Während das erste Drittel überhaupt keine Spannung enthält, wird es zum Ende des Buches minimal besser. Doch die Angst, die dort empfunden werden müsste, wird nur wörtlich erwähnt. Spürbar war sie in meinen Augen nicht. Diesmal hat sich Ramona Diefenbach bei ihrem Showdown zumindest etwas mehr Mühe geben und hinterlässt für meinen Geschmack keine offenen Fragen mehr. Trotzdem fehlte der gewisse Pepp.

===Bewertung===
Die wenige Spannung zum Schluss hin, kann den einschläfernden, verworrenen und unlogischen Anfang leider nicht auffangen. Farblos wie im ersten Teil beschreibt Ramona Diefenbach Emotionen, Figuren und Situationen. Ein Lesevergnügen sieht anders aus ' zwei Sterne.
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Auf dem Cover lobt Ingrid Noll den Roman von Ramona Diefenbach in höchsten Tönen. Diesen Roman? Nein, es handelt sich leider nicht um das vorliegende Buch, sondern um ihr Debüt, den Vorgängerroman: "Das Spiegelhaus". Nun, dieses Buch habe ich nicht gelesen und werde ich es nun auch nicht mehr tun, da "Die Schneckenspur" sozusagen das Fortsetzungsbuch darstellt und man nach dessen Lektüre grob aufgeklärt ist, was im "Spiegelhaus" passierte. Die Handlung setzt nun ca. 8 Jahre später ein, aus den missbrauchten Schulmädchen von damals sind junge Frauen geworden. Die eine hat gerade Sterbebegleitung für Frau Matt geleistet, die ihr das Haus, den Ort des früheren schrecklichen Geschehens, vererbt. Ihre Schwester Cora, inzwischen eine erfolgreiche Tänzerin, hat sich das Knie verletzt und kommt zurück, um sich auszukurieren. Gegenüber im grundrenovierten Haus des ehemaligen Täters ist eine neue Familie eingezogen, die zunächst nichts von der Vorgeschichte ihres Hauses weiß. Doch die beiden jungen Frauen wecken das Interesse des Familienvaters und es sieht ganz danach aus, als ob Gefahr bestände, dass sich die Geschichte zu wiederholen droht......

Das vorliegende Werk hat nur ca. 150 Seiten, und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Zu Beginn war ich verwirrt, da die Erzählebenen hin- und herspringen und mir zunächst nicht gleich offensichtlich war, dass eine Erzählsichtweise, die von der einen jungen Frau, die andere vom Familienvater von gegenüber ist (später kommt noch eine dritte Erzählebene dazu, aber ich möchte nicht zuviel verraten). Das Buch ist nicht unspannend geschrieben, bezieht sich aber sehr stark auf "Das Spiegelhaus". Irgendwie erscheint das ganze wie ein Anhängsel an den ersten Roman von Ramona Diefenbach. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht unverzichtbar.

Mein Tipp: Lest das hochgelobte "Das Spiegelhaus".
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am 24. November 2005
Ich dachte vielleicht wird es besser als sein vorgänger doch LEIDER wurde es nicht besser es ist meiner meinung nach eine handlung die sich über das gesamte buch zieht ohne spannung und der gleichen deshalb..eher nicht zu empfehlen.
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