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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mitreissend
Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten, da ich das Gefühl hatte nicht wirklich durchzusteigen, konnte ich nach dem Einstieg, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte ist so fesselnd und realistisch geschrieben, dass ich ganz und gar fasziniert war.

Die einzelnen Leidens- und Liebesgeschichten kann eigentlich nur das wahre Leben...
Veröffentlicht am 11. Juni 2007 von DragonLilly

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gemischte Gefühle
Wenn man das Buch bis zum Ende gelesen hat, ärgert man sich erstmal über den deutschen Titel. Aus "Signal&Noise" wurde "Rausch". "Rauschen" wäre passender gewesen. Das Buch verliert sich leiter etwas in viele kleine Schauplätze. Die zwei gegensätzlichen Auffassungen der Protagonisten, die spirtuelle Welt und die...
Am 28. Januar 2004 veröffentlicht


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gemischte Gefühle, 28. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Wenn man das Buch bis zum Ende gelesen hat, ärgert man sich erstmal über den deutschen Titel. Aus "Signal&Noise" wurde "Rausch". "Rauschen" wäre passender gewesen. Das Buch verliert sich leiter etwas in viele kleine Schauplätze. Die zwei gegensätzlichen Auffassungen der Protagonisten, die spirtuelle Welt und die Technikbesessenheit der Kabelverleger, werden kaum überzeugend zusammen gebracht, es wirkt aufgesetzt und zäh. Irgendwie plätschert der Roman dadurch dahin wie die ruhige See ohne Tiefe. Die Übersetzung tut ihr übriges.
Nicht der schlechteste Roman, aber in einen Rausch gelesen habe ich mich nicht.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grandioser Beginn und zähes Ende, 15. Februar 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Wie viele andere inspiriert von einer tollen Kritik Elke Heidenreichs habe ich das Buch in Angriff genommen und war am Anfang ebenso schlichtweg begeistert. Die ersten ca. 100 Seiten sind phantastisch geschrieben und fesseln einen, man fühlt sich mitgenommen in eine andere Epoche, die intensiv beschrieben und erlebbar wird. Aber als hätte ein anderer Autor die Arbeit übernommen brechen Qualtität und Intensität dramatisch weg. Der Autor übernimmt sich in dem Versuch, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und statt eines vielschichtigen Gemäldes einer Epoche (das er sicher vor Augen hatte) gelingt ihm nur noch eine zunehmenden zerfasernde Sammlung loser Enden mit klischeehaften Figuren. Das erreicht irgendwann groteske Züge, die Figuren passen nur noch in einen billigen Historienschinken.
Die Enttäuschung ist groß, ich habe mich durch das Buch bis zu Ende gequält - wobei ich vermute, dass die Kritiker, die überschäumen vor Begeisterung, genau das nicht getan haben:-)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mitreissend, 11. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten, da ich das Gefühl hatte nicht wirklich durchzusteigen, konnte ich nach dem Einstieg, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte ist so fesselnd und realistisch geschrieben, dass ich ganz und gar fasziniert war.

Die einzelnen Leidens- und Liebesgeschichten kann eigentlich nur das wahre Leben schreiben. Ich konnte fühlen was und wie die Figuren fühlten, ich konnte sehen, was sie sahen.

Ich war innerhalb kürzester Zeit mitten im Geschehen.

Fantastisch diese vielen Kleinen eigenen Geschichten in ein ganzes zusammen zu fassen.

Wer sich für das Thema interessiert sollte keine fachspezifischen Erklärungen erwarten. Es wird sicher auf einige wichtige Dinge eingegangen, doch das hält sich, was ich sehr positiv finde, in Grenzen.

Nichts wird durch überflüssige technische Daten überschattet.

