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Kundenrezensionen

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am 8. September 2005
Wie schafft er's bloß? Tim Binding schreibt einen höchst modernen, mehr als raffiniert konstruierten und brillant formulierten Roman - und bei aller Modernität gelingt es ihm so anrührend wie Charles Dickens zu sein. Nicht zuletzt deshalb verschlingt man "Henry Seefahrer" von der ersten bis zur letzetn Seite wie einen Thriller, und merkt erst, wenn man darüber nachdenkt, dass man gerade ganz große Literatur genossen hat. Was in dem Roman vorkommt? Nichts schwieriger als das: Ein kleiner Junger verliert im Fog seine Mutter. In der Anglefield Road in Londons Suburbia leben vier Familien sehr unterschiedliche Leben. Der Falkland Krieg bricht aus... Aber Hexenmeister Binding schafft es, diese Geschichten so raffiniert miteinander zu verweben, dass man an jedem Versuch einer Nacherzählung scheitert. Und dabei ist doch alles ganz klar. Das Geschehen breitet sich vor einem aus, wie ein großer,bunter Wandteppich. Und man weiß auch genau, worum es in diesem Roman eigentlich geht - nämlich um die Liebe. Fazit: einfach großartig. Unbedingt lesen! Und dann weiterempfehlen!
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am 26. Mai 2006
Bin derart gespannt gewesen auf diese Buch, die Idee der Geschichte hat mich sehr gereizt, dass ich es ungedingt lesen wollten und mir das Buch besorgt habe.

Nun fühle ich mich, als wäre ich über viel Hürden in einen Club gekommen, auf den ich mich sehr gefreut habe und nun, mit all der Spannung merke, dass ich der einzige Gast hier bin, irgendwie ist es das nicht…das Leben findet anderswo statt…

-Enttäuschung.

Die Geschichte bleibt interessant: Henry, der im Smog Londons seine Mutter verliert und sie nicht wieder findet, seither auf der Suche nach sich und seiner verlorenen Identität ist, sich schliesslich als Musiker auf einem ehemaligen Kreuzfahrtschiff wiederfindet, welches nun von der Royal Navy als Truppentransporter umfunktioniert wird, unterwegs zu den Falklandinseln. Dies ist eine überaus fassettenreiche Ideenwelt, die eigentlich schon allein funktionieren müsste.

Tim Binding bringt es durch seinen Erzählstil fertig, dass die Geschichte zur puren Schreibübung verkommt, es wirkt literarisch technisch einwandfrei geschrieben, dem ganzen fehlt aber meiner Meinung nach das Herz, die Leidenschaft, das Feuer. Lange, grassähnliche Sätze verlieren sich in absatzarmen Schreibblöcken, die sich wie Dühnen in der Wüste über den Horizont spannen, man selbst irgendwann sehnlichst auf der Suche nach einem Ende, einer Auflockerung des monotonen Ausblicks. Ist es wirklich wichtig zu erfahren, was in der Siedlungssackgasse in der Nachbarschaft kleinweltlich vor sich hin monotoniert, dass man beinahe die Hälfte des Buches daran verschwendet?

Die ganze Geschichte hat etwas Zerissenes, unterschiedliche Zeiten und Begebenheiten werden scheinbar zusammenhangslos (und natürlich absatzlos) aneinander geknüpft, dass man sehr wach und präsent beim Lesen sein muss, obwohl einem der Inhalt eher uninteressant vorkommt. Binding macht es einem nicht gerade leicht, ihm zu folgen.

Schafft man so Spannung?

Möglich, dass mir da der Sinn für dies grosse, literarische Können fehlt.

Ganz subjektiv und klar kann ich aber sagen, dass mir die Sprache in dem Buch gar nicht zugesagt hat, es mir vorkommt, als sei eine gute Idee hier recht schlecht umgesetzt und verschwendet worden oder an den falschen Autoren geraten ist. Auch möglich, dass mir Tim Binding nicht liegt.

Auf jeden Fall aber schade!
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am 16. März 2013
Ich habe das Buch fast bis zu Ende gelesen. Aber die letzten 35 Seiten habe ich mir geschenkt.
Die Wechsel zwischen den handelnden Personen haben bei mir bis zuletzt nur Verwirrung gestiftet.
Man braucht dieses Buch nicht. Vielleicht bin ich Kulturbanause. Aber ich habe das Buch dem Lions's Club gespendet.
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