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Das Zimmermädchen
Format: Gebundene AusgabeÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2004
...will die 19-jährige Clara sich verdienen. Dazu begibt sie sich ausgerechnet nach Langeoog, wo sie einen Sommer lang in der Pension "Deichgraf" als Zimmermädchen jobben will. Doch so einfach ist das nicht, erwachsen zu werden. Fern der Heimat hat Clara es schwer, sich einzusortieren. Ihre Euphorie beim Umgang mit Staubwedel und Gummihandschuhen macht sie in den Augen ihrer Arbeitgeberin, die ihre Pension förmlich in einer Zeitblase aus der "guten alten Zeit" herübergerettet hat, verdächtig. Vor der Teilnahmslosigkeit ihrer Kolleginnen, der Verständnislosigkeit des Fräuleins und der Einsilbigkeit der einzigen Freundin flüchtet Clara sich in den Tick, unbedingt mit einem Teilnehmer des Ärztekongresses etwas - möglichst romantisches - erleben zu müssen. Dabei riskiert sie, die doch nur lebenshungrig und fröhlich und etwas romantisch ist, als "Flittchen" abgestempelt zu werden...
"Das Zimmermädchen" ist ein Roman über den ersten Versuch eines jungen Menschen, die Welt zu entdecken. Die Einsamkeit, die einem hierbei begegnen kann, ist überzeugend beschrieben. Träume, Schuldgefühle, Anpassung an Verhältnisse und Menschen, die man nicht verändern kann um sich ja nicht so alleine fühlen zu müssen, all das hat so mancher selbst erlebt. Annegret Held schildert es und man kann nicht anders als mit Clara diesen Weg zu gehen.
Ganz nebenbei ist dies ein Buch in dem jeder, der Anfang der achtziger Jahre als Jugendlicher auf Langeoog war, sich und vieles Vertraute wieder findet. Die "Givtbude", Feinkost Eckart, Schwärmereien mit Zimmer- und anderen Mädchen, Javaanse Jongens und Moorgeist ("Friesentod").
Die Pensionen mit ihren alten Fräuleins sind heute Appartementhäuser, die Givtbude ist längst nicht mehr, nur Lale Andersen ruht nach wie vor in ihrem feuchten Grab. Da freut man sich über jede Anspielung, jede Erinnerung.
Wer mit Langeoog nichts am Hut hat, hat zwar etwas weniger Spaß an diesem Buch, trotzdem sollte er es sich an einem langen Winternachmittag, wenn der Wind ums Haus heult, bei einer Kanne Ostfriesentee zu Gemüte führen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stilistisch und emotional mag dieser Roman ein wenig einfältig oder platt wirken, aber diejenigen, die heute über 30 sind, sollten sich bei der Beurteilung ehrlich fragen, wie sie selbst im Alter von 18 oder 19 Jahren über das Leben gedacht haben und wie sie gefühlt haben und wie ihnen ihre Eindrücke von damals heute erscheinen würden. Dieses Fühlen und Denken hat Annegret Held in diesem Roman vor der Kulisse einer sehr heilen Welt – denn das ist Langeoog für viele – wieder zum Leben erweckt und dies so, dass man es in seiner ganzen Peinlichkeit nachvollziehen kann.

Die auf eine andere Insel verlegte Verfilmung kann ich hingegen nicht so ganz empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 2. Mai 2013
Carla ist 19 und geht für eine Saison nach Langeoog, um dort als Zimmermädchen ihr Glück zu versuchen. Von ihrer Mutter hat sie die Perfektion und das Putzen gelernt, nun will sie ganz unten anfangen, und dann ihr eigenes Leben beginnen. Angekommen auf Langeoog kniet sie sich richtig rein, doch merkt sie schnell, dass es nicht das ist, was der Hausherrin gefällt.Sie fühlt sich trotzdem wohl und hat am Anfang auch nicht viel zu tun. Außer ein paar alten Damen ist noch niemand auf der Insel. Erst ein paar Tage später kommen ihre neuen Kolleginnen an. Mit ihnen kommen auch die ersten Gäste, Ärzte, die jedes Jahr zu einem Kongress kommen. Damit zieht jedoch auch das Chaos in die Pension ein. Der eine Arzt ist total liederlich und das Zimmer sieht am nächsten Morgen stets aus, als wäre eine Schokoladenbombe eingeschlagen, ein anderer Arzt ist total zudringlich und auch ihre Kolleginnen machen lieber Pausen, als zu arbeiten. Als auch noch die ihre Chefin mitbekommt, dass einer der Ärzte Interesse an Carla hat, wird es für sie zu einer echten Zerreißprobe.

'''Sarahs Meinung'''
Bei einem Gewinnspiel hatte ich das Glück oder Pech, wie man es nimmt, dieses Buch zu gewinnen. Eigentlich ein Buch, das mich weder vom Cover, noch vom Klappentext im Buchladen angesprochen hätte. Auch die ersten Minuten in der Hand konnten mich nicht überzeugen, sodass ich das Buch erst einmal zur Seite gepackt habe.