Sehr lesenswert!
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rausch und kein Ende!, 1. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Da (fast) alle dieses Buch ja gerade zu vergöttern, hilft vielleicht eine kleine Gegenmeinung.
Gerade gestern habe ich das Buch beendet und muß sagen, dass ich die letzten Seiten eigentlich nur noch überfolgen habe, um endlich die Auflösung zu erfahren. Die gibt es natürlich nicht, wie im wirklichen Leben, und das ist auch gut so.
Dennoch habe ich mich teilweise sehr durch die Geschichte gequält, dabei mag ich Technik sehr.
Es liegt zum Großteil daran, dass die Charaktere nicht in sich schlüssig handeln und von ihrer eigenen Logik häufig abweichen.
Da zeichnet Jack Trace den amerikanischen Bürgerkrieg. Das Erlebte nimmt ihn so furchtbar mit, dass er tagelang wie benommen umher wandert. Dieses erlebt der Leser plötzlich und sehr intensiv. Doch wie es kommt, geht es auch wieder. Da baut sich nichts auf, da wird anschließend nichts verarbeitet.
Oder der Herr Chefingenieur Ludlow selber. Gefeierter Techniker und Präsentator des Phantasmagoriums, dabei jedoch sehr sensibel. Taumelt anschließend in ein Quartalstrinkerdasein, wird Militarist und baut die größte Kanone aller Zeiten.
Dabei wird dem Leser aber nicht sehr ersichtlich, welchen Kräften er unterliegt, die sein Handeln begründen.
Dadurch wird alles irgendwie, wie: AN-AUS. Wie die Signale im Kabel. Schade.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 5 Storys auf einmal, 24. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Unterm Weihnachtsbaum lag das Buch, und da es lange und besinnliche Abende werden sollten stürzte ich mich gleich ins Lesevergnügen. Bücher von diesem Umfang sind ja eigentlich nicht mein Ding. Über 600 Seiten vollgepackt mit Geschichten zum Übergang ins Industriezeitalter. Bis zur Hälfte ungefähr konnte mich das Geschehen fesseln, dann aber wurde es mehr und mehr zur Qual. Die Erzählstränge liefen auseinander und hatten immer weniger miteinander zu tun. Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen, wer gerade mal sein Gedächtnis trainieren will dem sei dieses Buch empfohlen. Der Aufhänger des Buches Transatlantkkabel hätte allein und zusammenhängend erzählt wesentlich mehr Drive gehabt als dieses umständliche Werk. Zusammenfassend werden in diesem Buch nur Superlative des beginnenden Industriezeitalters behandelt: Das längste Kabel, das grösste Schiff und die grösste Kanone und alle samt waren Pleiten. Lasst Euch nicht entmudigen und schaut mal rein ins Buch, aber lasst Euch Zeit mit dem Kauf, denn der Preis ist einfach zu hoch.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gestrandet, 3. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Schade, dieses Buch, das vordergründig die Geschichte des ersten Atlantikkabels und der damit verbundenen Personen erzählt, wird den guten Kritiken (z.B. Elke Heidenreich) bei weitem nicht gerecht und erscheint einem zum Schluss genau wie das im Buch beschriebene Schiff "Great Eastern" als viel groß, um gut zu sein. Die Motivation der handelnden Personen bleibt oft im Dunkeln. Wieso verkommt die aristrokatische Franny Ludlow, die um ihre tote Tochter trauert, zur billigen Tingeltangel-Okkultistin und teilt nicht nur die Bühne, sondern auch das Bett mit einem Scharlatan? Warum konstruiert Chester Ludlow plötzlich eine gigantische Kanone für den Bürgerkrieg? Und wieso finden die beiden nach Jahren der Trennung plötzlich wieder zu einander?
Für Griesemer kommt das durch die Trauer um das verlorene Kind. Bei mir jedoch bleiben aber die Figuren und ihre Handlungen seltsam blaß und sehr schematisch, Anteil an deren Schicksal habe ich nie genommen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unverständliche Begeisterung, 12. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Die Begeisterung auf breiter Linie für dieses Buch kann ich leider gar nicht nachvollziehen. Voller Erwartungen habe ich mir dieses Buch gekauft - um es schon nach weniger als 100 Seiten wieder aus der Hand zu legen. Wer eine Vorliebe für detailgetreuste Situations-Beschreibungen und ominöse Liebesgeschichten hat, wird wahrscheinlich seinen Spaß an diesem Buch haben. Ich fand es einfach schrecklich langatmig und langweilig. Wegen des doch interessanten Themas 2 Sterne.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Griesemer, Rausch, 2. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Hier ist er- der perfekte Roman. Schon die Story, die alles zusammenhält, ist spannender als jeder Krimi. Sie beruht auf historischen Tatsachen: dem atemberaubend kühnen Versuch, Mitte des 19. Jahrhunderts ein Telegraphenkabel quer durch den Atlantik zu verlegen. Mittels eines "Phantasmagoriums", eines kleinen technischen Wunderwerks, wollen die Betreiber das nötige Kapital sammeln. Während die allabendliche Show, in der einem zahlungswilligen Publikum das Transatlantik-Vorhaben erläutert wird, zum Hit der Londoner Saison avanciert, bilden ihre Stars - Chefingenieur Chester Ludlow, die Pianisten Katerina und ihr Ehemann, der Erbauer des Phantasmagoriums, ein kompliziertes Dreieck. Oder eigentlich Viereck, denn daheim in den USA sitzt Chesters Frau Franny und ruft in Seancen den Geist ihrer verstorbenen Tochter. Als Chesters Schiff mit den endlosen Kabelmeilen an Bord endlich in See stechen kann, sind alle Beteiligten zutiefst in ihre jeweiligen Obsessionen verstrickt ... Griesemer erweist sich als Meister darin, die Geschichte einer technischen Revolution in ein enorm komplexes, überzeugendes Menschheitsdrama so einzubetten, dass auch die Lektüre zu einem wahren Rausch wird. Ein ganz großes Meisterwerk. Unbedingt lesen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historischer Roman, 17. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Eines gleich vorneweg,"RAUSCH" is keine leichte Lektüre,oder mit anderen "historischen Romanen" (wie z.B.von Rebecca Gable) zu vergleichen. Die fiktive Geschichte wird wunderbar in das damalige Zeitgeschehen integriert und die Personen meiner Meinung nach glaubwürdig und gut beschrieben und sie haben auch Profil. Stellenweise wird das Buch etwas arg esoterisch und gewisse Passagen sind zum durchbeißen. Aber insgesamt fesselt es von der Erzählweise und der Story doch von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist einfach stimmig,die Schreibweise im gewissen Sinne der damaligen Art anzupassen.
Es ist gewiss nicht für jedermann,aber wer nicht nur auf leicht verdaulichen Lesestoff aus ist,wird an diesem Buch sicherlich gefallen finden
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitgeschichte in fesselndem Roman, 3. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch „Rausch“ von John Griesemer erzählt auf fast 700 Seiten von den Versuchen, ein Telegraphenkabel im Atlantik zwischen England und Amerika zu verlegen.

Dabei handelt es sich nicht um schnöde, langatmige, technische Abhandlungen, sondern um ein großartiges Werk über Visionen, Enttäuschungen, Hoffnungen und Sehnsüchte, die die Hauptpersonen dieses Romans durch das Leben treiben. Der Leser wird Zeuge eines Zeitabschnittes in der Mitte des 19.Jahrhunderts und hineingezogen in einen Strudel des Aufbruchs.

Das Buch beginnt 1857 mit dem disaströsen und erfolglosen Stapellauf der „Great Eastern“, dem damals größten Ozeanriesen der Welt und endet Jahre später mit der Zurschaustellung der Great Eastern als „Jahrmarktbude“.

Der Leser lernt den amerikanischen Ingenieur Chester Ludlow kennen, der sich in den Kopf gesetzt hat, ein Telegraphenkabel quer durch den Atlantik zu verlegen. Er ist unglücklich mit seiner Frau Franny verheiratet, die ihrer toten Tochter nachtrauert. Er reist mit einer Theatergruppe umher, um Geld für das Kabelprojekt zu sammeln (die Anfänge der Promotiontouren). Er trifft dabei auf die Künstlerin Katharina und zwischen beiden entflammt eine tragische Liebe. Chester Ludlow erlebt immer wieder die zunächst erfolglosen Versuche, ein Telegraphenkabel mit Hilfe des Ozeanriesen durch das Meer zu verlegen und erlebt hautnah die Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges mit. Aber bei ihm als auch bei den anderen Beteiligten an dem Geschäft ist immer wieder die Hoffnung da und die Zuversicht, dass es eines Tages mit der Verlegung des Kabels klappen wird. Als 1866 das erste Kabel endlich erfolgreich verlegt wird, ist Chester Ludlow allerdings nur noch Zuschauer.

Daneben begegnen wir dem zunächst unbedeutenden Zeichner Jack Trace, der angeheuert wird, die Verlegung des Kabels zu dokumentieren und dessen Zeichnungen später in den Nachrichtenblättern in aller Welt Aufsehen erregen. Und der Leser erfährt vom Bruder Chester Ludlow`s, welcher nach einer unglücklichen Kindheit rastlos durch die Welt zieht und zu einem Außenseiter mit spinnerten Ansichten wird.

Der Roman ist in einer sehr schönen bildhaften Sprache geschrieben und in viele kleine Kapitel und Abschnitte unterteilt. Das Leben in den stinkenden Straßen von London, der amerikanische Bürgerkrieg mit seinem Leid, die Bedrohlichkeit eines Sturms auf dem Atlantik, Liebe mit Hindernissen, die Schönheiten einer Landschaft - dies alles wird dem Leser in einer fesselnden Art geschildert und zieht einen in seinen Bann.

Ein tolles Buch für die kommenden Herbstabende -wegen der 700 Seiten würde ich die Taschenbuchausgabe empfehlen.
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Rausch
Rausch von John Griesemer (Gebundene Ausgabe - 1. September 2003)
EUR 24,90
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