Carla ist eine Protagonistin, auf die das Wort „putzmunter“ wirklich zutrifft. Sie ist fleißig, leicht naiv, möchte die Welt erkunden und weiß, wie man putzen muss. Mit einem Lied auf den Lippen geht sie ihrer Arbeit als Zimmermädchen nach. Sie ist eine lustige, liebenswerte Protagonistin, die sich jedoch erst ab der Hälfte des Buches so wirklich entfaltet. Gerade am Anfang durch den ungewöhnlichen, beschreibenden Stil, wird sie nicht so recht ins richtige Licht gerückt. Dabei ist der Stil sogar außergewöhnlich. Kleine Dinge, Feinheiten werden ins Szene gesetzt, die man sonst nie so ausgeleuchtet hätte. Kurze, klare Sätze werden mit überschaubaren Kapiteln kombiniert, und sorgen für einen zügigen, flüssigen Lesefluss. Auch die anderen Figuren, wie zum Beispiel Fräulein Sörensen, die wie aus einer längst vergessenen Zeit beschrieben wird, haben ihren Reiz, den man erst mit steigender Seitenzahl zu schätzen weiß. Schlamperei findet man somit weder im Plot, noch bei den Schilderungen der Figuren oder den Schauplätzen.

Inhaltlich muss man das Buch mögen, um es nicht als langweilig zu empfinden. Warum? Vergleichen kann man das Buch mit einer Novelle oder einem heimatlichen Buch. Die Welt besteht aus banalen Geschichten, einem schlichten Alltag als Zimmermädchen und zahlreichen Träumen. Es sind lediglich die Wünsche und Ängste, sowie ein paar Kleinigkeiten, wie zum Beispiel das Ende einer Ehe oder der Wunsch nach Liebe, die das Buch auf seine Art und Weise spannend gestalten. Auch ich empfand diese Welt stellenweise zu banal und gerade am Anfang konnte ich auch beim zweiten Durchlauf nachvollziehen, warum ich beim ersten Mal abgebrochen hatte. Die Handlung ist einfach nichts Besonderes. Doch ich habe weitergelesen und kann jedem nur sagen, lest es ebenfalls zu Ende. Das Buch hat einen frechen Charme vergangener Tage, und je mehr man die Figuren im Alltag kennenlernt, desto mehr möchte man sie begleiten. Von einem kleinen Moorgeist-Besäufnis, dass Fräulein Sörensen zu tiefst schockiert, bis zu eine unmoralischen Angebot mit späteren Pralinen-Geschenken ist alles vertreten, was die Frauenwelt vor Jahren hätte erröten lassen. Obwohl das Buch erst vor einigen Jahren verfasst wurde, fängt Annegret Held die Steifheit und Sittlichkeiten gekonnt auf, die in den 50er, vielleicht auch 60er Jahren an der Tagesordnung standen. Als Leser spannert man in eine Welt, die einen fesseln kann, wenn man sich darauf einlässt.

Wer sich wirklich auf die Handlung und die Idee dahinter einlässt, wird mit einer unvergesslichen Geschichte belohnt. Wer jedoch einfach nur unterhalten werden will, wie es viele Bestseller in der heutigen Zeit tun, wird sich sicherlich zu Tode langweilen. Eigentlich verdient das Werk fünf Sterne. Jedoch habe ich es einmal abgebrochen und empfand auch dieses Mal den Einstieg als zähflüssig, sodass ich einen Stern abziehen muss.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hoppla, hier kommt Carla. Und die Insel Langeoog, uns mehr oder weniger bekannt als Ort des inneren Friedens, kommt tüchtig in die Puschen, das heißt, so schnell geht das in Friesland auch wieder nicht.
Carla, als Zimmermädchen angeheuert in der Pension "Zum Deichgrafen", erfährt zunächst, wie es zugeht in einer Pension und am Strand, da kann sie sich auch mal sonnen im rüschenbesetzten Bikini.
Zwei Kolleginnen aus dem Sauerland kommen irgendwann nach und dann trifft endlich auch eine Abteilung Ärzte ein, von der sich einiges erhoffen läßt.
Wie es zugeht in der Pension mit einer wirklichen Dame als Inhaberin des Etablissements und drei entzückenden älteren Fräulein als Gäste, die ihren "Sonnenschein" (Carla) quasi anbeten, das zeigt uns Annegret Held in erfrischenden Bildern. Und eine Liebesaffäre ist auch mit eingesponnen, soviel sei verraten.
Sich auf das Sofa zu setzen (oder wo anders hin) und zu genießen, was hier die Autorin des Romans "Die Baumfresserin" wiederum zuwege gebracht hat, ist mehr als ein nur vager Genuß.
Hier wird etwas mehr geboten, als Nabelschau eines Fußballhelden etwa, nein, hier geht es auch um "Meister Eckart" und auch um den Schimmelreiter und um eine goldige Nudel aus dem Pott mit wunderschönen Haaren und.....
Nichts weiter, bitte lesen!
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Unterhaltsam und dermaßen witzig nicht nur in der Handlung, sondern auch in der meisterhaften Sprache dieser bemerkenswerten Autorin präsentiert sich dieser Roman. Danach wird man richtig süchtig nach ihren anderen Romanen,von denen jeder ein Unikat ist und ebensowenig enttäuscht.
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6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2005
Der mit Abstand langweiligste und trivialste Roman, den ich seit langem mit Müh und Not zu Ende gelesen habe. Die Zutatenliste ihrer Fertigpizza hat mehr Handlung!
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